RSS-Feed anzeigen

Phant

K.E.V.A.K. Staffel 1 Folge 4

Bewerten
von am 26.06.2012 um 15:48 (168 Hits)
Flucht zum Evak Punkt

Der Elitepolizist Fernando Ricardo und der Drogenkurier und Pacoursrunner Paolo Vega gingen nebeneinander her. Keiner von den beiden hätte jemals geglaubt das sie so friedlich mit einander auskommen würden. Allerdings ist in den letzten Stunden ja auch etwas geschehen das sie ebenfalls beide nicht für möglich hielten. Gemeinsam mit einigen anderen Überlebenden und Fernandos Einheit waren sie auf dem Weg zu einem Provisorischen Kommandoposten der Brasilianischen Armee.
Wie war es als es Angefangen hat? Fragte Fernando der seine MP5k immer in der Hand hielt um schnell schießen zu können. Zwar war die Gruppe seit sie aufgebrochen war noch nicht auf weitere Angreifer gestoßen aber alles war verwüstet und es lagen auch immer wieder Leichen auf ihrem Weg.
Kann ich nicht sagen. Sagte Paolo. Ich wurde sehr früh bewustlos. Alles was ich noch weiß war das hinter uns alle anfingen sich zu Prügeln. Dann wurde ich auch schon niedergeschlagen. Kurz darauf wurde alles Schwarz. Paolo blickte in eine Seitenstraße die sie passierten. Niemand war zu sehn. Nur Verwüstung. Auch auf der Hauptstraße die sie beschritten war alles zerstört. Schaufenster waren eingeschlagen, Autos standen in Flammen oder waren bereits ausgebrannt. Überall waren immer wieder Blutlachen oder verschmierte blutige Spuren.
Ich hab es im Funk mit verfolgt. Konnte aber nicht glauben was ich da hörte. Es muss innerhalb weniger Sekunden Passiert sein. Erst waren da nur einzelne Meldungen von Aggressiven Fans die andere Angriffen. Nur Zwei Minuten später war schon die Rede von einer Gruppe von ungefähr Einhundert Hooligans. Wir hörten mit wie sich die Kollegen vor Ort organisieren wollten, die Gruppe isolieren und festnehmen wollten. Dann ging es los. Die erste Einheit sprach von schweren Verlusten. Verluste! Bei nem Public Viewing? Mir wurde klar das es da ernster ist als es über Funk wirkte. Und als dann gleich mehrere Einheiten auch noch tote meldeten und nach Verstärkung riefen, brachen wir unseren Einsatz ab und begaben uns zu dem Platz. Den Rest kennst du ja schon.
Kanntest du da jemanden? Fragte der Polizist Paolo.
Nein ich war alleine da. Meine Fr..
Vorsicht! Einer der Polizisten aus Fernandos Einheit machte an einer Häuserecke ein Zeichen das sie stehen bleiben sollten.
Fernando ging vor bis er ihn erreicht hat. Was ist los? Doch der andere Polizist deutete nur vorsichtig um die Ecke.
Behutsam blickte Fernando um die Hauswand an einer großen Kreuzung.
Ungefähr Fünfzehn Meter von Ihm entfernt waren vielleicht Zwanzig Menschen auf der Straße verteilt. Alle gingen sie die Straße hinauf. Weg von der Gruppe. Fernando dachte erst es handle sich um Überlebende. Aber dann bemerkte er die Art wie sie sich bewegten. Als hätten sie kein Gefühl mehr in den Beinen humpelten sie vor sich hin.
Das sind welche von denen. Flüsterte Fernando.
Sein Kollege nickte grimmig und sagte: Ich würde ja sagen wir schleichen uns über die Kreuzung aber hier hätten wir auch abbiegen müssen. Sie gehen genau den weg den wir auch gehen müssen.
Und wenn wir... Fernando wollte grade was sagen als sich einer der Menschen umdrehte und ihn erblickte.
Ein ohrenbetäubender Schrei durchdrang die Stille der sonst beinahe toten Stadt. Jetzt drehten sich auch die Restlichen um.
Na toll. Das hat jeder im Umkreis von Achthundert Metern gehört. KLAR ZUM GEFECHT! Rief er seinen Leuten zu.
Paolo war inzwischen bei ihm.
Kannst du mit einer Pistole umgehen Junge?
Paolo nickte.
Fernando gab ihm eine Pistole die er aus seinem Beinhalfter zog und hielt ihm auch noch Drei Magazine hin. Paolo steckte diese in seine Hosentasche und Entsicherte die Waffe.
WIR MÜSSEN DIE STRASSE RAUF! ZEHN BLOCKS WEITER OBEN UND DANN LINKS! DA MUSS DER STÜTZPUNKT SEIN!
Die beiden Gruppen prallten auf einander. Mit gezielten Schüssen töteten Paolo, Fernando und seine Drei Kollegen in nur kurzen Augenblicken die ganze Gruppe.
Ich glaub mir wird schlecht. Sagte Paolo und fing an zu würgen.
Dafür ist später noch Zeit Junge! Jetzt müssen wir rennen. Die Schüsse hat jeder von denen in Kilometern Umkreis gehört!
LOS LOS LOS! Fernandos rufe waren kaum nötig gewesen. Die Gruppe setzte sich sofort in Bewegung.
Es dauerte nicht lange bis sie nicht mehr allein waren.
Hinter uns! Rief einer der Zivilisten die der Gruppe angehörten. Sie hatten grade mal Drei Blocks geschafft bevor die ersten Infizierten sie Jagden. Zwei Schüsse zerrissen die Luft und Zwei der Sechs Verfolger lagen tot auf der Straße.
Weiter! Wir müssen weiter! Rief Fernando. Jedoch waren in der Gruppe nicht nur Runner und Cops sondern auch Zivilisten. Das machte die Gruppe langsamer als es der Polizist erwartet hatte.

Noch Sechs Blocks...

Aus einer Seitenstraße kamen Zwei weitere Infizierte. Paolo hob die Pistole und schoss Fünf mal. Die ersten beiden Geschosse verpassten ihr Ziel. Die Dritte Kugel traf den Infizierten jedoch seitlich am Kopf. Mit einer klaffenden Kopfwunde fiel die Person aus vollem Lauf hin und war tot.
Zwei weitere Schüsse trafen den Zweiten infizierten in die Brust. Dieser sackte darauf hin geräuschlos zusammen.

Noch Fünf Blocks...

Wieder hörte man Schüsse vom hinteren Ende der Gruppe...
Es werden mehr! Folgte die Stimme von einem der beiden Polizisten die die Nachhut bildeten. Auch wenn er Drei weitere Verfolger mit den Schüssen nieder gestreckt hatte, wurde die Gruppen inzwischen von Zwölf infizierten verfolgt.

Noch Vier Blocks...

Achtung vor uns! Rief Fernando.
Gleich Sieben infizierte kamen aus einem zerstörten Geschäfft direkt vor der Gruppe und rannten sofort auf sie zu.
Paolo, Fernando und sein Kollege eröffneten das Feuer. Ein Infizierter nach dem anderen ging zu Boden.
Munition wird knapp! Rief Fernandos Kollege.

Noch Drei Blocks...

Die vielen Schüsse lockten immer mehr Infizierte an. Inzwischen waren es weit mehr als Zwanzig. Aus der geordneten Gruppe wurde ein panischer Haufen der um sein Leben rennen musste.

Noch Zwei Blocks...

Immer wieder in die sie verfolgende Masse feuernd rannten sie die Straße hinauf. Von den vielen Schüssen bekam Fernando ein entferntes dröhnen auf den Ohren.
Hab keine Munition mehr! Rief der erste.
Auch Paolo und Fernando hatten nur noch das Magazin in ihrer Waffe übrig.
Das dröhnen wurde lauter.

Nur noch ein Block...

Mit einem höhnendem klicken zeigte Fernandos Waffe das auch sie leer geschossen war. Auch Paolo und Fernandos Kollegen gaben ihre letzten Schüsse ab. Doch das war nun auch egal. Die Masse die sie verfolgte war nun auf mehr als Fünfzig Infizierte angeschwollen und es konnte nur Sekunden dauern bis sie die Gruppe eingeholt hatten.
Das dröhnen wurde lauter. Fernando kam es vor als würde durch die Schüsse seine Ohren summen.
Als würde der Boden unter seinen Füßen vibrieren...
Aber..
Er vibrierte tatsächlich!
Auch die Infizierten bemerkten es und sogar sie suchten nach der Quelle des Bebens als nur ungefähr 20 Meter vor ihnen ein Schützenpanzer aus der Straße rollte die das Ziel der Gruppe war.
Sofort änderte ein Teil der Infizierten ihre Richtung. Sie griffen den neuen Feind an. Der MG-Schütze auf dem Turm des Panzers eröffnete jedoch das Feuer. Leuchtspurmunition pflügte durch die tobende Masse. Der Lärm und die Druckwellen des Mündungsfeuers ließen Paolo und seine Gruppe zurück weichen. Fernando hingegen reagiert mit äußerster abgebrühtheit. Er riss sich seine Weste und sein Hemd vom Leib und zog dann sein Weißes Unterhemd aus und fing damit an zu winken.
Der Soldat bemerkte anscheinend die Zivilisten. Denn nun konzentrierte er sich darauf die Infizierten die der Gruppe zu nah kamen als erste zu beschießen.
Ein Zweiter Panzer, ein Truppentransporter kam aus der Straße. Nach mehreren kurzen Handzeichen des MG-Schützen schwenkte der Radpanzer in Richtung der Gruppe.
Soldaten verließen den Transporter als dieser Paolo und die anderen erreichte und erichteten ein kleine sichere Zone um die Zivilisten. Ein Rot haariger, blasser Mann mit stoppeligen Bart kam als letzter Raus und sprach direkt zur Gruppe.
Ich bin Major Eduard McBroyd! Steigen sie in den Truppentransporter! Sie werden etwas zusammenrücken Müssen aber es wird gehen!
Während die Zivilisten in aller Eile in den Truppentransporter stiegen. Führten die Soldaten einen Kampf gegen immer mehr werdende Infizierte. Als alle eingestiegen waren, kletteren die Soldaten auf die beiden Panzerfahrzeuge. Mit einem Ruck setzten sich die Panzer in bewegung.

Fortsetzung folgt...

"K.E.V.A.K. Staffel 1 Folge 4" bei Mister Wong speichern "K.E.V.A.K. Staffel 1 Folge 4" bei YiGG.de speichern "K.E.V.A.K. Staffel 1 Folge 4" bei Google speichern "K.E.V.A.K. Staffel 1 Folge 4" bei del.icio.us speichern "K.E.V.A.K. Staffel 1 Folge 4" bei Digg speichern "K.E.V.A.K. Staffel 1 Folge 4" bei LinkARENA speichern "K.E.V.A.K. Staffel 1 Folge 4" bei My Yahoo speichern "K.E.V.A.K. Staffel 1 Folge 4" bei StumbleUpon speichern

Stichworte: - Stichworte bearbeiten
Kategorien
Kategorielos

Kommentare

  1. Avatar von Biological Hazard
    Du solltest das echt mal als Buch bringen Ich liebe es und dich

    Also ich lese es immer und selbst wenn es nicht viele lesen so MUST du weitermachen.
  2. Avatar von Phant
    Ich werde die Staffel auf jeden fall noch zu ende schreiben und ich arbeite sogar schon an einem (Sehr guten) Konzept für eine zweite Staffel.
    Aber ohne Leserfeedback und ohne zu wissen das es gelesen wird ist es sehr mühselig^^
    Achja und was die Idee mit der Buchform betrifft, aus everfantasy wurden ca 70 Seiten eine immernoch nicht fertigen Romans. xP
  3. Avatar von Biological Hazard
    Glaube mir lesen tun das bestimmt viele hier. Die Meisten sind aber zu faul was zu schreiben^^ Die 2te Staffel musst raushauen sonst kick ich dich hier von der FL

    EF kannst später weitermachen erstmal das hier machen