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von am 20.06.2007 um 20:15 (178 Hits)
LEST MEIN BUCH! HABS SELBST GESCHRIEBN!also:

KAPITEL 1: SCHWARZES BLUT

Es war dunkel, wie in keiner anderen Nacht. Nach einem gezielten, leisen Schlag rollte Kerexes? Kopf von seinen Schultern. Die Augen weit aufgerissen erlitt er einen kurzen und schmerzlosen Tod. Daneben stand Rexxon mit zwei blutverschmierten Klingen. Seine überragende Geschwindigkeit verhalf ihm Kerexes zu töten, ohne dass er ihn bemerkte. "Ich habe dich erwartet!", rief Rexxon in den scheinbar leeren Raum. Seine Dunkelblonden Harre glänzten dabei im schwachem Mondlicht. Plötzlich erschien eine finstere Gestalt aus dem Schatten. "Du Narr!", stieß die Gestalt gelassen aus. Es war Dragon. Das war gar nicht sein richtiger Name, aber alle nannten ihn so, weil er angeblich schwarzes Blut hatte. Nur schwarze Drachen haben sonst schwarzes Blut. Rexxon drehte sich zu ihm um und sah ihn mit seinen roten Augen an. "Ich gehöre nicht mehr zu deinen Leuten! Also geh mir nicht auf die Nerven!", rief er selbstbewusst. Dragon machte wieder seinen unbeteiligten Blick und meinte: "Wenn du nicht sterben willst, dann töte nicht meine Leute!" Dragon war wieder gelassen. Er war immer gelassen. Das stand ihm nicht, denn er war groß und kräftig. Gelbe Augen und schwarze Haare ließen ihn in jeder Beziehung bedrohlich aussehen. Rexxon zuckte die Messer. "Ich habe auf diesen Augenblick schon seit Jahren gewartet! Nun wirst du sterben, Dragon", rief Rexxon und lief los. Dragon erschrak. Schon rammte Rexxon ihm im Bruchteil einer Sekunde ein Messer in den Bauch. Rexxon war dank einem Zauber schneller als der Wind. Dragon holte seinen schwarzen Säbel heraus und war angriffsbereit, doch bevor er den Säbel einsetzen konnte, fügte ihm Rexxon etliche Verletzungen zu. Er blutete schon aus dem Mund. Jetzt bemerkte Rexxon, dass Dragons Blut rot war. "Also stimmen die Gerüchte doch nicht!", rief Rexxon und versetzte Dragon einen Stoß in den Hals. Dragon konnte kaum noch stehen. Auf dem Boden lagen nun fast zwei Liter Blut, doch Dragon lebte noch. "Wieso?", fragte Rexxon "Wieso wehrst du dich nicht?" Man konnte es kaum erkennen, aber Dragon grinste. Rexxon wollte gerade auf ihn einstechen, da murmelte Dragon etwas. Plötzlich wurde alles Blut im Raum schwarz. Rexxon blickte erschrocken auf den Boden um ihn herum. Das Blut bewegte sich! Rexxon blickte zu Dragon, dessen Gesicht voller schwarzen Blutes war. Rexxon wollte auf ihn einstechen, da sah er, dass seine Beine von schwarzem Blut umschlungen waren. "Du Mistkerl!", schrie der wütende Kämpfer. Dragons Wunden schlossen sich plötzlich. "Es ist aus!", flüsterte Dragon.

"Was hat er getan?!", rief Zeron laut genug, damit ihn alle Menschen in der ganzen Villa hören konnten. "Beruhige dich doch! Ich bin auch nicht glücklich über sine schreckliche Tat,

aber Rexxon ließ ihm keine Wahl...", sagte Jadd, doch wurde von Zeron unterbrochen: "Rexxon war mein bester Freund! Nur er verstand mich wirklich!" Zeron war der Bruder von Dragon, hasste ihn jedoch. Er wollte nicht der Bruder eines gewissenlosen Mörders sein, doch in ihm floss genauso schwarzes Blut, wie in Dragon. Sonst verbanden sie nur ihre schwarzen Haare. Denn Zeron hat im Gegensatz zu Dragon rote Augen und regte sich leicht mal auf. Rexxon versprach Zeron, ihm zu helfen Dragon zu stürzen, da jener gedankenlos Menschen tötet oder töten lässt. Um an Dragon ranzukommen muss man erst an seinen Leuten vorbei. Daher tötete Rexxon auch Kerexes. Zu Dragons wichtigsten Leuten zählen: Jadd, Nin, Aaron, Crodd, Greel, Ios, Lenz, Lupos und Mejin.

Jadd war ein einfacher Großschwertkämpfer, der Dragon stets diente. Er sah aus wie eine Vogelscheuche. Seine Haare waren nämlich immer zerzaust und er sah immer etwas schmutzig aus.

Nin war hingegen ein brutaler Ninja, der mit Ninjutsu-magie und Shurikens jedem Gegner den Gar ausmachen konnte.

Aaron war der treuste Mann von Dragons Leuten. Er war immer in der nähe von Dragon. Giftgrüne Haare und grüne Augen ließen ihn bedrohlich aussehen. Er spezialisierte sich auf Gifte und Magie.

Von Crodd wusste kaum einer etwas. Man sah nur, dass er nur ein Auge hatte, da er immer eine Augenbinde trug. Er kämpfte meist alleine.

Greel war ein besonders unangenehmer Zeitgenosse. Er trug immer nur eine schwarze Kleidung, die nur einen Teil seines Gesichtes zeigte. Er hatte nur ein Auge, vom anderen war nur ein Loch zu sehen. Er kämpfte nur mit einem Messer und etwas schwarzer Magie.

Der schwächste war wohl Ios. Ein Pentagramm auf seiner Stirn und rote Augen, ließen ihn aussehen wie ein schwarzer Magier. Doch er war nur ein Angsthase. Spionieren war das einzige zu dem er nützte. Manchmal sah man ihn mit einem Schwert.

Wogegen Lenz ein großer und besonders kräftiger Axtkämpfer war.

Über Lupos konnte man nur eines sicher sagen: Er war ein Wolfsmensch. Die meisten denken er sei ein Werwolf, doch er ist 24 Stunden am Tag halb Wolf halb Mensch. Werwölfe nur bei Vollmond.

Mejin machte sich als Spion einen Namen. Dank seines normalen Aussehens kam er als normaler Mensch durch, war jedoch ein schwarzer Magier.

Das ist das Wissen, das Zeron und Rexxon in zwei Monaten zusammenkriegten. Zerons Entschluss war klar: Er würde weglaufen und in den weiten von Gaina, der Welt auf der er lebte, Menschen suchen, mit denen er Dragon töten konnte. Doch im Moment dachte er nur an Rexxon und sah Jadd an. "Kann ich ihn sehen?", fragte Zeron. "Nein" "Nein? Wieso nicht?" "Es ist so...", fing Jadd an "Dragon hat ihn in Kerexes? Villa gelassen. Als ich kam um ihn zu begraben... War seine Leiche weg..." "Vielleicht lebt er noch!", schrie Zeron. "Nein...", es war Dragons Stimme, die das sagte "Ich habe seinen Puls gemessen.... Er ist tot" Zeron sah ihn böse an. "Halt den Mund du Mörder!", rief er. Jadd sah verschreckt aus und verließ plötzlich den Raum. "Er hat mir keine Wahl gelassen!", sagte Dragon. Zeron ignorierte ihn nur. "Genau wie deine Mutter. Hihihih", flüsterte Dragon. "Was? Was ist mit meiner Mutter? Weißt du etwas über sie?", fragte Zeron überrascht. "Ich war damals noch klein... Die Stadt brannte...", erzählte Dragon während er ernster als sonst aussah "Mutter schrie Vater immer an. Sie nannte ihn Xargoth... Ihren Namen weiß ich nicht mehr... Sie nannte ihn "Verrückter" und sagte, er wüsste nicht was er täte. Ich glaube damals spritzte er sich und uns Black Blood. Weiter weiß ich nicht..." Zeron merkte, dass es nicht Dragon war, der ihm das erzählte. Hatte Dragon auch seine gute Seite? "Nein!", dachte Zeron "Er muss sterben und er wird sterben!"

KAPITEL 2: VAMPIRE!

In der Nacht darauf, blieb Zeron wach. Er packte seine wichtigsten Sachen in einen Rucksack. Zuletzt band er sein Schwert an den Gürtel und schlich sich raus. In der ganzen Villa von Dragon war es stockfinster. Leise schlich er sich durch die Gänge, als plötzlich Zeron plötzlich einen Schatten spürte. "Ich werde dich nicht davon abhalten wegzulaufen" Es war Dragon, der das gesagt hat. "Verschwinde von hier! Lauf weg!" Wieder sah Zeron das funkeln in Dragons Augen. Es war nicht er selbst... War es Black Blood, das ihn zu dem Mörder machte, der er heute ist? Zeron hoffte nicht selbst wie sein Bruder zu werden.

Nun stand Zeron fast vor Mytta, einer kleinen Stadt etwa drei Kilometer von Dragons Villa. "Buh!" Zeron erschrak. "Was war das?" Eine dürre Gestalt kam aus dem Schatten eines Baumes gestolpert. Es war Ios! "Was machst du hier? Hat Dragon dir befohlen, mich zu verfolgen?", fragte Zeron erleichtert. "Nein... Ich will dir nur weismachen, dass du besser in Dragons Obhut dran bist.", meinte Ios. "Verschwinde!", rief Zeron "Ich komm nicht zurück!"

"Wie du willst...", murmelte Ios. Er hatte diesen kalten Blick. In seinen roten Augen spiegelte sich der Mond. Der Blick deutet darauf, dass er etwas vorhat. Plötzlich verschwand Ios wieder. Zeron hatte Angst. "Will er mich töten?", dachte Zeron. Schon stand er in der Stadt. Die Nacht verbrachte er im Gasthaus.

Am nächsten Tag ging Zeron in den Waffenladen, um eine Rüstung zu kaufen. "Wollen Sie eine Eisenrüstung? Nein, nein eine Stahlrüstung wäre das richtige...", rief der begeisterte Verkäufer. "Ich würde dir die Drachenweste empfehlen, wenn du das nötige Geld hast...", riet ein junger braunhaariger Mann, der eine runde Brille trug, Zeron. "Drachenweste?", fragte Zeron. "Oh stimmt!", sagte der Verkäufer "Eine aus Drachenhaut gefertigte Weste. Leicht und härter als Stahl!" "Die nehme ich".

"Danke!", rief Zeron den Brillenträger hinterher "Wie heißt du?" "Mein Name ist Ledd... Was willst du?" "Ich bin Zeron. Kannst du kämpfen?" "Ich bin ein ausgebildeter Magier und Speerkämpfer." "Kennst du einen Dragon?" Ledd zögerte. "Er hat meine Eltern töten lassen."

"Das tut mir Leid..." "Sag?s nicht weiter. Ich will ihn töten. Ich bin auf dem Weg zu seiner Villa. Er soll bluten!", flüsterte Ledd. "Halt!", Ledd blieb stehen. "Du kannst ihn nicht töten! Er ist zu stark. Mein bester Freund ist im Kampf gegen ihn gestorben!" "Was?" "Ich will ihn ebenfalls töten! Ich kenne auch die Fähigkeiten seiner Leute! Sie sind zu stark!", antwortete Zeron. "Was schlägst du vor?", fragte Ledd. "Ich werde eine Gruppe von Leuten bilden mit denen ich ihn zur Strecke bringen kann." "Zeron...", plötzlich erschrak Ledd. "Du bist sein Bruder! Stimmt das?" "Es stimmt... Aber er ist ein Monster. Ich weiß das am besten! Ich werde ihn töten! Schließt du dich mir an?" "...Ich werde dir helfen. Aber dafür musst du mir einige Fragen beantworten. Lass uns im Gasthaus weiter unterhalten.

"Puh! Gut...", sagte Ledd und legte den Bierkrug auf den Tisch. "Du bist Dragons Bruder, willst ihn aber töten. Richtig?" "Ja." "Stimmen die Gerüchte über Dragons schwarzes Blut?"

"Nun... Es ist so: Black Blood ist eine Fähigkeit, die Blut schwarz macht und es als Heil- oder tötungsmittel nützlich. Schwarzes Blut ist eine reine Magiequelle. Es ermöglicht einem Zauber auszuführen, die nicht einmal ein alter, erfahrener Magier anwenden könnte..."

"Und... Beherrscht du er auch?" "Etwas... Aber es wird immer stärker." "Plötzlich standen vor Ledd und Zeron zwei Gestalten. Ein starker rothaariger Mann und eine junge blonde Frau. "Wir haben euer Gespräch mitgehört und konnten nicht anders... ich bin Martha...", sagte die Frau. "Und ich Drake", fügte der Mann hinzu. Wir wollen Dragon auch an den Kragen." Zeron sah sie überrascht an. "Wirklich?" "Waren wir so laut?", wollte Ledd wissen. "Nicht vom Thema abkommen, Ledd", flüsterte Zeron. "Welch ein Zufall hier auf so viele Dragon-Hasser zu stoßen.", sagte Zeron. "Na ja, bedenke, dass sich seine Villa gleich um die Ecke befindet...", sagte Drake. "Stimmt... Jetzt wisst ihr alles über mich. Was ist mit euch?", fragte Zeron. "Wie ich schon sagte: Dragon hat meine Eltern töten lassen...", begann Ledd "Woher weißt du, dass es Dragon war?" fragte Martha. "Er hat es mir gesagt." Alle waren plötzlich still. "Was?", fragte Drake "Ein Killer gibt doch keine Taten einfach so zu!" "Dragon schon.", erwiderte Zeron." Drake begann zu erzählen: "Es war so... Dragon stand neben dem Mörder und gab ihm Befehle. Ich lief weg. Versteckte mich im Schrank... Dann kam Dragon, öffnete den Schrank und sagte: Ich bin der Mörder deiner Eltern. Merke dir mein Gesicht! Dann ging er." Wieder kehrte Stille ein. Da sagte Zeron: "Dragon macht das mit Neuen. Er geht mit ihnen in ein zufällig ausgewähltes Haus und sieht sich an wie der Neue arbeitet... Wie sah er denn aus?""Seit Jahren versuche ich das zu verdrängen... aber... ich denke er hatte nur ein Auge... Crodd! So nannte ihn Dragon!", rief Ledd. "Crodd? Verdammt... Er ist der einzige über den ich so gut wie nichts weiß...", sagte Zeron. "Gut...", sagte darauf Drake "Ich habe an Dragon meinen Vater verloren. Er war ein mächtiger Krieger. Mein Vater hat einen von Dragons Leuten schon kurz nach der Gründung getötet. Wahrscheinlich musste er deswegen sterben. Ich glaube der den er getötet hat war ein Minotaurus oder so..." "Ein Minotaurus? Vielleicht Herenes Mino?" , fragte Zeron. "Vielleicht... Ich habe es vergessen." "Martha, was ist mit dir? Woher kennst du eigentlich Drake?", fragte Zeron. "Es tut mir Leid, aber ich will meine Geschichte nicht erzählen... Drake hab ich gerade eben hier kennen gelernt..." "He! Ich hab gerade meine geheimsten Erinnerungen preisgegeben und du weigerst dich?", motzte Ledd.

"Lass sie in Ruhe!", sagte Zeron. Weil Ledd sich beleidigt fühlte, stand er auf und wollte gerade auf Martha einreden, da stellte sich Zeron zwischen sie und sagte: "Lass sie, doch. Wer weiß welche grausamen Erinnerungen sie in sich trägt!" "Du hast Recht. Ich entschuldige mich bei dir, Martha."

Am nächsten Tag brachen Zeron, Ledd, Drake und Martha nach Rattan auf, um neue Rüstungen zu kaufen und Kampfgefährten zu finden. Auf dem Weg dorthin mussten sie aber erst durch einen großen Wald, der angeblich voller Räuber und Monster gewesen sein soll. Sie wunderten sich, als sie nach dem halbem Weg noch immer keine Lebewesen gesehen hatten. "Was soll das?", fragte Zeron "Der Wald ist doch sonst immer so voll und immerhin ist es schon Abend!" "Pst!", flüsterte Ledd daraufhin "Hier ist jemand!" Plötzlich regte sich was im Busch. Zeron zog sein Schwert, Ledd sein Speer und Martha Pfeil und Bogen. Nur Drake rührte sich nicht. "Drake!", schrie Zeron "Zieh dein verdammtes Schwert." "Nein..."

Eine riesige Gestalt sprang aus dem Busch. Sie trug einen schwarzen Mantel und ein gigantisches Schwert. "Legt eure Waffen weg!", forderte Drake "Er ist ein Freund. Darf ich vorstellen, das ist Rekkem. Er ist ein Vampirjäger, der selbst ein Vampir ist..." "Wer sind deine Freunde?" Nachdem sie sich alle vorgestellt hatten, fing Rekkem an zu reden: "In Rattan geschehen seltsame Dinge! Ein gewisser Flamen hat einen Nachtschleier um die Stadt, gelegt, der Sonnenstrahlen abwehrt." "Was soll dieser Schleier?", unterbrach Ledd "Sonnenstrahlen sind schädlich für Vampire.", fuhr Rekkem fort. "Eine Vampirstadt!" "Richtig. Wir müssen diesen Flamen aufhalten! Die Wälder sind schon leer wegen all den tödlichen Vampirbissen.", rief Rekkem "Hilft ihr mir?" Zeron trat hervor: "Wenn wir dir helfen, musst du uns helfen Dragon zu..." Rekkem unterbrach ihn: "Ich werde sowieso gegen Dragon kämpfen. So oder so. Nur... Ich kann euch nicht begleiten. Ich bin ein Vampir. Ich bin ebenso schwach gegen Sonnenlicht..." "Können wir denn einem Vampir vertrauen?", fragte Ledd. "Er ist mein Freund. Er hat mir schon oft das Leben gerettet!", sagte Drake, während er sich Ledd näherte "Also halt den Mund du Klugscheißer!" "Gut, gut!", flüsterte Ledd.

Bei dem Weg nach Rattan folgte den vieren Rekkem. Bald kamen sie an. "Ich schlage vor wir gehen in die Stadt und warten bis es Tag wird...", sagte Zeron "...um Flamen beim Zauber zu unterbrechen. Dann scheint das Sonnenlicht in die Stadt und alle Vampire", er verstummte kurz. Dann sagte er: "Ich hab Rekkem vergessen..." "Macht nichts! Ich verwandle mich dann in eine Fledermaus und verstecke mich.", meinte der Vampir. "OK", sagte Zeron "Dann gibt es keine Probleme! Los!" Dann betraten sie die Stadt. Zwei Wachen kamen auf die fünf zu. Sie hatten rote Augen und waren sehr blass: "Seid ihr Vampire?", fragte der eine. "Natürlich!", antwortete Rekkem. Einer der Vampire schrak zurück, als er die riesige Gestalt Rekkems sah. "Ihr dürft passieren...", stotterte er. Die Stadt war dunkel. Nur einige Fackeln erhellten die Straßen. Man konnte sehen, dass es etwas heller wurde. "Die Sonne geht auf! Lass uns anfangen!", sagte Drake, während er auf ein riesiges Gebäude zuging "Ist das sein Haus?" "Ja... lass uns eintreten...", sagte Rekkem. Die anderen folgten Drake zum Haus.

Sie bemerkten, dass die Eingangshalle gigantisch war. Alle fünf zogen ihre Waffen. "Hey! Was macht ihr hier?", fragte ein Vampir, dem einige Wachen beistanden. Sogleich stand Rekkem vor dem Vampir und schwang sein Schwert. Der Kopf des fassungslosen Vampirs flog sogleich durch die Luft. "IHR MÜSST IHNEN DEN KOPF ABSCHLAGEN! NUR SO SIND SIE ZU TÖTEN!", schrie Rekkem. Bevor die Wachen ihre Schwerter ziehen konnten. Verloren vier von ihnen den Kopf durch die Riesenklinge des Übermächtigen Vampirs. Zeron und Drake schafften es ebenfalls einigen Vampiren den Gar auszumachen. Doch immer mehr Vampire kamen aus den anderen Hallen. Da Ledd mit seinem Speer Vampire nur aufhalten, aber nicht töten konnte und Martha sich mit Pfeilen wohl kaum wehren konnte, waren die drei Schwertkämpfer nach einiger Zeit unterlegen und es bestand kaum noch Hoffnung auf Sieg. "Verdammt!", schrie Rekkem "Die Vampire werden zu viele! Geht alle so weit weg von mir wie möglich!" "Was hast du vor?", fragte Zeron. Als er keine Antwort bekam ging er einfach einige Schritte zurück. Plötzlich holte Rekkem einen Zepter aus seinem Mantel. Er rief: "LUMEN UMBRAM VICIT!" Aus dem Zepter kamen viele Lichtstrahlen die von den meisten Vampiren nur noch Staub übrig bleiben ließen. "Puh!", sagte Rekkem erleichtert "Ich werde jetzt gehen müssen. Ich hoffe, dass ihr Flamen besiegen könnt. Er verwandelte sich in eine Fledermaus und verschwand bald. Die anderen rannten in den nächsten Raum. In dem ein junger Mann mit langen schwarzen Haaren stand. "Du bist kein Vampir! Du musst Flamen sein!", rief Zeron. Der Mann klatschte und grinste. "Ihr könnt zwar mit euren Freund Vampire töten, doch ohne ihn... Kommt ihr gegen keinen Profimagier an!" Flamen zog zwei Schwerter nachdem er das gesagt hatte. "Los geht?s!", sagte Zeron, wobei er sein Schwert vors Gesicht hielt. Martha spannte ihren Bogen. "Gegen vier Menschen kommst du nicht an!", meinte Ledd. Flamen rannte auf Drake zu als dieser gerade sein Schwert gezogen hatte.

Die Schwerter beider Kämpfer prallten aufeinander. Martha schoss gerade einen Pfeil auf Flamen. Dieser grinste und stieß mit seiner Handfläche Drake fast zurück in die Eingangshalle. Als der Pfeil an Flamen vorbeiflog, wollte Ledd auf ihn einstechen. Im Bruchteil einer Sekunde machte der Pfeil eine Kehrtwendung und traf Ledd in den Bauch. Er blieb in seiner Rüstung stecken. "Ledd!", schrie Zeron und lief auf Flamen zu. "Das wollte ich nicht...", stotterte Martha. "Es war sein Zauber! Du bist nicht schuld!", rief Drake. Nun stand Zeron vor Flamen und wollte gerade zuschlagen, Drake lief ihn zu, Ledd war noch vom Pfeilstoß geschwächt und Martha holte gerade einen Zepter hervor. Da grinste Flamen wieder "Schattenstoß!", schrie er, worauf eine dunkle Aura Drake und Flamen von sich wegfliegen ließ. Er wandte sich an Ledd: "Nun zu dir..." Mit den zwei Schwertern rannte er auf Ledd zu. Plötzlich begann Marthas Zepter zu leuchten. Flamen blieb stehen, drehte sich um und bevor er verstand was geschah, flog ein großer Lichtstrahl aus dem Zepter auf ihn zu. Er traf ihn auf den Bauch, doch der machte nur einige Schritte nach hinten. Und da bemerkte Flamen, dass Ledd hinter ihm stand. Mit dem Speer bei der Hand holte er aus und... Bevor Flamen bemerkte was geschehen war, spritzte Blut aus seinem Rücken. Ledd holte sein Speer aus dessen Rücken und ein Blutstrahl kam aus Flamens Rücken. Er schrie auf. Plötzlich verschwand der Nachtschleier und Lichtstrahlen drangen in durch die Fenster. Das gleißende Licht blendete die vier Helden. Als sie wieder sehen konnten, merkten sie, dass Flamen nicht mehr da wahr. Man konnte noch die schreie der Vampire hören, während die Helden wieder zu sich kamen. Ledd entfernte den Pfeil aus seiner Drachenweste, Zeron und Drake waren von der Schutzkraft der Westen begeistert, denn Flamens Angriffe hatten keinerlei Wunden hinterlassen.

Alle Vampire waren verschwunden und Menschen bewohnten wieder die Stadt. Die vier wurden von den Menschen reichlich beschenkt und blieben einige Tage in Rattan. In der Stadt gingen viele Gerüchte um einen legendären Zepter, mit dem man sogar Dragon in die Knie zwingen könnte. Obwohl Ledd dem Gerücht keinen Glauben schenkte, brachen sie auf um nach neuen Hinweisen zu suchen. Die nächste Station sollte nun Gunto heißen, die letzte Stadt auf der Insel. Enttäuscht waren die Helden, weil sich ihnen in Rattan niemand angeschlossen hat. Auf dem Weg fiel Drake ein, dass er Rekken seit dem Kampf gegen die Vampire nicht mehr gesehen hat. Er hoffte, dass Rekken noch lebt. Vor allem war Drake aber über Flamens Verschwinden besorgt. Lebte er noch? Das sollte sich bald herausstellen...

KAPITEL 3: DER PACKT MIT NEMO

Ein Tag waren Zeron, Ledd, Drake und Martha schon unterwegs, da hörte Drake wieder ein rascheln im Gebüsch. Wieder zogen alle die Waffen, doch es war nicht Rekkem, sondern Ios!

"Was machst du hier? Verfolgst du mich etwa?", fragte Zeron. "Möchtest du mir nicht deine Freunde vorstellen?" "Ist das Ios?", fragte Ledd unsicher. "Ja der bin ich!", rief Ios "Ich werde Dragon von deinem Vorgehen zur Kenntnis setzen! Du willst ihn töten und...", schon hatte Ios Zerons Faust im Gesicht. Er sprang zurück und sagte nur: "Du willst es also auf die harte Art?" Ios zog sein Schwert und tat mutig, doch man konnte sehen, dass er Angst hatte. "Ein Zweikampf, OK?", fragte Ios Zeron, als er dessen Freunde sah. "Wie du willst...", sagte Zeron. Schon begann ein feuriger Kampf. Zeron war eindeutig schneller als sein Gegner. Nach einigen Schlägen schaffte es Zeron Ios sein Schwert zu entreißen. Er bekam einen gewaltigen Schreck und wollte weglaufen. "Bleib stehen!", schrie Zeron, doch eines konnte Ios gut: Das war Weglaufen. Marthas Reflexen war es zu verdanken, dass Ios nun einen Pfeil in seinem rechten Arm hatte. "Sehr gut, Martha!", rief Zeron voller Begeisterung. "Denkst du er erzählt es Dragon?", wollte Ledd wissen. "Selbst wenn er es schafft zu der Villa zu kommen, danke ich nicht, dass Dragon etwas dagegen tun würde."

Nachdem die vier schon nahe bei der Stadt waren, hörten sie einen furchtbaren Schrei. Alle drehten sich um. "War das ein... Männerschrei?", fragte Ledd. "Wir müssen sehen was passiert ist!" Schon waren die Krieger wieder im Wald aus dem der Schrei kam. Sie verstummten.

Denn auf einem Baum war ein Seil gebunden von dem eine Leiche hing. Es war Ios! Er war tot! Wer war es? War es vielleicht Rekkem? "Er wurde von einem Schwert getötet... Wer könnte es gewesen sein? Rekkems Schwert ist viel zu groß um solche Stichwunden zuzufügen...", sagte Ledd ängstlich. Aus dem Nichts ertönte plötzliche eine Stimme: "Vielleicht weiß ich wen ihr sucht..." "Wer ist da?", fragte Zeron mit gezogenem Schwert. Eine mit schwarzem Anzug gekleidete schlanke Person trat von der Rückseite eines Baumes hervor. Der Mann hatte einen schwarzen Zylinder auf dem Kopf und eine weiße Maske verdeckte sein Gesicht. "Wenn ihr meinen Namen wissen wollt, muss ich euch enttäuschen ich bin ein Niemand angesichts des Universums...", sagte er. Ledd sah ihn an und fragte: "Wieso sagst du uns nicht deinen Namen?" "Ich habe keinen Namen... Ich bin ein Niemand...", wiederholte die schwarz gekleidete Gestalt. "Ein Niemand? Wie nennen dich deine Freunde denn?", fragte Ledd erneut. "Lass ihn in Ruhe, Ledd...", sagte Zeron "Ein Niemand? Dann nennen wir dich Nemo, OK?" "Wie ihr wollt...", antwortete Nemo. "Ich weiß wer der Mörder dieses Mannes ist und auch die Antwort auf all eure Fragen..." "Wieso sagst du es uns nicht?", fragte Zeron. Nemo wandte sich zu ihm und antwortete: "Ich kann nicht. Ich brauche einen Gegenstand..." "Er will uns nur dazu bringen ihm irgendeinen Gegenstand zu geben!", rief Ledd. Drake sah ihn finster an. "Na gut ich halt schon meinen Mund..." "Was ist das für ein Gegenstand?", fragte Zeron.

"EIN DRACHENKRAKENAUGE!?", schrie Ledd. "IHR SEID JA VERRÜCKT! EIN KRAKEN IN EINER UNTERWASSERHÖHLE? WAHRSCHEINLICH SEHEN WIR DEN KERL NICHT MAL MEHR WIEDER!" Die vier ignorierten ihn und gingen weiter in die Richtung, die ihnen Nemo gezeigt hatte. "Siehst du, Ledd?", fragte Drake grinsend. Ledd wurde zornig, sagte jedoch nichts, da er den Kraftunterschied zwischen ihnen beiden spüren konnte. Nun standen sie in der Höhle. Es war stockfinster, also holte Martha ihren Zepter raus und er begann zu leuchten. Viele Stufen führten in das Innere der Höhle. "Ha!", rief Drake, als er einen See in der Höhle erblickte. Durch einen Höhlenausgang kam das Meer in die Höhle und erhellte den Raum. Plötzlich erblickten die vier ein Floß, das immer näher kam. Da waren sogar einige Leute drauf. Als die Leute sie erblickten, standen zwei von ihnen auf und zuckten ihre Waffen. "Was macht ihr hier?", rief einer der Männer. Schon war das Floß an Land und sie stiegen ab. Es waren vier kräftige Männer: Einer hatte einen schwarzen Mantel und ein gleichfarbiges Kopftuch sowie zwei Schwerter. Ein weiterer hatte auf dem Kopf nur einen Zopf. Eine Augenklappe auf dem rechten Auge, keine Augenbrauen und ebenfalls einen Schwarzen Mantel. Der dritte war eine Art Wassermann. Er hatte blaue Haut sowie violette Haare und ein Stirnband. Als letztes war ein schwarzhaariger Kerl mit einem Spitzbart. "Was wollt ihr hier?", fragte der Spitzbart-Kerl erneut. "Wir wollen einen Drachenkraken töten!", antwortete Zeron. "Ein Deal: Wir helfen euch und dann teilen wir uns den Kraken, OK?", fragte der Mann. "Wir nehmen an!", sagte Drake. "Was?!", fragte Ledd. "Langsam gehst du mir richtig auf den Geist!", rief Drake und zog sein Schwert. Ledd erschrak und holte sein Speer hervor. "?EY! DER KRAKEN KOMMT!", schrie der Mann mit dem Kopftuch "Mein Name ist übrigens Black!" "Matthew!", sagte der Mann mit der Augenklappe "Shin...ist mein Name...", murmelte der Wassermann. "Xett...", der Mann mit dem Spitzbart "Wir sind Piraten, falls es euch nichts ausmacht." Plötzlich erschien ein riesiges Monster aus dem Wasser. "PIRATEN?!", rief Ledd, der jetzt so wie alle seine Waffe gegen die Bestie gerichtet. Nachdem Zeron alle vorgestellt hatte, merkte er erst, wie riesig der Kraken ist. Er besaß zahlreiche Tentakeln, von denen zwei Drachenköpfe waren, und ragte aus einer spitzen spiralförmigen Muschel. Zwei riesige Augen zwischen denen sich ein mit vielen Zähnen ausgestatteter Mund befand hatte das Untier aufzuweisen. Ob die Helden es mit Hilfe der Piraten schaffen würden ihn zu besiegen?

Die gewaltigen Drachenköpfe des Kraken versuchten vergeblich einen der acht zu treffen. Martha spannte ihren Bogen und schoss dem Kraken in einen der Tentakel, als das Biest plötzlich anfing zu kreischen und zog sich mit den Armen an das Land und begann mit den Tentakeln wild umher zu schlagen. "Verdammt! Wie sollen wir denn da angreifen?", rief Drake. "Zaubern!", meinte Black nur und seine Schwerter begannen zu leuchten. Er rannte auf den Kraken zu und schaffte es mit den Schwertern einen der Drachenköpfe abzuschlagen, bekam jedoch einen heftigen Tentakelschlag auf die Brust. Schon hatte Martha es geschafft dem Seeungeheuer sechs Pfeile in das Haupt und die Tentakel zu verpassen. Das Monster wurde immer wütender hatte jedoch nur noch einen Drachenkopf, wodurch es Matthew ein leichtes war mit seinen Dolchen weitere Tentakeln abzuschneiden. Auf einmal schrie Ledd: "Aqua!", worauf sich die Wassermassen hinter dem Kraken auftürmten und ein gigantisches Schwert bildeten. Bevor die Bestie merkte was geschehen war, durchschlug das Wasserschwert den Panzer des Untiers. Nun waren die Schreie des Monsters nicht auszuhalten. "Du bist ja doch zu was gut...", rief Drake Ledd zu "Um Kraken und mich wütend zu machen. Nach etlichen Schlägen der Schwertkämpfer, begann das Ungeheuer zu schwanken. Als Zeron ihm den letzen Drachenkopf abgeschlagen hatte, starb der Kraken letztendlich. "Ihr seid gut...", sagte Zeron, während er versuchte das Auge des Monsters aus der Augenhöhle zu entfernen. "Habt ihr zufälligerweise etwas gegen Dragon?", fragte Drake. Black grinste. "Jeder hat was gegen das Schwein!", sagte er. Zeron hatte es geschafft das Krakenauge in seiner Hand zu halten. "Dann schließt euch uns an! Wir wollen seinem Treiben ein Ende setzen!", erzählte Zeron. "Wir würden euch helfen, aber einige unsrer Verbündeten sind schwer krank. Das Blut des Kraken soll eine heilende Wirkung haben.", verriet Black bedrückt "Aber in einer Woche werden wir in Azka sein. Kommt doch einfach mal vorbei, in Ordnung?". "Abgemacht!", sagte Zeron. Er ging wieder auf die Treppe zu und seine Freunde folgten ihn.

Kurz danach waren sie wieder in dem Wald zwischen Rattan und Gunto. "Da seid ihr ja wieder!", tönte eine Stimme hinter den vieren. Es war Nemo. Zeron gab ihm das Krakenauge. "Ihr habt bestanden...", flüsterte Nemo. "War das etwa ein Test?", fragte Ledd. "Teils ja, teils nein...", bekam er als Antwort. "Was heißt das?" "Das Schicksal fügt sich langsam zusammen... Ihr dürft mir nun drei Fragen stellen..." Ledd sah ihn verwundert an. "Was soll...", fing er an wurde jedoch von Drake unterbrochen: "Sag jetzt bloß nicht falsches! Drei Fragen also?" "Das zähle ich als keine der drei fragen... aber ja.", antwortete Nemo. "Ich fange an...", sagte Zeron "Wer hat denn nun Ios getötet?" "Rexxon..."

"WAS!? REXXON LEBT?!" "Der nächste...", flüsterte Nemo. Zeron war ganz erschrocken. "Was bist du?", fragte Ledd. "Ein Niemand..." "Geht es nicht ein bisschen genauer?" "Eine Art Mensch, der dem Schicksal auf die Sprünge hilft..." "Dem Schicksal... Bist du so etwas wie ein Engel?" "Etwas in der Art, jedoch anders..." Als nächster kam Drake zu seiner Frage: "Wie können wir Dragon besiegen?" "Das ist die Frage die ich erwartet hatte... Ihr benötigt die Vergangenheit von Black Blood sowie die Zukunft... Die Gegenwart habt ihr schon." "Die Vergangenheit ist wahrscheinlich mein Vater...", sagte Zeron "...aber was ist denn die Zukunft?" "Das müsst ihr selbst herausfinden." Sowie Nemo diese Worte gesprochen hatte, verschwand er.

KAPITEL 4: SCHACH MATT!

Einen Tag verbrachten die Helden schon in Gunto, doch Zerons Gedanken konnten nicht von dem Weiterleben von Rexxon abschweifen. Wenn er noch lebt, ist er bestimmt auf dieser Insel. Aber wieso hat er ihn nicht schon aufgesucht? Hat Nemo vielleicht gelogen?

Eines wussten die vier aber: Sie haben noch fünf Tage Zeit nach dem im Westen von Gunto legenden Kontinent zu gelangen, wo sich die Stadt Azka befand. Dort werden sie sich mit den Piraten treffen...

"SEID IHR DENN VERRÜCKT?!", wieder war es Ledd, der diesen Spruch von sich gab. Er stand nämlich beim Hafen und wollte ei ne Fahrt nach Azka buchen, doch um dorthin zu gelangen, muss man nach Südwesten zu der Stadt Lyrrha. Diese Stadt lag aber in einer anderen Richtung als Azka. Von dort sollte es nach Azka gehen. Der doppelte Weg, doppelte Kosten... Die Reise würde fünf Tage dauern.

"WIESO DENN NICHT GLEICH NACH AZKA?! IST JA NICHT SO WEIT ENTFERNT!"

Es ging aber das Gerücht von einem Dimensoinsloch, das einen in die Hölle bringt. Kein Seefahrer wollte sich der Gefahr aussetzen. Außer einer...

Plötzlich ging ein kräftiger grauhaariger älterer Mann auf Zeron zu. Er hatte im Gesicht zahlreiche Narben. Sein Aussehen war zwar nicht von Wichtigkeit, aber das was er zu Zeron sagte: "Ich bringe euch ohne Umweg nach Azka. Ich fürchte mich nicht von irgendwelchen Märchen... Aber billig wird?s nicht!"

Schon am nächsten Tag waren die vier auf dem großen Schiff des Mannes. Er nannte sich Kapitän Rematter. Nur wenige Leute gehörten zur Crew, was beruhigend war, weil Zeron, Marta, Ledd und Drake nicht von einem Überraschungsangriff überrumpelt werden konnten. Nach kurzer Zeit gelang das schnelle Schiff plötzlich in einen Nebel. Alle stellten sich auf das Deck um zu sehen was vor sich ging. "Seht ihr das? Ein riesiges schwarzes Ding im Wasser!", rief Drake entsetzt. "Richtig!", sprach Rematter, während sich sein Gesicht zu einem Grinsen formte "Willkommen in der HÖLLE!" Die Helden zogen ihre Waffen, ebenso wie alle Matrosen. Jetzt erst viel auf, dass es 15 an der Zahl waren. Sie trugen Masken. Acht von ihnen hatten eine einfache weiße Maske sowie Dolche als Waffen. Zwei hatten gewaltige Armbrüste, weitere zwei Schwerter. Von den letzten drei besaßen zwei Lanzen und der letzte eine Axt. "Das ist ein Schachspiel, oder so!", rief Zeron "8 Bauern 2 Läufer... Der König muss Rematter sein! Vernichten wir ihn!" Sogleich sprang Zeron in das Getümmel und enthauptete drei der rüstungslosen "Bauern". Auch Drake tötete drei Bauern, wurde jedoch von den Schwertschwingenden Matrosen in die Enge getrieben. Martha und Ledd befreiten ihn aus der misslichen Lage indem sie die Schwertkämpfer töteten. Bei dieser Gelegenheit wurde Ledd jedoch von einem Pfeil des mächtigen Armbrustkämpfers in das linke Bein getroffen. Er fiel sofort auf den Boden. "Ledd!", schrie Drake, während er zu Ledd sprang um ihn zu beschützen. In der Zwischenzeit fielen die letzten zwei Bauern sowie beide Lanzenkämpfer. Nun waren nur noch Der Axtkämpfer, zwei Armbrustkämpfer und Rematter selbst: "Ihr habt euch gut geschlagen. Hier endet jedoch eure Reise!" er zog eine gewaltiges Gewehr aus dem Mantel. Und schoss auf Ledd. "SCHACH MATT!", schrie der zornige Kapitän. Drake sprang vor Ledd und fing die Geschosse mit dem Schild ab. Doch dabei brach sein Schild und er wurde an der Brust getroffen und fiel um. Rematter lachte laut. "Das Wasser...", flüsterte Ledd. Er murmelte einen Zauber und...

Ein zweites Mal erhob sich das Wasser zu einem gigantischen Schwert. Rematter sah es entsetzt an. "Alle Mann angriff!", rief er, doch die Matrosen sprangen über Bord, um nicht vom Schwert getroffen zu werden. "Nun ist es aus!", sagte Zeron bevor er auf Rematter sprang. Dieser wich so stark aus, dass er nicht merkte, dass er am Rande des Bootes stand. "Geh weg, Zeron!" rief Ledd. Das Wasserschwert holte aus zum Schlag. "Neeeiiiiin!", rief der Kapitän. Schon hatte ihn das Schwert weit über Bord geworfen.

Nun waren die Helden alleine auf dem Schiff, konnten es jedoch nicht steuern. Da viel ihnen ein, dass sie auf dieses Schwarze Gebilde im Wasser zusteuerten. "Verdammt! Was jetzt?", posaunte Ledd, während er den Pfeil aus dem Bein entfernte. Schon war es zu spät... Sie waren in dieser Dunkelheit gefangen. Das Schiff fuhr jedoch weiter und sie erreichten plötzlich wieder Land. Es war aber rot und aus dem Boden reichten viele Speere mit

Schädeln dran. Die vier betraten das Festland. Ledd jedoch nur hinkend. "Wir müssen einen Arzt aufsuchen!", meinte Drake. Ledd versicherte aber, dass es ihm gut ginge. Auf dem Festland fanden sie nach einem Wald aus kahlen Bäumen ein riesiges halbverfallenes Gebäude. Die Neugier führte sie hinein. Der Boden wat mit Knochen und Schädeln übersäht. "Zeron?", rief eine raue Stimme aus dem Nebenraum. Zeron drehte sich in Richtung Nebenraum. Ein älterer, schlanker schwarzhaariger mit einem Schnurrbart ausgestatteter Mann stand vor ihm. Er sah Dragon ein bisschen ähnlich. "Xargoth?", fragte Zeron. "Dann kennst du mich ja doch...", sagte Xargoth "Mein Sohn... Ich habe gehört, dass Dragon Black Blood für böse Zwecke verwendet... Und ihr wollt ihn aufhalten!" "Woher weißt du das?", fragte Ledd. "Ein Maskenträger im Anzug hat mir alles erzählt... Ich muss euch dabei helfen! Nur deswegen hat er mich von meinem Fluch befreit..." "Fluch?" "Mit Black Blood sind zahlreiche dunkle Kräfte erschienen. Eine verdammte mich dazu hier 666 Jahre zu verweilen. Der Kerl hat mich für einige Monate vom Fluch erlöst, dann muss ich aber wieder hier zurück..." In einigen Stunden Unterhaltung mit seinem Vater erfuhr Zeron, dass seine Mutter nachdem sie Dragon und ihn vor den Flammen gerettet hatte starb.

Danach folgte Xargoth Zeron und seinen Freunden bei der Reise nach Azka. Mit Xargoths Fähigkeiten konnten sie nämlich durch das Portal zurück ins Meer.

KAPITEL 5: RACHE!

Nach einer tagelangen Reise waren die Helden in Azka, wo sie ein auf die Piraten treffen sollten. In einer Bar im Süden der Kleinstadt saßen auch schon Black, Xett, Shin, Matthew, aber auch einige unbekannten Mitglieder. Ein braunhaariger schlanker Bogenschütze namens Pete, ein mächtiger bärtiger Schütze mit einem Kratzer auf dem rechten Auge, dessen Name war Gartex. Er war der Kapitän der Bande. Ebenfalls zu der Gruppe gehörte ein kleinerer junger, jedoch grauhaariger Mann mit großen schwarzen Augen, der Mac hieß. Es stellte sich heraus , dass er stumm war. Leider wollte Gartex nicht, dass sie sich Zeron im Kampf gegen Dragon anschließen. Das sollte sich jedoch bald ändern.

"Solche Idioten!", rief der wütende Ledd. Drake wollte Ledd gerade anschreien, wurde aber von Xargoth unterbrochen: "Man kann sie zu nichts zwingen... So ist es nun mal." Danach war Ledd für den Rest des Abends ruhig.

Gerade wollten die Helden schlafen gehen, als ein lauter Schrei zu hören war. Stumm sprang Zeron aus dem Raum. "Von dort kam es!", rief Drake, der auf eine der Hoteltüren zeigte. Zeron riss die Tür auf. Da stand ein Wolfsmensch mit blutverschmierten Klauen und einen schwarzen Umhang. "Lupos?", fragte Zeron mit dem Entsetzen im Gesicht geschrieben. Auf dem Boden lag eine in Blut getränkte Leiche. Es war Shin! Man konnte sehen, dass er tot war. Xargoth holte blitzschnell ein Buch hervor. "Zeron? Dragon fragt, wie es dir geht...", sagte Lupos etwas zurückhaltend. "Was ist denn hier los?!", rief Xett, der soeben aus dem Schlaf gezerrt wurde und nun vor Lupos stand "Du hast ihn... DU!!!" Xett holte sein Schwert aus der Scheide. Er hatte einen kalten Blick, der das Zeichen absoluten Hasses war und ging auf Lupos zu. Zeron wollte gerade auf Lupos losspringen, wurde jedoch von Xargoth aufgehalten. Er verstand dann, dass Xett diese Sache alleine erledigen musste. Schreiend rannte der verzweifelte Pirat auf Lupos zu. Der Wolfsmensch hielt seine Arme vor sein Gesicht, um es zu schützen. Xetts Schwert begann zu glühen und schon durchtrennte es Lupos Arm beinahe. Dieser heulte auf, hielt sich am verletzten Arm fest und stolperte aus dem Fenster. Er begann zu fliehen. Die restlichen Piraten standen auf, sahen Shins Leiche auf dem Boden und Gartex fragte nun: "Steht euer Angebot für den Kampf gegen Dragon noch?" "Ja...", antwortete Zeron. Xett hüpfte elegant aus dem zerbrochenen Fenster und begann der Blutspur des Wolfsmenschen zu folgen. Black und Gartex folgten ihnen. Bald kamen auch Matthew, Pete und Mac nach. Die erst zögernden Helden kamen zuletzt. Xett hatte die Blutspur schon bis zum Wald verfolgt, da sah er, dass Blut vom Baum tropfte. Xett sah kurz nach oben, holte aus und durchtrennte den Baum mit einem Schlag. Nun fiel Lupos vom Baum und wollte weiterlaufen. Schon hatte er das Schwert von Black in seinem Arm. Mit einem zweiten Stich schlug Black den Wolf durch den Bauch an den Baum. Er hustete Blut. "Wieso hast du Shin getötet?", fragte Xett. "Sein.... Zauberstab...", keuchte der schwer verwundete Lupos. Auf einmal flog das Schwert aus seinem Bauch und die Wunde schloss sich. Mit einigen Sprüngen war der Wolfsmensch im Wald verschwunden. Die anderen waren nun schon angekommen. Die Piraten schworen Dragon und all seinen Lauten Rache und schlossen sich den Helden für die große Schlacht an. Zeron erzählte ebenfalls alles über Lupos, seine plötzliche Heilung war ihm jedoch ein Rätsel. Auch klar wurde, dass Shin erst vor kurzem zum den Besitz des legendären Zepters, von dem die Leute in Rattan sprachen, gekommen war. Dieser Zepter war nun in Dragons Besitz.

Die Piraten waren nun nach Gunto aufgebrochen, um Dragons Leute zu vernichten, wenn sie der Hafen mit Schiffen verlassen wollten. Zeron, Xargoth, Ledd, Drake und Martha waren wieder auf der Suche nach neunen Verbündeten.

Auf dem Weg hörten sie plötzlich ein rascheln in den Bäumen. Zeron blieb stehen und sagte leise: "Er ist es... Lupos!" "Erfasst!", sagte eine raue Stimme. Schon stand Lupos vor ihnen. Um den Arm und auf dem Bauch hatte er einen Verband. "Dragon hat für reichlich Ersatz gesorgt. Rexxon ist jetzt nicht mal mehr nötig. Du hast doch gesehen, dass ich in einer Sekunde schon geheilt von den harten Schlägen deiner Freunde war. Leg dich nicht mit uns an!", sagte Lupos zornig "Ihr hättet Ios nicht töten dürfen!" "Das waren wir nicht. Wir haben ihn nur angegriffen, als er uns angriff. Später fanden wir ihn tot auf", erwiderte Zeron. Lupos grinste. "Egal...", sprach er "Es ist aus! Die drei Apokalyptischen Magier sind zusammengekommen." Mit diesen Worten verschwand Lupos. Xargoth bekam einen Schreck. "Die drei Apokalyptischen Magier...", flüsterte er "Dragon muss von einem besessen sein!" Zeron sah ihn an. "Besessenheit?", fragte er. Dann begann Xargoth zu erzählen: "Es gibt drei Arten von Wesen die jemanden kontrollieren können: Auf andere Ebenen verbannte Seelen mit starker magischen Präsenz, Geister der verdammten Drachen und zuletzt die apokalyptischen Magier. Das sind verdammte Seelen ohne Körper. Bevor der Körper einen physischen Tod erleidet, muss die Seele in diesen Körper bleiben, außer der Körper ist ein Gegenstand oder Untoter. In diesem Fall kann er jederzeit den Körper wechseln. Es braucht jedoch Zeit bis er ein Lebewesen vollkommen kontrollieren kann." "Das heißt, dass Dragon nicht der Dragon ist", stellte Zeron fest "Ich spürte noch Menschlichkeit in ihm... Wie können wir denn diese Seelen vernichten, wenn sie den Körper tauschen können?" "Gar nicht!", antwortete Xargoth "Wir müssen sie verbannen!" Ledd fragte dann: "Aber würde er dann nicht zur ersten Gattung zählen: verbannte Seelen?" "Richtig! Wie müssen sie auf eine Ebene verbannen, die sie so stark festhält, dass sie nicht fliehen können.", antwortete Zerons Vater "Dafür benötigen wir aber sehr viel Energie." "Black Blood...", flüsterte Zeron. "Richtig! Wir brauchen aber noch mehr Macht! Und Dragon kann uns nicht helfen... Ich muss noch jemanden mit Black Blood infizieren, aber... Beim letzten Mal wurde ich für 666 Jahre verbannt!", sagte Xargoth "Wir brauchen einen Zivilisten und jemanden der Black Blood aufnehmen kann." "Wie wurden die apokalyptischen Magier denn beim letzten Mal verbannt?", wollte Drake wissen. "Ein mächtiger Magier namens Merxeus verbannte sie mit einem Mann namens Shadow. Das ist schon Jahrhunderte her... Aber genug davon! Wir müssen nun schlafen gehen, um für den nächsten Tag gewappnet zu sein!

In der Nacht stand Zeron auf, denn er wurde von schrecklichen Alpträumen geplagt. Er setzte sich an eine Klippe, von der man den Mond gut sehen konnte. "Ihr habt den Ernst der Lage begriffen?", fragte eine Stimme hinter Zeron. Weil er wusste, dass es Nemo war, erschrak er nicht. "Ja...", sagte er "Du hast Xargoth befreit?" "Korrekt", sagte Nemo "Der nächste Schritt wird bald folgen..." "Der nächste Schritt?", fragte Zeron, doch als er sich umdrehte war Der Maskenträger verschwunden.

Am nächsten Tag erinnerte sich Xargoth: "Ich hatte einen Bruder in Azka, der leider im Krieg gefallen ist. Ich denke er hatte einen Sohn... Unser Blut kann Black Blood aufnehmen. Wir müssen diesen Sohn finden!" Somit gingen die Helden wieder zurück nach Azka.

KAPITEL 6: SCHATTENKÄMPFER

"Wie sollen wir diesen Kerl jetzt finden?", fragte Ledd. Xargoth holte ein Buch hervor und sprach einen unverständlichen Zauberspruch. Das Buch begann zu leuchten und ein Strahl zeigte auf eine Hütte inmitten der Stadt. Die fünf gingen auf das Haus zu. Plötzlich begann sich die Erde zu Monstern zu verwandeln. "Geht ins Haus!", rief Zerons Vater "Ich halt sie auf!" Die vier rannten in das Haus, wo ein großer Mann mit schwarzem Kopftuch stand. Er hatte ein großes Schwert mit dem er gegen einen schwarz bekleideten Mann mit großen schwarzen Augen und einem weißen Stirnband. Dieser schien die Erdmonster zu kontrollieren. Er konnte nämlich Sachen mit Gedanken bewegen oder Steuern. "Helft mir doch!", rief der Mann mit dem Kopftuch. Als die vier ihre Waffen ziehen wollten rief der andere: "Verdammt! Ich komme zu spät! Dragon hat gesagt ich soll euch verschonen. Ach ja... Ich bin Rexxons Ersatz. Mein Name ist Lukretios..." Mit diesen Worten verschwand er. Der andere Mann wandte sich zu den vieren nahm gelassen eine Zigarre in den Mund und zündete sie an. Gerade kam Xargoth rein. Bevor er etwas sagen konnte sagte der Mann: "Hallo, Onkel! Ich hab von euren Vorhaben gehört. Gibt mir `ne Ladung schwarzen Blutes!" Zeron sah ihn überrascht an. "Woher ich das weiß? Ich hab nun mal meine Informanten...", erzählte jener. "Kane?", fragte Drake entsetzt. "Ihr kennt euch?", fragte Xargoth. "Mein Bruder Melvin ist so wie Kane ein Spion.", gab Drake als Antwort. "Du hast nen Bruder?", fragte Ledd "Erst Rekkem, dann ein Bruder? Erzählst du uns überhaupt was?" "Stopp!", rief Xargoth "Wir brauchen jemanden, der Kane Black Blood spritzen kann!" "Wir müssen wohl einen Freiwilligen suchen..."

Eine kalte Briese zog durch Dragons Villa. "Du bist gescheitert...", flüsterte Dragon. "Ich bin zu spät gekommen.", antwortete Lukretios. Dragon setzte sich. "Es ist sowieso zu spät dafür...", meinte dieser gelassen "Geero?" "Ja, Meister?", fragte eine Gestalt mit schwarzer Fliegerbrille "Ist Lebboss? Körper fertig?", wollte Dragon wissen. Geero sah ihn an und meinte: "Gedulden sie sich noch ein wenig!" Plötzlich bewegte sich der Vorhang und unter ihn kam ein Schatten empor. Dragon schenkte ihn keine Aufmerksamkeit und so konnte das Haus verlassen. Dann formte sich der Schatten zu einer rothaarigen Gestalt. "Ich muss Kane davon erzählen!", rief sie.

Kane hatte sich so lange mit dem Rest der Truppe unterhalten, dass es bald Nacht war. Er erzählte von der Spionagemission gegen Dragon und seine und Melvins Fähigkeit des Schattenschritts: Dabei verwandelt man sich kurzzeitig in einen Schatten und kann sich unbemerkt in Häuser schleichen. Sie hatten ebenfalls einen Freiwilligen für die Black Blood Übertragung erwählt. Es war ein alter gebrechlicher Mann aus der Stadt namens Augor, der sowieso bald sterben würde. Am nächsten Tag war es dann soweit: Kane sollte eine Dosis Black Blood erhalten. Xargoth gab die magische Spritze Augor. Dieser zitterte heftig und musste sich erst mal sammeln, doch dann stach er ein. "Gut...", flüsterte Xargoth und half den Alten die Injektion abzubrechen. "Wie fühlst du dich?", fragte Zeron. Kane drehte sich zu ihm und wollte etwas sagen, doch plötzlich begann eine schwarze Flüssigkeit aus dam Mund zu rinnen. Schon begann Augor zu verschwinden. Kane stolperte einige Schritte zurück und die schwarze Flüssigkeit verschwand. "Ausgezeichnet!", sagte Kane grinsend. Dann ertönte eine Stimme: "Hey, Zeron!" Zeron drehte sich um und hinter ihm stand Rexxon! Er konnte es nicht glauben und war unendlich froh ihn wieder zu sehen. Sie stellten einander vor und Rexxon begann von seinem vorgespielten
Tod zu erzählen: "Ich wollte immer schon Dragon töten. Deswegen schloss ich mich ihm an. Doch seine Fähigkeiten wurden mir nie ganz klar... Also musste ich sie selbst erleben. Ich wusste, dass ich einen Kampf gegen ihn nicht überleben kann, also dachte ich mir einen Plan aus: Ich ließ mich von einem Vampir beißen, denn Vampire sind nur im Sonnenlicht oder durch Abschlagen des Kopfes sterblich. Ich setzte einen Zauber zur Sonnenimmunität ein. Niemals würde Dragon dem Opfer den Kopf abschlagen also kämpfte ich gegen ihn. Nachdem ich ihn schwer verletzt hatte, umschlang mich sein Blut und fügte mir großen Schaden zuzufügen. Danach heilte ihn sein Blut wieder. Als ich wieder geheilt war, tötete ich Ios. Der gute alte Ios... Immer zur falschen Zeit am falschen Ort legt er sich mit den falschen an. Einer weniger... Ach ja... Dragon hat einige neue Leute angestellt. Er hat was vor denke ich..." Kane sah ihn an und sagte: "Das wissen wir. Ich und Melvin. Er spioniert dort gerade rum. Die neuen sind bisher: Doktor Leonard Geero, Kerossess, Grelios und Lukretios, der mich vorhin angegriffen hat..."

"Genau...", lobte Rexxon "Gut gemacht, aber es kommen immer neue dazu und... kennt ihr ihre Fähigkeiten?" "Für wie dumm hältst du uns? Natürlich: Lukretios kann Dinge bewegen...", fing Kane an "Er bewegt sie nicht, er steuert sie!", flüsterte Rexxon. Kane sah ihn böse an und sprach dann: "Kerossess ist ein gewöhnlicher Schwertkämpfer wie es aussieht..." "Falsch!", rief Rexxon "Er war vor einigen Jahren schon bei Dragon. Als ich dort war konnte er noch zaubern. Um genauer zu sein: Kurzverstärkungsrituale." "Na gut... du bist uns überlegen!", schrie Kane "Dann sag du uns was sie können!" "Gern! Grelios ist ein Zepterkämpfer. Früher war er Priester. Als seine Kirche von einem Kreuzritter niedergebrannt wurde stieg Wut in ihm auf. Seitdem ist er sowohl schwarzer als auch weißer Magier. Geero ist mehrfach geschult in Chirurgie und Medizin. Er bastelt derzeit an einem Körper. Wieso weiß ich nicht...", erzählte Rexxon stolz. "Das heißt wir brauchen noch mehr Leute um Dragon zu besiegen...", sagte Drake.

In der Nacht fegte ein kalter Wind. Die Helden schliefen in einem Inn. Die Gänge waren stockdunkel. Nur ein kleines Licht war zu sehen. Es war der Glanz Nemos Maske. "Verschwindet!", flüsterte er in den scheinbar leeren Korridor. Dicht an die Wand gelehnt stand eine dunkle Gestalt. Inmitten des Ganges noch eine weitere: "Du hast uns bemerkt, Serpentes..." Nemo wandte sich zu ihm und sagte: "So nennt man mich schon lange nicht mehr..." Die dunkle Gestalt trst aus dem Schatten hervor. Es war ein schwarzhaariger Mann mit großen schwarzen Augen. Im Gesicht erkannte man seltsame schwarze Linien symmetrisch zueinander liegen: Die erste war auf seinem Kinn, die anderen sechs auf den Wangen. "Battaxas.", flüsterte Nemo. Dann erschien auch die andere Gerstalt: Ein schwarz gekleideter Mann mit einem Kopftuch, das quer über sein rechtes Auge befestigt war. Dessen Augen waren gelb. "Was wollt ihr von ihnen?", fragte Nemo. Battaxas Augen wurden gelb. Bei einem breiten Grinsen wurden seine Zähne spitz, wie die eines Vampirs. "Wir werden sie töten!", rief er "Draco... Wir kommen nicht an ihm vorbei solang er sie beschützt." Draco, der Mann mit dem Kopftuch sah ihn erschrocken an und wollte wissen was das zu bedeuten hatte. "Ich versuche ihn zu töten. Ich will nicht, dass du mir im Weg stehst. Fahr mit den anderen beiden nach Hause.

Der Kampf könnte mehrere Tage dauern."

Kurze Zeit später standen Nemo und Battaxas auf einem alten verlassenen Feld südlich der Stadt. Dort sollte der Kampf stattfinden.

"Das gleiche wie vor 217 Jahren...", sagte Battaxas. Er sah es noch vor sich: ein riesiges leeres Feld- dort wurde sein Körper fast zur Gänze zerstört. Die Narben vom Kampf waren unübersichtlich.

Schon hatte der Kampf erneut angefangen. Diesmal wollte Battaxas keineswegs verlieren. Er war nämlich einer von wenigen, die den Kampf vor 217 Jahren überlebten. Mit einem Zauber schlief dieser 210 Jahre durch, wobei er nicht alterte.

Der Kampf hatte nun angefangen. Mit gezielten Schlägen rammte Nemo dem Kämpfer den Stab mehrmals in den Bauch. Dieser zuckte nur zusammen, holte dann aber ein Messer herbei. Damit rannte er auf Nemo zu, der nur auswich und vor Stichen in Sicherheit war. "Ist das alles was du kannst?", fragte Nemo. Battaxas grinste nur und versuchte erneut den Maskenträger zu treffen.

Es war wie damals: Nemo bekam keinen Kratzer ab. Nemo kämpfte im Endkampf mit Merxeus und Mason gegen Armageddon.

Obwohl er schon eine Stunde lang Namo hinterher gelaufen war, schien Battaxas nicht Müde zu sein. "Du kannst mich nicht besiegen!", rief Nemo "Gib einfach auf!" Battaxas lachte nur und nahm erneut Anlauf. Nemo hatte nun genug und zog sein Schwert aus dem Stab. Kurz bevor Battaxas ihn erreicht hatte, schwang Nemo das Schwert.

Armageddon ist der Dämon, des Weltuntergangs. Man muss ihn aufhalten, um den Weltuntergang aufzuhalten. Er wurde vor langer Zeit zusammen mit der Magie erschaffen. Vor 217 Jahren wurde er von Nemo, der damals Shadow genannt wurde, und Merxeus, sowie Mason getötet.

"Nein!", rief Nemo. Es war aber schon zu spät. Battaxas Klinge steckte in seinem Bauch. Benommen trat er ein paar Schritte zurück. "Na, wie fühlt man sich so als Verlierer? Oh, stimmt... Ich weiß das ja!", spottete der Messerkämpfer. "Du Idiot!", rief Nemo. Er zog das Messer aus seinem Bauch. Auf ihm waren wenige Tropfen Blut. Er warf das Messer auf den Boden. "Du wolltest mich so leiden sehen, wie du damals gelitten hast... Ich verstehe das. Aber du musst alles geben, wenn du mich schlagen willst!", schrie Nemo. "Das... ist... unmöglich!", rief Battaxas, dessen Hände sich zu Krallen formten. Seine Zähne wuchsen und wurden immer spitzer. Er riss seinen Mund auf so weit er konnte, um zu schreien: "DU WILLST ALLES!? DU KRIEGST ALLES!" Er rennte mit unglaublicher Geschwindigkeit auf den Maskierten zu. Nemo nahm sein Schwert und richtete es auf Battaxas. Im Bruchteil einer Sekunde rannten die beiden ineinander. Die Krallen schlugen auf das Schwert.

"Du wirst bezahlen!", sagte Battaxas und sprang zurück. In seiner rechten Hand begann sich eine Kugel zu formen. Die Kugel kannte Nemo: Es war eine schwarze Bombe aus Magie bestehend. Sie wurde von Blitzen durchzuckt und von Sekunde zu Sekunde größer. Bevor Nemo sich bewegen konnte warf er die Bombe auf ihn und schuf schone eine zweite. Nemo schaffte es mit viel Mühe auszuweichen und näherte sich dabei Battaxas. Er stand schon vor ihm. "Schach Matt!", rief Battaxas und drückte die Bombe an Namos Brust. Kurz von der Explosion umarmte Nemo ihn. Die beiden flogen nun in weiten Bogen voneinander weg. Battaxas Hemd war beinahe ganz zerrissen. An seinem Bauch war eine große Wunde. Nemos Anzug war ebenfalls zerrissen. Auch er hatte eine größere Wunde davongetragen. Nemo schaffte es mit viel Mühe aufzustehen. Battaxas war noch ohnmächtig. Plötzlich erschien Lukretios. "Welch ein Idiot!", sagte er, während er Battaxas auf seinen Schultern vom Schlachtfeld wegtrug. Nemo war noch geschwächt. Er hätte nie gedacht, dass eine schwarze Bombe eine solche Kraft erreichen kann.

Am nächsten Tag besuchte Nemo Zeron, Drake, Martha, Ledd, Xargoth, Kane sowie Rexxon. Als sie ihn sahen waren sie erschrocken, da die Wunde an seinem Bauch noch immer Blutete. Er wollte nichts davon hören und warnte sie: "Es ist bald soweit! Dragon rüstet zum letzten Gefecht. Ihr müsst euch vorbereiten!" "Was? Was ist bald soweit?", fragte Zeron. So begann Nemo zu erzählen: "Vor langer Zeit wurde ein mächtiger Dämon erweckt... Mann nennt ihn Armageddon. Wenn er nicht besiegt wird, geht die Welt unter. Die apokalyptischen Magier sind sein Tor zu dieser Welt. Sie sind mit ihm verbunden. Wenn sie genug Macht haben, werden sie ihn erschaffen! Wir müssen dies verhindern!" Alle sahen ihn verblüfft an. Kane stand auf. "Wann ist es soweit?", fragte er. "Nicht mehr lange... Black Blood gibt ihn viel zu viel Macht!", rief Nemo. "Wir sind zu wenige!", schrie Ledd "Wie sollen wir ihn aufhalten?" "Ich habe einen Plan...", erzählte Nemo "Ich werde für eine Woche verschwinden um meine alten Kampfgefährten zu suchen. Ihr müsst mit dem König sprechen! Er muss euch seine Truppen zur Verfügung stellen!" "Wie soll das gehen?", fragte Zeron. "Redet mit Wara! Er ist ein alter Bekannter. Er kann den König überzeugen. Sagt ihr kennt Shadow. Das ist mein alter Name. Weiteres müsst ihr jeden auftreiben den ihr kennt!", mit diesen Worten verschwand Nemo.

"Puh!", stöhnte eine Stimme von draußen. "Melvin?", fragte Drake. "He, Bruder!" Aus einem Schatten formte sich Melvin. "Wer war das denn?", fragte er. Nachdem sie ihm alles erklärt hatten, stellten sie sich noch vor. Aber er schien alle zu kennen sowie ihr Vorhaben. Bei dem Gespräch fiel Zeron auf, dass Melvin Drake ziemlich ähnlich sah. Sogar ihr Benehmen ähnelte sich stark.

Schon kurze Zeit später näherten sich die Helden dem Schloss des Königs. Ledds Nervosität stand ihm im Gesicht geschrieben. "Was wollt ihr?", fragten die ansässigen Wachen. "Wir möchten Herrn Wara sprechen.", stieß Xargoth gelassen aus "Es geht um Dragon und ist wichtig!" Einer der Wachen schaute auf und fragte erschrocken: "Dragon?" Er lief sofort los um Wara zu holen. Wenige Minuten später stand vor ihnen ein großer Mann mit einer seltsamen Maske: Bänder verdeckte alles außer seine Augen und seinen Mund. Er sah fast so aus wie eine Mumie. "Was wollt ihr?", fragte er. "Wir planen eine Offensive gegen Dragon und seine Leute. Shadow sagte, wir sollen uns an Sie wenden.", meinte Xargoth. "Shadow!? Er ist zurück? Welch ein Glück!", sagte Wara "Ich habe schon gehört, dass Armageddon durch Dragon auferstehen wird, aber... Wenn ihr Shadow kennt, dann muss er zurück sein. Tretet ein. Ich werde derweil meine Soldaten rüsten."

"Das war einfach...", flüsterte Zeron "Woher Nemo ihn kennen mag?" "Zeron!", rief Rexxon "Ich werde ein paar alte Freunde holen, die uns helfen. Morgen werde ich zurück sein. Wiedersehen!" So löste er sich von der Truppe. Die anderen sahen das prächtige Schloss von innen. Sie genossen die Gastfreundschaft Waras. Was hatte Nemo ihn wohl getan, dass er ihn so mochte?

Weit weg von den Fragen der anderen ging Nemo auf einen alten Tempel auf einer entlegenen Insel zu. Er musste sich durch den Dschungel kämpfen, der voller gefährlicher Tiere war um zu dem verwachsenen Tempel zu gelangen. Drinnen lag ein prunkvoll verzierter Sarg. Nemo öffnete ihn vorsichtig. In ihm lag ein Mann mit langen schwarzen Haaren, die zu einem Pferdeschwanz endeten. Er war sehr blass und leicht grünlich. Plötzlich öffneten sich seine Augen. "Shadow!", rief er "Ich hab grad so gut geschlafen..." "Es ist soweit, Merxeus!", sagte Nemo.

"Darf ich euch meine Freunde vorstellen?", fragte Wara. Als er auf einen dunkelgrauhaarigen jungen Mann zeigte, der ein schwarzes Stirnband trug, sagte er: "Das ist Kilean, der beste Schütze weit und breit!" Als nächstes zeigte er auf einen traurig schauenden schwarzhaarigen Mann mit grauem Stirnband. "Das ist Raven. Er war ein guter Freund Dragons bevor er verrückt wurde."

"Ich bin nicht verrückt!", rief Dragon durch seine Villa. Vor ihm stand Jadd zitternd an der Wand. "Du willst genauso meinen Tod wie Zeron!", schrie Dragon. "Nein... Ich weiß aber, dass du besessen bist!"

Jetzt zeigte Wara auf einen mit voller Rüstung bekleideten rotäugigen Mann. "Nun zu Deliah. Der beste Lanzenkämpfer in diesem Königreich. Mit ihm können wir Dragon in die Knie zwingen!"

"Allein kann ich dich nicht in die Knie zwingen, aber sie werden es schaffen!", sagte der an die Wand gepresste Jadd zu Dragon. "Niemand kann mich töten!", rief Dragon. Mit einem Schwertstrich war es aus mit Jadd. Sein Kopf rollte auf den Boden. "Was habe ich getan...?", fragte Dragon "Ich muss... es... aufhalten!" Er nahm sein Schwert, hielt es vor seinen Bauch und wollte zustechen. "Nein!", kreischte er. Seine Augen verdunkelten sich "Ich muss diesen Schwächling vernichten!"

Die Helden hatten sich schon mit Wara befreundet, als es Nacht wurde. "Wann wird Shadow wohl kommen?", fragte Wara "Ich hab ihn schon lang nicht mehr gesehen..." "Er sagte, er käme in etwa einer Woche... Woher kennst du ihn eigentlich?", fragte Xargoth. "Von 20 Jahren war Armageddon schon mal am Werk. Dragon, Raven, Shadow und ich kämpften damals. Zum Glück hatte er nur wenig Macht und wir konnten ihn verbannen. Die Verbannung hat leider nur 20 Jahre gewirkt..."

"20 Jahre!", rief Dragon. So lange musste ich warten! Ich werde mir das nicht von einer Seele wegnehmen lassen!"

KAPITEL 7: AUF LEBEN UND TOD!

Zwei Tage wohnten die Helden schon im Schloss, als Rexxon wiederkam. Er hatte Rekkem mitgebracht und auch eine hübsche Junge rothaarige Vampirfrau namens Dentessa. Nun war Rekkem ebenfalls fast immun gegen Sonnenlicht. Dentessa erzählte, sie und die anderen beiden hätten etwa 100 Vampire an ihre Seite gebracht. Es sollte nicht mehr lange bis zum Kampf dauern. Sie mussten nur noch auf Nemo warten.

Zur selben Zeit betrat Nemo mit Merxeus ein altes schwarzes Schloss. "Bist du dir sicher, dass wir hier richtig sind?", fragte Nemo. "Vertrau mir!", sagte Merxeus. So betraten sie das Schloss. Drinnen war es finster. Fledermäuse flogen den beiden oft entgegen. Manche von ihnen waren so groß, dass sie sie mit Waffen töten mussten. Nach zahlreichen Treppen kamen sie in einen riesigen Raum mit einem großen Schrank. Merxeus öffnete den Schrank, doch er war leer. Er erschrak. "Sorry!", konnte man aus einer Ecke des Raumes hören. Es war ein braunhaariger kleiner Mann mit Bart. Seine Augen waren schwarz. "Manson!", rief Merxeus. Er grinste. "Endlich sind wir wieder zusammen."

Der nächste Tag war der von Wara lang ersehnte Tag. Nemo kam mit Merxeus und Manson nach Azka. Wara wollte eine Feier machen, doch Nemo versicherte, dass die Zeit knapp wird. Weiters erklärte er, dass Manson ein Vampir und Merxeus unsterblich ist. Leider verriet er nicht warum. Rekkem rief dann die Vampirarmee zusammen, denn es sollte so weit sein. Die gesamten Armeen wurden auf Schiffen transportiert. Sie fuhren direkt nach Mytta.

Dank einiger Botschafter wurden die Piraten nach Mytta gerufen. Es war soweit!

200 Menschen, 100 Vampire und die Helden gingen auf Dragons Villa zu. Davor standen drei Männer Dragons. "Es fängt an...", sagte Lukretios. Neben ihm stand Flamen. Der letzte war ein Mann mit Augenklappe und Breitschwert. Sein Name war Daggee. Er war ein Freund Flamens. Wie er war er nur ein Mensch, befehligte aber Vampire. "LOS!", schrie Daggee. Plötzlich flogen hunderte Fledermäuse aus Dragons Villa. Sie verwandelten sich alle in Vampire. Mac ging als erster los, seine Augen funkelten auf und er begann sich plötzlich zu verdoppeln. Schon waren fünf Macs an der Seite der Helden. Mit Magie konnte Mac nämlich Doppelgänger erschaffen, die er selbst kontrolliert.

Nun sollte ihr vorhaben beginnen: Während Mac, Wara, Deliah, Dentessa und Raven mit den guten Truppen auf den Schlachtfeld blieben, schlich sich der Rest in Dragons Villa.

Sie mussten das große Wohnzimmer im dritten Stock erreichen, ehe es zu spät war. Während Zeron, Ledd, Martha, Drake, Xargoth, Kane, Xett, Black, Melvin,

Rexxon, Nemo, Merxeus, Manson, Gartex, Pete und Matthew durch den so genannten Schattenflur stürmten, wurden sie von einigen Gestalten aufgehalten. Vor ihnen standen Mejin, Lenz und ein Minotaurus mit vielen Nähungen und manche Teile seines Körpers waren durch Eisenimplantate vertauscht. Es war Mino. Der gleiche den Drakes Vater umgebracht hatte. Geeron konnte ihn "reparieren". Auch Battaxas war unter ihnen. Er grinste, als er Nemo sah. "Lauft!", rief Nemo. "Nein!", schrie Drake "Ich nehme Mino." Auch Ledd wollte seinen Fraunden bestehen und blieb. Ebenfalls blieb Martha.

Die anderen rannten einen langen Flur entlang.

Schattenflur: "Also...", fing Battaxas an "Du siehst die Stärke meiner schwarzen Bomben und traust dich hierher, Shadow?" "Er war das?!", rief Drake wütend. "Vernichten...", schrie Mino und unterbrach Drake indem er mit seiner Giftaxt schwang. Drake zuckte sein Schwert und ging auf ihn los. Ledd nahm sich mit Martha Mejin und Lenz vor.

Der Korridor schien nicht zu enden, als die anderen Helden eine Treppe erblickten: Es war die zum 1. Stockwerk. Dort standen ebenfalls einige Leute Dragons. Es waren Crodd, Greel und Nin. "Schon wieder!", flüsterte Zeron. Er wusste, dass er weiter musste... "Crodd!", sagte Black wütend. Er zuckte seine Schwerter. Crodd war sein Zwillingsbruder. Er und Pete sowie Matthew blieben an der Treppe.

Schlachtfeld: Die Zahl der Menschen schien zu sinken, aber die Zahl der Vampire auch. Rekkem tötete nämlich oft fünf Leute mit einem Schwertstrich.

Leider waren die meisten davon Lukretios Erdwesen. Mac und Wara hatten ebenfalls nun viele Leute auf dem Gewissen.

Schattenflur: Ledd stach mit seinem Speer öfter nach dem riesigen Lenz. Ein einziges Mal schaffte er es ihn zu treffen. Sein Bauch blutete ein wenig. Mit Pfeil und Bogen konnte Martha nur wenig gegen den schnellen Mejin ausrichten. Nemo und Battaxas hatten sich sichtlich von der Gruppe entfernt. Nemo wollte niemanden verletzen.

Noch immer liefen Zeron, Xargoth, Kane, Xett, Gartex, Merxeus, Manson und Melvin durch die Gänge. Rexxon sagte plötzlich erschrocken: "Verdammt! Es hat begonnen. Melvin, komm mit." Melvin wurde zum Schatten und er verschwand mit großer Geschwindigkeit. "Was war das?", fragte Zeron.

Als Schatten versteckte sich Melvin im Labor Geeros. Es war ganz verdreckt und an den Wänden war Blut von seinen Opfern, oder Patienten? Rexxon versteckte sich hinter der Tür. Geeron stand zusammen mit einen

starken Mann in roter Rüstung. Es war Kerossess. Auf dem Tisch lag ein Körper in einer seltsamen grauen Robe. Sie umhülle den ganzen Körper, bis auf seine Augen. Dort war nämlich ein Loch, das aussah wie das Maul eines Monsters. Geero schien ein Ritual auszuführen, während Kerossess neben ihn stand und zusah. Der Mann der auf dem Tisch lag war Lebboss, ein Mitstreiter Armageddons. Sein Körper wurde allerdings schwer beschädigt, weswegen einer der apokalyptischen Magier in seinen Körper treten sollte. "Es ist vollbracht!", schrie Geero plötzlich. Lebboss stand auf. "Ausgezeichnet...", sagte er. Dann trat Melvin aus dem Schatten hervor und warf ein Messer auf Belloss. Es traf seine Hand. Schon war Rexxon durch die Tür eingebrochen und schnitt Geeros Arm ab. Beide schrieen auf. Kerossess nahm sein Schwert in die eine Hand, während er in der anderen eine schwarze Bombe formte. Geeros Blut verbr

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Re: Geburtstagseinladung
von robert vincetic - Wednesday, 23 May 2007, 19:12
hier die fortsetzung:

verbreitete sich am Boden. Mit einem Stich in seine Kehle starb Geero durch Melvins Messer. Danach steckte er es durch Lebboss andere Hand in den Tisch. So war er an beiden Händen fixiert und konnte nicht fliehen. Jetzt flog die Bombe auf Rexxon zu. Mit einigen Schnitten wehrte er sie ab und stach Kerossess Rüstung entzwei. Mit einem geworfenen Messer in den Kopf konnte er getötet werden. Nun bewegte sich Rexxon auf Belloss zu. "In dir steckt der apokalyptische Magier Ser...", sagte Rexxon "Wenn du stirbst, wechselt er den Körper... Das wollen wir nicht... Mit weiteren Messern schränkte Melvin seine Bewegungsfreiheit ein. Rexxon lief los.

Schon war er bei Zeron. Er erzählte ihm, was er gemacht hatte und kehre wieder zurück, um auf Lebboss zu achten.

Treppe 1: Crodd und Black hatten gegenseitig schon zahlreiche Wunden zugefügt, während Greel keine Chance gegen Matthew hatte, obwohl beide Messerkämpfer waren. Pete kam kaum gegen den Ninja Nin an. Dieser war nämlich meister der Shurikens und konnte Pete viel Schaden zufügen. Der Bogen war ihnen nicht gewachsen.

Schattenflur: Der Kampf zwischen Nemo und Battaxas zeigte, dass dieser noch Wunden vom letzten Kampf davongetragen hatte. Viele tiefe Wunden zeigten sich auf seinem Körper. Auch Nemo war verletzt, aber deutlich in Führung. Drake konnte Mino kaum verletzen. Immer wieder traf er ihn mit dem Schwert, aber seinen gewaltigen Körper machte das nicht aus. Dann wollte er den entscheidenden Schlag ausführen und rannte auf den Minotaurus zu. Mino holte aus, Drake holte aus und...

KAPITEL 8: ZWISCHEN LEBEN UND TOD

Zeron rannte nun schon durch den letzten Flur verfolgt durch Rexxon, Gartex, Merxeus, Manson, Kane, Xargoth und Xett. Kurz vor der Treppe trafen sie auf alte Bekannte. Es waren Rematter, Lupos, aber auch ein Unbekannter Ninja in komplett schwarzen Anzug. Das war Assentes, der meistgesuchte Meuchelmörder der Insel.

Schlachtfeld: Rekkem war zurzeit damit beschäftigt Flamen und Daggee in Schacht zu halten. In der Zwischenzeit war auch der ehemalige Priester Grelios auf dem Schlachtfeld. Seine Mischung aus Licht und Schattenmagie musste durch Raven, Deliah und Kilean aufgehalten werden. Kilean versuchte oft mit schnellen Schwertstichen sein Schutzschild zu durchbrechen. Auch Ravens schwarze Bomben wurden von weißer Magie aufgehalten. Mac und Dentessa mussten mühselig gegen die hunderten Erdwesen Lukretios kämpfen. Selten kamen sie zum rasten.

Treppe 1: Blacks Schwerter schlugen einer nach dem anderen auf Crodds Schwert. "Weißt du noch?", fragte Black "Damals..." Wieder schlugen die Klingen gegeneinander. "Du hast sie umgebracht!", rief er "Unsere Mutter!" Blacks Schwerter schlugen nun mit doppelter Geschwindigkeit ein. Nun schlug Crodd zurück. "Seit fünf Jahren hast du mir nie zugehört!", rief dieser "Ich war das nicht!" Eins von Blacks Schwertern fiel zu Boden. Seine Hand blutete. Crodd holte zum vernichtenden Hieb aus. "Mit dem Ritual hat sie mir das Leben zurückgegeben!", schrie Crodd "Sie hat sich für mich geopfert!" Das Schwert auf Black gerichtet sollte der entscheidende Schlag fallen.

Schattenflur: Mino führte einen Hieb mit seiner mächtigen Axt aus. Mit aller kraft stach Drake zu. Das Blut spritzte.

Drakes Vater äußerte vor seinem Tod seinen letzten Wunsch: Rache. Obwohl sein Tod Rache für Mino bedeutete. Der Kreis könnte nie geschlossen werden, wenn alle Menschen auf Rache aus wären. Das waren seine Gedanken in diesem Augenblick. Sollte er das Kriegsbeil nicht einfach begraben? Es war sowieso zu spät... Drakes Schwert steckte in Minos Körper. Doch das Blut war nicht seines. Er riss sich von Drake los. Noch immer war das Schwert in Minos Bauch, während man erst jetzt die riesige Wunde auf Drakes Brust sehen konnte. Ledd drehte sich erschrocken um. "DRAKE!", schrie er. Seine Augen zeigten seine unbeschreibliche Wut. Den Moment der Unaufmerksamkeit wollte Lenz Ledd von hinten mit der Lanze erstechen. Mit einem Streich war es geschehen. Nur, dass das Blut nicht das von Ledd war, sondern das des mächtigen Lenz. Nachdem er den Speer aus Lenz Körper genommen hatte, fiel dieser um. Plötzlich herrschte Stille im Gang. Selbst Nemo und Battaxas hörten auf zu kämpfen. "Drake...", flüsterte Nemo. Mit heftigen Schritten ging Ledd auf Mino zu. Drake lag noch am Boden. Er stand kurz vor dem Tod. Außer ein Paar Tropfen Blut kamen noch folgende Worte aus seinem Mund: "Der Kreis darf nicht fortgesetzt werden! Aber es... ist schon zu spät... Räche mich einfach..." Mit diesen Worten starb Drake.

Geeros Labor: Immer noch war Belloss am Tisch. Er versuchte erst gar nicht sich zu befreien, denn von den Messern konnte er sich unmöglich lösen und wenn, dann wären die Schmerzen unerträglich gewesen. Trotzdem wurde er von Melvin und Rexxon bewacht, denn Dragon hatte bestimmt schon bemerkt, dass Geero fehlte. So war es auch, denn nach kurzer Zeit näherte sich ein schwarz gekleideter Mann mit schief über dem rechten Auge hängendem Kopftuch. Es war Draco. Rexxon stand sofort auf, als er ihn erblickte. "Verdammt...", sagte er "Melvin, bleib hier. Kämpf nicht gegen ihn... Er ist zu stark." Dann drehte Rexxon sich zu Draco. In einer Sekunde rannte er auf ihn zu, umarmte ihn und lief mit ihm quer durch den Gang, wo er ihn inmitten des Flurs ein Messer in den Bauch rammte. Draco torkelte einige Schritte rückwärts. Dann grinste er, zog sein Schwert herbei und richtete es auf Rexxon. "Du kennst meine Fähigkeit...Aber ich denke es wird dennoch keinerlei Probleme darstellen." Draco rannte auf Rexxon zu, der sofort auswich und ihn fast von hinten verletzte, was Draco jedoch abwehrte. Eher er sich versah, steckte aber ein Messer in seinem Rücken. Da flüsterte Rexxon ihn ins Ohr: "Du kennst auch meine Fähigkeiten und kämpfst nicht mit 100%."

Treppe 1: kurz bevor Crodd auf Black einschlagen konnte, griff dieser zu seinem Schwert und wehrte den Schlag ab. Zu dieser Zeit kämpften Matthew und Greel um ihr Leben, denn nun hatte auch Greel durch einige Aussetzer Matthews, die von seiner Erschöpfung kamen, aufholen können. Matthew und Greel waren nun etwa gleich schwer verletzt. Lange hatten die beiden Messerkämpfer schon gekämpft, bevor es zum entscheidenden Schlag kommen sollte.

"Du Schwein traust dich auch noch mir in die Quere zu kommen!", rief Xett Lupos ins Gesicht. Derweil wunderte sich Zeron warum Rematter den Kampf gegen sie überleben konnte. Was er nicht wusste war, dass der Kapitän ein hervorragender Schwimmer ist... "Gartex und ich bleiben hier.", sagte Xett. Schon entfernte sich der Rest von den beiden.

Schlachtfeld: Noch immer plagten sich Kilean, Deliah und Raven mit Grelios, während Wara die letzten Vampire getötet hatte. Das Schild des Magiers war schon geschwächt als Wara dazukam. Mit seinem Feuerschwert schaffte er es den Schutz zu durchbrechen. "Deliah und Raven! Helft Mac!", schrie der Kriegsführer mit seinem blutverschmierten Schwert in der Hand. Grelios zauberte eine schwarze Bombe nach der anderen und Wara und Kilean hatten Probleme ihnen alleine auszuweichen. Dann ging Kilean mit gezuckten Messern auf den Priester los. Mit den Messern nahm er seinen Zepter in die Zange und schoss ihn im weiten Bogen über das Schlachtfeld. Er landete genau vor Macs Füßen. Als er auf ihn hinuntersah, merkte er, dass es Shins Stab war.

Treppe 2: Statt mit ihren Kanonen kämpften die beiden Schiffskapitäne mit ihren Schwertern. Oft schlugen sie aufeinander, doch Gartex war eindeutig der schnellere. Am selben Ort kämpfte der wütende Pirat Xett gegen den Wolfsmenschen, der seinen Freund getötet hatte: Lupos. Er war zur selben Zeit froh und auch traurig erneut gegen ihn zu kämpfen. Obwohl er Rache wollte, wollte er sich nicht an Shins Tod erinnern.

Schattenflur: Mit einem Schlag war die vom Tod Drakes erschrockene Martha an ihr Ende gekommen. Es war Mejins Rache für den Tod Lenz. "Rache ist unaufhaltbar... Rache wird sich ewig im Kreis drehen... Es wird immer jemanden geben, der den Rächt, der für die Rache eines anderen sterben musste. Dabei denkt man sich, Rache muss nicht immer mit dem Tod enden... Blutrache schon... Oder nicht?", dachte Drake vor seinem Tod. "NEIN!", schrie Ledd. Er steckte seinen Speer in den Körper Minos. "Es hat mit dir begonnen und wird mit dir enden!", sprach Ledd. Dabei holte er das Schwert Drakes aus dem Körper des Minotaurus. Wieder holte Mino aus. "LEDD!", kreischte Nemo.

Treppe 1: Matthew und Greel konnten kaum noch stehen. Jetzt warteten sie auf eine Gelegenheit zu gewinnen. Matthew stand an eine Wand angelehnt. Neben ihm war ein großes Fenster, durch das ihn Greel Raustoßen wollte. Dann war sein Augenblick gekommen. Schreiend rannte er auf Matthew los, sprang in die Luft und... Matthew wich aus. Nun stand Greel an der Wand und Matthew vor ihm. "Nein!", sagte Greel. Mit einem gewaltigen Schlag wurde der kleine Messerkämpfer gegen das Fenster gestoßen, das sofort zerbrach. Er viel aus dem ersten Stock des riesigen Hauses und fiel hart auf das Schlachtfeld.

Schlachtfeld: Mit einem starken Schlag schaffte es Rekkem Flamen so schwer zu verletzen, dass er zu Boden fiel. Erschrocken sah es Daggee mit an und ging auf den Vampir los. All seine Schwertschläge wehrte Rekkem mit seinem Riesenschwert ab. Dann stand Flamen auf. Er war für seine Ausdauer bekannt und sagte gelassen: "Mir fehl nichts..." Plötzlich ertönte ein Schrei. Das Fenster zerbrach und Greel fiel hinaus. Flamen schaute nach oben. "Nein!", flüsterte er. Der Messerkämpfer fiel genau auf ihn. "Du Idiot!", schrie Daggee, denn Flamen war nun letztendlich tot. Greel lebte noch, aber seine Beine waren wegen des Sturzes gebrochen.

KAPITEL 9: SER-PEN-TES

Zeron war endlich zusammen mit Merxeus, Manson, Kane und Xargoth im großen Wohnzimmer angelangt. Vor ihnen standen nun ihre letzten Gegner: Dragons rechte Hand Aaron, Dragon selber und noch ein dritter Mann. Es war ein Mann in voller Rüstung. Nicht mal seine Augen waren sichtbar. Mitten im Raum stand eine riesige steinerne Tür. Sie war zwar geschlossen, aber hatte ein Schlüsselloch in Form einer Hand. Dragon stand davor. "Ich habe euch erwartet...", sagte er. "Pen und Tes... wo ist Ser abgeblieben?", fragte Merxeus. "Dragon gefiel mir besser, aber es stimmt... Pen ist mein Name. Aaron kennt ihr ja schon... Der andere hieß mal Amoros... Jetzt wird er von Tes kontrolliert...", erklärte Dragon "Ach. Irgendein Idiot hat anscheinend Ser getötet... Ich hab Draco hingeschickt. Er ist nicht zurückgekommen... Aber egal... Ich brauche nur 2 Seelen für das Ritual... Wenn die Magie stimmt... Ich brauche mehr Black Blood..." Dragon drehte sich um. Aus seinem Mund, seiner Nase und den Augen floss schwarzes Blut.

Treppe 1: Nach langen Anstrengungen war es Pete gelungen Nin mit einem vergifteten Pfeil zu treffen. Nin starb zwar einige Minuten danach, aber Pete lag noch am Boden mit dutzenden von Wunden der Shurikens und Schwerthiebe. Black und Crodd waren immer noch in einem brennenden Gefecht.

"Unsere Mutter hätte nicht gewollt, dass du einmal ein Mörder wirst!", schrie Black. "Du Narr! Du kanntest sie gar nicht!", rief Crodd zurück, während er vergeblich versuchte einen tödlichen Schwertstrich zu erzielen. "Du hast Recht! Du hast sie mir weggenommen! Du! Wegen dir musste ich alle Erinnerungen verdrängen!", entgegnete Black. Beide holten aus. "Sie war eine Auftragskillerin! Sie hat es dir gesagt! Erinnere dich!", forderte Crodd. Da schossen Black hunderte Erinnerungen durch den Kopf. "Du hast recht...", flüsterte er. Beide schlugen zu. Dicht aneinandergepresst starben die Brüder.

Schlachtfeld: Daggee fügte Rekkem immer mehr Schaden zu. Der riesige Vampir hatte schon viel Blut verloren, aber die Sonne würde bald untergehen, was ihn um einiges stärker machen würde. Während die beiden vertieft in ihre Schlacht waren, lag Greel mit großen Schmerzen am Boden. Er wollte jetzt nur noch sterben. Seinen liken Arm konnte er noch ein bisschen bewegen, hatte aber sein Messer beim Sturz verloren. Flamens Schwerter konnte er auch nicht nehmen, denn die lagen unter ihm. Greel nahm einen größeren Stein. "Die Schmerzen sollen... vergehen!", flüsterte er. Nach diesen letzten Worten, schlug er sich den Stein gegen den Kopf. Ob er sich in der Hölle, in der er schmort, wünscht sich nie getötet zu haben?

Wegen seiner Unaufmerksamkeit war Deliah im Kampf gegen mehrere Erdwesen gestorben. Man sah, dass Lukretios bald die Magie ausgehen würde.

2. Stock: Rexxon hatte Draco nun schon halbtot gestochen. Dabei hat er selbst nur wenig Schaden erlitten. "Mach schon! Setz deine Fähigkeit ein!", sagte Rexxon. Da riss Draco das Kopftuch weg und man sah, dass er ein rechtes Auge hatte... nur es war ein Drachenauge. Er schrie laut auf und seine Hände formten sich zu Krallen um, ihm wuchsen Flügel und er hatte Drachenbeine. Seine Zähne wurden messerscharf und er flog hoch. Im Sturzflug attackierte der Drachenmann Rexxon.

Schattenflur: Mino holte aus, Ledd stand vor ihm, Battaxas warf eine schwarze Bombe auf Nemo, der Ledd vor der drohenden Gefahr warnte. Nemo schaffte es mit aller Kraft die Bombe aufzufangen und auf Minos Rücken zu werfen. Er brüllte laut, ließ die Axt aus seiner Hand und fiel zu Boden. Dann kam Mejin von hinten auf Ledd zu. Nemo war glücklich darüber, dass er Ledd gerettet hatte und kämpfte weiter gegen Battaxas.

Treppe 2: Immer wieder mischte sich Assentes in den Kampf zwischen Lupos und Xett ein und rettete so Lupos Haut. Gartex und Rematter fügten sich gegenseitig viel Schaden zu, konnten aber nicht einander besiegen.

2. Stock: Mit seiner unglaublichen Geschwindigkeit, schnitt Rexxon Draco die Brust auf. Seine Schnelligkeit war eindeutig überlegen, da half auch Dracos Drachenfähigkeit nicht. In kurzer Zeit schaffte Rexxon es den mächtigen Drachenmann zu erledigen.

Schlachtfeld: Dagge kämpfte verbittert im Kampf gegen Rekkem. Grelios war schon vom Kampf gegen Wara und Kilean erschöpft. Lange würde er nicht mehr durchhalten. Er schuf eine schwarze Bombe mit viel Magie. Damit rannte er auf Wara zu. In letzter Sekunde sprang Kilean ihm in den Weg. "Egal...", flüsterte Grelios. Dann ließ er die Bombe zwischen sich und Kilean explodieren.

Treppe 1: Alle waren dort tot bis auf Matthew und Pete, der aber nicht lange mehr leben würde, da er zu viel Blut verloren hatte. Matthew näherte sich ihm. Er verstand, dass Pete keine Chance hatte. Dann verabschiedete er sich von ihm und ging die Treppe hoch.

3. Stock: Zeron, Xargoth und Merxeus kämpften gegen den schwarzblütigen Dragon, während Kane sich mit Aarons Erdmagie plagte. Da er noch nicht allzu gut mit Black Blood umgehen konnte, unterliefen ihn öfters Fehler im Kampf. Letztendlich kämpfte Manson gegen Tes. Er erinnerte sich an die Zeit in der er mit dem Ursprung der apokalyptischen Magier Seite an Seite kämpfte. Sein Name war Serpentes. Durch einen Pakt teilte sich sein Geist in vier Teile: Ser, Pen, Tes und noch ein unbekannter Teil.

Treppe 2: Am Ende konnte selbst Assentes Lupos vom sicheren Tod bewahren. Xett schaffte es den Wolfmann mit einem Stich ins Herz zu erledigen. Dann stand ihm nur noch Assentes im Weg. Gartex schaffte es auch nach langem nicht Rematter zu schlagen.

Schlachtfeld: "Kilean!", schrie Wara. An dem Ort an dem die Explosion erfolgte, lag nun literweise Blut am Boden. Grelios lag etwas vom Ort entfernt tot am Boden. Seine Eingeweide waren um ihn herum verstreut. Auch Kilean ist es nicht besser ergangen. Sein Oberkörper hatte sich von den Füßen gelöst. "Er hat sich geopfert, um mich zu retten...", sagte Wara sich selbst. Dann nahm er sein Schwert, ging auf Lukretios zu, der noch immer von zahlreichen Erdwesen beschützt wurde und begann sich zu ihm durchzukämpfen.

3. Stock: Mit einem Buch in der Hand sprach Xargoth einen Zauber nach dem anderen. Er versuchte den Geist zu schwächen und nicht Dragons Körper. Kane und Merxeus versuchten eigentlich das Gegenteil, wollten ihn jedoch nicht töten. Immer wieder schuf Dragon mächtige schwarze Bomben mit unglaublicher Stärke.

"Black Blood...", flüsterte Aaron "Du besitzt es auch..." "Ja!", antwortete Kane, während er mit einem Schwert in der rechten und einem Messer in der linken Hand versuchte den Erdmagier zu vernichten. Plötzlich begann dickes Efeu aus dem Boden zu wachsen und umschlangen Kanes Körper. "Was zum Teufel?!", rief Kane. "Wie gern würde ich es beherrschten...", murmelte Aaron. Vergeblich versuchte Kane sich der Ranken zu entledigen, während sich ihm Aaron näherte.

Schattenflur: Schon waren nur noch Nemo, Battaxas, Ledd und Mejin am leben. Ledds Wut konnte von Mejin nur selten zurückhalten. Wer im Kampf zwischen Nemo und Battaxas gewinnen sollte, war noch ungewiss. Beide waren nämlich von den vielen Bomben geschwächt.

2. Stock: Mit viel Mühe schaffte es Matthew die Treppe hochzusteigen, wo er den Kampf von Rexxon und Draco mit an sah. Rexxon hatte einige tiefe Wunden, Draco aber einen offenen Bauch durch den man seine Eingeweide sehen konnte. Drachen können sehr viel überleben...

"Rexxon!", rief Matthew. Draco drehte sich um. Schon hatte er eine tiefe Wunde am Kopf. Matthew rannte auf Draco zu, während ihn Rexxon einige neue Wunden schnitt. Nun drehte er sich zu Rexxon. Matthew sprang auf Draco, hielt ihn fest so stark er konnte und rief: "Jetzt!" "Nein...", flüsterte Draco. Sein Kopf rollte auf den Boden.

Treppe 2: Mit einem gezielten Schlag in den Bauch brachte Xett Assentes zu fall. Rematter drehte sich erschrocken um. Diese Gelegenheit nutzte Gartex, um ihn den Todesstoß zu verpassen. Als nächstes holte er seine gewaltige Kanone herbei und begann auf Assentes zu schießen. Dann starb der schnelle Ninja auch noch.

Schlachtfeld: Wara schaffte es nicht gegen die Massen von Erdwesen anzukommen. Auch Dentessa wurde schwächer. Es bestand schon fast keine Hoffnung.

Daggee kämpfte immer noch gegen Rekkem. "Du wirst sterben!", rief Rekkem und rannte auf ihn zu. Wegen einigen Wunden war er nicht besonders schnell. Daggee wich aus und schlug den Muskelprotz in die Seite. Schon fiel er zu Boden. "Nein...", schrie er. "Sprich dein letztes Gebet, Vampir!", rief Daggee. "Lumen... umbram vicit...", flüsterte Rekkem. Sein Zepter begann zu leuchten. "Nein...!" ,sagte Daggee und köpfte den Vampir. Doch dann traf ihn ein riesiger Lichtstrahl und seine Wunden platzten auf. Nach wenigen Minuten verblutete er...

3. Stock: "Du kannst mich nicht besiegen!", rief Manson. Mit seinem Feuersäbel schnitt er Tes Rüstung auf. Er konnte mit seiner Lanze nicht viel gegen den Vampir ausrichten. "Du hast dir wohl den falschen Körper ausgesucht!", schrie Manson grinsend, während er den Schlägen seiner Lanze auswich.

Derweil stach Aaron Kane eine tiefe Wunde in den Bauch, der sich vom Efeu gefesselt nicht bewegen konnte. Blut tropfte aus Kanes Mund. Er grinste und das Blut färbte sich schwarz. Nun befreite er sich von den Grünzeug und benutzte sein Blut als Geschoss gegen Aaron.

Schattenflur: Ein schneller Stich und es war aus... Battaxas fiel zu Boden. Er konnte seine Rache nicht bekommen. Auch Mejin fiel gleich darauf tot um. "Los!", rief Ledd und rannte weiter zur Treppe. Nemo folgte ihm.

Schlachtfeld: Lukretios hatte eindeutig die Oberhand gewonnen. Alle Helden, die gegen ihn kämpften waren kurz vor ihrem Ende, obwohl er nicht einen einzigen Kratzer aufwies. Auf einmal geschah etwas Unerwartetes. Man hörte einen lauten Knall, Ein Fenster der Villa zersprang und plötzlich war es entschieden: Eine Kanonenkugel flog durch die Luft und traf mitten zwischen die Erdwesen.

Treppe 2: "Ja! Volltreffer!", schrie Gartex erfreut "Du solltest nun losgehen! Den anderen im Kampf gegen Dragon helfen und so... Ich komm gleich!" "Gut.", sprach Xett und stieg die Treppe hoch.

Schlachtfeld: Die Erdwesen wurden wieder zu Erde. Nachdem sich der Staub gelegt hatte, sah man Lukretios am Boden liegen. Oder besser gesagt, seine Leiche. Mac grinste und schaute zur Villa. Nun schauten auch die anderen und sahen im 2. Stockwerk Gartex zu ihnen winken. "Verrückter Pirat!", rief Wara grinsend "Du hast uns gerettet!" Dann rannte er auf die Villa zu und Mac, Raven und Dentessa folgten ihm.

2. Stock: "Gut gemacht!", flüsterte der erschöpfe Rexxon. Matthew grinste. Nie hätte er geglaubt von solch einem mächtigen Krieger gelobt zu werden. "Ich gehe jetzt in den dritten Stock zu den anderen.", sprach Rexxon und raste los. Nachdem Matthew verschnauft hatte ging er auch los.

Schattenflur: Mit einem gezielten Stich in die Seite gelang es Battaxas Nemo auf den Boden zu zwingen. "Ha!", keuchte Battaxas "Endlich kann ich meine Rache vollbringen! Aber... Erst will ich dein Gesicht sehen!" Schon riss er Nemo die Maske aus dem Gesicht. Er schrak zurück. "Nein! Das kann nicht sein. NEIN!", schrie Battaxas. Nemo stand auf und gab den erschrockenen Krieger den Rest. Dann nahm er die Maske und legte sie wieder in sein Gesicht. In diesem Moment fiel auch Mejin. "Los!", flüsterte Ledd. Mejins Blut tropfte von seiner Wange.

3. Stock: Dank Black Blood konnte Kane Aaron schnell viele Wunden zufügen. Zur gleichen Zeit zeigte Merxeus zum ersten Mal seine starken Elementarfähigkeiten: Mit einer Handbewegung umschlang Dragon Efeu. Bevor dieser sich befreien konnte ließ Merxeus ihn mit einem Schlag durch seinen Zepter einfrieren. Zeron staunte nur bewegungslos. Als nächstes blies Merxeus Dragon mit einem heftigen Windstoß gegen die Wand und rannte blitzschnell auf ihn zu. Zuletzt verpasste er ihm eine Feuerfaust ins Gesicht. "Ist, ist er tot?", fragte Zeron besorgt. "Nein!", flüsterte Xargoth und versuchte seinen Geist zu schwächen.

Geeros Labor: Lebboss war immer noch an den Tisch geheftet. Im inneren wünschte er sich tot zu sein und möglichst schnell den Körper zu wechseln. Melvin saß neben ihm und las ein Buch. "Weißt du eigenlich...", flüsterte Lebboss. Melvin schielte ihn an. "Du sprichst?", sagte er herablassend. "Eine Aura, die dir ähnelt ist vor einigen Stunden erloschen... Ein Verwandter?", fragte Lebboss. "Was? Mein Bruder?", sprach Melvin "Woher willst du das wissen?" "Noch nie vom legendären Priester Lebboss gehört? Ich kann Auren spüren... Töte mich, wenn du nicht willst, dass ich dir mit dem Tod deines Bruders auf die Nerven gehen soll...", gab dieser von sich "Du hättest für ihn da sein müssen... statt einen alten gebrechlichen Mann wie mir an die Gurgel zu gehen..." Melvin ging auf ihn zu und meinte: "Du lügst! Wenn dem so gewesen wäre, wieso hast du es mir nicht früher gesagt?" "Ganz einfach: Das ganze Stockwerk dort ist leer! Wenn du es früher gewusst hättest, hättest du ihn gerächt... Jetzt ist dies nicht nötig. Wusstest du das? Außer Aaron und uns drei apokalyptischen Magiern, ist keiner von den "Bösen" mehr übrig... alle tot." Melvin sah ihn an. "Ist Rexxon noch am leben?", fragte er. "Sieh doch nach! Ich komm hier sowieso nicht weg... Ach ja dein Bruder liegt im Erdgeschoss. Gerade kommen einige Leute die Treppe hoch... Sie haben ihn bestimmt gesehen.", erzählte Lebboss. Melvin machte die Tür auf. Wara kam gerade vorbei. "Du bist doch dieser Melvin?", sagte er "Was machst du hier?" "Ich bewache einen von den apokalyptischen Magiern. Habt ihr Drake gesehen?", fragte Melvin. "Es tut mir Leid... Er ist...", begann Wara. "Nein...", flüsterte Melvin "Kann jemand von euch auf Lebboss aufpassen? Ich will Dragon tot sehen!" Nachdem er Raven alles erklärt hatte ließ er ihn im Labor und lief los.

3. Stock: Dragon stand auf. Die hälfte seines Gesichtes war voller Blut. Das Blut färbte sich schwarz und er kämpfte weiter.

Manson musste genau aufpassen, dass er Tes nicht tötete, denn sonst hätte er den Körper wechseln können.

Plötzlich wurde die Tür mit Gewalt aufgebrochen und Nemo stand mit Rexxon vor den Kämpfenden. "Rexxon?", fragte Dragon entsetzt "Bist du nicht tot?" "Von wegen!", schrie Rexxon und stand in Null Komma nichts vor ihm und verpasste ihn einen Stich in den Bauch. "Du Narr!", keuchte Dragon und Blut floss aus seinem Mund. "Vergiss nicht, dass wir ihn nicht töten dürfen!", schrie Merxeus. "Das musst du gerade sagen...", flüsterte Zeron. "Shadow...", flüsterte Dragon und rannte auf Nemo mit gezogenem Schwert zu. Mit viel Mühe schaffte es Nemo den Angriff abzuwehren. Von hinten schlug erneut Rexxon auf Dragon ein. Dieser schrie auf und alles schwarze Blut am Boden sammelte sich in der Mitte des Raumes. In diesem Augenblick betraten Ledd und Matthew den Raum. "Wo sind Martha und Drake!?", schrie Zeron quer durch den Raum. "Tot...", flüsterte Ledd. Zeron war erschrocken. Er wollte gerade auf Dragon losrennen, aber sein Vater hielt ihn auf. Dragon sprang jetzt nämlich in die Mitte des Raumes und wurde von schwarzem Blut umschlungen. Schon kam Gartex die Treppe hoch. "Wo ist Xett?", fragte er. Weil er noch verschnaufen musste wurde er von Ledd überholt. "Und... was ist das?", schrie er. Aller sahen nun in die Mitte des Raumes. Eine riesige schwarze Kugel formte sich dort. In diesem Augenblick der Ablenkung, brachte Kane Aaron eine schwere Wunde bei. Manson stach Tes Schwert durch dessen Oberarm durch die Wand und mit seinem Schwert heftete er Tes anderen Arm an die Wand. Dann drehte sich Manson um und sah es auch.

Die schwarze Kugel schien sich zu verformen. "Ist er überhaupt noch am leben?", fragte Gartex. "Sehen wir nach!", sprach Rexxon grinsend. Nach einem heftigen Sprung prallte Rexxon an der Kugel ab.

2. Stock: Wara, Dentessa, Mac und Melvin rannten durch den Korridor, als plötzlich eine Stimme zu hören war: "Was haben wir den hier?" Sie blieben stehen. "Lebboss meinte, dass alle von Dragons Leuten tot waren, außer Aaron.", berichtete Melvin.

Geeros Labor: Lebboss lachte. "So ein Idiot dieser Melvin!", dachte er sich. Raven ging auf ihn zu und fragte: "Wieso lachst du?" "Weil du jeden Moment tot bist!" "Was?!", fragte Raven.

3. Stock: Alles war still im Raum. Nur der am Boden liegende Aaron stöhnte. Aus seinem Mund floss Blut. Alle sahen auf die Kugel. Plötzlich formte sie sich in eine Menschengestalt. Noch immer bestand sie aus schwarzem Blut und war ebenso schwarz. "Der Tod...", begann das Wesen "Das ist das einzige was ihr verdient... Ihr Narren!" In einem Augenblick verschwand er von seinem ursprünglichen Platz. Auf einmal fasste sich Xett an die Brust. Er hustete kurz. Die Substanz, die er hustete war Blut... "XETT!", schrie Nemo. Nun konnte man wieder sie schwarze Gestalt sehen. Sie stand hinter dem Piraten und griff ihm durch den Rücken. "Dieser verdammte...!", begann Kane und erstach dabei Aaron. Danach bewegte er sich wütend auf die schwarze Gestalt zu. "Ihr werdet alle sterben!", schrie sie. "Ach ja?!", fragte Merxeus, der zum 4-Elementangriff von vorhin rüstete. Schon rannte er auf das Wesen zu.

Geeros Labor: "Was hast du gesagt?", wollte Raven von Lebboss wissen "Du kannst dich nicht befreien und das weißt du auch!" Jener lachte aber nur.

2. Stock: "Zeig dich!", schrie Melvin "Lass es uns hinter bringen!" Plötzlich sprang ein schwarz gekleideter Mann von der Decke. Nun hob er den Kopf, der zur hälfte von seiner Kapuze verdeckt war. "Wer bist du?", fragte Wara. "Euer schlimmster Albtraum!", rief der Mann und rannte auf Melvin zu. Schon zückte er seine Messer, konnte jedoch nicht abwehren, was auf ihn zukam...

3. Stock: Bevor Merxeus ihn angreifen konnte bewegte Dragon in seiner schwarzen Gestalt seine Hand und das Blut umschlang den Magier. Danach warf er ihn mit weitem Bogen aus dem Fenster. "Merxeus!", rief Zeron. "Keine Angst... Er ist nicht tot...", versicherte Nemo ihm. Er erinnerte sich an die Zeit vor 217 Jahren. Damals wurde er mit Merxeus und einigen anderen Kriegern dazu gerufen einige besondere Gegenstände zu finden. Zu dieser Zeit gab es noch keine Magie. Als sie ihm die Gegenstände brachten, wollte der Mann nicht bezahlen. Denn die Gegenstände waren da um einen mächtiges Tor zu öffnen: Das Tor der Hölle, das sich nun auch in denselben Raum im dritten Stock stand, wie vor 217 Jahren. Um das Tor zu öffnen benötigt man mindestens 2 Seelen. Er nahm Merxeus Seele und seine. Was der Mann nicht wusste, war das die Seelen viel Magie aufzuweisen hatten. Das Tor verweigerte die Seelen und sie kehrten in ihre Körper zurück. Merxeus schaffte es das Tor und die 3 apokalyptischen Magier zu verschließen weswegen er mit ewiger Jugend und einem starkem Körper belohnt wurde. Zu dieser Zeit wurden jedoch auch die 3 apokalyptischen Magier erschaffen...

Geeros Labor: "Du willst mir drohen?", fragte Raven. "Der Plan funktioniert bis jetzt... Ich habe ein Recht dir zu drohen!", flüsterte Lebboss.

2. Stock: Der Mann im schwarzen Mantel stand hinter Melvin ohne jede Waffe. Melvin drehte sich zu Wara um. "Rächt mich... Mich und meinen Bruder...", keuchte er mit ein bisschen Blut aus seinem Mund aus. Dann fiel er zu Boden. "Was hast du mit ihm gemacht!?", schrie Wara entsetzt. Mac sah den Mann schief an und begann sich zu verdoppeln.

3. Stock: Gartex begann wie verrückt auf Dragon zu schießen. Das Blut wurde stellenweise weggeschossen und man konnte nun wieder Dragons Körper erkennen. Man konnte sehen wie das ganze schwarze Blut in den Boden sickerte und Dragon hörte auf Black Blood auszustoßen.

Geeros Labor: Plötzlich färbte sich die Decke schwarz. "Was ist das?!", schrie Raven. Er öffnete die Tür und sprang hinaus. Am Ende des Ganges sah er Wara, Dentessa, Mac und Melvin, der tot war. "Oh mein Gott!", rief Raven. Auf einmal lachte Lebboss laut. Raven sah ihn an und merkte, dass sich Black Blood aus der Decke auf ihn niedergelegt hatte. "VERDAMMT!!!", schrie Raven. Lebboss hatte das ganze schwarze Blut aufgesaugt und befreite sich aus seiner unmöglichen Lage. Schon seit langer Zeit konnte dieser nämlich Magie aufsaugen. Dann stürmte er lachend aus dem Raum und griff den wehrlosen Raven an. Sein letzter Ton war ein lauter Schrei.

3. Stock: Erneut begann Rexxon auf Dragon einzustechen und Xargoth sprach weiter einen Zauber nach dem anderen. "Seht es ein... Ihr könnt mich nicht besiegen!", sagte Dragon. Kane begann als nächster sein Black Blood einzusetzen. Schon hatte er Dragon umschlungen und Rexxon griff weiter an. Auch Ledd setzte zum ersten Mal seine Waffen gegen Dragon ein.

2. Stock: Die zehn Macs kämpften derzeit gegen den Unbekannten. Mit ihren Messern beteiligte sich auch Dentessa am Kampf. Auch Wara versuchte zu kämpfen, aber man merkte, dass sich der Mann nur auf Mac konzentrierte.

Lebboss begann sich den kämpfenden Helden zu nähern.

3. Stock: Dragon setzte nun endlich wieder Black Blood ein. Er wurde deutlich schneller und verletzte einige der Beteiligten schwer. Matthew kam beim Kampf zu Grunde. Zum Glück konnten sich Zeron, Xargoth und Kane durch Black Blood heilen, aber Ledd konnte das nicht, weswegen er am Ende seiner Kräfte stand. Plötzlich zuckte Manson zusammen. Tes Körper war nun von der Wunde gestorben. "ACHTUNG...!", begann er zu schreien, merkte aber, dass der Geist sich nicht von dem Körper löste. "Wir habe den Falschen! Das ist nicht Tes!", rief Manson, fragte sich aber in wem der Geist nun steckte.

KAPITEL 10: ARMAGEDDON!!!

2. Stock: Die ganzen Wände waren voll von Blut. Dracos Leiche lag noch mitten im Raum. Nun war Lebboss den schwarz gekleideten Mann zu Hilfe

gekommen. "Hören wir doch auf uns mit Kleintier zu beschäftigen...", sprach Lebboss gelassen aus "Ich erledige das..." "Verdammt! Er ist ausgebrochen!", schrie Wara. Lebboss schuf eine schwarze Bombe der Größe eines Medizinballs. Als er sie gerade abfeuern wollte, wurde er von Efeu gefesselt. Merxeus kam immer näher. Sein halbes Gesicht war Blutverschmiert. Lebboss warf mit der Bewegungsfreiheit die er noch hatte die Bombe auf Wara. Einer von Macs Doppelgängern hielt ihn auf. Doch dann explodierte die Bombe...

3. Stock: Ledd und Gartex waren schwer verletzt. Nemo schlug ihnen vor zu fliehen, aber sie nahmen nicht an und wollten bis zum Ende kämpfen. Zeron hatte es geschafft Black Blood als Waffe einzusetzen und ihm war es egal wie viel Schaden er Dragon zufügte, denn er konnte ihn sowieso nicht töten.

Plötzlich bebte das ganze Gebäude. "Was war das?", fragte Gartex. "Eine Bombe...", flüsterte Nemo.

2. Stock: Das ganze Stockwerk war verwüstet. Die Hälfte des Bodens war bei der Explosion zerstört worden. "DU IDIOT!", schrie jemand. Noch immer war alles voller Rauch. Als sich der Rauch legte erkannte man die Leiche Macs im ersten Stockwerk liegen. Nur Merxeus und Lebboss sowie der Mann im schwarzen Umhang waren im 2. Stock. Wara war ebenfalls einige Stockwerke unter ihnen. Er war nur ohnmächtig, lebte aber noch. Das Glück hatte auch Dentessa, denn sie war ein Vampir. "Entschuldigung... Ich wusste nicht wie stark Black Blood ist...", hustete Lebboss. "Egal... Wenigstens sind wir sie los.", sprach daraufhin der Unbekannte "Los! Wir müssen Pen helfen!". Sie rannten los. Kurz darauf stand auch Merxeus auf und machte sich auf den Weg.

3. Stock: Der ganze Boden war voll mit Blut befleckt. Teils schwarzes, Teils rotes. "Halt!", schrie Xargoth "Ich gebe dir diese Spritze. Damit kannst du dein Black Blood Gehalt erhöhen, wenn du uns gehen lässt." Alle wussten, dass der, der das macht 666 Jahre verbannt wurde. Dragon wusste es nicht. Plötzlich stürmte der Kapuzenmann mit Lebboss durch die Tür. "Ihr kommt gerade zur rechten Zeit!", rief Dragon. Rexxon erschrak. "Was habt ihr mit Melvin gemacht?", schrie er. "Das sind übrigens Ser und Tes...", sprach Dragon. "Melvin?", fragte der echte Tes "Alle sind tot!" Zeron schrak zurück. Ledd zog sein Speer herbei "Jetzt ist alles egal. Versucht nicht mich aufzuhalten.", flüsterte er. Er drückte seine Faust so dicht an die Waffe, dass dessen Finger zu Bluten begannen. "Es hat keinen Sinn...", sagte Gartex "Wir sind verloren...

2. Stock: Merxeus stand auf. "So ein Ignorant...", flüsterte er. Schon begann er die Treppe hinaufzusteigen.

3. Stock: Zeron, Xargoth, Kane, Ledd, Manson, Gartex und Merxeus gegen Ser, Pen und Tes. So sollte der letzte Kampf laufen.

Mit Höchstgeschwindigkeit lief Ledd auf Tes zu. Der Speer steckte in ihm drinnen. "Du NARR!", schrie der schwarz gekleidete Tes. Für ein Sekunde verschwand er und tauchte hinter Ledd wieder auf. Ledd fiel zu Boden. "Nein!", schrie Zeron. Ledds Brille zerbrach am Boden. Zerons Augen begannen schwarzes Blut auszustoßen. "Schnell!", rief Pen oder auch Dragon genannt. Tes nahm ein Opfermesser in Form eines Kreuzes aus der Tasche. Zuerst stach er Lebboss ins Herz, als nächstes Dragon und bevor Rexxon ihn aufhalten konnte stach er es in das Tor der Hölle. Seine rechte Hand in der Vertiefung daneben haltend, begann er zu schreien. Dann fiel er um. "Es ist vorbei... Auch die Spritzenfalle klappte nicht... Wir können nichts mehr tun...", flüsterte Gartex. Merxeus war nun gekommen. "Nein...", krächzte er "Ich habe es schon mal gemacht... Ich verbanne ihn erneut!" Die Tore begannen sich zu öffnen. Dann war es soweit... Ein schreckliches Wesen sollte erscheinen: ARMAGEDDON. Die Erde bebte und in einem gleißenden Licht konnte man einen schrecklichen Schatten sehen. Nun konnte man ihn in seiner vollen Pracht bewundern. Ein vier Meter großer grauer Dämon. Vier Arme zierten seinen muskulösen Körper. Sein Kopf beinhaltete über den zwei Augen noch weitere zwei Augenpaare und darüber waren vier Hörner und in der Mitte noch ein großes Auge, dass auf seinem spitz endenden Kopf zu sehen war. Das Zimmer bebte, als er anfing zu lachen. Seine tiefe Stimme war der tiefste Ton den Zeron je gehört hatte. "ENDLICH!!! DER KÖRPER IST MEIN! NACH SO LANGER ZEIT!!! HAHAHAHA!", schrie Ser-Pen-Tes aus ihm. "Du SCHWEIN!", schrie Zeron und setzte all seine Wut und schwarzes Blut in den nächsten Schwerthieb.

Rache... Ist es richtig jemanden zu töten, weil er einen Freund getötet hat? Es wird immer jemanden geben, der danach deinen Tod anstrebt. So entstehen richtige Kettenmorde... Alles endet in einem Krieg...

Das Auge, das der Dämon in seinem Bauch trug, wurde durch Zerons Hieb sichtbar. Mit aller Kraft schaffte er es nämlich den Bauch des Monsters aufzubrechen. Danach kippte er erschöpft um. "Zeron!", schrie Xargoth. "Er ist größer, als bei den letzten beiden Malen. Stärker ist er auch... Ob wir das schaffen?", fragte Merxeus. "IHR VERDAMMTEN...!", begann Armageddon zu schreien und beendete den Schrei mit einem heftigen Schlag, von dem Nemo im letzten Moment weichen konnte. "Macht euch bereit!", rief Merxeus und hob seine Hände in die Luft. "DIESES MAL NICHT!!!", gab Armageddon von sich. Dann schuf er eine riesige schwarze Bombe. Merxeus Hände begannen zu leuchten und er schrie: "IN DECKUNG!!!". Der Boden bebte. Zeron stand wieder auf. Manson fokussierte seine Kräfte, Xargoth stand mit dem Buch in der Hand im hinteren Bereich des Raumes. "LOOOS!", schrie Merxeus. Jetzt richtete er seine Hände gegen das Monster. Armageddon wollte gerade die Bombe loswerden, als es begann...

KAPITEL 11: SCHATTEN DER VERGANGENHEIT

Das Schicksal der vielen Helden vereinigte sie dazu die Welt zu retten. War sie überhaupt noch zu retten? Alles begann mit der Erschaffung der Magie. Sollte es so aufhören?

Vor 15 Jahren wurde schon Mal das Schicksal von mehreren mächtigen Kämpfern vereinigt, um den Boten des Weltuntergangs zu vernichten. Damals waren es Dragon, Raven, Wara, Deliah, Kilean, Jonathan (Drakes Vater), Manson, Merxeus, Nemo, den sie damals Shadow nannten und noch etlichen anderen. Wie war Nemos wahrer Name? Merxeus wusste es, Manson wusste es... Wieso wollte ihn niemand aussprechen?

Ein greller Lichtstrahl erfasste den Dämon und die Bombe explodierte in seinen Händen. Gartex begann auf ihn zu schießen und Manson machte ihn mit schnellen Stichen schwach. Doch der Dämon gab nicht auf. Erst in jenem Augenblick sollte er beginnen.

Ledds Kindheit lehrte ihn niemanden zu trauen. Denn er war es, der Dragon an seinem zwölften Lebensjahr die Tür öffnete. Schon damals war Dragon besessen. Aber nur einer der apokalyptischen Magier konnte der Verbannung entgehen. Immer gab Ledd sich die Schuld an dem Tod seiner Eltern. Bis an sein Lebensende musste er gegen den Drang kämpfen seinen eigenen Freunden nicht zu Trauen... Drake brachte ihm auf harte Weise bei, nicht mehr misstrauisch zu sein.

Schreiend lief die Reinkarnation des Bösen auf Xargoth zu. Als Rexxon ihn aufzuhalten versuchte, holte Armageddon tief Luft.

Zeron wusste schon immer, dass der Mann den er als seinen Bruder kannte nicht sein Bruder sein konnte. Er wehrte sich gegen die Verwandtschaft mit einem Mörder. Ob er die Villa verlassen hätte, wenn er nicht gedacht hätte, dass Rexxon tot war?

Nun gab der Dämon einen lauten Schrei von sich, der eine Druckwelle auslöste. Rexxon wurde an die Wand geschleudert. Er fiel in Ohnmacht. Auch Kane und Xargoth wurden von der Welle an die Wand gepresst. Gartex wurde aus dem Zimmer gedrückt. Er war Ohnmächtig und dem Tode nahe. Sein Überleben war weitaus ungewiss...

Drake wurde von seinem Bruder aufgezogen, nachdem deren Vater tot war. Rekkem war sein bester Freund. Drake war es egal, dass er ein Vampir war. Eigentlich hielt er nichts von Rache, doch sein Unterbewusstsein schrie förmlich danach...

Armageddon näherte sich Rexxon und holte aus zum vernichtenden Schlag. "NEIN!", schrie Zeron. Er versuchte zu ihm hin zu rennen, konnte aber nicht so schnell sein. Plötzlich wurde der Bote des Weltuntergangs von einem Feuerball getroffen, der aus den Händen Merxeus schoss. Nemo näherte sich ihm.

Martha wollte nie über ihre Vergangenheit reden. Sie redete überhaupt nur selten. Sie hatte ein schlimmes Erlebnis. Ein Räuber betrat ihr Haus. Aus Angst versteckte sie sich mit ihrer Familie im Kleiderschrank. "Kein Wort!", waren die letzten Worte, die sie aus dem Mund ihres Vaters hörte. Bevor sie ein Wort sagte... Sie selbst vergaß im laufe der Jahre das Wort, aber es war Schuld für den Tod ihrer Familie... Nur sie blieb am Leben, denn der Mörder wollte niemanden töten, der nicht auf seiner "Liste" stand. Ihr Vater war nämlich lange Zeit vor diesem Vorfall ein Freund des Täters. Bei einem Ausflug in die Berge starb der Bruder des Mörders indem er Marthas Vater das Leben rettete. Rache... Das war der Grund für seinen Tod. Weil Martha den Täter nie finden konnte sollte ein anderer Mörder ihre Rache verspüren. Doch sie starb bevor ihre Rache Wirkung zeigte...

Ein riesiger Blutfleck erschien nach dem Schlag des Dämons. Zerons Augen wurden wässrig. Die Tränen wurden jedoch zu schwarzem Blut. Rexxon lag mit drei riesigen Kratzern am Bauch unter dem Boten des Unglücks. "Es gibt nur eine Möglichkeit...", flüsterte Nemo. "Nein! Tu das nicht!", schrie Manson. Doch Nemo nahm sein Schwert in die Hand und hielt die Spitze an seinen Bauch. "Halt!", rief Merxeus "Es gibst noch eine Möglichkeit!" Plötzlich begann Armageddon an zu zittern "NEIN!", brummte er "ICH KANN DEN KÖRPER NICHT KONTROLLIEREN!!!" Seine Augen wurden weiß "ZERON... ES TUT MIR LEID, DASS ICH DIR KEIN GUTER BRUDER WAR..." Zeron wusste das es der echte Dragon war, der aus ihm sprach. Sein Bruder... Dann umklammerten die riesigen Hände des Monsters dessen Bauch.

"NEIN!", rief Armageddon. Doch Dragons Seele war noch in ihm und er wollte den Tod des Wesens. Dann begann es noch lauter zu schreien. Der Schrei wurde von einem Husten Blut unterbrochen. Die Innereinen flogen nun mit einer Menge Blut aus dem Bauch Armageddons.

War das sein Ende? Wer waren den nun die drei apokalyptischen Magier? Wieso wollte sich Nemo im Augenblick der Gefahr umbringen?

Ser-Pen-Tes war einst ein Mann: Serpentes, ein dunkelhaariger junger Mann mit einem Kreuz, das in einem Kreis liegt auf der Stirn. Als seine Seele vom Tor der Hölle negiert wurde, war sie für einige Minuten mit Merxeus in einer anderen Ebene. Dort wurden sie von magischen Kräften umgeben. Einige von ihnen betraten ihren Körper. Serpentes wurde von schwarzen Kräften umzingelt und saugte sie auf. Es war der Anfang vom Ende. Merxeus Seele kam in die Welt zurück, aber das Zeichen auf Serpentes Stirn war ein Zeichen das auch Armageddon besaß. Er sollte einen Pakt mit dem Dämon schließen, um sich ewiges Leben zu holen. Dazu musste er seine gute Seite abwerfen... Serpentes Seele wurde in vier Teile geteilt: Die drei apokalyptischen Magier und noch eine vierte. Wo mag diese wohl sein?

Armageddon verlor die Kontrolle und begann auf alles einzuschlagen, was ihm im Weg stand. Aber Zeron wollte nun Rache. Er wollte seinen Tod! "Zeron!", rief Xargoth "Es geht bald los... Ich werde ihn verbannen. Dazu brauch ich deine Hilfe und die von Kane!" Zeron rannte zu ihn und Kane auch. Der große Dämon schwankte noch, während die drei ihre Hände aufeinander legten. Xargoths Buch begann zu leuchten. Ein greller Lichtstrahl verließ es und zielte auf Armageddon. "Was hast du vor!?", fragte Merxeus. "Der Strahl wird die Seelen des Körpers zu einer vereinigen und sie dann verbannen!", schrie Xargoth. Nemo fragte sich, ob das klappen würde. "AAAAAAAAAH!", brüllte der Dämon. Er wurde vom Strahl getroffen und begann zu leuchten. "NEIN! NICHT SCHON WIEDER!!!", schrie er. Dann öffnete sich das Tor und der Körper wurde hineingezogen. Drei Lichter hinterließ der Dämon: Es waren die Magier. Die Seelen vereinigten sich zu einer. Dragons Seele war noch mit der von Pen verbunden. "JA!", schrie Merxeus. Manson grinste. Dann sahen sie Nemo an. "Oh nein...", flüsterte Merxeus "IN DECKUNG!" Plötzlich schoss das Licht nach vorne. "Was?", fragte Zeron "Wieso ist die Seele nicht verbannt worden?" "Sie ist zu stark...", flüsterte Manson. Das Licht hatte Xargoth in die Brust getroffen. Er stolperte ein paar Schritte zurück. "Vater!", rief Zeron. "Er hat seinen Körper...", flüsterte Nemo "Alles vergeblich..." Xargoths Augen färbten sich von rot zu gelb. Er lachte und blätterte in seinem Zauberbuch. Kane verstummte. Die Angst stand ihm im Gesicht geschrieben. Gab es noch Hoffnung?

Xargoth hob die Hand. Plötzlich wurde Nemo durch den Raum geschleudert. Merxeus erschrak. Nemo lag vor dem Besessenen am Boden. Erneut bewegte er seine Hand. Nun sollte sich herausstellen, warum Battaxas beim Anblick seines Gesichts zurückschrak.

Drei Seelen halfen dem Dämon zur Auferstehung. Eine kehrte in Serpentes Körper zurück. Das reine Gute in ihm war in seinem Körper. Serpentes half Merxeus gegen den Dämon und bekam ebenfalls ewige Jugend geschenkt.

Die Maske flog quer durch den Raum. Nemo war ein schwarzhaariger Mann mit gelben Augen und einem Mal auf der Stirn: Ein Kreuz in einem Kreis.

Nemo war der vierte Teil der apokalyptischen Magier. Er war Serpentes persönlich. Xargoth lachte laut. "Werde ich verbannt, wirst du auch verbannt. Du wirst mir immer folgen und meine Pläne durchkreuzen, was?", rief er. Dann stach er Nemo ein Schwert in die Brust. "SHADOW!", rief Manson und griff Xargoth an. Nun hatte er vom Schwert des Vampirs eine tiefe Wunden am Bauch und lag am Boden. Xargoths Augen wurden wieder rot. "Nemo...", flüsterte er "Du hast meine Verbannung aufgelöst, also kannst du sie auch wieder... her... stellen..." Blut floss ihm aus dem Mund. "Ja!", dachte Nemo, der halbtot dalag. Das Schwert verfehlte sein Herz knapp. Nemo schloss die Augen und dann...

LETZTES KAPITEL: 648 JAHRE

Xargoth schrie laut, während Nemo einen Zauber flüsterte. Dann öffnete sich ein schwarzes Portal und zog den Magier hinein. "Wiedersehen...", flüsterte Nemo "Wir sehen uns in einigen Jahrhunderten wieder". Danach wurde auch er ins Portal gezogen und es schloss sich.

"Wir haben es geschafft!", rief Manson glücklich. "Nicht wir...", sagte Merxeus "Es war Serpentes..."

Nach einer Siegesehrung, kehrten Merxeus und Manson in ihre Verstecke zurück, um die nächsten Jahre ausgeruht und geheilt wiederzukehren. Gartex konnte mit viel ärztlicher Hilfe überleben, vermisste aber seine Piratenbande, die beim Kampf heldenhaft ihr Leben gegeben hatten. Zu seinem Glück wollten viele Junge Leute von einem solchen Profi, wie ihm lernen und er hatte bald neue Freunde gefunden.

Auch Wara konnte den Kampf glücklicherweise überleben, starb aber Monate später an den Folgen dessen.

Zeron und Kane wurden beste Freunde und hatten viele Verehrer und Freunde, die ebenfalls einst Dragon hassten.

Auch Rexxon überlebte die Schlacht, da er noch seinen Kopf an der richtigen Stelle hatte und konnte wenig später dank seiner Vampirfähigkeiten seinen Körper regenerieren. Zwei Jahre nach Dragons Tod heiratete Rexxon Dentessa, die sich ebenfalls regenerieren konnte.

Die nächsten Jahre wurden friedlich und Zeron und seine Freunde konnten sich zurücklehnen und ihr Leben genießen. Nur Merxeus und Manson mussten sich Sorgen um die Zukunft machen, denn Xargoth hatte schon 18 Jahre seiner Verbannung abgesessen, also mussten sie sich zum nächsten Kampf in 648 Jahren vorbereiten. Auch Xargoth und Nemo sollte bei diesem Kampf teilnehmen. Wer wird wohl noch dabei sein?

Rache war. Rache ist. Rache wird immer sein.

Bis ans Ende der Welt.

Bis ans Ende der menschlichen Existenz.

Nur wir können den Kreis der Rache aufhalten indem wir vergeben.

ENDE

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