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Über half_baked222

Allgemeines

Geburtsdatum
22.12.1981 (37)
Über half_baked222
Begrüßung:










Ich heiße ... Erwin Lottemann, bin 500.000 Jahre alt und eröffne mit dem Papst in 66 Jahren eine Herren-Boutique in Wuppertal...
Drückt ja nicht den roten Knopf! Unter gar keinen Umständen! Denn der jagt direkt Electronic Arts in die Luft... Hups, mehr Einladung als Abschreckung - auch egal.
Von vorne: Kamera ... Klappe ... Action! Alles fing mit dem Game Boy an. Ach Quatsch, doch eher mit 'nem Game & Watch, bei dem ich dafür sorgen durfte, daß keine vertrottelten Fußgänger in Gullis stolpern - ja, auf Realismus wurde schon damals größten Wert gelegt. Über SNES (mit Killerpilzen und Aggroschildkröten), PlayStation (Beutelratten plus reichlich Pixelmatsch), PlayStation 2 (formschönen Treppen) und GameCube (the Killerpilze strike back) bin ich dann zu dem geworden, was man neudeutsch "Konsolero" taufen würde. Die eine oder andere Session
mit Commodore, Mega Drive, Nintendo 64, Xbox, Xbox 360 hat sich dazu gesellt, die Kästen sind allerdings nie in mein Inventar gewandert.
Mein Herz hängt nach wie vor in der 16-Bit-Generation fest. Nie waren Spiele kurzweiliger und ausgereifter als damals. Keine Kamera, die magisch durch Wände wanderte oder gar magnetisch daran festhing, so daß nichts zu sehen war. Pop-ups? Gab's nicht, interessierte keine Sau. Treppeneffekte, niedrige Framerate, klobige Helden, flache Story, schlechte Synchronisation? Alles fremde Schimpfwörter aus einem weit, weit entfernten Universum. Sorgenfrei war unser Hobby damals. Sequel-Wahnsinn und Marketing-Overkill, früher höchstens ein Alptraum. Wir alle waren höchst zufrieden, schlußendlich doch nur ein paar Freaks und trotzdem bestens unterhalten. Eine Zeit, in der der Profit nicht zu regieren schien. Eine Zeit, die zwar umkämpft war, doch darauf abzielte, uns nur unterhalten zu wollen. Vor allem Nintendo und Sega kämpfen um die Vorherrschaft, doch den heutigen belanglosen Müll schien es noch nicht zu geben, der tagtäglich über jede Webseite schwappt. Massenmarkt ohne Massenmarkt. Spiele hatten Ecken und Kanten, waren aber trotzdem liebenswert. Beam me back, Scotty.
Die Freizeitvergeudung mit der schönsten Nebensache der Welt hat einige Berge und Täler durchschritten - mal juckte es mehr, mal weniger. Waschen hat nicht geholfen. Aktuell ist zum Ausklang der Generation eher Flaute angesagt, bevor es in einem Jahr mit den nächsten Spielkisten in die Vollen geht. Zu Zeiten der PS nahm der Wahnsinn ungeahnte Grenzen an, das Teil hat geglüht und ich alle Spiele mußten leiden, die mir in die Krallen fielen. Zocken bis zur Ekstase... Gleichzeitig hatte ich für gut 2 Jahre so ziemlich jedes Mag am Markt gelesen und gehortet, welches mit Videospielen zu tun hatte.









Seinerzeit war die Fun Generation meine absolute Nr. 1 und hatte mich dazu bewogen, mein bisher erstes und einziges Zeitschriftenabo abzuschließen. Bonusinfo: Sie ist es auch heute noch. Leider machte die FG im Laufe der Jahre einige Entwicklungen durch, die mir nicht besonders gefielen und schlußendlich gab es seinerzeit ein relativ neues Mag, was mir einen Tick besser gefallen hatte. Passenderweise war vorab im Schwestermag eine Anzeige mit "G-Police"-Cover geschaltet und der eine oder andere imaginäre Fingernagel mußte dran glauben, das Zeitschriftenfieber war ohnehin sehr hoch. Schon vor dem Start wußte ich, ein ganz besonderer Beruckstoff würde auf mich zukommen. Überraschung, es war die play. Ich war drauf und dran, das Abo meiner Geliebten zu kündigen, um stattdessen die play monatlich im Briefkasten begrüßen zu dürfen. Faul wie ich bin, wurde der Plan ins Kühlfach gestopft. Doch es regelte sich alles automatisch: Das beste Multiplattform-Heft aller Zeiten wurde zu Grabe getragen und alle Abnehmer wanderten automatisch zur play. Mit Sven im Chefsessel war ein würdiger Nachfolger für Götz gefunden, der einst am Ruder der FG für unendlichen Lesespaß gesorgt hatte.
Allgemein bin ich in Zeitschriften vernagelt. Wer auf dem Pott seine Ruhe haben will, braucht ohnehin was zu lesen. Und da ich das eine oder andere Stündchen bereits auf dem Donnerbalken verbracht habe, will ich Lesestoff. Online schön und gut, doch ist mein Lokus offline und wird es bleiben. Was Handfestes, hübsch präsentiert und mit lesenswerten Geschichten, um die Gedanken kreisen zu lassen. Das Stöbern in Zeitschriftenregalen, stets neue Inhalte und ein anderes Erscheinungsbild. Manche Hefte schaffen es, einem direkt zuzuwinken und schreien einen an, man möge sie doch bitte gefälligst mit nach Hause nehmen. Jeden Monat das gleiche und doch stets andere Szenario, das neugierige Blättern. Überraschung vorprogrammiert, alle vier Wochen ist Weihnachten!
Äußerst schade, daß immer weniger zu schätzen wissen, was einem zum kleinen Preis überhaupt geboten wird. Am Bildschirm irgendwelche Pressemetteilungen verfolgen, ganz klasse, das scheint die Zukunft zu sein. Überhaupt scheint Lesen scheint ein Problem zu sein. Kurz was überflogen und unzählige sind der Meinung, sie wüßten, worum es ginge. Journalistische Aufbereitung, ein Magazin mit Seele, nicht relevant für die Konsum- und Wegwerfgesellschaft, die sich immer breiter macht.









Nach ersten Schritten in der virtuellen Welt (Schuhgröße: etliche Monate) folgte nach totgelegter Leitung und reichlicher Abstinenz anno Mai 2002 der folgerichtige Schritt ins unbestritten beste Forum aller Zeiten: das play-Forum (* 22. April 2002 auf playplaystation.com, Internet, virtuelle Weiten; ? 21. August 2006 auf playplaystation.com; wiederauferstanden als Telemassaker)
Im Laufe der Jahre fanden sich dort allerhand seltsame Gestalten zusammen: Über pessimistische Zyniker, die sich vorwiegend in Sarkasmus übten, trinkensfreudige Laborratten, rockende Riesen, in Pappe gefangene Gabelsstapler, seltsame Vögel mit Salami-Excalibur im Anschlag, furzende Kernassis, Pistazien-abhängige Kakao-Trunkenbolde mit Mettphobie, laber- wie schBÄMwütige volltrunkene Elchtester, von der Zivilisation abgeschnittene Cowboys, linkpostende Urzeitviecher, Prototypen des Katamaris, obszöne Bulettenfeinschmecker, Liebhaber von portugiesischem Rotbier, mit Schweiß gebadete Paarungstänzer, Möbelfetischisten, schreinernde Karnevalsanhänger (... bei weitem nicht vollständig) und genetisch von mütterlicher Seite vorbelastete Abkassierer war alles vertreten. Die Gesinnung ist unumstößlich identisch, etliche Treffen wurden angebraumt. Wer diesen Trümmerhaufen nicht kennt, hat gelitten.
Das Schicksal wollte es so, daß nach längst vergessen Tagen ein roter Fuchs, einstiger Weggefährte früherer Zeiten, aus der Ferne das schlafende Dorf aufsuchte. Während die Schnarchlaute immer lauter wurden, machte sich der Kamerad auf, ein Aufputschmittel zu erschaffen. Um nicht zu lange Fabelgeschichten erzählen zu müssen: Es gelang ihm, den Fluch der Zeichen zu trotzen. So borg er das Unvermeidbare aus dem Boden. Das Telemassaker erhob sich aus der Asche des Vergessens und küßte die Sonne. Die Band ist zurück! Die Instrumente sind entrostet und der Sound ist legendär wie damals. PXM ist unsere Melodie, der Groove zur Unsterblichkeit. Nehmt alles Schöne, das euch bisher begegnet ist, quadriert es und macht daraus eine Software. Genau das ist das ruhmreiche 3-Frames-Board, majestätisch in seiner Anmut. Linear my ass...









Bekanntlich sagen Bilder mehr. Insofern Gott oder die Terrorkom es gut mit meinen Besuchern gemeint hat, rotiert hier jetzt etwas (nein, nicht "The very best of Volksmusik") und zwar im brandneuen, weltexklusiven Format hbtv:

76p0,2









Ehre, wem Ehre gebührt. Immer dann, sobald mir die Muße die Zunge in den Rachen schiebt, werkel ich zu gerne an Graphiken rum. Hier ein Tröpfchen Layout, dort ein paar Pixel verschoben, Medien sind spannend wie zeitraubend. Meine Bastelstube hat einige Spielerei hervorgebracht. Es gibt keine Grenzen und wirres bis amüsantes Zeuch ist immer gut zu gebrauchen. Meine Vorliebe für Zeitschriften, ein Klacks Erfahrung mit der Technik und der hämmernde Gedanke "Ach, wäre doch bloß..." haben mich dann dazu gezwungen, Fantasy-Cover ehemaliger Magazine zu entwerfen. Das Logo Vektor für Vektor nachgestellt, ein paar Fonts hervorgekramt, das Layout zu großen Teilen übernommen, ein halbwegs taufrisches Artwork eingestreut und das mit mit meinem Auge gekreuzt ergibt dann das, was hier zu sehen ist. Genau so und nicht anders sollten die Hefte heute aussehen. Wie auch immer.














Hilfsmittel dieses Profils: ??? kB, Schlafentzug, Coke, www, Fluppen, Windows Taschenrechner, verdreckte Kugelmaus, Nudel up
Special Thanx: ImageBanana, Adobe, die grauen Zellen
No Thanx: Macromedia (kann sich mit dem Teufel ficken)
... to be updated









Mortal Kombat vs. Street Fighter - der feuchte Traum zahlreicher schlafloser Nächte. Wie sähe das aus, wenn sich Midway und Capcom an einen Tisch setzen würden? Kein 3D-Mist, sondern hausgemachte 2D-Action direkt ins Gesicht. Nun, diese Frage kann PROXICIDE beantworten. Wer auch immer das sein mag, er kann jedenfalls im Gegensatz zu mir ausgezeichnet mit Flash umgehen und hat ein Fantasy-Crossover zusammengeschustert, das seinesgleichen sucht. Insgesamt gibt es drei Episoden der Flash-Kunst aller erster Kanone, wovon ich nur den Traffic schnorre.
by PROXICIDE
Biografie:
Lappen, Zyniker
Wohnort:
Keller

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hbtv | play | what is PCPP?
fun generation03/0704/0705/0706/0707/0708/0709/0710/0711/0712/07

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Kostenlose XBL-Avatar Gegenstände (derzeit: Tomb Raider T-Shirt) 04.04.2010 02:40
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Neue Einträge

Von nichts kommt nichts

half_baked222 (18.09.2007 um 20:17 Uhr)
Sagt man so. Doch was bedeutet das? Kommt von nichts nichts oder eher vom Nichts nichts? Es ist an der Zeit zu hinterfragen.

Theorie 1: Käme von nichts nichts, hieße das zwangsläufig, daß sich zu nichts nichts gesellt habe, nichts sich also vermehrte. Recht gewagt, dieser sich aufdrängende kausale Zusammenhang. Wie pflanzt sich nichts fort? In welcher Umgebung genau haust nichts und wie zur Hölle gestaltet sich diese Vermengung von nichts und nichts? Nun, nichts ist somit allgegenwärtig

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Den Blog zum Gärtner gemacht

half_baked222 (27.02.2007 um 17:50 Uhr)
Die Wiesen so grün. Alles blüht und gedeiht in Eintracht. Ein ewig scheinendes Blau von oben, abgelöst durch die Röte des Abends, die Flächen eingehüllt in ein sanftes Gelb, das schimmert. Harmonische Farben erleuchten den Ort des Friedens und bringen ihn zum Strahlen. Nie dagewesene, unbekannte Blumen sprießen aus dem Boden empor. Eine Blütennummer jagt die nächste. Schmetterlinge fliegen umher, Vogelzwitschern. Bedächtlich friedvolle Stille als Abbild der leisen natürlichen Geräuschkulisse. Flora

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Meine Stadt, mein Bezirk, mein Viertel, ... mein Blog!

half_baked222 (20.02.2007 um 05:52 Uhr)
Auf meinem trockenen Brötchend kauend, versuche ich gerade eine Verbindung herzustellen - ja auch in ein fremdes Universum, aber doch primär zum Titel. Wie wohl Kakao vom Mars schmecken mag? Vermutlich staubig.

[ein paar Tage später...]

Nachdem ich bei der Untersuchung der außerplanetarischen Kakaokühe immer noch keinen Schritt weiter gekommen bin, geschweige denn einen Anhaltspunkt dafür habe, wie das Erscheinungsbild der Grasvernichter vom Mars denn geartet sein mag,

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Der Blog mit 9 Volt

half_baked222 (02.02.2007 um 19:13 Uhr)
Hä? Watt? Ne, Volt! Es gibt bestimmte Regelmäßigkeiten, die absolut verläßlich sind und immer sein werden. Bombensicher, in Stein gemeißelt, unumstößlich, unermüdlich; nur ein paar schmückende Wie-Wörter.

Dazu gehört zweifelsohne die liebsame Batterie. Der kleine Helfer in der Not, der zufrieden seinen Platz findet und, ohne direkt zur Gewerkschaft zu rennen, treu seinen Dienst verrichtet. Wo wäre die Menschheit ohne die stille wie selbstlose Ressource? Sämtliche Uhren träten plötzlich

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Die innere Blogade

half_baked222 (01.02.2007 um 03:12 Uhr)
Zwang. Verworrene Gedanken, seltsame Visionen. Und Schweiß. Fußgeruch nicht ausgeschlossen. Um es frei nach Hape zu formulieren:

Das ganze Leben ist ein Test,
und wir sind nur die Probanden,
das ganze Leben ist ein Test,
ja und wir pauken, pauken, pauken.

Dieses allgegenwärtige Gefühl, ständig alles richtig zu machen mit Extraprozenten und Zuckerguß oben drauf - quasi die Richtigkeit neu erfinden. Alles kein Problem, geht doch mit links. Hauptsache,

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