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  1. #16
    Avatar von stanleydobson
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    sehr gut zusammengefasst the count... IMO kann ich persönlich spider man 3 mit x-men 3 vergleichen,das war für mich genauso ein flop im vergleich zu teil 1+ 2

  2. #17
    Gelöscht

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    Zitat Zitat von stanleydobson
    sehr gut zusammengefasst the count... IMO kann ich persönlich spider man 3 mit x-men 3 vergleichen,das war für mich genauso ein flop im vergleich zu teil 1+ 2
    X-Men 3 war zwar auch eine Enttäuschung, vor allem weil er es nicht schafft, das großartige Potenzial der Vorgänger zu nutzen (Pyro, Phoenix usw.). Aber im Gegensatz zu Spider-Man 3 sind die darstellerischen Leistungen besser und der Film leistet sich innerhalb seiner 100 Minuten keine Längen. Und man sieht wenigstens, wo das ganze Budget hingegangen ist.

  3. #18
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    Avatar von crizzo silverblue
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    @Count:
    Wenn das als Kurzkritik gelten soll, bitte nur noch den Link zur OFDB im Filmtitel verlinken und dann fügen wir das oben in den ersten Beitrag mit ein.

  4. #19
    Gelöscht

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    Ist verlinkt.

  5. #20
    dax
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    So toll die Spiderman-Filme auch inszeniert sind,
    ich mag sie einfach nicht.
    Spiderman ist für mich der Weichspüler der Superhelden.
    Zuviel Gefasel, zuviel Gejaule, zuviel Zweifel, zuviel...
    Nichts gegen Charktertiefe, aber Spidy ist mir zu sensibel.

    Wie war das noch?
    Aus großer Kraft wächst große Verantwortung. ----LOL--- erzähl das mal Obelix.

    Bitte nicht falsch verstehen, Spiderman ist auch aus meiner Sicht ganz großes Kino, nur spricht es mich absolut nicht an.
    Geändert von dax (21.05.2007 um 16:53 Uhr)

  6. #21
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    Spider-Man

    Als ich den ersten Teil der Reihe 2002 im Kino sah war ich begeistert. Das lag vor allem an Tobey Maguire, der die Figur des Peter Parker sehr sympathisch rüber bringt. Kirsten Dunst war als MJ auch ganz nett. Nur Willem Dafoe hatte imo teilweise etwas überzogen. Als ich ihn dann kürzlich wieder zu Gemüte geführt habe, habe ich festgestellt, dass der Film in den letzten Jahren viel an seiner damaligen Faszination verloren hat.

    Die Schwachstellen:

    1. Die Effekte sind aus heutiger Sicht ziemlich mittelmäßig und die meiste Zeit als solche zu erkennen.

    2. Das Kobold-Kostüm sieht aus wie ein Gegner der Power-Ranger.

    3. Kirsten Dunst Gekreische ist ziemlich nervig.

    4. Die New Yorker auf der Brücke waren total unglaubwürdig (ein Schwachpunkt, den auch der 2. Teil hat ironischerweise der 3. Teil nicht).

    Was mir sehr gut gefallen hat, war das Finale, das aus einem Zweikampf zwischen Spidey und den Kobold bestand und noch nicht so übertrieben wirkte wie bei den späteren Teilen.

    Der Film bekommt von mir 7 von 10 Punkten.

  7. #22
    Avatar von LivingDead
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    Zum ersten Teil muss ich sagen, dass dieser imo noch der beste Teil der Trilogie ist. Vielleicht ist die Action längst nicht so spektakulär und der Kobold als Gegner nicht gerade berauschend; aber hier funktioniert die Mischung "Charakterdrama" und "überdrehte Comicverfilmung" imo immer noch am besten. Von mir gibt es da sogar 8 Punkte... der Zweite 7, und der dritte - wie gesagt - nur 6. Leider baute die Trilogie mit jedem Teil qualitativ ab, versuchte immer wieder einen drauf zu setzen und scheiterte letztendlich am eigenen Anspruch...
    Mit freundlichem Gruß, LivingDead
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  8. #23
    Gelöscht

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    Spider-Man 2

    Viele von euch, die mich noch als "Count Dooku" aus dem alten Vision-Forum her kennen, wissen, dass ich 2004 kein Freund des Films war. Das hat sich mit der Zeit aber gelegt.

    Teil 2 hat den Vorteil, dass er direkt anfangen kann und nicht erstmal die Figuren einführen muss. Die visuellen Effekte sind gegenüber Teil 1 um Welten besser, aber noch nicht perfekt. Der digitale Doc Ock ist imo deutlich erkennbar.

    Vorteile:

    - Maguire spielt Peter Parker mit viel Engagement und Sympathie, dass es ihm verzeiht, dass er immer wieder die Maske runterreißt (wenn man gemein sein will, könnte man sagen, dass man in Teil 1 mehr Spider-Man gesehen hat als in Teil 2)

    - Die besseren Effekte

    - das höhere Tempo der Handlung

    Nachteile:

    - Doc Ocks Wandlungen zum Guten zum Bösen und wieder zum Guten ist nur wenig glaubhaft. Dazu ist es schon rätselhaft, woher er die Teile für diese Fusionsmaschine herhat oder wieso ein halbeingestürztes Gebäude einen Stromanschluss besitzt. Vor allem, was hat Ock eigentlich erwartet, wenn sein Experiment funktioniert? Dass ihm dann alle gratulieren und seine Verbrechen vergessen? Dazu ist noch das Problem, dass für ihn mehr Spezialeffekte als für den grünen Kobold gebraucht werden. Teilweise sind diese Effekte dann gut und teilweise sind sie zu offensichtlich.

    - MJs Charakter. Ich weiß nicht ob es wirklich nur an Dunst liegt oder an den Drehbuchautoren, aber MJ war ziemlich nervig. Imo ziemlich schwer nachvollziehbar, war Peter an der Ziege noch mochte und wieso sie überhaupt von dem "netten Mädchen von Nebenan" zu dieser unsympathischen Kreischkuh mutieren konnte.

    - sich wiederholende Handlungselemente: zum einem bedroht der Superschurke bei seinem ersten öffentlichen Auftritt eine Person, die Peter Parker viel bedeutet (Teil 1 MJ, Teil 2 Tante May) und zum Schluss wird MJ entführt.

    - die netten New Yorker: Schon im 1. Teil unfreiwillig komisch sind die diesmal noch schlimmer.

    - der mäßige Schluss: das fehlgeschlagene Experiment von Doc Ock ist zu übertrieben (da fand ich das Ende von Teil 1 besser), vor allem die Bekehrung durch ein paar Floskeln (mir ist aufgefallen, dass sogar Batman in "Batman & Robin" sowas macht um Mr. Freeze zu bekehren), dann noch MJ, die im weißen Brautkleid bei Peter vor der Tür steht. Bei der Szene hatte ich das Gefühl, und jetzt zitiere ich direkt aus diesem Film, "in ein diabetisches Koma" zu fallen.

    Insgesamt finde ich diesen Teil trotzdem als den besten Teil der Reihe, weil Peters Probleme nachvollziehbar sind, außer dass er immer noch auf diese Zicke steht.

    7,5 Punkte

  9. #24
    Avatar von Cable
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    Zitat Zitat von Vince
    Also das "Schnapp sie dir, Tiger" fand ich mal total neben der Spur, ehrlich gesagt. Überhaupt überdreht Raimi den romantischen Aspekt sehr oft, da hätte eine weniger kitschige Ausrichtung dem Ergebnis imo besser zu Gesicht gestanden.
    Ich wage mal zu behaupten, dass du die Comic-Vorlage bisher wenn überhaupt, dann nur gestreift hast. Denn das Tiger ist eine Bezeichnung, die bereits Stan "the man" Lee MJ in den Mund gelegt hat, als sie Peter das erste mal traf. Aunt May und MJ´s Tante versuchten schon mehrere Hefte lang, die beiden mal zusammenzubringen, wobei MJ immer dann bei den Parkers vorbeischaute, wenn Peter nicht da war. Der Leser befürchtete mehr oder weniger, dass MJ nicht sehr toll ist, bis sie dann endlich als heisser Rotschopf auf der letzten Seite einer Ausgabe auf Peter traf, mit den Worten "You have hit the jackpot, Tiger". Seitdem ist Tiger MJ's Spitzname für Peter.

    Von daher finde ich es schön, dass Raimi das in die Filme eingebracht hat, auch wenn es für nicht Comic-Affine etwas komisch anmuten kann. Und auch die Romantik wird in den Hefte gerne mal überdreht, vor allem Stan Lee war darin recht gut und gerade an der Grundsubstantz orientiert sich Raimi für die Filme.

  10. #25
    Avatar von Cable
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    Standard Spider-Man 3

    So, nachdem gestern endlich die DVD von Spidey 3 bei mir eingetroffen ist, konnte ich den Film, da ich im Kino nicht dazu kam, auch endlich sehen. Und ich muss sagen, ich muss gegenüber all denen, die den Film schlecht machen, eine Lanze brechen.

    Da ich die Comics über den Wandkrabbler seit über 20 Jahren lese, kann ich sagen, dass die Umsetzung sehr gut gelungen ist. Auch die 3 Gegner finde ich, wie viele monieren, nicht zu viel. Es ist für alle ausreichend Zeit, jeder wird gut abgehandelt. Was sagen diese Leute dann eigentlich, falls in einem zukünftigen Spidey-Film die Sinister Six (also gleich sechs Bösewichte) vorkommen sollten?

    Das emotionale Ende passt dann wieder sehr gut in den bisherigen Ton der Trilogie.
    Einzig das seit Tim Burtons Batman-Filmen typische Ende, die Bösen meist sterben zu lassen, geht mir auf den Geist. Dass die zwei Osbornes sterben ist aus den Comics klar, aber DocOck und Venom waren genauso nicht notwendig, wie Joker, Pinguin und Two-Face - in den Comics töten die Helden nicht, auch wenn man es in den Filmen immer als Unfall darstellt.

    Ich finde, dass dieser Teil ein würdiger Abschluss der Trilogie ist und hoffe, dass mit selber Besetzung eine zweite Trilogie und gleicher Qualität folgt. Der bisher einzige Comic-im-Kino-Mehrteiler, bei dem mich alle drei Teile voll begeistert haben.

    Teil 1 10/10 Punkten
    Teil 2.1 10/10 Punkten
    Teil 3 10/10 Punkten

    Edit - Spoiler Tags entfernt.Es ist nicht nötig in diesen Forum Spoilertags zu setzen.[FGTH1308]
    Geändert von FGTH1308 (04.10.2007 um 15:49 Uhr)

  11. #26
    Avatar von Vince
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    Ich muss crizzo und Cable mal ein bisschen den Rücken stärken. (Habe meinen folgenden Text weitestgehend aus einem anderen Forum kopiert.)
    Natürlich kann man sich drüber mokieren, dass alles zu überladen ist mit drei Gegnern und dann wartet man ja auch geradezu darauf, dass alles verworren ist und man nicht mehr durchblickt. Aber man sollte nie aus den Augen verlieren, dass es sich hier um eine Comic(!)Verfilmung handelt. Wenn ich mich an die Hefte und die Trickserie besinne, dagegen sind die Handlungsstränge aus den Kinofilmen in Sachen Quantität noch ein Witz. Da kloppten sich oft acht Mann gegeneinander.
    Raimi hat bei dem Ausmaß an Erzählsträngen mitnichten die narrativen Fäden verloren, sondern baut geschickt alles aufeinander auf und verknüpft am Ende alles hochpräzise miteinander - die Comic-Anleihen gleichermaßen wie die Vorgaben aus der Kino-Franchise. Natürlich gibt es hier und da kleinere Ungereimtheiten, aber es wird doch immer die richtige Dosierung gefunden zwischen Handlung und Action.
    Bei den Soap-Elementen, auf die so gerne draufgehauen wird, sehe ich auch keinerlei Unterschied zwischen den drei Teilen.
    Zu den "verheizten Charakteren", die auch gerne moniert werden: Man sollte berücksichtigen, dass "Spider-Man 3" Teil einer Franchise ist, die noch nicht zwangsläufig beendet ist. Eine Gwen Stacy wird hier durch aus vielschichtig dargestellt und ist alles andere als ein Blondchen, das sich einfach nur mit dem Rotschopf anlegen soll. Sie mag nur einen sehr kurzen Auftritt haben, das ist richtig, aber vielleicht ist hiermit einfach nur ein Grundstein gelegt für kommende Teile. Betrifft auch Cromwells Polizisten (im Übrigen ist man nun echt nicht gezwungen, das als "Frechheit" zu betrachten, man kann das auch als erfreulichen Cameo bzw. Veredelung des Supportcasts sehen) und vor allem Venom, der mit Sicherheit noch nicht sein letztes Kerzlein ausgeblasen hat.
    Insofern war ich am Ende doch ziemlich überrascht, ich hatte nach den wenig schmeichelhaften Kritiken deutlich weniger erwartet.
    8/10 meinerseits und auf einem Niveau mit den beiden Vorgängern.
    Geändert von Vince (16.10.2007 um 15:30 Uhr)

  12. #27
    SAB
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    Zitat Zitat von Cable
    Ich wage mal zu behaupten, dass du die Comic-Vorlage bisher wenn überhaupt, dann nur gestreift hast. Denn das Tiger ist eine Bezeichnung, die bereits Stan "the man" Lee MJ in den Mund gelegt hat, als sie Peter das erste mal traf. Aunt May und MJ´s Tante versuchten schon mehrere Hefte lang, die beiden mal zusammenzubringen, wobei MJ immer dann bei den Parkers vorbeischaute, wenn Peter nicht da war. Der Leser befürchtete mehr oder weniger, dass MJ nicht sehr toll ist, bis sie dann endlich als heisser Rotschopf auf der letzten Seite einer Ausgabe auf Peter traf, mit den Worten "You have hit the jackpot, Tiger". Seitdem ist Tiger MJ's Spitzname für Peter.
    Diese allerersten Spiderman-Hefte finde ich auch grossartig! Habe sie mir mal vor 1-2 Jahren als neuaufgelegte Sammelhefte von Panini zugelegt und war begeistert! An das was du beschrieben hast, kann ich mich auch noch genau erinnern! Man fieberte schon richtig mit, wann MJ(s Gesicht)endlich zu sehen sein wird und man regte sich auch jedesmal auf, wenn sie sich mal wieder verpassten!
    Einfach super!
    "Lache und die ganze Welt lacht mit Dir. Weine und Du weinst allein."
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  13. #28
    SAB
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    Spider-Man 3


    Endlich habe ich nun auch Spider-Man 3 gesehen und ich bin immer noch überwältigt, was ich erlebt habe. Meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen und Sam Raimi präsentiert uns einen grandiosen Abschluss seiner Trilogie. Neben der perfekt inszenierten Bombast-Action sind die Drama-Momente auch nie zu kitschig und die Gefühle werden gut rübergebracht. Am allerbesten gefällt mir an diesem dritten Teil die komplizierte Beziehung zwischen Peter und Harry, die für reichlich Konflikte sorgt.
    Die hier angesprochene Überladung des Films durch drei Bösewichte kann ich ebenfalls nicht teilen, da das gerade das große Tempo bringt und den Film so einfach groß macht. Nicht selten war in den Comics noch mehr Gewusel.
    Neben den sehr guten Leistungen von Tobey Maguire, Thomas Haden Church und James Franco (der immer mehr aussieht wie James Dean) sorgen auch J.K. Simmons und Bruce Campbell (in einer genialen Rolle) für die richtige Portion Humor. Die neu ins Spiel gebrachten Charaktere Gwen Stacy und Eddie Brock wussten auch zu gefallen, obwohl Gwens Rolle insgesamt nicht wirklich wichtig für die Story war.
    Spider-Man 3 bietet wieder einmal (und vielleicht besser noch als in beiden Vorgängern) perfekte Balance zwischen Action und Drama. Für mich ist es ein grandioser Abschluß einer grandiosen Trilogie!

    Von mir hochverdiente 9,5 / 10 Punkte!
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