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SirDaniel

Die Kleinen Helferlein

Bewertung: 12 Stimmen mit einer durchschnittlichen Bewertung von 5,00.
von am 18.06.2007 um 02:00 (225 Hits)
Ein paar Neuigkeiten für all die neidischen Windows-User: auch Macs stürzen mal ab! Und meiner ist keine Ausnahme. Seit dem Kauf meines PowerBooks vor über zwei Jahren läuft es, abgesehen von einem Update auf die Version 10.4, im Jobs?schen Volksmund auch "Tiger?genannt, immer noch in Originalkonfiguration. Und läuft, und läuft, und läuft?
Aber in letzter zeit nicht mehr besonders geschmeidig. Und die Festplatte quillt auch langsam über - von den 100GB sind über 80 belegt? Hauptmanko sind die lahmenden Programme von Adobe, in Worten Photoshop, Dreamweaver und GoLive (Bridge will ich gar nicht erst nennen - der Ressourcenfressenste Dateibrowser aller zeiten), die sich öfters mal aufhängen und mich warten lassen.
Und irgendwann kommt der Entschluss, das auf gute alte Windows-Art zu lösen - mit dem Brecheisen, "format c??.
Also - alles wegmachen (übrigens einiges Angenehmer als bei Windows? Ich errinnere mich daran, schon beim aufsuchen des DOS-Modus in Win ME krämpfe bekommen zu haben), Backup wieder aufspielen (wie immer ein paar Dinge vergessen), Friede, freude, Eierkuchen!
Und fantastische 50GB Speicher blieben frei? Da sieht man mal was unzählige Adobe-Trial-Versionen so anrichten können
Zum eigentlichen Thema:
Es ist nun also daran, die ganzen kleinen Helferlein wieder aufzuspielen, die einem über die Jahre so ans Herz gewachsen sind. Die Lieblinge möchte ich euch hier mal vorstellen, auf dass der ein oder andere Macianer noch was findet was er noch nicht kennt:

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Growl ist ein Benachrichtigungssystem (Notification System klingt irgendwie cooler) für OSX. Es zeigt, sofern von externen Programmen unterstützt, schicke Benachrichtigungen auf dem Bildschirm an. Beispielsweise blendet es für ein paar Sekunden den aktuellen iTunes-Titel ein. Oder es sagt mir, wenn sich im IM jemand anmeldet. Oder wann das FTP-Programm fertig hochgeladen hat. Oder ob ich neue Mails habe.
Das ganze geschieht in einem einheitlichen Look, der, OSX-typisch, ziemlich viel style hat
Das Programm braucht kaum Ressourcen und Plugins für andere Programme sind zu genüge vorhanden. Für mich unverzichtbar.

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Adium ist ein Multi-Client-Instant-Messenger mit Unterstützung für AIM, Yahoo, MSN, ICQ, Jabber, Bonjour, .Mac und überhaupt so ziemlich alles was es gibt. Der Messenger hat im Grunde alles was er haben sollte, die Designvorlagen sind sehr schick und die Zusammenarbeit mit Growl ist ausgezeichnet - da gibts nix zu meckern.

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GoogleNotifier ist die Anwendung, die mich dazu gebracht hat, keinerlei fest installierte Mail oder Kalender - Software zu benützen (ok, iCal ist noch in Gebrauch für die Handy-Synchronisation - bezieht seine Einträge aber über den GoogleCalendar-Feed). Das kleine aber feine Tool installiert sich in die Statusbar und zeigt dort an, wann neue Mails eintreffen oder die nächsten Termine fällig sind. Ausserdem, und das finde ich sehr wichtig, lässt sich damit das Standard-Mailprogramm von OSX auf Google Mail setzen - damit springt man beim anklicken von mailto:-Links direkt auf die GMail-Seite zum verfassen eines neuen E-Mails.

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iScrobbler ist eine alternative zum offiziellen Scrobbler-Programm, das von last.fm offeriert wird. Letzteres ist nämlich eine mittlere Katastrophe. Im gegensatz dazu macht iScrobbler alles richtig:
Alles was man von dem Programm merkt ist ein kleines Icon in der Statusleiste. Von dort aus sendet es den Aktuellen iTunes - Titel an Audioscrobbler, auch das taggen oder das markieren mit "Loved?, "Banned?, ect. des aktuellen Titels ist möglich. Den grössten Vorteil gegenüber dem originalen Programm ergibt sich aber über die iPod - Kompatibilität. Das heisst, dass bei jedem iPod-Sync. die dort abgespielten Titel ebenfalls übertragen werden. Und schliesslich hören die meisten mehr Musik auf dem iPod als auf dem PC?

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Und zu guter letzt das Highlight: Quicksilver
Ich habe dieses Programm erst vorgestern entdeckt - und es ist, bescheiden gesagt, die Offenbarung schlechthin. Selten hat mich etwas so begeistert und selten hat etwas, nach etwas einarbeitung, meine Geschwindigkeit dinge am PC zu erledigen so gesteigert?
Auf den ersten Blick ist Quicksilver ein einfacher Launcher. Beim druck auf eine Tastenkombination (Standardmässig CTRL + Space) öffnet sich ein halbtransparentes Fenster mit zwei Feldern. Sobald man beginnt zu tippen, fängt Quicksilver an zu suchen (ähnlich zu Spotlight), ich tippe beispielsweise "ps? und schon taucht "Photoshop? zuoberst in der liste auf. Mit einem druck auf die Tab-Taste, hüpft man ins zweite Feld, wo man die Aktion, die am gefundenen Objekt ausführen möchte, suchen kann. Dabei gibt es vordefinierte Aktionen wie "Öffnen?, "Zeigen?, "Ausblenden?, ect.. Bei einigen Aktionen, beispielsweise "Öffnen mit? oder "Datei öffnen? öffnet sich ein drittes Feld, indem man, wieder über die schnelle Suche, dann die gewählte Aktion definieren kann.
Auf gefundene Objekte lässt sich auch jedes beliebige AppleScript anwenden, was den Funktionsumfang ins unendliche steigert.
Nun, es kommt aber noch besser: In den Einstellungen lassen sich ein paar Beta-Funktionen freischalten. Damit hängt sich das Programm zwar 1-2x am Tag auf, aber das ist es allemal wert! Nach der Freischaltung finden sich Objekte wie "Current Homepage?, "Current Program?, "Finder Selection?, ect?
Es ist also beispielsweise möglich, eine Datei zu selektieren und diese dann via Quicksilver mit einem Bestimmten Programm zu öffnen. Oder die ausgewählte Datei mit einem FTP-Programm auf einen Server hochzuladen. Oder die aktuelle Website in einem Anderen Browser zu öffnen.
Quicksilver kommt auch mit einer Handvoll Plugins, allen voran ein iTunes - Plugin, womit man nicht nur funktionen wie "Next Track?, "Play/Pause? ect. ansteuern kann, sondern auch die komplette Bibliothek durchforsten.
Genug? Das nützlichste Feature kommt noch: Über ein Menu genannt "Triggers? lässt sich für jede in Quicksilver ausführbare Aktion ein Tastaturkürzel definieren, welches, unabhängig von der Aktuellen Anwendung, immer funktioniert. Das läuft von der Kontrolle über iTunes, Programmstarts und wechseln bis zu "kopiere die ausgewählte Datei in das Verzeichnis XY?
Eine Tastenkombination um meinen Download-Folder zu öffnen. Meine am häufigsten benutzten Links auf den F-Tasten. Eine Kombination, die Bilder automatisch in das Bildverzeichnis meines Homepage-Projektes verschiebt.
Dieses Programm erleichtert mir die Arbeit ungemein! Man ersäuft sprichwörtlich in Ideen die man damit noch umsetzen könnte? Z.b. eine Tastenkombination die in riesigen Buchstaben "LOOK AWAY? auf den Bilschirm zaubert falls der Nachbar im Zug wieder mal zu neugierig ist (das funktioniert wirklich gut, glaubt mir ).
Und schon nach zwei Tagen kann ich mir ein Arbeiten ohne nicht mehr vorstellen?
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Kommentare

  1. Avatar von Alexboy
    dass hier einer ein paar Worte über das bessere Betriebssystem verliert.;D
    Möge der Mac mit euch sein.
  2. Avatar von rotfuchs
    Ein Mac, das Objekt meiner Begierde, ist mein Traumcomputer. Nach dieser kleinen Vorstellung der Tools möchte ich am liebsten den Apple-Store besuchen und mir einen kaufen. Wenn der billigste Mac nicht so teuer wie eine PS3 wäre, hätte ich mir schon längst einen gekauft. So wie es jetzt aussieht, greife ich wohl lieber zu einer neuen Playstation mit mehr PS unter der Haube. Der eigene Mac, ein nicht erreichter Traum.
  3. Avatar von SirDaniel
    wenn ihr Sparen wollt gibts bei Apple immer wege...
    zum einen gibts den Refurbished-Shop von Apple selbst wo sich immer mal ein Blick lohnt (da gehts höchstens etwa 20% runter), zm andern gibts an vielen Unis spezielle Studenten Shops wo ihr, wenn ihr Student seid oder einen kennt, ziemlich billig einkaufen könnt (als Schweizer kann ich nur mit schweizer Links dienen: das Neptun-Projekt der ETH Zürich)
    Mein PowerBook G4 hatte damals einen Wert von fast 4000 Ocken (jetzt nur noch das Äquivalent von zwei Mettbrötchen... :-( ) und bezahlt hab ich rund 2500... (CHF, nicht ?...)
    Ich liebäugle schon seid längere Zeit mit einem neuen iMac, meine Freundin hat sich ein MacBook Pro gekauft und seit ich gesehen habe wie viel schneller die Intel-Dinger leider wirklich sind..... *argh*