1. #1
    Avatar von deadlyfriend
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    Standard Zimmer 1408

    Gesamtübersicht aller Kurzkriziken zu Zimmer 1408:

    #2 03.02.08 deadlyfriend
    Geändert von Travis Bickle (23.03.2008 um 10:37 Uhr)

  2. #2
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    Zimmer 1408

    Mike Enslin ist ein Autor, der sich auf unheimliche Orte spezialisiert hat und diese in seinen Büchern rezensiert. Dazu verbringt er jeweils eine Nacht an dem jeweiligen Ort um Eindrücke zu schildern. Einem Gespenst ist er allerdings bislang nie begegnet. Eine ominöse Postkarte unbekannter Herkunft lenkt sein Interesse auf das Dolphin Hotel mitten in New York.

    Schon wieder ein Spukhaus Horrorstreifen mag sich manch einer denken und sollte damit aber nur zum Teil recht haben. Das Genre wird keineswegs neu erfunden, aber er bietet ein paar Facetten die bislang nicht üblich waren. Beispielsweise das sich der gespenstische Ort mitten in New York befindet wirkt in den ersten Teilen des Films ungewohnt und dadurch interessant. Läßt der Autor der zu Grunde legenden Geschichte, Stephen King, die meisten Werke doch in Maine spielen. Das Zimmer selbst erscheint auf den ersten Blick wie eine völlig normale Unterkunft in einem etwas nobleren Etablissement. Doch das Zimmer hat es wirklich in sich. Tauchen in den meisten Filmen die Phänomene dieser Art dezent über mehrere Tage verteilt auf, wird dem Hauptprotagonisten relativ schnell klar das sein letztes Stündlein geschlagen hat. Alle 56 Todesfälle die es in Zimmer 1408 gab, ereigneten sich nämlich innerhalb der ersten Stunde, was man auch visuell wunderbar eingebaut hat.. Das große Plus ist der konstante Spannungsaufbau und einige gut dosierte Schocksequenzen die ihn über das Mittelmaß setzen. Auch einige Einfälle die ich jetzt nicht verraten möchte grenzen ihn ein wenig von der Masse ab. Zum Glück versucht man den Ursachen nicht auf den Grund zu gehen, um uns eine zweifelhafte Lösung zu präsentieren, sondern kümmert sich lieber um die Hauptmotivation: Überleben!
    John Cusack hat keine einfache Aufgabe, da er 2 Drittel des Films alleine tragen muß. Dies löst er aber hervorragend. Besonders wenn man die Art des Mimen mag kommt man auf seine Kosten. Samuel Jackson brilliert in einer Nebenrolle die durch sein Spiel aber nicht unwichtig erscheint.
    Ein wirklich toller Beitrag des Spukhaushorrors den ich auf keinen Fall missen möchte.
    Geändert von FGTH1308 (03.02.2008 um 17:05 Uhr) Grund: ofdb Link geändert

  3. #3
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    Avatar von crizzo silverblue
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    Feine Kritik, deadly! Mir war der Streifen zwar eine Spur zu abgedreht, aber die erste Hälfte des Films hat mich ganz gut unterhalten. Besonders Samuel L. Jackson als Hotelchef war sehr lustig.

    Gegen Ende wusste ich aber nicht mehr, was ich von dem Gesehenen halten soll. Geht mir aber meistens so, wenn Steven-King-Romane verfilmt werden...

  4. #4
    Avatar von Despair
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    Sehr schöne Kritik, die es auf den Punkt bringt: wer Spukhaushorror mag, muß "Zimmer 1408" anschauen, obwohl der Film nicht in einem klassischem Spukhaus, sondern in einem Hotel mitten in New York City stattfindet. Aber ein wenig Abwechslung kann ja nicht schaden, oder? Typischer King-Horror plus etwas Poltergeist ergibt einen sehenswerten, mit einigen einfallsreichen Wendungen versehenen Horrorfilm, der auch ohne drastische Effekte auskommt. Definitiv eine der besseren King-Verfilmungen.

  5. #5
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    Avatar von kelte
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    Für mich steht diese King Verfilmung auf einer Stufe mit so Meisterwerken wie Shining oder Stand by me. Der Horror schleicht sich langsam an und geht ab mitte des Films aufs ganze. John Cusack,- bei dem Schauspieler muss man eh nicht viele Worte verlieren. Klasse wie er auch die ruhigen Passagen trägt,- ebenso Samuel L. Jackson. Ich kenne bisjetzt aber nur den Kinocut und überlege mir die 3er Box zu kaufen,- wobei das Steelbook besser aussieht aber nur Kinocut besitzt *aargh*

  6. #6
    Avatar von Willy_Wonka
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    Auch wenn ich das richtige "Gruseln" und "erschrecken" schon lange nicht mehr erlebt habe, hatte ich auf Zimmer 1408 große Hoffnungen gesetzt und als ich ihn im Kino saß wurde ich nicht enttäuscht, auch wenn mir keine Schweißperlen auf die Stirn kamen, doch der Film unterhält das Publikum sehr gut und Langeweile kommt auf keinen Fall auf. Die Entwicklung der Geschichte gefiel auch sehr gut und das Schauspiel war top.
    Doch trotzdem gibt es ein paar Klischees und Aspekte, welche schon in ein paar Horrorfilmen verwendet wurden, was mich bei diesem Film aber überhaupt nicht gestört hat.

    Das einzige dämliche war, dass der Autor eine Karte bekommt, dass er nicht da und da übernachten soll. Hätte er die Karte nicht bekommen wäre er wahrscheinlich nie in dieses Hotel gelangt.

    Von mir sehr gute 8/10

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