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tna123

Ein Gamescom-Reise Bericht - Eindrücke und Erlebnisse 2013

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von am 26.08.2013 um 11:48 (571 Hits)
Bis nach Köln und eigentlich noch viel weiter...

Überraschenderweise wurde ich von einigen Usern während meines Köln-Aufenthalts unter anderem auf mein Profil auf dieser Seite angespochen und darum gebeten, mal wieder einen Blog zu verfassen.
Ganz ehrlich gesagt wusste ich nicht einmal mehr, wann icke hier zuletzt aktiv etwas gepostet hatte, sodass nun auch mal wieder die Zeit gekommen ist, sich zu Wort zu melden.
Letzte Woche ging es wieder nach Köln, vorzugsweise aufgrund der Gamescom 2013 natürlich.
Mein Blog befasst sich also mit allem, was mit Köln, lauten Gitarren, Games, Frauen, Alkohol und dem "Rockstar-Sein" zu tun hat...
OK, auf alles gehe ich von dem genannten natürlich nicht ein, aber es beschreibt gut, was ich in Kölle so erleben durfte.
Köln bot auch dieses Jahr wieder ein sehr großes Rahmenprogramm, sodass kein Abend wirklich langweilig werden konnte.
Aufgrund dieser Möglichkeiten, die wir vor Ort erst wirklich in unseren Zeitplan nahmen, mussten andere geplante Aktivitäten wie "Dombesichtigung", Community-Treffen und "Rheinrundfahrt" nach hinten bzw. sogar erst ins nächste Jahr verschoben werden.
Um hier nicht zu viel Platz und Zeit mit den Highlights des "Gamescom Festival 2013" zu verbrauchen, beschränke ich mich lediglich auf die beiden Konzerte von "MC Fitti" und "Royal Republic".
Hip Hop ist nach der damaligen Eminem-Zeit rund um das Jahr 2000 (oder wann dass damals alles war) nicht mehr wirklich mein Ding, dennoch konnte mich die Crew recht gut unterhalten. Der Sound war wirklich gut und die Stimmung auf jeden Fall angemessen.
Der Punkt ging also klar an "MC Fitti", die mich wirklich arg positiv überrascht hatten.

Der wirkliche Main Event folgte dann aber noch mit "Royal Republic". Die Jungs sah ich letztes Jahr erst noch in der Max-Schmeling-Halle in Berlin, im Vorfeld zu Blink182.
Es konnte allgemein eigentlich nur besser werden, hatte man dieses mal doch nicht wirklich das Problem, eine Toilette zu finden. Wer jemals zu einem Konzert-Event in der Schmeling-Halle war, wird jetzt genau wissen was ich meine. Das ganze Festival, die GC und der S-Bahnplan in Köln zusammen waren übersichtlicher als die Halle in Berlin...

Die Jungs hatte ich gut in Erinnerung, sodass die Freude recht groß war. Enttäuscht wurden wir natürlich nicht, es wurde gerockt wie es sich gehört und alle anwesenden besucher-Rock-Körper wurden (zumindest gefühlt) leblos wieder nach Hause bzw. in die Hotels und/oder Hostels und wo die noch alle herkamen geschickt. Für andere gings wohl gleich in die Gruft^^ Einmal mehr wurde untermauert, dass der Rock die Welt regiert...

Auch wir machten uns wieder auf ins Hotel, mit reichlich "geschmacklosen" Kölsch im Gepäck.
In Party-Laune sorgten wir in der Hotel-Lobby ordentlich musikalisch für Stimmung und eröffneten quasi eine hauseigene "Kölsch-Party", wobei dieses "Bier" niemand wirklich trinken wollte.
Vielmehr hatten wir ordentlich Spaß daran, "Die Ärzte" Lieder zu singen und umzutexten. Alle die dabei waren werden diese Aktion wohl nie vergessen, war Kölsch doch noch nie das, was wir alle unbedingt wollten...
Sogar Hotelgäste, die schon gar nicht mehr zu sehen waren in der Tiefe der Nacht warfen sich noch einmal in Schale und wohnten der improvisierten Party bei. Selbst dem Hotel-Wärter hats gefallen...^^

Am nächsten Morgen ging es denn gleich bei Zeiten auf die Messe und wir trauten unseren Augen kaum, als wir an einem Laternenpfahl zig GTA V Aufkleber vorfanden. Waren "Rockstar Games" (abseits der Business-Lounge) also doch noch am Start?
Natürlich nicht, aber dieser Schimmer von Hoffnung gab uns den ungeahnten Energieschub für die Messe, den wir nach dem Abend zuvor echt gut vertragen konnten...
Erwartet hatte icke von der Messe an sich nicht wirklich viel, da mich 2012 eher weniger geflasht hatte. Dies soll nicht negativ klingen aber die Games, die mich wirklich von Herz aus interessierten waren entweder zu stark besucht oder glänzten durch Abwesenheit.
Mich interessierte also hauptsächlich nur noch der "Landwirtschafts-Simulator 2013" für die PS3. [bild10]
Das Game habe ich mir schon lange für Konsole vorbestellt und es wurde nun endlich Zeit, mal selber Hand anzulegen, nicht nur an den Traktor der da am Messe-Stand stand, sondern vor allem natürlich am Game selbst.
Die Steuerung ging recht flüssig von der Hand und grafisch lag das Game im Rahmen meiner Erwartungen.
Dass icke dann gleich noch ein Kartenspiel vom Simulator abgreifen konnte erfreute mich dann gleich noch mehr.

Generell muss ich einmal mehr festhalten, dass die Aussteller im aktuellen Zeitalter scheinbar nicht mehr zu 100% in Geberlaune sind. Nachvollziehbar ist es für mich bei Goodies mit höherem Wert oder Einzigartigkeit im Rahmen zu bleiben.
Warum man sich aber gerade vom Verteilen von Sachen wie "Sticker, Schlüsselbänder, Buttons und Co." dermaßen distanziert hat, bleibt mir wohl ein Rätsel.

Sicher spielen die Finanzen dabei eine Rolle, aber letztlich ist es schon mehr als überraschend, dass auch dieses Jahr sehr viele Besucher die Messe mit leeren Tüten (bzw. Händen) wieder verließen.
Wer allerdings nach Flyern usw. Ausschau hielt, der hat natürlich locker eine große Papiertonne voll bekommen.
An dieser Stelle muss ich "Games Aktuell" außerordentlich loben, die für jeden Abonnenten (wie jedes Jahr) ein Goodie-Bag bereit gehalten haben.
Dass ist eine sichere Bank und ein guter Auftakt dafür, doch noch etwas in die Tüten zu bekommen.
Ob andere Verleger auch (ähnliche) Aktionen mit ihren Abonnenten durchführen kann ich nicht sagen, sodass Games-Aktuell für mich wieder das Highlight in Sachen Goodies war.

Natürlich nutzte ich auch wieder die Möglichkeit, die Redakteure allesamt zu treffen. Erstaunlich wie gut die immer wieder aufgelegt sind, wenn man bedenke wie hart und anstrengend eine solche Messe dann doch wieder ist.
Die Jungs und Mädels haben das Ganze auf jeden Fall gut im Griff und haben erneut einen sehr freundlichen Eindruck in mir hinterlassen. Auf jeden Fall sind diese Treffen eine wirklich nette Dreingabe, die auch sehr gern angenommen wird, wie man jedes Jahr aufs neue sieht. [bild11]
Mittlerweile gehört das "Meet & Greet der Games-Aktuell" für mich schon so auf die Messe, wie Mario zu Nintendo und der Controller zur Konsole. [bild12]

Zwischenzeitlich habe ich mir erstmals auch die Zeit genommen, auf der GC mal etwas zu spielen.
"Saints Row 4" konnte mich gut unterhalten und wird sicher noch im Laufwerk meiner PS3 rotieren, zumal der dritte Teil ja schon ein Highlight für sich war. Technisch und grafisch nicht ganz so stark, aber flüssig und lustig wie eh und je... Super!
Enttäuscht wurde ich überraschenderweise eher von "WWE2K14" und "NBA2K14". Diese Spiele an sich spielen ganz oben im Genre der Sportsimulationen mit, keine Frage, ABER mir kam es so vor als hätte ich die Versionen von 2011, 2012 oder 2013 auf dem Bildschirm.
Mittlerweile sollten die Entwickler sich wirklich mal wieder Mühe geben, etwas neues zu präsentieren. Gerade bei "WWE2K14" fehlen noch so viele Kleinigkeiten, dass es schon eine Unverschämtheit ist, vom "perfekten WWE Spielerlebnis" zu sprechen.
Aber vielleicht liegt darin ja auch der Hund begraben: Perfekt bedeutet für mich, dass etwas nicht mehr besser geht und das Ultimo erreicht wurde.
Überlegt man sich aber mal, was die Konsolen für Rechenpower haben, fragt man sich mittlerweile schon, warum die Fans nicht "mehr mit den Wrestlern" interagieren oder warum beispielsweise bei "WWE2K14" keine Kameramänner und Fotografen am Ring stehen.
Laut Werbung handelt es sich aber dennoch um DAS perfekte WWE Erlebnis, wo alles dem Original aus dem TV nachempfunden wurde, aber die wichtigsten Leute, wie die der Technik, die man in jeder TV Show sieht, nach zig Jahren immer noch fehlen.
Mir ist bewusst, dass man sehr viel Wert auf Präsentation, Charakter-Modelle usw. legt, dennoch kann man sich heutzutage etwas mehr Mühe geben. Die Technik ist in jedem Falle vorhanden, dass haben unter anderem die Jungs und Mädels von Naughty Dog gezeigt und auch "Rockstar Games" werden im September ein Feuerwerk auf den Konsolen zünden.

Sicher sorgen diese Zeilen bei vielen für Kopfschütteln aber vergleicht man die Neuerungen der Sportspiele von Jahr zu Jahr, kommen eben schon solche Anregungen und kritiken auf. Lustigerweise leiden auch Ego-Shooter unter diesem Phänomen:
Dort werden zumeist lediglich die Wände und Umgebungen, also die Maps, ausgewechselt. Es gibt also nicht wirklich etwas "Neues" was man nicht schon im Vorgänger besatunen konnte, von der Story einmal abgesehen.
Alternativ zu einer überschnellen Fortsetzung könnte man Waffen usw. (oder eben die aktuellsten Roster bei Sportspielen) online nachschieben und sich deutlich mehr Zeit für einen Nachfolger nehmen. Gut Ding will eben doch Weile haben, wie GTA V belegen wird...

Gerade auch bei Ego-Shootern wäre es doch mal wieder toll, wenn man deutlich mehr mit der Umgebung interagieren könnte. Stattdessen wird man im Single-Player (fast) schlauchförmig jedes Jahr aufs Neue durch Wälder, Städte und Schiffe geschickt, ohne dass man wirklich etwas besonderes Sehen, Erforschen, Untersuchen oder Erleben kann.
Neuerungen und Innovationen aber kosten Zeit, Risikobereitschaft und Geld für die Entwicklerstudios, also wird lieber "die altbewährte Kost Jahr für Jahr" neu aufgewärmt und der schnelle, sichere Rubel gemacht.

Zum Glück muss man ja nicht zugreifen, aber oben genannte Beispiele sollen einmal aufzeigen, dass sich die Entwickler manchmal leichter aus der Affäre ziehen was Neuerungen betrifft, als es allgemein den Anschein macht. Perfekt ist jedenfalls kein Spiel, sonst bedürfte es auch keinem Nachfolger mehr...
Hoffen wir zuguterletzt zudem auch noch , dass der Undertaker bei "WWE2K14" nun endlich auch mal den Hut trifft und nicht wieder daneben greift...

So, wer bis hierhin gelesen hat darf schon einmal ein "Däumchen HOCH" für diesen Blog-Eintrag geben...^^
Danke :-)

Was mich an der GC immer wieder aufs Neue erstaunt ist die Tatsache, dass man dort keine Zeit mit Sicherheitsmaßnahmen oder Ähnlichem verbringen muss.
Versteht mich bitte nicht falsch, Sicherheit ist eine sehr wichtige Angelegenheit, die sehr intensiv und präzise durchgeführt werden muss, aber etwas fragwürdig ist es schon warum man "ausgerechnet!" auf der GC so gut wie gar nicht mit Taschenkontrollen oder Ähnlichem in Berührung kommt.
Betrachtet man die Politik samt ihrer Debatten rund um "Killerspiele" ist es erstaunlich, dass man keinerlei Aufmerksamkeit auf die GamesCom richtet, obwohl sich die "potentiell vor dem Bildschirm trainierten Attentäter" doch dort allesamt in Scharen treffen. Sollte dort mal etwas passieren würde den Politikern sicher wieder ein netter Begriff dazu einfallen, nur um einmal die mögliche Bezeichnung "Treffpunkt der Terrornetzwerke" als Beispiel voranzuschicken.
Der große Knall blieb bisher aus, Gott sei Dank natürlich. Und dass, obwohl sich dort Hunderttausende Shooter-Spieler treffen und die Gefahr somit gehörig höher liegen müsste...
Dies ist äusserst lobenswert und zeigt einmal mehr, was für vernünftige Menschen die Gamer wirklich sind.
Am nächsten Morgen ging es dann nochmals auf zum Kölner Dom, um die Besichtigung nachzuholen, allerdings wurde diese (verständlicherweise) während des Gottesdienstes nicht gestattet. Somit nahmen wir wenigstens noch am Gottesdienst teil und verließen Köln kurz darauf Richtung Heimat.
Über die Länge der Reisezeit hüllen wir besser den Mantel des Schweigens, aber die reise hatte sich in jedem Falle gelohnt.

Ein langer Blog geht somit dem Ende zu. Icke hoffe ihr hattet genau so viel Spaß beim Lesen wie icke auf der GC, konntet mit meiner Sichtweise und den Schilderungen etwas anfangen und vielleicht sieht man sich ja wieder mal auf der GC.
Vielen Dank an alle die auf der GC mit uns interagierten und sorry an alle, die uns aufgrund des Zeitplans leider nicht treffen konnten.
Ob icke nächstes Jahr dabei sein werde oder nicht ist zwar schon entschieden aber ein Geheimnis bleibt ja bekanntlich geheim... :-)

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Kommentare

  1. Avatar von StHubi
    Also der Blog ist ja nicht schlecht geschrieben, aber irgendwie ein bisschen zu wenig fokussiert für meinen Geschmack und weicht oft vom Kern-Thema ab. Zumindest dachte ich bei der Überschrift, dass es nur im die GC geht. Das Thema "Killerspiele" hätte aber auch nicht wirklich wieder rein gemusst...

    Dennoch vielen Dank für den Einblick in deine Reise nach Köln, wo es offensichtlich mehr als nur die GamesCom gab!