1. #1
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    Standard House of Flying Daggers

    Gesamtübersicht aller Kritiken zu House of Flying Daggers:

    #02 11.05.07 LivingDead
    Geändert von crizzo silverblue (14.05.2007 um 22:27 Uhr)
    Mit freundlichem Gruß, LivingDead
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  2. #2
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    House of Flying Daggers

    Nach „Hero“ bildet „House of Flying Daggers“ den zweiten Ausflug von Regisseur Zhang Yimou ins Wuxia-Genre. Diesmal weniger politisch inszeniert (Der Schluss von „Hero“ war doch sehr fragwürdig) und einmal mehr mit der schönen Zhang Ziyi besetzt, entführt uns Yimou ins China des Jahres 859, in dem eine Untergrundorganisation namens „Fliegende Messer“ dem Kaiser und seine korrupte Regierung den Kampf ansagt. Anders als noch in „Hero“ stellt Yimou diesmal zwei Protagonisten in den Vordergrund und inszeniert eine Art „Hide-and-Run“-Film, welcher seine Story chronologisch und ohne Schnörkel erzählt. Dass der Film dadurch auch etwas oberflächlicher wirkt, verzeiht man aufgrund der tollen Darstellerriege, die mit Andy Lau, Takeshi Kaneshiro und Ziyi Zhang glänzt. Auch das Spiel mit den Farben – welches „Hero“ noch komplett durchzog – fährt Yimou hier sichtlich zurück. Zwar werden dennoch wunderschöne, stilisierte Bilder geboten, doch im Gegensatz zu „Hero“ steht die Ästhetisierung eher im Hintergrund. Dies zeigt sich vor allem in den Kampfszenen, welche wesentlich schneller, dreckiger und brutaler inszeniert wurden. Ging es in „Hero“ noch um Schöngeisterei und Perfektion, so wird hier ohne mit der Wimper zu zucken aufeinander eingedroschen. Dennoch macht sich – bei all der Action – auch eine tragische Liebesgeschichte breit, die zwar kitschig, aber dennoch recht schön anzusehen ist. Dies liegt natürlich auch an dem grandiosen Spiel der beiden Hauptdarsteller. Gegen Ende entwickelt sich der Film sogar zu einer furiosen Dreiecks-Liebesgeschichte, die sich in einem extrem intensiven Showdown entlädt. Untermalt wird das Ganze von dem schönen Score von Shigeru Umebayashi. Doch fällt gerade die Liebesgeschichte zuweilen negativ auf, denn die endlosen Liebeleien wirken auf Dauer ermüdend und einige Wendungen lassen sich leicht vorhersehen und wirken aufgesetzt; ja, sogar unglaubwürdig. Die handwerkliche Perfektion lässt darüber hinwegsehen, aber insgesamt bleibt das Werk sichtlich hinter den Qualitäten eines „Hero“ zurück.
    7/10
    Mit freundlichem Gruß, LivingDead
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  3. #3
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    Schön schön, Versprechen eingelöst! Was fehlt jetzt noch? Aaaah ja - Tiger und Drachen könnten wir hier auch noch gebrauchen. Also mal ran!

    Ich kann dir notentechnisch zustimmen (befindet sich bei mir allerdings an der Schwelle zur 8), sehe die Daggers aber klar besser als Hero, was gerade nach mehrmaligem Ansehen auffällig wird. Ist irgendwo ein Bindeglied zwischen Hero und T&D.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Vince
    Schön schön, Versprechen eingelöst! Was fehlt jetzt noch? Aaaah ja - Tiger und Drachen könnten wir hier auch noch gebrauchen. Also mal ran!
    Joho, ein Mann, ein Wort.
    Hab die Tiger & Drachen bisher aber leider nur auf Vau Ha Es. Naja, Review folgt noch...

    Ich kann dir notentechnisch zustimmen (befindet sich bei mir allerdings an der Schwelle zur 8), sehe die Daggers aber klar besser als Hero, was gerade nach mehrmaligem Ansehen auffällig wird. Ist irgendwo ein Bindeglied zwischen Hero und T&D.
    Hmnaja, "Hero" finde ich im Gesamten einfach größer, opulenter, schöner. "HoFD" ist mir da etwas zu einfach gestrickt, obwohl die Action hier natürlich wesentlich krachiger inszeniert wurde. Überwältigender ist imo aber immer noch der Jet Li als Held...
    Mit freundlichem Gruß, LivingDead
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  5. #5
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    Li ist sicher gut, aber Lau steht dem imo in nichts nach (auch wenn man die beiden Rollen ja nicht wirklich vergleichen kann).

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