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Spectre

Spectres kleine Welt. Heute: Raum und Zeit

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von am 22.08.2006 um 12:49 (260 Hits)
Dieser Blogeintrag und die (vielleicht) folgenden befassen sich mit meinem persönlichen Konzept einiger Dinge, die wissenschaftlich nicht erfassbar sind und über die von daher nur Mutmaßungen angestellt werden können. Die Themen, die ich mir fürs erste vorgenommen habe sind: "Raum und Zeit", "Multidimensionalität", "Gut und Böse" und "Gott". Wenn mir noch was einfällt, werde ich die Liste ergänzen. Anfangen werde ich heute mit "Raum und Zeit", weil das im Prinzip die Grundlage für die meisten der folgenden Konzepte darstellt. Nochmal: Ich verbreite hier keine wissenschaftlich gesicherten Tatsachen, sondern meine eigenen Theorien, die ich mir im Laufe der Jahre zurechtgelegt habe, indem ich sie aus irgendwelchen Quellen zusammengesucht hab. Also nicht verklagen, wenn irgendjemand mal feststellt, dass ich mich geirrt habe.

Wenn wir uns mit Raum und Zeit befassen, müssen zunächst einmal beides als ein Ganzes betrachten. Raum als Bedingung für Zeit (zumindest aus unserem Blickwinkel), einfach weil Zeit für uns nur messbar ist durch die Veränderung im Raum. Unser Anhaltspunkt für die Zeitmessung zum Beispiel ist die Umrundung der Sonne durch die Erde. Würde der Raum also nicht mehr existieren, könnte es auch keine Zeit mehr geben, alleine aufgrund der Tatsache dass die Vorbedingung fehlt.

Jetzt zum Kernpunkt der Theorie: Wenn das stimmt, was ich mir da ausgemalt habe, dann ist der Zeitpunkt des Kollapses des Universums gleichzeitig der Zeitpunkt des Urknalls. Einfach weil dazwischen keine Zeit vergangen sein kann, denn es hat ja kein Raum existiert. Was wiederum dazu führt, dass Zeit nicht linear verläuft, sondern kreisförmig. Sie erscheint uns nur linear, weil wir nur einen sehr begrenzten Ausschnitt sehen können. Das stelle ich mir ähnlich wie mit der Erdkrümmung vor. Wir denken wir leben auf einer Fläche, weil alles was wir sehen können gerade ist, in Wahrheit ist es aber eine Kugel, deren Ausmaß wir nur erkennen, wenn wir sie von außen betrachten. Da das allerdings mit der Zeit nicht möglich ist, bleibt hier nur das theoretisieren.

Ob das im Endeffekt bedeutet, dass es sich um einen echten ewigen Kreislauf handelt (also, dass alles genauso noch mal passiert) oder nur die beiden Eckdaten Urknall und Kollaps immer gleich sind, kann ich mir nicht wirklich zusammenreimen, aber es scheint mir recht unwahrscheinlich, dass Raum und Zeit immer denselben Verlauf nehmen. Wobei es aufgrund der unendlichen Anzahl von Wiederholungen möglich ist, dass es genau diese Zeitlinie schon einmal gab. Mit den Fragen nach dem Anfang und dem Ende und der Unendlichkeit an sich versuche ich mich beim Thema "Multidimensionalität" zu beschäftigen.

So das wars erstmal. Ich hab keine Ahnung ob das irgendwer zu Ende gelesen hat, oder ob es überhaupt jemanden interessiert sich über so ein Zeug Gedanken zu machen, aber mir war es wichtig das einfach mal irgendwo zum Besten zu geben.
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Kommentare

  1. Avatar von Hedgehog
    Hallo Spectre,

    ich glaube schon, dass sich einige Leute für solche Frage und Gedanken interessieren. Ich zumindest beschäftige mich auch andauernd damit.

    Ich halte es auch für möglich den Kollaps des Universums und den Urknall als lineares Ereignis anzusehen, selbst wenn dazwischen keine Zeit existiert. Es wäre halt, als wenn man kurz auf die "Pause"-Taste drückt. Außerdem, wenn noch etwas außerhalb unseres Universums existiert, so könnte dort die Zeit weiterlaufen.
    MfG,
    Hedgehog
  2. Avatar von half_baked222
    Interessanter Ansatz, dafür verteile ich vier gnadenlose Sterne, die sich schlecht in Zeit fassen lassen, eher eckiger Natur sind.