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wulfmcquade

SOS Kinderdorf mag keine Gamer

Bewertung: 11 Stimmen mit einer durchschnittlichen Bewertung von 5,00.
von am 30.07.2009 um 22:06 (365 Hits)
So als ich im Internet ein bisschen nach News suchte fand ich auf Gamezone diese News hier:

Was haben die SOS-Kinderdörfer mit Videospielen zu tun wird sich wohl der eine oder andere fragen, wenn er die Überschrift zu dieser News liest. Im Grunde nicht viel, doch wenn es um die Unterstützung durch Gamer geht, welche notleidenden und sozial benachteiligten Kindern helfen wollen, lehnen die Verantwortlichen der SOS-Kinderdörfer dankend ab.

So wurde die Schaltung eines Banners auf der entsprechenden Seite der Hilfsorganisation durch die Spielseite gamersunity abgelehnt. Dazu äußerte sich Thomas Laker, ein Sprecher von SOS-Kinderdorf, gegenüber eurogamer.de mit den folgenden Worten (Zitat):

"Tatsache ist, dass über Spielekonsolen, am PC oder online Spiele gespielt werden können, die dem Nutzer Gelegenheit geben, virtuelle Gewalt gegenüber realistischen Abbildern von Menschen auszuüben. Diese Spiele enthalten massive und wirklichkeitsnahe Gewaltdarstellungen, die wir als unethisch ablehnen.?
Weiterhin zeigt sich Laker besorgt, dass man mit solchen Spielen, welche seiner Meinung lediglich nach als Unterhaltung getarnt werden, in Berührung mit echter Gewalt kommt. Gerade deswegen nimmt man diesbezüglich eine grundsätzlich ablehnende Haltung gegenüber Shootern und Kriegsspielen ein, bezeichnet diese als "menschenverachtend" und möchte nicht mit ihnen in Verbindung gebracht werden.

Webmaster Julian Rauscher kann diese Entscheidung natürlich überhaupt nicht nachvollziehen und fühlt sich diskriminiert. (Zitat):
" Man könnte fast meinen, wir seien eine rechtsextremistische Webseite. Offensichtlich verzichtet man bei den Kinderdörfern lieber auf Spenden (und somit darauf, in Not geratene Menschen zu helfen), anstatt möglicherweise mit so etwas Bösem, wie unserer Seite, in Verbindung gebracht zu werden. Ich halte das für feige," so Rauscher in einem Kommentar.
Da sind Politiker endlich wieder etwas ruhiger geworden und dann bekommt man sowas mit, langsam kommt man sich als Gamer wie ein Leprakranker vor.
Wenn es so weiter geht müssen wir in der Öffentlichkeit mit T-shirts "Ja ich bin Gamer" rumlaufen (nein ich will das jetzt nicht mit dem Holocaust gleichsetzen). Schon komisch, da wird behauptet wir würden in einer aufgeklärten Gesellschaft leben und dann bekommt man aber solche Aussagen zu Gehör resp. zu Lesen.

Nun die Frage an euch was denkt ihr darüber?
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Kommentare

  1. Avatar von {[(ClG)]} Dante
    Ich denke nicht, dass es feige ist, sondern einfach nur bescheuert -.-
    Die Seite hat nix "Böses" und online Spiele spielen dient nicht dazu, Gewalt zu verherrlichen, sondern der allgemeinen Unterhaltung...

    Wenn dann schon gespendet wird, sollte man dies dann wohl man annehmen, anstatt einfach zu sagen, dass die Seite "böse" sei und dann die Spende ablehnen :S

    MfG
    {[(ClG)]} Dante


    "Ich bin Gamer! Aber sonst bin ich völlig normal!"
  2. Avatar von G.O.N.Z.O.
    wir gamer bräuchten einen eigenen christopher street day^^
    die intolleranz stirbt wohl nie aus!!!
  3. Avatar von RMRacing
    ich kann die Reaktion von SOS Kinderdorf auch nicht nachvollziehen. Ich wäre froh über jede Spende die ich bekommen kann. Spieler werden als Kriminelle hingestellt und mit Terroisten, Drogen- und Waffenhändlern und anderen Verbrechern gleichgestellt. Kann ich nicht verstehen. Ich spende sowieso nur an Vereine die was mit Tieren zu tun haben. Bei Menschen sieht man ja, was dann dabei rauskommt.