1. #1
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    Standard Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders

    Gesamtübersicht aller Kritiken zu Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders

    #02 18.03.07 Tom
    #08 25.03.07 LivingDead
    #10 06.05.07 Vince
    Geändert von Vince (06.05.2007 um 16:53 Uhr)
    Mulder: They're here,aren't they? Deep Throat: Mr. Mulder, they've been here for a very, very long Time!

  2. #2
    Tom
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    Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders

    "Das Parfum" scheint mich im wahrsten Sinne betört zu haben. Für einen Film den ich vorher nicht gesehen habe hat dieser einen großen Eindruck bei mir hinterlassen und ich bin mit meinem Kauf mehr als zufrieden. Dazu sei gesagt das ich nicht zu den jenigen gehöre die im Vorfeld den Roman gelesen haben und daher einen Vergleich ziehen könnte. Warum ich den Film von Anfang an auf meiner Liste hatte könnte man als des Parfums "Kopfnote" bezeichnen. Filme die in der alten Zeit spielen, nur durch wenige Bilder es schaffen meine Vorstellungskraft zu beflügeln und noch dazu so liebevoll in Szene gesetzt worden sind lösen bei mir großes Interesse aus. Es genügt manchmal nur ein Satz, Wort oder ein Szenenbild in einem Magazin um meine Entscheidung in eine bestimmte Richtung zu lenken.

    Wir bekommen die Geschichte von "Jean-Baptiste Grenouille" (Ben Whishaw) erzählt welcher mit einem ganz besonderen Talent auf die Welt gekommen ist. Er besitzt einen ausgesprochen einzigartigen Geruchssinn welcher ihm erlaubt alle nur erdenklichen Dinge bis hin zu Menschen 10 Meilen gegen den Wind zu riechen. Nur eines ist ihm verwehrt geblieben, der Eigengeruch. Er entdeckt das Handwerk der Parfum Herrstellung welches ihn ganz schnell dazu herausfordert den wundebarsten Duft der Welt herzustellen. Dazu geht er bei dem berühmten Parfümeur "Guiseppe Baldini" (Dustin Hoffman) in die Lehre von welchem er sich erhofft die Kunst der "Konservierung eines Geruchs" zu erlernen. Nur leider hat er sich dazu die falsche Zutat auserkoren, den Geruch von Frauen...

    Die "Herznote" setzt sich bei mir aus der Zeit während des Anschauens zusammen. Kaum hat der Film begonnen fühlte ich mich sehr schnell in die andere Zeit versetzt. Durch die Kostüme, die mit viel Liebe zum Detail gebotenen Schauplätze wird dieses einem nicht grade schwer gemacht. Es kam zu keiner Zeit Langeweile auf und die immerhin 142 Minuten gestallteten sich recht schnell vergehend. Besonders hervorzuheben sind ebenfalls die Leistungen der Schauspieler. "Dustin Hoffman" als Parfümeur "Guiseppe Baldini" spielt gewohnt sympathisch und man genießt jede Sekunde die er auf der Leinwand verbringt. Wie schon in "Meine Braut,Ihre Schwiegereltern und Ich" spührt man richtig mit wieviel Seele und Engagement dieser Mann bei der Sache ist. Der für mich im Vorfeld relativ unbekannte "Ben Whishaw" war ebenfalls in der Rolle des Mörders "Grenouille" gut besetzt. Seine ruhige unschuldige Art und der dunkle Blick haben viel zur Atmosphäre beigetragen.

    Die "Basisnote" setzt sich aus meinem Empfinden nach dem Film zusammen. Das Ende des Films schlug eine für mich völlig unerwartete Richtung ein. Hatte mir schon alleine durch den Trailer einen ganz anderen Ausgang der Geschehnisse zurechtgelegt und lag voll daneben. Ich denke jedoch das nicht nur ich diesem Irrtum unterlag. Des weiteren hatte ich an der recht harmlosen Altersfreigabe im Vorfeld gezweifelt, aber auch da wurde ich eines besseren belehrt. All die Morde und nackte Haut die im Film gezeigt wurden waren tatsächlich einer FSK12 würdig. War auch nicht weiter schlimm denn der Effekt war der gleiche. Des weiteren wurden meine Erwartungen voll erfüllt und auch das Finale hatte sich überraschend Anders gestalltet.

    Nun bleibt nur noch zu überlegen welche "besondere" dreizehnte Duftnote man hier mit einbringen könnte aber vielleicht gibt es die einfach nur in Form meiner...

    Gesamtwertung 7,5/10
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  3. #3
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    Avatar von kelte
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    wow Tom. klasse Kritik. Den Film hab ich bisher nicht gesehen aber meine Frau war mit Freundinnen im Kino und da gingen die Meinungen weit auseinander, meiner Frau gefiehl er und sie meinte ich hätte den auch überlebt, andere wiederum meinten mit ihrer Müdigkeit gekämpft zu haben :-)
    Leider hab ich andere Prioritäten gehabt auf meinen Kaufplan und die Holzbox kam daher nicht in Frage. Deine Kritik steigert meine Vorfreude durch deine schilderung, das man sich in der Zeit zurückversetzt fühlt. Besser kann ein Film nicht funktionieren.
    Ich bin eh gespannt wie das Ende des Filmes rüberkommt, denn Detailgetreu aus dem Buch kann er das nicht übernommen haben,- wobei der dies auch nicht muss. Ich finde es sogar begrüssenswert wenn der Film ein wenig vom Buch abweicht,- denn ein wirklich gutes Buch ist schwer zu verfilmen

  4. #4
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    Avatar von Travis Bickle
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    Schöne Kritik, Tom. Dennoch bin ich am zweifeln, wann ich mir den Film tatsächlich das erste Mal anschaue, da ich ihm nach wie vor sehr skeptisch gegenüberstehe. Das ist so ein typischer Vertreter der Gattung Film, die ich als Pflichtprogramm erachte und das Ansehen dann doch immer wieder vor mich herschiebe. Den Kauf der Box hate ich ja aufgrund eures euphorischen Verhaltens im normalen Forums-Thread fast in Erwägung gezogen. Hatte mir auch eine beim Müller zurücklegen lassen. Als ich die Box, mitsamt den Mini-Düfterchen und den höchst unbefriedigend angebrachten DVDs dann aber in der Hand hielt, fiel mir das entschiedene NEIN dann doch relativ leicht. Nun wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis ich mir den Film zum Nice-Nice-Price holen werde.

  5. #5
    SAB
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    Ich denke, das ich Toms Kritik nichts mehr hinzufügen kann!
    Die Visualität und die kraftvolle Erzählung finde ich einfach phänomenal!

    Von mir 9/10 Punkten
    "Lache und die ganze Welt lacht mit Dir. Weine und Du weinst allein."
    - Oh Dae-su (Oldboy)
    Meine DVD-Sammlung ///DVDs zu verkaufen...

  6. #6
    Avatar von deadlyfriend
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    Kann der Kritik von Tom auch nicht viel hinzufügen. Das einzige was mir persönlich fehlte ist ein gewisser Spannungsmoment, den der Film nicht aufbauen konnte. Trotzdem sehenswert.

  7. #7
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    Jetzt ist es schon einige Stunden her, aber ich bin mir immer noch nicht so richtig sicher, wie ich den Film bewerten soll.
    Da ich das Buch nicht kenne, kann ich daher völlig vorurteilslos den reinen Film bewerten.
    Auf der einen Seite war es eine grandiose Bilderflut die mich überspülte, tolle Kulissen, fantastische Kostüme und perfekt besetzte Darsteller.
    Die Geschichte war interessant, toll anzusehen, aber nicht im Geringsten realistisch.
    Viele Szenen

    Spoiler:


    waren dermaßen überzogen, das der Film schon fast ins Lächerliche kippte.

    Ich habe mich dazu entschlossen, den Film als Märchen für Erwachsene zu sehen,
    (Der Freigabe ab 12 Jahren hätte ich ohnehin nicht zugestimmt)
    und so funktiniert der Film dann auch wirklich mit fast allen Sinnen und ist ein berauschendes Fest.
    Dennoch hat diese romantische Serienkillerfabel einen etwas faden Beigeschmack.
    Er wirkte oft wie ein reiner Frauenfilm, speziell auf diese Zielgruppe zugeschnitten, irgendwie fehlte was. Was genau, weiß ich momentan auch noch nicht.

    Ich gebe mal gefühlte:

    7,5/10

    Wenn ich mich mit mir noch mehr auf meine Märchenstunde für Erwachsene einige, könnte die Bewertung noch steigen, allerdings müßte ich mir dann wohl auch noch nen Rock anziehen.
    (Und ich bin mir sicher das nicht zu wollen!)

  8. #8
    Avatar von LivingDead
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    Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders

    Alles in allem eine solide Romanverfilmung, die jedoch weit hinter ihren Möglichkeiten zurück bleibt.

    Optisch gesehen ist der Film ein wahrer Genuss. Da gibt es ellenlange Kamerafahrten über Wiesen, Obst und Frauenkörper, die den Geruch direkt von der Leinwand auf den Zuschauer zu übertragen scheinen. Durch die fantastische Musik der Berliner Philharmoniker wird dieser Eindruck noch verstärkt. Daraus resultieren einige wirklich magische Momente, wie man sie tatsächlich nur im Kino erleben kann.
    Auch die Schauspieler geben hervorragende Leistungen ab, von denen vorallem Ben Whishaw als Jean-Baptiste Grenouille hervorsticht und die Zerrissenheit seines Charakters deutlich spürbar macht. In Nebenrollen wurden sogar internationale Stars wie Dustin Hoffman und Alan Rickman gewonnen, die dem Film allein durch ihre Anwesenheit Hollywood-Feeling verpassen.
    Rein handwerklich hat Tykwer also alles richtig gemacht. Warum der Film dann doch nicht das erwartete Meisterwerk wurde hat andere Gründe.

    Durch den langsam voranschreitenden Erzählstil tun sich immer wieder Längen auf. Es passiert stellenweise einfach zu wenig für eine Laufzeit von fast 2 1/2 Stunden. Ein weiterer Knackpunkt wird für Romankenner wohl die Darstellung des Grenouille selbst sein. Im Buch als Monster beschrieben, der in elendem Hass auf die Menschen beginnt zu morden, schlägt Tykwer für seinen Film eine gänzlich andere Richtung für den Hauptcharakter ein: Dort wird er eher als mitleiderregendes Wesen beschrieben, welches durch seine Gabe in die Obsession nach der Suche nach dem perfekten Duft getrieben wird.
    Meiner Meinung nach ist dies im Gesamtkontext auch stimmiger. Pluspunkt für Tykwer. Dennoch fehlt es dem Film hie und da einfach an der für eine Literaturverfilmung nötigen Tiefe.

    Zusammengefasst hat Tykwer eigentlich nichts falsch gemacht, jedoch aber die Chance vertan ein Meisterwerk deutscher Kinogeschichte zu schaffen. Was bleibt, ist ein wahrer Augenschmaus, der in seinem Kern jedoch nicht die nötige Tiefe erreicht, welche die Geschichte eigentlich hergeben würde.
    6/10
    Mit freundlichem Gruß, LivingDead
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  9. #9
    Avatar von Despair
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    Es wurde ja schon alles Wesentliche gesagt: opulente Bilderflut mit einigen Längen. Ich stimme zu und gebe

    7/10 Punkte

  10. #10
    Avatar von Vince
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    DAS PARFUM - DIE GESCHICHTE EINES MÖRDERS

    Guiseppe Baldini (Dustin Hoffman) erzählt seinem Schüler Jean-Baptiste Grenouille (Ben Wishaw) eine Legende und muß ihm anschließend noch erklären, was eine Legende überhaupt ist - vielleicht ist das der Schlüssel, um "Das Parfüm" richtig einzuordnen.
    Ich genieße die Freiheit, Quervergleiche zum Roman in Unkenntnis desselben nicht ziehen zu müssen. Glücklicherweise hat Tom Tykwers Arbeit genug Persönlichkeit, um für sich selbst stehen zu können. "Das Parfüm" ist als Legende zu verstehen - Übertreibungen, Ausschmückungen, Zurechtbiegungen, wohin man sieht. Vieles, was ins Lächerliche abdriften könnte (Die Szene am Marktplatz), tut es nicht unbedingt, denn immerhin handelt es sich nur um eine alte Sage - eine Geschichte, die die Menschen in oraler Kommunikation weitergeben. Hier muss nicht alles den Tatsachen entsprechen, es sollte nur eine gute Geschichte abgeben.

    Die Qualität eines Parfums lässt sich laut Guiseppe Baldini nach drei Akkorden einordnen: Kopf-Akkord (der erste Eindruck, er verfliegt schnell), Herz-Akkord (das "Thema" des Parfums, das mehrere Stunden anhält), Basis-Akkord ("Nachklang" des Parfums, der einige Tage anhält).

    Der Kopf-Akkord des Films: Seine Optik. Ein brillanter Eindruck erschließt sich selbst dem Zuschauer, der über Kostümfilme ansonsten die Nase rümpft. Die Geburt Grenouilles auf dem Fischmarkt ist an Intensität nur schwer zu überbieten, das Produktionsdesign verfügt über eine einzigartige Note - ein visuell wahnsinnig starkes cineastisches Epos.
    Der Herz-Akkord des Films: Seine Handlung. Obwohl stets interessant und manchmal geradezu herausfordernd (man möchte mit ganzem Herzen, dass Grenouille seinem hochnäsigen Meister eine Lektion in Sachen Parfummischung erteilt), bleibt es insgesamt doch zu linear, wie ein akzidentielles Road Movie, dem Grenouille folgt. Die Psychologie der Hauptfigur wird ruckartig und unsensibel in den Film gebracht.

    Der Basis-Akkord des Films: Seine nachhaltige Wirkung. Es galt das Unmögliche zu vollbringen, innerhalb eines visuellen Mediums den Geruchssinn zu stimulieren - eine fast unmögliche Aufgabe. Daher auch das "unverfilmbar"-Prädikat des Romans, wobei: Schließlich ist ja auch ein Buch ein visuelles und kein kein olfaktorisches Medium. Die Aufgabe wurde mehr oder weniger zufriedenstellend gelöst, doch was bleibt? Die Geschichte eines Mannes, der die Welt über den Geruchssinn erfährt. Ist das faszinierend genug, um über die filmischen Grenzen hinaus zu beschäftigen? Nicht unbedingt. "Das Parfum" dient letztlich eher dem Amusement einer unterhaltsamen Geschichte, eben Legende, denn weiterführendem Gedankengut mit selbstreflexivem Potenzial. Letztendlich Kabarett über den Menschen und die Abhängigkeit von seinen Sinnen, nichts weiter - auch wenn es gerne mehr gewesen wäre.
    (noch) 7/10
    Geändert von Vince (06.05.2007 um 17:00 Uhr)

  11. #11
    Avatar von Vince
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    Oh weia, da hab ich mir wieder ein dickes Ei ins Nest gelegt. Ich hätte vorher nochmal deine Kritik lesen sollen, Tom... habe gerade erst gesehen, dass du die Kopf-Herz-Basis-Argumentation ja auch verwendet hast. Ganz großes sorry. Ganz ehrlich, das war keine Absicht. Zeigt höchstens, dass wir uns dem Film auf gleiche Weise genähert haben. Ist aber auch zu verlockend gewesen, diese Beschreibung aufzugreifen und auf den Film anzuwenden, oder?

  12. #12
    Avatar von King-Of-Leon
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    Wundert mich doch sehr, dass der Film hier doch eher schlecht ankommt.
    Aus dem Kino bin ich wahnsinnig überwältigt rausgekommen. Das Parfüm war für mich ein echtes Erlebnis.
    Bin gestern nun endlich dazu gekommen, mir ihn endlich nochmal auf DVD anzusehen und der Film hat nichts von seiner Faszination verloren, eher im Gegenteil. Wo ich im Kino den Mittelteil und überhaupt den ganzen Film etwas lang fand, so war er mir jetzt fast zu kurz. Hätte ruhig noch eine Stunde dauern dürfen.
    Bin jedenfalls froh, die Duftbox beim Müller gekauft zu haben.
    Meine Wertung: 9.0/10.
    Die 9.5 ist bei mehrmaligen Anschauen sicher noch drin.
    Werde mir jetzt dann mal das Bonusmaterial zu Gemüte führen.

    edit: Ach ja, das Buch kenne ich nicht. Kann also durchaus sein, dass ich dadurch nicht ganz "Das Mögliche", das man aus der Geschichte rausholen hätte können, sehe. Aber mir soll es ja recht sein.
    Geändert von King-Of-Leon (06.05.2007 um 20:23 Uhr)

  13. #13
    Avatar von FGTH1308
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    Nach langen hin und her habe ich den Film dann gestern doch mal in den Player gelegt. Den Kritiken hier kann wirklich nur zustimmen. Optisch ist der Film ein wahrer Hochgenuss. Solange die Stimme aus dem Off (herrlich gesprochen von Otto Sander) einen begleitet hatte der Film auch ein gewisses Maß an Spannung. Aber irgendwie nahm die Spannung ab je länger der Film dauerte. Das lag dann wahrscheinlich an den fehlen der Off-Stimme,die immer seltener zu hören war. Ganz komisch.
    Trotzdem war ich recht positiv überrascht, eigentlich sind Kostümfilme überhaupt nicht mein Genre, noch hat der Trailer irgendwelche Wirkung bei mir gezeigt, eher das Gegenteil war der Fall.
    Die Marktplatz Sequenz fand ich in der Art der Darbietung einfach viel zu übertrieben, fast schon lächerlich. Das eigentliche Ende fand ich stark und konsequent.

    6,5/10

  14. #14
    Avatar von Jefferson
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    ich fand den Film an und fuer sehr gut. Die Aufmachung und Inszenierung des Ganzen fand ich hervorragend und gerade in der ersten Haelfte war ich teilweise richtig mitgerissen von der mir bis dahin voellig unbekannten Geschichte. Leider erging es mir aber aehnlich wie FGTH, je mehr Zeit verstrich um so mehr flachte der Spannungsbogen ab und am Ende von dem Film war ich sogar richtig muede... kein gutes Zeichen bei einem Nachtmenschen wie mir
    macht aus meiner Sicht insgesamt 6 1/2 / 10
    Gruss
    Jefferson

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