1. #1
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    Standard Wolf Creek

    Gesamtübersicht aller Kritiken zu Wolf Creek:

    #02 08.03.07 Tom
    #06 29.08.07 Vince
    Geändert von Vince (29.08.2007 um 16:37 Uhr)
    Mulder: They're here,aren't they? Deep Throat: Mr. Mulder, they've been here for a very, very long Time!

  2. #2
    Tom
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    Wolf Creek

    Nach der Horror-Splatter-Komödie "Undead" aus dem Jahr 2002 erreicht schon wieder eine australische Filmproduktion die Pforte Europas. Diesmal ist es der Horror-Road-Trip-Thriller "Wolf Creek" der auf einer wahren Begebenheit beruhen soll. In Wirklichkeit bekommen wir allerdings nur einen weiteren Aufguss von Filmen wie "The Texas Chainsaw Massacre", "Wrong Turn", "The Hills have Eyes" oder "House of Wax" geboten.

    Zwei englische Touristen "Liz" (Cassandra Magrath), "Kristy" (Kestie Morassi) treffen auf einer Party den gutaussehenden Australier "Ben" (Nathan Phillips) und beschließen den Rest des Urlaubs gemeinsam zu verbringen. Sie entscheiden sich zum Wolf Creek zu fahren, einem mit 880m kreisrunden Krater der durch einen Meteoriteneinschlag verursacht wurde. Dort angekommen und eine Besichtigungstour später kehren sie zum Auto zurück welches plötzlich nicht mehr anspringen will. Sie treffen auf den "Crocodile Dundee" ähnlichen Character "Mick" (John Jarratt) welcher freundlichst seine Hilfe anbieten tut und sie mit in seine Werkstadt abschleppt. Nach einem netten Abend am Lagerfeuer erwachen die Hilfe-Suchenden gefesselt und geknebelt auf und der Horror nimmt seinen Lauf...

    Wie üblich vergehen auch hier die ersten 50 Minuten sehr schleppend und langatmig bevor es so richtig losgeht. Der Rest kann dann locker mit oben genannten Titeln mithalten Garniert wird das ganze allerdings mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen Australiens was den Film stark von den anderen abheben läßt. Himmel, Sonne, Meer, Sandwüste und Kangaroos sind da das unverkennbare Markenzeichen welches den Zuschauer von seinem nächsten Urlaub träumen läßt. Der Rest findet nach dem typischen Suchen&Finden Prinzip statt.

    Die Schauspieler bleiben alle sammt recht blass in ihren Rollen. Nicht einmal "John Jarratt" als psychopathischer "Hillbilly" hat mich in große Angst und Schrecken versetzt. Der Film gefällt zwar durch eine andere Location jedoch vermag er es nicht über einen eher durchschnittlichen Horror-Thriller hinauszukommen. Nur das Ende welches für mich ebenfalls zu abgehackt wirkt hinterläßt aufgrund des Ausgangs einen leicht bitteren Nachgeschmack.

    Gesamtwertung 6,5/10
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  3. #3
    Avatar von bluie
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    Ich werde mir den Film wohl erstmal ausleihen. Bei meinem unterschiedlichen Geschmack, kann ich bei solchen Filmen echt reinfallen.

  4. #4
    Gelöscht
    Avatar von kelte
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    bei dem film bin ich mir nicht sicher.
    beim ersten ansehen dachte ich mir,- den musste nicht haben. es dauert lange bis ansatzweise was passiert, damit meine ich noch nichtmal irgendwelche splattereinlagen. es blieb nichts hängen oder wollte mich in irgend einer form packen. sicherlich zieht der schluss einige register des terrorfilms aber als einheitlicher film war alles in allem recht fade.
    nun aber, ein paar wochen später überlege ich mir den für wenig geld doch zu kaufen. denn seine minimalistische vorgehensweise wirkt doch ein wenig nach.
    ich geb dem film auch wie tom, ne 6,5 von 10 und denke ich werde mir dieses machwerk doch nochmal ansehen

  5. #5
    Gelöscht
    Avatar von Travis Bickle
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    Hast du schon ganz richtig erkannt und formuliert, Tom. "Wolf Creek" reiht sich nahtlos in die aktuelle Terrorfilm-Welle ein, ohne dieser auch nur annähernd ein neues Schaumkrönchen verpassen zu können. Allles läuft zu sehr nach Schema F ab und ist jederzeit bis in die letzte Einstellung hinein vorhersehbar und daher bar jeglicher Überraschungen. Gleiches gilt auch für die diversen Logiklöcher. Besonders unangenehm stößt auch hier wieder der Umstand auf, daß der Film bei nur annähernd logischer Handlungsweise der (weiblichen) Protagonisten, schon gut eine halbe Stunde vor dem tatsächlichen Finale sen Ende hätte finden müssen. Denn auch hier ist der "Bösewicht" zweifelsfrei besiegt und es bedarf nur mehr des finalen Befreiungsschlages, um dem grausigen Treiben ein endgültiges Ende zu setzen. Doch anstatt diesen konsequenten und logischehn Schritt zu vollenden, muß natürlich geflüchjtet werden, um somit eine weitere "Spannungssteigerung" zu erreichen, auch wenn diese mit dr Brechstange erzwungen ist.

    Der Film basiert ja auf den tatsächlichen Ereignissen rund um einen australischen Serienmörder, der unter dem Nanem "Rucksackmörder" zu trauriger Berühmtheit gelangte. Ihm fiel unter anderem auch ein junges Paar aus der Nähe von München zum Opfer. Mit den tatsächlichen Ereignissen und dem "Modus Operandi" des tatsächlichen Täters hat der Film allerdings in etwa soviel gemeinsam, wie Ed Gein mit "TCM".

  6. #6
    Avatar von Vince
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    WOLF CREEK

    Ich bin zufrieden. Nicht mehr - nicht weniger.
    Das Lob für die Darsteller und die ausführliche Charakterzeichnung durch die erste Filmhälfte, das man überall lesen kann, ist zwar ein wenig übertrieben, menschlich sind die Hauptdarsteller aber dennoch endlich mal und damit auch greifbar, was sie für die zweite Hälfte, in der es ihnen an den Kragen geht, wertvoller macht.
    Der geradezu beiläufige Übergang vom Ausflugs- zum Terrorfilm ist brillant; kein plötzlicher Klimax, einfach nur eine Schwarzblende und ein Aufwachen in einer neuen Situation, die scoretechnisch auch überhaupt nicht herausgehoben wird. Authentischer kann man eine solch unverhoffte Situation nicht wiedergeben. Dann fängt das Spiel mit den Genremechanismen an: Ist der Junge traditionellerweise schon das erste Opfer? Wird die abgehärtetere der beiden Frauen den Horror überleben und ist die aufgelöste Heulsuse durch ihr Gekreische nicht ein dankbares Geschenk für den Psychopathen? Überwiegend gelingt ein überraschender Fortgang der Geschehnisse, weil man sich am Realismus orientiert und fast immer den Weg wählt, der gerade am logischsten erscheint. So ganz lassen sich die Terrorfilm-Klischees aber nicht abstellen und so zweifelt man - wie so oft - ernsthaft am gesunden Menschenverstand der Opfer, die es sich nicht selten viel einfacher hätten machen können.
    Das australische Outback punktet freilich mit unverbrauchten Landschaften und einem Spiel mit der Weite, wie man es seit "Hitcher" nicht mehr gesehen hat. Der Killer ist ein richtig fieses Ekel und doch spart der Streifen mit Blut, wo er kann. Auf den Pfaden von "Saw" und "Hostel" ist man nicht und das ist gut so.
    Intensiver, gemeiner kleiner Terrorbeitrag also, der hier und da noch etwas konsequenter hätte sein müssen, um vollends zu überzeugen. Auch der Anspruch auf einen realen Background ist mehr als zweifelhaft. Ansonsten aber gehen die sieben von zehn noch nicht abgeschnittenen Finger nach oben.
    7/10

  7. #7
    Avatar von bluie
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    Habe mir die DVD doch nicht zunaächst ausgeliehen, sondern auf ner Börse zum Nice Price zugeschlagen.
    Solide würde ich mal zu Wolf Creek sagen.
    Anfangs zieht sich der Film bis endlich etwas passiert.
    Dann zwischendurch die typischen Logikfehler, wie Travis schon sagte.
    Auch die Schauspieler konnten mich nicht voll überzeugen.

    Doch allles in alllem fand ich den Film recht ordentlich. Nette Abendunterhaltung, aber reißt einen nicht vom Hocker.
    Meine Wertung: 6/10

  8. #8
    Avatar von mrbauer
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    habe ihn gestern abend auch mal angeschaut. letztendlich ist er nix halbes und nix ganzes. irgendwie fehlten die schockerszenen, bei denen man richtig aufspringt und wie schon ein paar erwähnten, ist er ziemlich vorhersehbar wie fast alle filme aus dem genre. ziemlich gelungen waren sicherlich die landschaftsaufnahmen, die waren echt traumhaft.
    ausbaufähig war sicherlich auch der schluss. der kam dann doch ganz plötzlich.
    Spoiler:


    insgesamt: note: 4+

  9. #9
    Avatar von deadlyfriend
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    Oh, da stehe ich ja ziemlich allein auf weiter Flur. Gebe dem Film 8 von 10 Punkten. Das liegt darin begründet das der Film mehr auf Spannung aus war und nicht auf Gemetzel. Dadurch wirkte er nicht so plakativ wie einige Verwandte (Turistas). Zudem fand ich den Aufbau wesentlich interessanter gestaltet als nur dämliche Halbteenies bei Popspielen zu betrachten oder Halbschönheiten im Bikini planschen zu sehen. Mir hat er wirklich gut gefallen weshalb ich ihn ziemlich weit oben in der Terrorwelle ansiedel.

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