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Obi-Hahn

Über den Wandel von Mittelerde zu Europa

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von am 02.09.2007 um 14:33 (241 Hits)
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nach dem Vierten Zeitalter:

Das Gesicht Mittelerdes veränderte sich, außerhalb von Tolkiens Texten, grundlegend. Wieso die Länder sich veränderten und welche Kraft dabei mithalf, dass kann uns vielleicht nur Tolkien sagen.
Nach heutigem Wissen der Plattentektonik, des Klimawandels und des Steigens und Sinken des Meeresspiegels kann man nahezu herausfinden, wie das Mittelerde von damals wirklich ausgesehen haben könnte, natürlich mit Hilfe von Tolkiens Aufzeichnungen. Vieles was Tolkien in seinen Büchern beschrieb, entspricht der tatsächlichen Wahrheit und vieles erklärt uns viele Fragen.
Das gesamte Beleriand mit den Ländern im Norden, welches nach der großen Schlacht am Ende des Ersten Zeitalters vom Meer verschlungen wurde, und während des Zweiten und Dritten Zeitalters nur die höchsten Berge und Länder aus dem Wasser schauten, verschob sich überwiegend noch Norden, sodass sich ihre Lage nicht mehr westlich sondern nördlich von Eriador befand.
Die Blauen Berge wurden kleiner und verschwanden Teilweise ganz. Die Evendim-Berge, die nördlichen Höhen, die Wetterberge und auch die Hügelgräberhöhen, die Eriador prägten, verschoben dich zu einem einzigen Gebirgszug.
Das nördliche Ende des Nebelgebirges, veränderte seine Richtung von West nach Ost und verband sich mit den Grauen Bergen, die sich von Bergen auf Hügeln beziehungsweise Hochebenen verkleinerten.
Das Nebelgebirge verschob sich nach Norden mit einer so gewaltigen Kraft, das das restliche Land es nicht mehr halten konnten und es einfach abbrach.
Das hatte zur Folge, dass nun das Wasser in den Stellen, wo das Nebelgebirge abbrach, einlief. Forodwaith, Rhudaur, der Norden des ehemaligen Anors, ganz Lindon, sowie die Inseln von Hithlum und die Landzunge der einstigen Ered Engrin, die Südlichen Ered Luin und die Gegend zwischen den Fluss Baranduin und den südlichen Grenzen des Auenlandes lagen von nun an auf dem Meeresboden.
Aber nicht nur in Eriador lief das Wasser ein. In Rhovanion geschah es genauso. Der Anduin schwoll über die Grenzen der Vorstellungskraft an und verwandelte sich vom Fluss zu einem Meer, das den gesamten südlichen Teil des Düsterwaldes mit sich nahm.
Der nördliche Teil zusammen mit dem Gebiet um den Erebor wanderte zusammen mit dem Nebelgebirge nach Norden.
Rohan war der einzige Teil der vielen Länder der sich an den südlichen Nebelgebirge festhalten konnte und mit ihm wanderte, ohne das Wasser in seinen Zentrum einlaufen konnte.
So passierte es, dass Rohan und dessen Pforte sich gewaltig nach Norden ausdehnte. Bis nur noch eine kleine Landzunge mit dem südlichen Nebelgebirge verbunden war. Und selbst an dessen Nordgrenze floss nun das Wasser vorbei und verband nun das Eriador- mit dem Anduinmeer.
Der nördliche Teil der winzigen Blauen Bergen bildeten eine große Insel. Und wie es das Schicksal wollte blieb das gesamte Auenland ebenfalls vom Meer verschont und bildete mit dem Gebirgszug der Evendim-Berge im Osten eine noch größere Insel.
Durch das nach Norden wandernde Nebelgebirge drehte sich diese Insel von einer West-Ost zu einer Nord-Süd Lage. Bree war nun südlich von der Wetterspitze und der Alte Wald befand sich nördlich vom Auenland.
Die westlichen Emyn Muil und das Wold breiteten sich in ganz Rohan aus und wurden zu verschiedenen Mittelgebirgen.
Die Eisenberge verschoben ihre Lagen weiter nach Osten, wobei sie sich weit nach Süden ausdehnten, bis sie ungefähr auf die Größe des Nebelgebirges kamen.
Das Meer von Rhûn floss nach Süden und hielt erst südlich von Mordor. Die Berge von Rhûn verschwanden komplett.
Die Drúwaith Iaur verschoben sich von einer Nord-Süd zu einer
West-Ost Richtung. Und sie trennten sich von dem Weißen Gebirge, indem sie sich nach Südwesten bewegten. Das Kap von Ras Morthil breitete sich dadurch so übertrieben aus, dass es den ganzen Meeresboden Südwestlich des Kaps aus dem Meer hob. Eine Halbinsel von der Größe des ehemaligen Eriadors ragte nun aus dem Wasser, das mit seinen neuen Gebirgsstreifen sogar noch höher lag, als die Hochebene von Mordor.

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Die Küsten von Haradwaith und die Küste von Umbar, kurz gesagt die gesamte Ebene von Haradwaith verschob sich gen Westen.
Das westliche Ende des Weißen Gebirges schwang einmal um 90° nach Süden, sodass das Weiße Gebirge sich nicht einfach von West nach Ost aufbaut, sondern erst von Süd nach Nord und dann in einer großen Kurve noch Osten weiter läuft.
Auch im Süden Mittelerdes griff das Meer über das Land. Ganz Harondor wurde weggespült. Bis zum Gebirge von Khand breitete sich nun die Bucht von Belfalas aus. Belfalas selbst wurde zu zwei Inseln. Tolfalas verschwand. Die Pinnath Gelin breiteten sich nach Südosten aus, bis dahin, wo sich der Harfen von Pelagir befand.
Der Ethir Anduin schwoll an bis zur Pinnath Gelin.
Khand wurde zu einer Hochebene, im Norden durch das Meer von Rhûn begrenzt.
Im ganzen Land nördlich von Pinnath Gelin, also im Flachland Gondors, drang das Wasser durch. Die jetzigen Pinnath Gelin wurden zu einer langen Landzunge.
Ganz Mordor rutschte nach Süden ab. Die Schattenberge verbanden sich im Norden mit dem Osten des Weißen Gebirges. Die Südlichen Schattenberge verbreiteten sich nach Süden und drangen in die Bucht von Belfalas ein. Dort entstanden hunderte von Inseln.
Die Westlichen Ered Lithui verschwanden total. So auch das Nurnenmeer. Im Osten Mordors hingegen wuchs ein neues Gebirge, das sich im Norden mit den Ered Lithui verband. Wie die Ursprüngliche Form von Mordor entstand das neue Gebirge in dessen Zentrum, nur durchaus kleiner.
Zwischen den südlichen Schattenbergen und das westliche Khand floss eine Seestraße, dass das Meer von Rhûn mit der Bucht von Belfalas verband.
Das letzte, das nun noch von Beleriand übrig geblieben ist, ist das Bergland von Taur-nu-Fuin. Als Insel liegt es einsam, nördlich der Evendim-Berge, im Nordmeer.

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