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Nemesis88

Meine Liebe zu Horrorgames

Bewertung: 14 Stimmen mit einer durchschnittlichen Bewertung von 5,00.
von am 05.11.2007 um 00:02 (172 Hits)
Hi,
alle, die es interessiert, können hier in diesem Blog lesen, wie ich meine liebe zu Horrorgames, besondes Resident Evil, entwickelt habe :-)

An den genauen Zeitpunkt erinnere ich mich nicht mehr, aber es geschah warscheinlich gegen Ende des Jahres 2001. Draussen wurde es kälter und drinnen war es schön gemütlich.
Die Weihnachtszeit brach an. In dieser Zeit war ich mit meiner Famile oft in der Stadt. Wir schauten besonders viel im grossen Karstadt- Warenhaus. Ich ging schon damals durch die Abteilung für Videospiele. Dort stand ein Wühltisch, auf dem viele ältere Spiele zum günstigeren Preis angeboten wurden.
Da wollte ich doch glatt mal gucken, ob ich nicht was nettes finde. Ich wühlte mich vorwiegend durch Playtstation und Gameboy- Spiele. Jetzt kam der Moment, in dem ich es das erste mal in der Realität sah. Ich hatte schon vorher andere Leute darüber reden hören, wusste aber nichts genaues von dem Spiel. Daher wollte ich natürlich wissen, was es mit Resident Evil auf sich hat und nahm das Spiel in die Hand. Ich betrachtete es und mir wurde beim Lesen des Textes auf der Rückseite der Verpackung bewusst, dass es sich um ein Horror- Adventure handelte. Ich war schon immer von unheimlichen Sachen fasziniert und das Spiel hat mich durch die kleinen Bilder von Zombies und Riesenspinnen auf seiner Rückseite nur noch mehr begeistert. In diesem Moment wusste ich, dass ich das Spiel haben musste. Ich sah auf den Preis. Die dreissig Mark konnte ich mir durchaus leisten, nur war das andere Problem, dass ich nicht wusste, ob ich es mit der 18er Freigabe bekommen würde. Aber ich wollte es auf jeden Fall versuchen zu bekommen. Da ich aber keine dreissig Mark in der Tasche hatte und meine Eltern sich auch schon zum nach hausefahren aufmachten, musste ich das Spiel leider doch erst einmal zurücklassen. Das machte mir aber in diesem Moment nicht viel, da die Vorfreude auf etwas ja doch noch am schönsten ist. Einige Tage später, an einem Freitag fuhren wir erneut in die Stadt. Diesmal hatte ich das Geld in meiner Tasche.
Ich konnte es kaum erwarten, endlich in die Abteilung für Videospiele zu kommen. Als ich dann aber dort war, ging alles ganz schnell. Ich nahm das Spiel und machte mich auf zur Kasse. Als ich drankam stand ich schon auf den Zehenspitzen, um mich ein Stück größer werden zu lassen. Die Kassiererin nahm das Spiel, scannte den Strichcode und sah mich an. "Jetzt ist es soweit", dachte ich. Nun will sie mein Alter wissen. Ich wurde auf einmal angespannt, doch das legte sich sofort wieder, als sie mir den Preis nannte und wartete, dass ich ihr das Geld gab. Als sie mir das Spiel in einer Tüte reichte, stieg ein Feuerwerk in mir auf. Ich freute mich, dass das Spiel in meiem Besitz war und dass ich es wirklich bekommen hatte, mit meinen süßen dreizehn Jahren.
Dann waren wir noch einige Zeit in der Stadt. Etwas länger, als ich erwartet hatte. Als wir zuhause ankamen, war es bereits dunkel draussen. Ich begann zu überlegen: "Soll ich jetzt noch anfangen zu spielen?" Ich entschied mich, doch lieber am morgigen Samstag zu beginnen, da ich zu der Zeit noch leichter zu erschrecken war als heute. Daher las ich mir nur die Anleitung durch und begab mich später ins Bett.
Da war er dann, der neue Morgen. Es war hell drausse, die dunkelheit gewichen. So war es weniger unheimlich als am Abend. Jetzt war es soweit. Ich legte die CD in meine Playstation und schaltete sie ein. Gleich sollten die unvergesslichen Momente beginnen, die sich bis heute in meine Erinnerung gebrannt haben: Ein Mann geht nichts ahnend einen Gang in einem Scheinbar alten Haus entlang. Auf einmal schaut er nach hinten und beginnt panisch zu rennen. Vor irgendetwas rennt er weg. Das etwas ist aber schneller und stürzt sich auf ihn. In einem Schrei fährt die Kamera auf das Auge des Mannes, das vergrößert im Bildschirm dargestellt wird.
Dann der Titelbildschirm. Der Resident Evil Schriftzug ist zu sehen. Ich wähle "Neues Spiel". Man hört eine Stimme daraufhin in düsterem Ton "Resident Evil" sagen.
Aber kommen wir mal zu meinen Erlebnissen vom ersten Spiel.
Damals wählte ich zuerst Chris Redfield als Figur. Ein man gab mir ein sicheres Gefühl.
Ich began zu spielen. Die Steuerung war etwas ungewohnt, aber ich fand mich doch zurecht. Dann kam die Begegnung mit dem ersten Zombie. Ein Erlebnis, dass ich auch nicht vergessen werde. Ich betrete einen dunklen Gang. Aus einer Richtung hört man Geräsche. Dorthin bewege ich mich. Ich nehere mich einer Kreatur, die auf dem Boden kauert. Da springt das Spiel um und eine Sequenz tritt ein. Von hinten wird der erste Zombie gezeigt, wie er da sitzt und an einer Leiche frisst. Die Kamera geht näher an seinen Hinterkopf heran. Sehr nah daran bleibt sie stehen. Dann beginnt der Zombie damit, seinen Kopf zu drehen. Ganz langsam hat er nach hinten geschaut und sieht uns genau an. Seine Augen spiegeln einen leeren Blick. Eine starke Gänsehaut lässt mich frösteln. Auf einmal ist die Sequenz zu ende. Ich bin wieder mitten im Spiel. Der Zombie steht vom Boden auf, richtet die Arme nach vorne und dreht sich in meine Richtung. Ich werde nervös. Was soll ich tun. Da Chris zu Anfang nur ein Messer dabei hat, kommt kämpfen für mich erstmal nicht in Frage. Ich drehe mich um und sehe zu, dass ich hier weg komme.
In Sicherheit denke ich erstmal nach. "War Chris wirklich die richtige Wahl? Ich glaube, ich werde es anders versuchen." Ich beende das Spiel und suche mir die andere Heldin, Jill Valentine als Spielfigur aus.
Sie besitzt von Anfang an eine Pistole. Mit einer richtigen Waffe fühle ich mich sicherer, bei dem Gedanken an die Zombies. Mit Jill komme ich weiter als mit Chris.
Nach kurzer Zeit kommt aber die Stelle, die sich mir so, wie anderen Spielern warscheinlich auch unvergesslich ins Gedächtnis gebrannt hat. Ich betrete einen scheinbar ruhigen Gang mit Fenstern. Da er hell beleuchtet ist, gibt er mir sicheres Gefühl. Ich gehe ihn entlang. Auf die Hunde, die nichtsahnend durch das Fenster springen, bin ich nicht gefasst. Ich beginne zu rennen. Bloß schnell zur Tür. Dort komme ich zum Glück auch an. Ab da geht dann nichts mehr. Ich zittere, habe angst.
Ich schalte die Konsole aus und sage mir, dass ich es später noch weiter versuchen will...
Das tue ich aber nicht. Das Spiel hat mir zu sehr angst eingejagt. Ich lege es beiseite und rühre es für lange Zeit nicht an.

Das waren meine ersten Erlebnisse mit Resident Evil, ich hoffe, es hat euch gefallen^^
Ich erinnere mich gerne an dieses Erlebnis und an die Stellen aus dem ersten Resi.
Heute zählt Resident Evil zu einer meiner Lieblings Spiele Serien.
Ihr fragt euch sicher, wie es dazu kommt, da ich beim ersten Spielen doch noch solche Angst hatte.
Ich will es euch noch kurz und knapp mal erklären . ;-)
Resident Evil 1 hatte ich lange Zeit dann wirklich nicht mehr angefasst.
Eines Tages jedoch besuchte mich ein Freund und ich erzählte auch von dem Spiel.
Er kannte es und hatte es sogar schon mehrmals gespielt.
Da legten wir es einfach ein und spielten los.
Zusammen hat man sich nicht mehr so gefürchtet.Wir haben dann auch öfters das Spiel zusammengespielt.

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