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BloodRedAlex

Killerspiele - Von einer anderen Seite

Bewertung: 17 Stimmen mit einer durchschnittlichen Bewertung von 5,00.
von am 14.01.2009 um 14:45 (179 Hits)
Hiermit möchte ich auch mal ein paar Worte zu dem mehr
als "ausgelutschten" Thema "Killerspiele" loswerden.

Killerspiele sind bekanntlich BÖSE:

-Killerspiele machen agressiv
-Killerspiele machen dumm
-Killerspiele führen zu schlechten Noten
-Killerspiele machen dick
-Killerspiele machen traurig
-Killerspiele zerstören Freundschaften und Beziehungen
- ......



Kurz:

Killerspiele gehören verboten
Etwas anderes hört man "Günther Beckstein And His Gang" eigendlich nicht.
Doch selten wird mir den Gamern persönlich gesprochen.
Wir werden in eine Schublade mit der Aufschrift "Böse Menschen" gesteckt und noch nicht einmal gefragt:

Warum spielt ihr überhaupt Gewalthaltige Spiele?

Genau mit dieser Frage möchte ich mich in diesem Blog befassen, da es zu der allgemeinen Killerspiel-Debatte schon sehr viele Blogs, Artikel, News usw. gibt.

Tja, wer über dieses Thema nachdenkt vergisst oft, dass uns wesentlich mehr als übertriebene Splatter-Effekte an unseren geliebten Shootern liegt.
Wir sind keine Hinterweltler, die Tag und Nacht völlig allein und zurückgezogen in unseren Kellern sitzen und mit Cola und ner Chips-Tüte laut lachend Zombies "abknallen".

Wir spielen Shooter nicht aus Frust, Hass oder weil wir es "geil" finden sondern weil es einfach viele, viele gute und keinesfalls "asoziale" oder "menschenverachtende" Aspekte gibt, die gegen ein Verbot etc. von so genannten Killerspielen sprechen.

Diese wären z.B.

-Die Herausforderung
-Die Spannung
-Das Teamplay
-Der Nervenkitzel
-Sich mit anderen Anhängern des E-Sport auszutauschen
-Sein Team o. Clan durch intensive Absprache zum Sieg zu führen

Das sind nur ein paar Dinge von vielen, die doch eigendlich nichts negatives sind.
Diese Dinge, welche uns an den Shootern liegen kann man schlicht und einfach mit den Szenarien von Spielen wie z.B. GTA4, CoD4, Far Cry..
am besten darstellen.
Und schon haben wir die Frage

"Warum spielt ihr überhaupt Gewalthaltige Spiele?"

gelöst.
Ich hoffe, dass euch mein kleiner Blog gefallen hat und das er auch eure Gedanken zur aktuellen Debatte widerspiegelt.
Wenn nicht oder wenn ihr einfach nur etwas dazu sagen wollt, nutzt doch bitte die Kommentarfunktion!

MfG
BloodRedAlex

P.S. Weitere Informationen gibts unter

http://www.gamingisnotacrime.de

http://www.stigma-videospiele.de
Nachtrag 1 (14.01.09 16:58)

Bei meinem ersten Nachtrag möchte ich etwas zum Thema Jugendschutz und Alterfreigaben loswerden.

Viele Spieler behaupten das großen Wert auf Jugendschutz gelegt werden muss und Shooter -oder allgemein gewaltätige Spiele- keinesfalls in die Hände von Jugendlichen gelangen sollten.

Jedoch bin ich bei letzterem einer ganz anderen Meinung.
Ich denke, dass der Jugendschutz voll und ganz bei den Eltern liegt, denn es ist die Aufgabe der Eltern dafür zu sorgen dass ihre Kinder zu völlig normalen und sozialen Menschen heranwachsen.
Dabei sollte viel mehr Wert auf den gegenwertigen Charakter des Kindes gelegt werden und nicht auf die Zahl die unter jedem Spiel steht.

Was ich damit sagen möchte ist folgendes:
Es gibt 12 Jährige die ohne Probleme Spiele ab 16 und 10 Jährige die besser keine Spiele ab 6 Spielen sollten, denn die Eltern müssen entscheiden ob ihr Kind für das Spiel XY REIF und nicht ALT genug sind.
Es ist wichtig zu erkennen ob ein Kind mit dem Spiel XY umgehen kann, ob es das Spiel auch versteht und es merkt das es oft nicht die Realität widergibt.

Solange sich ein Kind zu jedem Zeitpunkt davon distanzieren kann und es (kleines Beispiel->) am Mittagstisch nicht erzählt wie aufregend doch der Headshot war, sonder wie toll er es fand, als sein Team sich genau abgesprochen hat wer welche Klasse nimmt und wer wen deckt und welchen Eingang benutzt ist doch eigendlich alles in Ordnung.

Ich möchte es nicht gut heißen, wenn ein 10 Jähriger "Crysis" spielt sondern nur sagen das die Eltern sich über das Wunschspiel ihres Kindes informieren müssen um dann entscheiden ob es wirklich ohne bedenklichen Folgen gespielt werden kann.

Bitte teilt mir in Form eines Kommentars eure Meinung mit!

MfG
BloodRedAlex
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Kommentare

  1. Avatar von H4rmOny
    genau so sollte ein "anti Spielekiller" Blog aussehen!
  2. Avatar von Biological Hazard
    schon wieder so nen Blog O.o -.-
  3. Avatar von BloodRedAlex
    hättest mir ja wenigstens deine Meinung mitteilen können^^
  4. Avatar von Robinato1997
    schöner blog!!!
    genau meine meinung auch wenn es schon sehr viele dieser art gibt
  5. Avatar von Wallbreaker
    sich gut lesen, so wie dieser hier, bin ich immer bereit, Blogs zu dem Thema zu lesen. Ich find ihn wirklich gelungen
  6. Avatar von Biological Hazard
    sage ja nicht das ewr schlecht ist. Der Blog ist gut nur sind solche Blogs zu oft. Meine halt das je öfter solch einer kommt über das Tema, desto langweiliger wird er.

    Meine Meinung:

    Das ist alles Quatsch. Bin nicht blöd, dumm, hatte nie shlechten Noten, dick bin ich auch net XD (beim killen laufe ich ja XD)machen mich net traurig. Lache eher wenn ich einen kille XD und das Freundschaften und Beziehungen zerstört werden kann sein, muss aber net.

    Ich kille um michabzulenken. Nach viel Streß tut so ne ballerei mir gut.

    Biologische Grüße

    Biohazard
  7. Avatar von d.night
    deinen Blog sehr gut, nur zum Thema Alterskennzeichnung.

    Ich finde die schon irgendwie angebracht, denn viele Eltern haben natürlich keine Ahnung, was in diesen Spielen passiert.

    Ob diese Kennzeichnung immer Korrekt ist lasse ich mal unkomentiert, aber sie ist schon ein Anhaltspunkt für Eltern denen nicht egal ist was ihre Kids so Spielen, oder welche Filme sie sich ansehen.
  8. Avatar von gigantor66
    Ich stimme Dir zu, daß die Eltern von Jugendlichen mehr Verantwortung beim Kauf von Spielen zeigen sollten. Jedes Kind ist eben anders. Die Altersfreigabe der USK kann deshalb auch nur als Anhaltspunkt für Eltern dienen.
    Leider ist as aber oft so, daß viele Eltern nicht wissen - oder wissen wollen - was ihre Kinder spielen.
    Ich habe selbst drei Kinder und entscheide je nach Spiel, was meine Kinder spielen dürfen oder nicht.