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  1. #16
    Avatar von Vince
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    Zitat Zitat von Travis Bickle
    Stimmt. Aber auch hier gilt, daß der Film pathetisch hoffnungslos überzogen ist und damit wieder viel von dem Hyperrealismus zerstört, der den Film auf der anderen Seite so auszeichnet.
    Ein Mangel, der imo aber auch James Ryan auszeichnet, auch wenn ich mit dieser Meinung seltsamerweise oft alleine stehe. Ich meine halt nur, dass "Brotherhood" von der Machart extrem stark an den großen Bruder aus den USA erinnert, deswegen da meine Empfehlung RIchtung FGTH - nicht etwa, um Heiden wie dich zu bekehren.

    So, jetzt hast du es wieder mal geschafft. "Memories..."" steht auf meiner Leihliste. Bester Serienkillerfilm seit "Sieben"? Das muß ich natürlich sehen.
    Aber erwarte bloß nichts im Stil von "Sieben"! "Memories of Murder" ist ein ruhiger, ziemlich unspektakulärer Film, der ganz im Gegenteil zu Fichers Genrereferenz nicht mit einem großen Knall endet sondern gemächlich - und in meinen Augen genau deswegen so stark ist. Von mir gibt's da 9/10 ("Sieben" hat dann doch auch die volle Punktzahl geerntet).

    Kitano ist OK, aber auch nicht genial. Selbst "Violent Cop" der ja eines seiner Meisterwerke sein soll, hat mich mehr gelangweilt als begeistert.
    Das wären auch alles nicht die Filme, die ich dir jetzt empfehlen würde. In deine RIchtung geht zum Beispiel verstärkt eine Empfehlung für "Bittersweet Life", weil das so eine Art John Woo (seine wichtigste HK-Phase) in moderner Hochglanzoptik ist.

  2. #17
    Avatar von deadlyfriend
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    So, jetzt hast du es wieder mal geschafft. "Memories..."" steht auf meiner Leihliste. Bester Serienkillerfilm seit "Sieben"? Das muß ich natürlich sehen.
    Ich lach mich schlapp. Die gleiche Reaktion wie bei mir. Hatte das vorhin gelesen und 10 Sekunden später war er auf meiner Amazon Leih Liste.

  3. #18
    Avatar von TonySoprano
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    Zitat Zitat von Travis Bickle
    Sämtliche der von deiner Liste angeführten Filme habe ich gesehen und wirklich begeistert war ich von kaum einen. Hard Boiled und A Better Tomorrow 1 waren sehr gut und haben selbst mich überzeugt. Möchte ich in meiner Sammlung auch nicht missen, genauso wie "The Killer". Akira und Ghost in the Shell sind Animes, die gleich doppelt bei mir durchfallen. Gilt auch für Werke wie Fist of the North Star, der ja auch einer der Überflieger sein soll. die 3 Chinese Ghost Storys sind zwar ganz nett, mir aber viel zu verspielt. Auch mit den hochgelobten Martial-Arts-Opern wie Tiger & Dragon und House of.... kann ich absolut nichts anfangen. Genau das sind ja die perfekten Beispiele, warum ich bis heute mit asiatischen Filmen wahrscheinlich nicht warm geworden bin. Diese völlig überdrehten Kampfszenarien, in denen die Kämpfer vom Boden auf Hausdächer springen, Wände quer nach oben laufen, auf dürren Ästen und deren welken Blättern balancierend Kämpfe ausfechten, die jegliche Gesetze der Schwerkraft ins absurde überdrehen. Das alles kombiniert mit extremster Pathetik und überbordender Emotionalität ist es, was mich so verschreckt hat und diesen Abwehreffekt wohl in mir ausgelöst hat. Von dieser Sorte gab es in der 70er und 80ern leider zu viele. Seither assoziere ich asiatische Filme immer mit diesen widersinnigen Kämpfen und verkrampfe dabei innerlich bei dem Gedanken, einen asiatischen Film zu schauen.

    Es gibt da noch so einiges zu sagen, was ich im Laufe der Diskussion noch einflechten werde. Muß ja nicht gleich alles raushauen.
    klingt nach hoffnungslosem fall. hast schon mehr als genug gesagt........

    Zitat Zitat von Vince
    Das wären auch alles nicht die Filme, die ich dir jetzt empfehlen würde. In deine RIchtung geht zum Beispiel verstärkt eine Empfehlung für "Bittersweet Life", weil das so eine Art John Woo (seine wichtigste HK-Phase) in moderner Hochglanzoptik ist.
    ich kann den nicht empfehlen. die handlung und das ende sind schnell vorhersehbar, da man, sie so oder so ähnlich, schon mehrmals gesehen hat. nicht einmal der showdown birgt abwechslung.
    alles in allem ziemlich war es ein ziemlich langweiliger film...........

  4. #19
    Avatar von Despair
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    Jetzt ist mir doch noch eine Empfehlung eingefallen: Seance

    Kein Overacting, kein Pathos (ok, am Ende vielleicht ein bisschen), keine durch die Luft fliegenden Fuchtelkämpfer. Tricks und Bildqualität sind nicht das Gelbe vom Ei, was wohl daran liegt, dass es sich um eine Fernsehproduktion handelt.

    Noch 'ne Frage: was halten die hier anwesenden "Asien-Film-Verächter" eigentlich von "Kill Bill Vol. 1"? Ich musste vor ein paar Tagen erstaunt feststellen, dass dieser von Vielen geschätzte Film ein halbes Remake von "Lady Snowblood" ist, einem japanischem Film aus dem Jahr 1973.

  5. #20
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    Avatar von Travis Bickle
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    Zitat Zitat von Despair
    Noch 'ne Frage: was halten die hier anwesenden "Asien-Film-Verächter" eigentlich von "Kill Bill Vol. 1"? Ich musste vor ein paar Tagen erstaunt feststellen, dass dieser von Vielen geschätzte Film ein halbes Remake von "Lady Snowblood" ist, einem japanischem Film aus dem Jahr 1973.
    Na endlich. Auf diese Frage habe ich gewartet. Im Gegensatz zu vielen überzeugten Tarantino-Jüngern sehe ich Kill Bill bestenfalls als mittelprächtig gelungen an. Ein von sich selbst schwer überzeugter Asia-Fan versucht seine Hommage an sein Lieblingsgenre und was kommt dabei heraus? Ein Produkt, das jedenfalls meiner Ansicht nach, laut polternd zwischen alle Stühle knallt. Er will es jedem Recht machen und verdirbt mit einem deutlich zuviel an Willen gewaltig den Brei. Ich kann die Euphorie um Kill Bill jedenfalls nicht nachvollziehen. Ganz nett, sicherlich, aber viel zu lang und vor allem viel zu selbstverliebt. Kill Bill (Vol. 1 6 2) wäre für mich ein ganz klarer DC-Kandidat. Beide Teile zusammengefaßt auf eine Laufzeit von maximal 140 Minuten, wie es ursprünglich auch geplant war, würde durch das deutlich wenigere wohl deutlich mehr bringen.

    Überhaupt Tarantino. Für mich der am meisten überschätzte Regisseur unserer Tage. Ich spreche jetzt absichtlich nur vom Regisseur Tarantino und nicht vom Drehbuchautor Tarantino. Planen und tönen tut der gute Mann ja am laufenden Band. Aber was kommt denn wirklich raus? Reservoir Dogs war Klasse und Pulp Fiction genial. Auch alles aus mühsam querbeet zitiert, aber eben genial zusammengemixt. Jackie Brown war dann schon ein gewaltiger Rückschritt und über Four Rooms braucht man auch nicht viel Worte verlieren. Kill Bill ist dann eben optisch eindrucksvoll, die Sprüche zumeist schon sattsam bekannt und wirklich Neues bietet er auch nicht. Also bestenfalls eine orginelle Zitatensammlung. Von der CSI-Folge will ich gar nicht erst reden. Ja, und das war es dann schon wohl mit der Tarantino-Herrlichkeit. Wenn man die paar Minuten "Regiearbeit" in Sin City nicht ernsthaft ins Feld führen will. Ein bißchen mager für meinen Gewschmack.

  6. #21
    Avatar von Vince
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    Zitat Zitat von Travis Bickle
    Also bestenfalls eine orginelle Zitatensammlung.
    Das ist das Problem mit vielen Tarantino-Kritikern: Wer hat denn behauptet, dass der Mann mehr erreichen will als ausgiebiges Frönen seiner Leidenschaft, dem Film in all seinen Facetten? Am besten trifft das ja wohl schon der Titel "Pulp Fiction", den man quasi als Deckblatt für sein gesamtes Lebenswerk betrachten kann. Und wie man Tarantino bei einem Film wie "Kill Bill" Selbstverliebtheit vorwerfen kann, ist mir auch nicht ganz klar - er zeigt zwar Liebe, aber doch nicht zu sich selbst, sondern zum Film. Und kein Regisseur auf dieser Welt kann Zitate so brillant zu einem neuen Ganzen zusammensetzen wie Tarantino.
    Im Übrigen ist "Jackie Brown" maßlos unterschätzt.

  7. #22
    Avatar von Despair
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    Zitat Zitat von Vince
    Und wie man Tarantino bei einem Film wie "Kill Bill" Selbstverliebtheit vorwerfen kann, ist mir auch nicht ganz klar - er zeigt zwar Liebe, aber doch nicht zu sich selbst, sondern zum Film.
    Sehe ich auch so. Trotzdem war ich darüber erstaunt, wie sehr sich Tarantino beim Original bedient hat. Die Grundidee wurde 1:1 übernommen, die Einteilung des Films in Kapitel, Blutfontänen, Animesequenzen (ok, bei "Lady Snowblood" gab's nur nichtanimierte Zeichnungen) - alles vorhanden. Trotzdem halte ich "Kill Bill Vol. 1" für einen grossartigen Film. Er ist eine Hommage an den Klassiker - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

  8. #23
    Avatar von SethSteiner
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    Naja sooooviel gemeinsamkeiten seh ich mit Lady Snowblood nun auch nicht. Ich kann jetzt nur vom Manga und vom Anfang bis zu hälfte sprechen aber ich vermute das ein Kill Bill Nachfolger weitaus eher ein Lady Snowblood wäre. Blutfontänen, Einteilungen in Kapitel, Rache, Schnetzeleien und eine Protagonistin halte ich nicht für Grund genug die beiden als Fast dasselbe zu betrachten. Ein halbes Remake ist zwar richtig gesagt, aber wenn ich von der hälfte ausgehe ist ja fast jeder Rache Film oder Film mit Katana und spritzendem Blut ein halbes Remake
    Wahre Heldinnen besitzen noch mehr als nur einen geilen Körper

  9. #24
    Avatar von Despair
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    Zitat Zitat von SethSteiner
    Naja sooooviel gemeinsamkeiten seh ich mit Lady Snowblood nun auch nicht...
    Also ich hatte schon das ein oder andere Déjà Vu-Erlebnis. Man muss berücksichtigen, dass zwischen Lady Snowblood und Kill Bill Vol. 1 einige Jahre liegen und die Story in einen anderen Kulturkreis übertragen wurde - ist klar, dass da kein 1:1-Remake draus geworden ist. Trotzdem entdecke ich verdächtig viele Gemeinsamkeiten...

    Was aber eigentlich völlig egal ist, da ich beide Filme auf ihre Art klasse finde.

  10. #25

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    Um den Wagen aus dem kill-bill-graben wieder rauszufahren möchte ich im hinblick auf das thema nur anmerken, das ich ein sehr großer Jackie Chan Fan bin und nahezu alle seine filme gesehen habe (außer die seiner Anfangszeit in der HK-Filmindustrie). Keiner dieser filme ist vielschichtig oder kompliziert und ich empfehle sie jedem, der auf kurzweilige Unterhaltung steht. Die primitiven Schlägereien zwischen dem Bösen und dem Guten waren mir in vielen westlichen Filmen zu banal, im Asia-Bereich sind die sehr viel anspruchsvoller. Also Asia-Filme mit schnellem Zugang und massig Fights -> Jackie Chan ist euer Kandidat.

  11. #26
    Avatar von Vince
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    Bei Jackie Chan biete ich mich auch gerne als Ansprechpartner an, da habe ich auch zu so ziemlich jedem erhältlichen Film eine Kritik geschrieben. Manche sind ja schlichtweg nicht zu bekommen, der ein oder andere (zumindest sein Debüt "Big and Little Wong Tin Bar") gilt ja sogar als verschollen.

  12. #27
    Gelöscht
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    Avatar von Travis Bickle
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    Klar. Jackie Chan ist ein Liga für sich. Ich habe zwar höchstens eine gute Handvoll seiner Werke gesehen. Diese waren aber fast durchwegs amüsant, leicht zugänglich und auch für Asia-Skeptiker wie mich eine Bank. Besonders beeindruckte mich an Chan, das er all seine Stunts komplett selbst in Szene setzte. Das nötigte mir schon immer Respekt ab. Irgendwie sah ich Chan immer als eine Art Spencer/Hill (in ihren besten Zeiten) in Personalunion an. Das ist jetzt ein Kompliment und kein neuer Fehdehandschuh. Besonders die Kloppereien waren bei Chan wesentlich eindrucksvoller, liebvoller und ideenreicher choreographiert, als bei dem italienischen Duo. Also über Chan können wir kaum kontrovers diskuttieren, da ich den auch respektiere. Gleiches gilt für Bruce Lee. Lediglich dessen unzählige Nachahmer waren es dann wieder, die kräftig dabei mithalfen, mein negatives Asia-Bild wieder einzurahmen.

  13. #28
    Avatar von TonySoprano
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    wenn du das mit den stunts anerkennen kannst, empfehle ich dir tony jaas ONG BAK und REVENGE OF THE WARRIOR. ist quasi der neue jackie chan und jaa setzt noch einen drauf.
    anbei die trailer von beiden:

    ong bak
    http://german.imdb.com/title/tt03689...ay-E23156-10-2
    revenge of the warrior:
    http://german.imdb.com/title/tt04279...ay-E28303-10-2

    storytechnisch ist das jedoch unterste schublade

  14. #29
    Avatar von Vince
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    Zitat Zitat von Travis Bickle
    Irgendwie sah ich Chan immer als eine Art Spencer/Hill (in ihren besten Zeiten) in Personalunion an. Das ist jetzt ein Kompliment und kein neuer Fehdehandschuh.
    Ja, ganz meine Rede. In besagten Kritiken habe ich den Vergleich auch selbst mehrmals aufgeworfen, weil sich da die Comedy betreffend haufenweise Parallelen auftun, was ich insofern interessant finde, als dass die Filme ja auf zwei verschiedenen Kontinenten entstanden sind.
    Auch vergleichbar ist der Umstand, dass Spencer und Hill den Spaghettiwestern parodierten, Jackie Chan den traditionellen Kung Fu-Film. Ich betrachte "Sie nannten ihn Knochenbrecher" und "Die Schlange im Schatten des Adlers" immer als die östlichen "Die rechte und die linke Hand des Teufels" und "Vier Fäuste für ein Halleluja". Die Parallelen sind da wirklich erstaunlich. Spencer und Hill drehten ja vorher mit "Gott vergibt, wir beide nie" & Co. waschechte Italowestern. Jackie wurde zur gleichen Zeit von seinem Regisseur Lo Wei in dazu gedrängt, in die Fußstapfen des verstorbenen Bruce Lee zu treten und ernsthafte Kung Fu-Werke abzuliefern. Bis 1978 war Jackie als Schauspieler wirklich immer komplett fehlbesetzt. Dann musste er aus Geldgründen an Seasonal Films ausgeliehen werden, die ihm viel mehr Freiraum boten, seine eigenen Visionen zu verwirklichen. Und diese Visionen bestanden eben in der "Kung Fu Comedy", die heute als alberne Clownerei abgetan wird, in Wirklichkeit aber den asiatischen Kung Fu-Film ein Stück weit revolutioniert hat.

    In Sachen Action tun sich natürlich massive Unterschiede auf. Spencer und Hill (die ich ja auch immer gerne gesehen habe und noch sehe) waren da ja eher Grobmotoriker, Jackie krankhafter Perfektionist. In "Dragon Lord" hat er eine Szene bei einem "Hackysack-Spiel" (ein kleines Säckchen muss mit Fuß und Kopf hochgehalten werden und im Tor des Gegners landen, ohne vorher den Boden zu berühren) mehrere tausend Mal wiederholen lassen, bis sie seinen Vorstellungen entsprach. Und mit dem Uhren-Stunt aus "Project A" hat er sein Leben riskiert, um etwas noch nie vorher Dagewesenes zu machen.

    Aufgrund dieser Verdienste halte ich derzeit den Hype um den gerade mal zwei Filme starken Tony Jaa auch noch für total übertrieben. Zunächst mal hat er ohnehin nicht Jackies Charme (ich glaube auch nicht, dass er ihn jemals haben wird), und die Martial Arts, die er zeigt, sind zwar sicher visuell atemberaubend und höchst spektakulär, aber auch hier muss der Mann erstmal an Jackies Höchstleistungen herankommen,w ie er sie beispielsweise in "Drunken Master II" gezeigt hat, und die dann auch über längere Distanz beweisen.

  15. #30
    Avatar von TonySoprano
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    Zitat Zitat von Vince

    Aufgrund dieser Verdienste halte ich derzeit den Hype um den gerade mal zwei Filme starken Tony Jaa auch noch für total übertrieben. Zunächst mal hat er ohnehin nicht Jackies Charme (ich glaube auch nicht, dass er ihn jemals haben wird), und die Martial Arts, die er zeigt, sind zwar sicher visuell atemberaubend und höchst spektakulär, aber auch hier muss der Mann erstmal an Jackies Höchstleistungen herankommen,w ie er sie beispielsweise in "Drunken Master II" gezeigt hat, und die dann auch über längere Distanz beweisen.
    damt hast du absolut recht. gerade mit drunken master II sprichst du natürlich das stärkste jackie argument an, dass es gibt. unvergessliche und unglaublich lustige performance, die man erst mal nachmachen muß.
    jaa operiert auf einer ganz anderen ebene. er ist viel actionbetonter und wird dies auch bleiben. er wird den hype um ihn gerecht und er wird über kurz oder lang jackie übertreffen (stunttechnisch). eine szene wie die 7 minuten rundhaus-sequenz ohne schnitt, hatte auch jackie nicht im programm (jedenfalls von den filmen, die ich von ihm gesehen habe. sicher nicht so viele wie du, aber doch auch akzeptabel).

    den charme eines jackie chan hat er nicht und wird ihn auch nicht bekommen, da hast du recht. actiontechnisch wird jaa dennoch demnächst das non plus ultra, das ist meine feste überzeugung.
    jackie selbst hat jaa ja wohl schon nach ong bak überzeugt oder wie würdest du
    Spoiler:
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    btw: kennt jemand noch mad mission??

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