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Fortsetzung folgt? Das Prinzip der unendlichen Geschichte

Bewertung: 13 Stimmen mit einer durchschnittlichen Bewertung von 5,00.
von
Geb
am 02.12.2007 um 21:06 (100 Hits)
Was in der Filmwelt schon lange Gang und Gebe ist, kommt in letzter Zeit auch immer mehr bei Spielen zum Einsatz. Gemeint sind in diesem Fall nicht die Kinoreifen Handlungen, mit denen immer mehr Spiele begeistern, sondern das Prinzip der Aufteilung eines Handlungsstranges in mehrere, natürlich Separat erhältliche, Teile.

Wie bereits angedeutet ist dieses Schema in der Filmewelt so normal wie es Release-Verschiebungen in der Spielewelt sind. Fast von jedem Film (mal abgesehen von Titanic), der in den letzten Jahrzehnten auch nur annähernd Erfolg feiern konnte, wurde ein zweiter oder gar dritter Teil veröffentlicht.
Über die Gelungenheit dieser Fortsetzung lässt sich streiten. Trotzdem stört dieses Vorgehen bei Filmen kaum jemand. Ob Star Wars Episode 3 (oder war es Episode 6??), Stirb Langsam 4.0 oder Shrek der Dritte. Jeder, der den ersten Teil einer solchen Filmreihe gesehen und gemocht hat wird sich auch die Fortsetzung anschauen. Doch wie gut funktioniert dieses Prinzip bei Spielen?
Sicherlich ist es nicht neu eine Spielidee in mehrere Teile zu verpacken. Das mit Spannung erwartete Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots wird bereits der vierte Teil der MGS-Serie auf der Play Station sein. Auch andere Spiele wie die Final Fantasy Reihe und die sich um die Horror-Genre-Krone streitenden Games Resident Evil und Silent Hill bedienen sich dieses Prinzips und hauen eine Fortsetzung nach der anderen raus.

Und dieses Vorgehen ist an sich gar nicht einmal so schlecht. Auf diese Weise können die Entwickler Ihren Ideen im Bezug auf die Story freien Lauf lassen und müssen nicht große Teile der Story aus Zeit- oder Platzmangel wegfallen lassen. Für die Produzenten macht es natürlich auch Sinn. Wenn sie Fortsetzung eines bereits beliebten Spiels auf den Markt bringen, können sie sicher sein, dass das Spiel ein Erfolg werden wird. Und auch wenn dies ein deutlich merkbares Ausbleiben von neuen, innovativen Spielideen zur Folge hat, so freut sich doch jeder von uns auf die Fortsetzung seines persönlichen Lieblingsspieles.

Und die Liste dieser Fortsetzungen ist nicht gerade kurz. Metal Gear Solid 4, Grand Theft Auto 4, Devil May Cry 4, Gran Turismo 5, Killzone 2, Resident Evil 5, Silent Hill 5, Time Crisis 4 und Unreal Tournament 3sind nur einige Beispiele an Fortsetzungen die in nächster Zeit erscheinen werden. Sicherlich sind nicht alle diese Spiele an einen Fortlaufenden Handlungsstrang gebunden. Doch sie bedienen sich alle an den Ideen ihrer Vorläufer.
Nun wäre dies ja alles kein Problem wenn nicht eine neue Art der Fortsetzung in den Spielen aufgetaucht wäre. Und zwar die des offenen Endes. Aktuellstes Beispiel für diese Art des Story-Aufbaus ist Assassin?s Creed. Ich persöhnlich habe mich mit mehr oder weniger Spaß durch die, bei aller Innovation, dann doch recht eintönigen Levels gekämpft, immer mit dem Ziel, heraus zu finden wieso mein Alter-Ego denn nun dort gefangen gehalten wird. Dann plötzlich Endet das Spiel und alles was ich habe sind ein paar E-Mails aus denen man sich dann heraus saugen kann was man will. Fortsetzung folgt?
An sich sollte man nach einem Spiel zufrieden sein. Stolz darauf, dass man etwas herausgefunden hat. Doch nach diesem Spiel war ich irgendwie frustriert, dass ich nun so lange gespielt habe und noch immer nicht weiß wieso ich denn nun da bin wo ich bin. Ein anderes Beispiel ist God of War 2. Auch dieses Spiel endet an einem der spannendsten Momente des ganzen Spiels. Gerade noch erklimme ich mit einer Meute kamplustiger Titanen den Olymp um im nächsten Moment den Schriftzug "To be continued" zu lesen. Nach dem Motto: "Warte zwei bis drei Jahre und bezahl noch mal 70 Euro wenn du wissen möchtest wie?s weiter geht" verabschieden sich die Produzenten so am Ende des Spiels.

Aber mich interessiert natürlich auch eure Meinung. Nutzt die Kommentar-Funktion und sagt mir was ihr von Fortsetzungen bei Spielen im Allgemeinen und natürlich auch von "offenen Enden" wie es eben bei den zwei genannten Beispielen der Fall ist, haltet. Habt ihr auch Spiele bei denen ihr am Ende enttäuscht wart oder findet ihr es sollten mehr Spiele in mehrere "Kapitel" unterteilt werden. Ich freue mich über eure Meinung zum Thema.

Mit freundlichen Grüssen

Laurent Sagramola
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