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  1. #91
    Avatar von Lucifer_Hawk
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    Ich habe mir den Film damals im Kino angesehen und war voller vorfreude. Bis ja, bis es dann nach einiger Zeit absehbar war, dass der Film nicht wirklich viel mit der Spieleserie zu tun hat.

    Der Film hat mich masslos enttäuscht, Grafisch natürlich ein Meilenstein und heute noch einer der schönsten Animierten Filmen überhaupt. Aber der Grund ist ganz einfach, was erwarte ich als Fan der FF Spiele bei einem FF Film? Richtig, eine ähnliche bombastische Handlung wie in den Spielen, aber nada.....

    Squaresoft ist dabei drauf gegangen, und nur die Fusion zu Square Enix hat die Firma am Leben gelassen, bei Advent Childen war ich besserer Hoffnung, da es auf einem Spiel resultierte, und es war einfach nur HAMMER

    Leider kam er nicht in die Kinos weil sie Angst hatte, das sich soetwas wie beim ersten Film wiederholen würde.

  2. #92
    Gelöscht

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    Hm, na ja, ich denke es wäre beim Publikum besser akzeptiert worden, hätte man das "Final Fantasy" am Titel gestrichen, weil es so ziemlich gar nichts damit gemeinsam hat.
    An sich fand ich den film auch ganz in Ordnung, nur dieses Final Fantasy hat mich gestört.

  3. #93
    Gelöscht

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    *Push* Da ich finde das FF_DMiD noch einer Disskusion wert ist, verlege ich es mal hiermit wider auf die erste Seite.

  4. #94
    Avatar von Bobo of Darkness
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    Daumen runter

    Wie schon gesagt,
    dass einzige was Final Fantasy die mächte in dir mit Final Fantasy gemeinsam hat , sind Cid und der Name Final Fantasy .
    Sonst keine Schwerter , keine Gunblades , kein Sephiroth , kein Auron , keine Magie USW ...
    Oh my god , der Taliban hat Spongebob entführt.

  5. #95
    Avatar von Maler key
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    Ja fand den auch ziemlich schlecht

  6. #96
    Avatar von Kzadur
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    Frage Begründung bitte. ^^

    Zitat Zitat von Maler key Beitrag anzeigen
    Ja fand den auch ziemlich schlecht
    Und warum? Ich meine stark behaupten kann ich einiges, aber eine schicke Erläuterung wäre angebracht.

    Vielleicht hat der Film von der Inszenierung her nicht dass, was wir von den Spielen kennen, aber auf inhaltlicher Ebene sehe ich schon Parallelen zu der Serie.

  7. #97
    Avatar von balthier9999
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    Och, da ich kann ich einige Kontra-Punkte bringen. Nämlich der, dass wir in keiner Szene des Films wirklich die Vorzüge eines CGI-Films entdecken können. Oder hab ich da was verpasst? Für mich sieht der Film aus wie ein typischer Film, nichts besonderes. Und das ist eben schade. Viele argumentieren, der Film an sich wäre nicht schlecht, nur sollte man ihn nicht Final Fantasy betiteln. Aber selbst das halte ich nicht für gerechtfertigt. Auch der Film an sich ist nicht gerade eine Bombe. Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, wie man das Kapital eines Riesenkonzerns für eine solche lasche Story ausgeben kann. Pro-Punkte?
    NYANNYANNYANNYANNYANNYAN

  8. #98
    Avatar von Kzadur
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    Unglücklich Meine Meinung dazu ;)

    Zitat Zitat von balthier9999 Beitrag anzeigen
    Och, da ich kann ich einige Kontra-Punkte bringen. Nämlich der, dass wir in keiner Szene des Films wirklich die Vorzüge eines CGI-Films entdecken können. [..] Für mich sieht der Film aus wie ein typischer Film, nichts besonderes. [..]
    Nun, so weit ich das erfasse, war es auch nicht SP's Ziel, irgendwelche Vorteile der CG-Technik speziell zu nutzen - denn man wollte ja möglichst eine reale Qualität erreichen - und genau genommen liegen da ja genau die Stärken dieser CG-Qualy: Im Gegensatz zu einem miesen Spiderman, dem man ansieht dass er gerendert durch eine reale Szene geschleudert wird, wirkt The Spirits Within stets aus einem Guss - sowohl typisch FF handgezeichnet real, als auch surreal, vor allem in der Interaktion mit den Phantomen. Und auch hier beweist man Pioniergeist, da nur wenige auch heute noch versuchen, nur mit Computeranimation einen möglichst real wirkenden Film zu präsentieren.

    Zudem betrachte ich schon das Thema des Films als sehr FF7 nah - die Grundidee der Gaiatheorie im Film ist der Lebensstromsache aus Teil 7 sehr ähnlich, dass kann man nicht einfach so abstreiten.

    Und auch die Suche nach den Spirits ist doch eine feine Sache - in einer toten Welt nach dem letzten Rest Leben zu suchen ist durchaus sehr eigenständig, und verdeutlicht ein sehr starkes Hoffnungsthema, dass im Spannungsbogen stark kontraktiert wird, als General Hein mit seinem unbedachten, radikalem Vorgehen der Menschheit ein ganzes Stück Hoffnung nimmt.

    Dazu gesellt sich vielleicht nicht die kreativste Charakterkonstellation, aber mal ehrlich: Welcher Film präsentiert denn noch Innovationen auf diesem Gebiet? Aber hinter den handelnden Figuren steckt zumindest ein durchaus ausgeprägtes Charakterbild - wenn sie auch sehr stereotyp sind.

    Ich will ja nicht abstreiten, dass die verwendeten Storyelemente nicht sonderlich neu und kreativ sind, aber man hat sich bemüht, allem ein leicht geschnittenes Bild zu geben - selbst die Invasoren bilden kein zu klassisches Alien-Feindbild. Und wenn ich sie schon erwähne - ich fand die Phantome dank den CG's schon herrlich real dargestellt.

    Nun, in seiner Gesamtheit finde ich den Film schon ziemlich gut, vor allem Thema, Atmosphäre und Symbolik sprechen mich sehr an - damit stehe ich vermutlich ziemlich einsam da, aber das lasse ich mir auch nicht totreden.

    The Spirits Within gefällt mir persönlich im Gesamtkonzept besser, als bspw. Advent Children, das einfach nur ein Actionfeuerwerk abbrennt, und dabei sogar sinnlos alte charakterliche Schwächen ausgräbt. Damit hebt es sich einfach nur oberflächlich dank der Präsentation von anderen Filmen ab. Dagegen bemüht sich The Spirits Within, trotz bekannter Elemente, eine eigenständige Thematik aufzugreifen, diese in ein stimmiges Szenario zu packen, dem ganzen viel Symbolkraft beizulegen, und mutige Schritte in der Darstellungsform zu gehen. Schon alleine deswegen verdient der Film zumindest ein kleines bisschen Respekt.

  9. #99
    Avatar von balthier9999
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    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Nun, so weit ich das erfasse, war es auch nicht SP's Ziel, irgendwelche Vorteile der CG-Technik speziell zu nutzen - denn man wollte ja möglichst eine reale Qualität erreichen - und genau genommen liegen da ja genau die Stärken dieser CG-Qualy: Im Gegensatz zu einem miesen Spiderman, dem man ansieht dass er gerendert durch eine reale Szene geschleudert wird, wirkt The Spirits Within stets aus einem Guss - sowohl typisch FF handgezeichnet real, als auch surreal, vor allem in der Interaktion mit den Phantomen. Und auch hier beweist man Pioniergeist, da nur wenige auch heute noch versuchen, nur mit Computeranimation einen möglichst real wirkenden Film zu präsentieren.
    Nun ja, vielleicht kann man die Bereitschaft und Motivation für sowas schon lobigen, aber eigentlich hätten die Macher wissen müssen, dass man keine Realität virtuell erzeugen kann, noch Charaktere mit Emotionen usw. Wenn ich jetzt trotzdem einen CG-Film machen will, würde ich, neben der Möglichkeit, die Figuren de la Pixar zu abstrahieren, mehr darauf setzen, die Geschichte noch surrealer zu gestalten. Realität ist einfach falsch. Ein Traum wäre glaubhafter und würde das Filmerlebnis bessern. Dafür fixiert der Film sich meiner Ansicht nach zu sehr auf Realität und CG-Technik. AC ist ein gutes grafisches Beispiel, denn hier wird mehr Bezug zu den Charakteren gebaut (und damit meine ich nicht die bekannten Charaktere, sondern die neuen, wie Dancel usw.) durch Abstraktion und die düstere Stimmung steigert die Intensität eher, wobei dies natürlich kein Vorteil der CG-Grafik ist. Wobei, vllt. liegts einfach daran, dass man das Szenario als Spiel kennt.^^ Naja.
    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Zudem betrachte ich schon das Thema des Films als sehr FF7 nah - die Grundidee der Gaiatheorie im Film ist der Lebensstromsache aus Teil 7 sehr ähnlich, dass kann man nicht einfach so abstreiten.
    Ja und? Die Musik ist schon mal nicht von Nobou. Das halt ich für einen großen Fehler. Videospielmusik in Filmen wäre mal was innovatives und spannendes gewesen. Zudem habe ich keine charakterliche, weltliche und geschichtliche Vielfalt im Film. Das Szenario dreht sich primär um die Charaktere, das ist bei den Spielen nicht allein der Fall, denn hier gehört auch der Kampf, das Erfahren, die Welt und die Städte und die damit verbundene Stimmung mit dazu. Davon abgesehen sehe ich keine Parallelen was den Mittelpunkt der Handlung anbetrifft: Die Geister.
    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Und auch die Suche nach den Spirits ist doch eine feine Sache - in einer toten Welt nach dem letzten Rest Leben zu suchen ist durchaus sehr eigenständig, und verdeutlicht ein sehr starkes Hoffnungsthema, dass im Spannungsbogen stark kontraktiert wird, als General Hein mit seinem unbedachten, radikalem Vorgehen der Menschheit ein ganzes Stück Hoffnung nimmt.
    Öko gegen Chemiker? Na ja, das kenn ich eigentlich schon. Evolution zum Beispiel
    Der Ansatz der toten Welt ist zwar nicht neu, aber doch interessant. Aber wieviel bekommt man da wirklich von mit? Da wäre mehr drin gewesen.
    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Dazu gesellt sich vielleicht nicht die kreativste Charakterkonstellation, aber mal ehrlich: Welcher Film präsentiert denn noch Innovationen auf diesem Gebiet? Aber hinter den handelnden Figuren steckt zumindest ein durchaus ausgeprägtes Charakterbild - wenn sie auch sehr stereotyp sind.
    Trotzdem, gerade wenn wir einen Vergleich zu FF7 wagen: Mehr hätte es doch sein können. Gerade WEIL die Charaktere in CG niemals so rüberkommen können, wie echte Personen.
    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Ich will ja nicht abstreiten, dass die verwendeten Storyelemente nicht sonderlich neu und kreativ sind, aber man hat sich bemüht, allem ein leicht geschnittenes Bild zu geben - selbst die Invasoren bilden kein zu klassisches Alien-Feindbild. Und wenn ich sie schon erwähne - ich fand die Phantome dank den CG's schon herrlich real dargestellt.
    Ja, ist richtig: So ein Endzeitszenario hatten wir nicht so oft. Aber dem Film fehlt halt was. Er hat zu wenig, als dass man sagen könnte, wir haben hier einen Hauch Wertigkeit oder Innovation. Wer weiß? In Echt gespielt wäre der Film vielleicht sogar was geworden. So aber fehlt mir ehrlich gesagt der Ausgleich zur leeren Wirkung des CG. Und realistisch finde ich die Phantome überhaupt nicht, müssen sie eigentlich auch nicht.
    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Nun, in seiner Gesamtheit finde ich den Film schon ziemlich gut, vor allem Thema, Atmosphäre und Symbolik sprechen mich sehr an - damit stehe ich vermutlich ziemlich einsam da, aber das lasse ich mir auch nicht totreden.
    Ja, stehst da alleine xD
    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    The Spirits Within gefällt mir persönlich im Gesamtkonzept besser, als bspw. Advent Children, das einfach nur ein Actionfeuerwerk abbrennt, und dabei sogar sinnlos alte charakterliche Schwächen ausgräbt. Damit hebt es sich einfach nur oberflächlich dank der Präsentation von anderen Filmen ab. Dagegen bemüht sich The Spirits Within, trotz bekannter Elemente, eine eigenständige Thematik aufzugreifen, diese in ein stimmiges Szenario zu packen, dem ganzen viel Symbolkraft beizulegen, und mutige Schritte in der Darstellungsform zu gehen. Schon alleine deswegen verdient der Film zumindest ein kleines bisschen Respekt.
    Mutig finde ich das Vorgehen eher nicht. Mutig wäre ein echtes komplettes surreales Thema gewesen. So wirkt es einfach wie ein penibel gebauter Film, dem es am Spirit fehlt
    NYANNYANNYANNYANNYANNYAN

  10. #100
    Avatar von Kzadur
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    Zitat Zitat von balthier9999 Beitrag anzeigen
    [...] dass man keine Realität virtuell erzeugen kann, [...]
    Das ist sehr allgemein, und widerspricht der Tatsache, dass mehr Realität heutzutage virtuell erzeugt wird, als man Wahrhaben will - kaum etwas, das wir heute zu gesicht bekommen (abgesehen von der Ungeschminkten Außenwirkung der realen Welt sebst) ist nicht virtuell erzeugt - sei es ein einfacher Werbespot oder der neue Hollywood-Blockbuster - selbst wenn 'reale' Schauspieler mitspielen, ist einfach nichts nicht digital aufbereitet.

    Zitat Zitat von balthier9999
    [...]keine Realität virtuell erzeugen kann, noch Charaktere mit Emotionen [...]
    Das ist ziemlich weit her geholt - ein altes Gemälde das trauernde, sich in schmerzwindende Menschen zeigt, erzeugt keine Emotionen? Die Figuren sind nicht echt - sie sind mit Pinsel ufn Farbe aufgetragen - quasy virtuell - aber sie berühren uns dennoch. Ich sehe keinen Grund, warum eine virtuelle Figur uns nicht rühren kann - sei es ein Wiedersehen mit Aerith in Crisis Core, oder all die beinahe Tränen die mir Lost Odyssey bisher abverlangt hat. Auch virtuelle Charakter erzeugen Emotionen - auch wenn die Stärke, Wirkung oder überhaupt die Empfänglichkeit für derartige Empfindungen von Mensch zu Mensch verschieden sein mögen.

    Zitat Zitat von balthier9999
    [...] Realität ist einfach falsch.
    Auch das finde ich zu pauschalisiert - Der kommende Film Avatar wird kaum noch 'echte' Abbildungen bieten - und bildet eine möglichst glaubhafte, reale Umwelt ab - wird der Film deswegen von vorne herein zum Untergang verdammt? Gut. Vielleicht nicht wegen dem Regisseur - aber wenn der es nicht wäre, würden wir den Film dan verteufeln? Ich denke nicht. Und ich finde gerade die Möglichkeit, das wir eine völlig einzigartige Realität erzeugen können, besonders spannend.

    Zitat Zitat von balthier9999
    [...]Ein Traum wäre glaubhafter und würde das Filmerlebnis bessern. [...]
    Davon abgesehen das es Traumszenen gab, verstehe ich die generelle Idee dahinter nicht - was soll ein Traum besser machen, als irgendeine andere Situation? Und ein Erlebnis als solches ist stark subjektiv belastet.

    Zitat Zitat von balthier9999
    [...]AC ist ein gutes grafisches Beispiel, denn hier wird mehr Bezug zu den Charakteren gebaut (und damit meine ich nicht die bekannten Charaktere, sondern die neuen, wie Dancel usw.) durch Abstraktion und die düstere Stimmung steigert die Intensität eher, [...]
    Die Grafik von AC empfand ich persönlich als allzu bieder - sauber, schnörkellos, glatt - und das ausgefallene Design von FF7 hat man sich im Renderfilm nicht mehr getraut. Schade. Und die Atmosphäre empfinde ich kein Stück als Düster - wenn überhaupt dann Melancholisch, gedrückt - aerb von vorne bis hinten steht Motivation im Vordergrund - bis auf Cloud gibt dort niemand die Hoffnung auf - schon allein deswegen ist das Setting nicht düster - die Daueraction tut ihr übriges dazu.

    Zitat Zitat von balthier9999
    [...] Die Musik ist schon mal nicht von Nobou. Das halt ich für einen großen Fehler. Videospielmusik in Filmen wäre mal was innovatives und spannendes gewesen.
    Das es nicht von Nobou ist, ist eigentlich ziemlich egal - Man hat sich halt einen Hollywood-Komponisten ins Boot geholt - ich halte das auch nicht für eine gute Wahl, aber auch die Spiele werden über kurz oder lang weiterhin ohne Uematsu auskommen. Warum also auch nicht der Film? Und die Videospielmusik lässt sich in ihrer sequenziellen Struktur nicht unangepasst in einen Film einbinden - noch Filmmusik in ein Spiel. Beides funktioniert, aber man muss Änderungen in Kauf nehmen. Zu dem würde ich nur selten in Film- und Videospielmusik differentieren - abgesehen von der Sequenzierung, was machen beide aus? Ich finde beispielsweise, dass westliche Spiel sich sehr nahe an Filmmusik orientieren - Der Soundtrack von Gothic 3 könnte locker in einem Film verwendet werden - das würde kaum einen Unterschied machen.

    Was also genau verstehst du also uner Videospielmusik in Filmen?


    Zitat Zitat von balthier9999
    [...] Das Szenario dreht sich primär um die Charaktere, das ist bei den Spielen nicht allein der Fall, denn hier gehört auch der Kampf, das Erfahren, die Welt und die Städte und die damit verbundene Stimmung mit dazu.
    Ich finde, abgesehen von FF12 drehen sich die meisten FF gerade um die Charaktere und ihre Entwicklung - was sonst sollte ein Rollenspiel auch auszeichnen? Und mal ehrlich - in der Zeit des Films, werden etliche Minuten auch gekämpft - rechnet man die Relation im Spiel zwischen Kampf und nicht Kampf um, steht der Film bestimmt gar nicht so schlecht dar.

    Das mit den Städten ok. Aber dazu muss man sagen: Erstmal gibt es nicht mehr so viele, und zweiten geht der Film keine 2h - wie viel Handlungsorte soll man in der Kürze der Zeit so präsentieren, dass auch noch jede ein individuelles Flair versprüht? Das ging bei AC auch nicht - man sollte es mal so konsumieren, als würde man die Orte nicht schon kennen... .


    Zitat Zitat von balthier9999
    [...] Davon abgesehen sehe ich keine Parallelen was den Mittelpunkt der Handlung anbetrifft: Die Geister.[...]
    Ich bezog mich in meiner Aussage auch nur auf das Grundkonzept der spirituellen Idee - ich wollte keine generelle Parallele zwischen beiden herstellen.

    Zitat Zitat von balthier9999
    [...]Aber wieviel bekommt man da wirklich von mit? Da wäre mehr drin gewesen.[...]
    Mmh... lass mich überlegen ... kaputte Ruine, halb verwüstet Stadt, kaputter Traumplanet ... ganzes Raumschiff - Ok, da haben wir mal eine Szene, da ist mal alles ganz. Aber mal Spaß bei Seite - der ganze Film besteht nur aus kaputten Ruinen, kargem, verwüstetem Ödland und halb zerstörten Städten - selbst Neu New York ist nicht wirklich ganz - auch wenn die Gebäude den Eindruck machen. Außer den Raumschiffen und Stationen wird nur zerstörtes Land gezeigt. Mehr geht in der Kürze des Films doch schon gar nicht mehr.

    Zitat Zitat von balthier9999
    [...]So wirkt es einfach wie ein penibel gebauter Film, dem es am Spirit fehlt
    Es werden Entscheidungen getroffen, die man bis zum Ende durchzieht - und man hat hier eindeutig einen klassischen Film, mit traditioneller Erzählweise im Blick. Das ist nicht verkehrt, es wirkt vielleicht etwas steif, das ist aber kein Grund, dem Film keine Seele zu attestieren - ich empfinde ihn nach wie vor als gelungen, wenn man sich auf ihn einlässt. Vielleicht beeindrucken mich auch die digitalen Figuren einfach mehr als andere - so genau weiß ich das auch gar nicht zu sagen.

  11. #101
    Avatar von balthier9999
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    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Das ist sehr allg[…]reale' Schauspieler mitspielen, ist einfach nichts nicht digital aufbereitet.
    Moment: Virtuelle Darstellungsmethoden werden heute immer noch als Effekte angesehen! Daher wird man nie auf versucht fotorealistische CG-Szenen treffen, sondern immer nur stilisiert und abstrahiert. Ist auch ziemlich einfach erklärt: Seit dem FF-Film ist nämlich klar, dass Realität niemals virtuell erzeugt werden kann, da sich in einer Studie herausgestellt hat, je aufwendiger der Versuch der Realität, desto weniger nehmen die Betrachter dies tatsächlich wahr. Die Betrachter haben Unbehagen und mögen es nicht, wenn versucht wird, realistisch zu sein, weil es nicht möglich ist. Sobald nur ein Detail seltsam ist, wird man sofort an die Virtualität erinnert und die ganze Illusion verfliegt. Dazu kommt aber noch ein anderer Aspekt, den ich gleich erläutere…

    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Das ist ziemlich weit her geholt - ein altes Gemälde das trauernde, sich in schmerzwindende Menschen zeigt, erzeugt keine Emotionen[…]Wirkung oder überhaupt die Empfänglichkeit für derartige Empfindungen von Mensch zu Mensch verschieden sein mögen.
    Es ist ganz einfach: Nicht die Darstellung zählt, sondern was der Zuschauer denkt. Wenn man einen CG-Film sieht, dann WEISS man, dass das Gesehene virtuell ist. Deswegen finde ich persönlich die neuen Hollywoodfilme ziemlich beschissen, die im Übermaß Effekte einsetzen, z.B. 2012 oder so. Oder z.B. Starwars 3, die Anfangsszene: Geil gemacht. Aber mal ehrlich: Die Action verschwindet, wenn man die ersten echten Darsteller sieht. Man weiß einfach, die spielen ins Nichts. Das ist ein Problem, dass du niemals beheben kannst. Du kannst nur versuchen, CG zu vertuschen, wo aber nun wieder die Frage ist: Wozu? Da kann ich gleich einen echten Film drehen, zumal wenn raus kommt, dass ein Film CG wäre, es eh wieder hinfällig ist.

    Bei Kunstwerken verhält es sich ein wenig anders. Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Sprechen wir zum Beispiel vom Realismus, so kann man die Bilder als Fotografien ansehen. Die sind ja nicht virtuell. Man weiß, die dort zu sehenden Personen sind bzw. waren echt.
    Eine andere Rolle spielt, dass in vielen Bildern gar nicht die Person im Vordergrund steht, sondern der Künstler. Oder nehmen wir den Symbolismus: Hier zählt der symbolische Gedanke, z.B. dass der Krieg wie ein Weltuntergang ist.
    Du willst wahrscheinlich darauf anspielen, dass CG Kunst werden kann. Das ist sicher richtig.
    Hier steht eine recht diskussionswürdige () Frage im Raum, die ich schon häufig gestellt habe: Muss ein virtueller Charakter realistisch sein oder soll er frei nach Zeitgeist abstrakt sein?
    Problem beim Film: Er ist kommerziell, was ja erstmal nicht schlimm ist, aber schwerer liegt halt das Problem, dass der Inhalt recht zugänglich und wenig innovativ ist (aufpassen, wie reden hier von KUNST!^^).

    Und wie gesagt: Abstrakte, unrealistische Charaktere können ironischerweise tatsächlich Emotionen wecken, weil wir wissen, dass sie abstrakt sind. Das ist eindeutig erkennbar.
    Wieso das so ist, hab ich schon erwähnt: realistische Charaktere wirken einfach fremd, weil sie nicht perfekt sind.
    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Auch das finde ich zu pauschalisiert -[…]gerade die Möglichkeit, das wir eine völlig einzigartige Realität erzeugen können, besonders spannend.
    Siehe oben. Zum Untergang werden diese Filme nicht verdammt, weil das Publikum Effekthascherei liebt. Heißt aber im Prinzip gar nichts. Ein reiner Effektfilm floppt.
    Besondere Realität: Ist für mich diese abstrakte Realität de la Pixar, Videospiele u. Co.
    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Davon abgesehen das es Traumszenen gab, verstehe ich die generelle Idee dahinter nicht - was soll ein Traum besser machen, als irgendeine andere Situation? Und ein Erlebnis als solches ist stark subjektiv belastet.
    Wie gesagt, wenn man weiß, dass es CG ist, weiß man, dass man quasi ins Nichts schaut (sprich keine Realität sieht). Deswegen eignet sich doch diese Nicht-Realität für Träume. Stell dir vor, der Film wäre real produziert worden. Nur die Träume waren komplett virtuell, aber schon realitätsnah. Ist doch eine tolle Idee, die Traumwelt so verschwommen darzustellen.

    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Die Grafik von AC empfand ich persönlich als allzu bieder - sauber, schnörkellos, glatt - und das ausgef[…]bis hinten steht Motivation im Vordergrund - bis auf Cloud gibt dort niemand die Hoffnung auf - schon allein deswegen ist das Setting nicht düster - die Daueraction tut ihr übriges dazu.
    Die Grafik war vorallem japanisch! Sprich mit typischen Mangagesichtern, die bekanntlich recht gut Emotionen übetragen können. Daher fand ich das besser.
    Düster: Naja. Ich sag mal so: Die ganzen Dinge, die real gar nicht realisierbar waren, z.B. die leuchtenden Bäume, weckten in mir schon irgendwo so eine surreale Stimmung, die recht düster war, wohl auch wegen der Geschichte.

    Die story an sich war scheisse, ohne frage^^

    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Das es nicht von Nobou ist, ist eigentlich ziemlich egal - Man hat sich halt einen Hollywood-Komponisten ins Boot geholt -[…]erung, was machen beide aus? Ich finde beispielsweise, dass westliche Spiel sich sehr nahe an Filmmusik orientieren - Der Soundtrack von Gothic 3 könnte locker in einem Film verwendet werden - das würde kaum einen Unterschied machen.
    Es geht doch hier um den Reiz, Spiel mit Film zu verbinden. Alle Spieleumsetzungen floppen. Warum? Ich sage: Das sind einfach normale Filme. Ich fand in Doom den Ansatz cool, einen Teil in Egoperspektive zu zeigen. DAS gab es bisher nicht. Cooler wäre es gewesen, wäre der komplette Film in Egoperspektive! (jetz is ja zu spät, seit cloverfield^^ ^^)
    Obs zusammenpasst ist nebensache, das Experiment machts. Was spricht z.B. dagegen, wenn der Silent Hill Film über die Hälfte nur aus rumlaufen und rätsel lösen besteht. Das klingt vllt. unheimlich langweilig, aber ich garantiere dir: Wenn man es richtig umsetzt, ist es das nicht.
    Ich finde es schade, dass sich das keiner bis jetzt getraut hat.

    Davon abgesehen meine ich mit Nobou ja einfach, dass er die Musik nur komponiert. Er weiß dann ja, dass er keine sequenziellen Stücken produzierren kann. Aber trotzdem würde sicher so ein Videospiel-Spirit^^ reinkommen.
    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Was also genau verstehst du also uner Videospielmusik in Filmen?
    S.O.^^

    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Ich finde, abgesehen von FF12 drehen sich die meisten FF gerade um die Charaktere und ihre Entwicklung - was sonst sollte ein Rollenspiel auch auszeichnen? Und mal ehrlich - in der Zeit des Films, werden etliche Minuten auch gekämpft - rechnet man die Relation im Spiel zwischen Kampf und nicht Kampf um, steht der Film bestimmt gar nicht so schlecht dar.
    Jaaa, ich hab ja gesagt, dass es das Spiel zum Teil ausmacht. Und ich finde, es fehlt im Film KOMPLETT. Ich weiß nur, dass es ein eingekapseltes New York gibt, weiß aber nicht, wie die Menschen dort leben. Deswegen kann ich da auch keinen emotionalen Bezug aufbauen. Ich sehe zwar Ruinen, aber die kann ich auch in einem fröhlichen Film sehen^^

    btw, ich fänds cool, wenn die im film wie im spiel kämpfen lol^^
    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Das mit den Städten ok. Aber dazu muss man sagen: Erstmal gibt es nicht mehr so viele, und zweiten geht der Film keine 2h - wie viel Handlungsorte soll man in der Kürze der Zeit so präsentieren, dass auch noch jede ein individuelles Flair versprüht? Das ging bei AC auch nicht - man sollte es mal so konsumieren, als würde man die Orte nicht schon kennen... .
    Die Länge interessiert mich beim Film ehrlich gesagt wenig. Wenn wir z.B. den Namen wieder ins Spiel bringen, Final Fantasy, dann will ich einfach 2 stunden Final Fantasy spüren. Das ist möglich, denke ich.

    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Ich bezog mich in meiner Aussage auch nur auf das Grundkonzept der spirituellen Idee - ich wollte keine generelle Parallele zwischen beiden herstellen.
    oke^^

    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Mmh... lass mich überlegen ... kaputte Ruine, halb verwüstet Stadt, kaputter Traumplanet ... ganzes Raumschiff - […]wird nur zerstörtes Land gezeigt. Mehr geht in der Kürze des Films doch schon gar nicht mehr.
    Wie gesagt, so wirkliche Weltuntergangsstimmung hab ich net verspürt. Das ist aber eher meine subjektive Meinung Um mal die Diskussion zu kürzen^^

    Zitat Zitat von Kzadur Beitrag anzeigen
    Es werden Entscheidungen getroffen, die man bis zum Ende durchzieht - und man hat hier eindeutig einen klassischen Film, mit traditioneller Erzählweise im Blick. Das ist nicht verkehrt, es wirkt vielleicht etwas steif, das ist aber kein Grund, dem Film keine Seele zu attestieren - ich empfinde ihn nach wie vor als gelungen, wenn man sich auf ihn einlässt. Vielleicht beeindrucken mich auch die digitalen Figuren einfach mehr als andere - so genau weiß ich das auch gar nicht zu sagen.
    Jetzt steht aber bei mir immer noch die Frage im Raum: Square hatte sein ganzes Budget dort reingesteckt. Wenn es nur um einen Film ginge, hätte dieser zugänglicher gestaltet werden können, wenn es um was persönliches geht: Bitte, aber mir gefällt dieser geschmack nich xD

    (hab gerade viel zu tun, deswegen die recht kurzen dürftigen antworten zum schluss)
    NYANNYANNYANNYANNYANNYAN

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