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  1. #31
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    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Du verstehst offensichtlich weder wo der Begriff herkommt noch was er bedeutet.
    Was er bedeutet ist mir klar, aber es handelt sich dabei nun mal um eine Art "abwertendes Label". Das finde ich in diesem Fall bei Themen wie Totschlag ziemlich unpassend.
    Wo der Begriff herkommt, spielt keine große Rolle mehr. Denn heute ist er nun mal ein rechter Kampfbegriff:
    Zitat Zitat von Wikipedia
    Virtue signalling wurde zum Kampfbegriff amerikanischer Konservativer gegen Liberale und Linke, etwa auf der rechten Nachrichtenwebsite Breitbart.
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Virtue_signalling
    Geändert von StHubi (03.06.2020 um 06:54 Uhr)

  2. #32
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    Zitat Zitat von StHubi Beitrag anzeigen
    Was er bedeutet ist mir klar, aber es handelt sich dabei nun mal um eine Art "abwertendes Label". Das finde ich in diesem Fall bei Themen wie Totschlag ziemlich unpassend.
    Du verdrehst die Zusammenhänge. Der Begriff wird allen voran für Menschen verwendet, die ihre Gutartigkeit wie auf einem Schild vor sich hertragen, das Richtige nicht tun, weil es richtig ist, sondern um zu demonstrieren, was für ein guter Mensch man ist. Das ist selbstinszenierend und falsch. Du fragst dich wirklich, was falsch daran ist, eine "Tugend" öffentlich zu demonstrieren? Auf diese Art und Weise? Glaubst du wirklich, dass das aus den richtigen Gründen passiert? Dass es hier lediglich darum geht, seine persönlichen Tugenden nach Außen zu tragen?
    Wo der Begriff herkommt, spielt keine große Rolle mehr. Denn heute ist er nun mal ein rechter Kampfbegriff
    Die Wortherkunft spielt eine entscheidende Rolle bei der Wortbedeutung. Eine Vielzahl von Begriffen wurden und werden pervertiert und neu konnotiert. Die Kernbedeutung ist damit nicht negiert, noch dazu ist dein Einwand grob verallgemeinernd und ein Stück weit denunzierend. "Breitbart benutzt den Begriff, nun ist er für alle anderen ruiniert." In welcher Welt entspricht das der Wahrheit? ...
    Ich lege auch gerne einen weiteren Standpunkt offen: Ich bin Politik in Videospielen leid. Wer glaubt, dass Videospiele nicht apolitisch sein können oder in der heutigen Zeit politisch sein müssen, der irrt.
    Geändert von Umrael (03.06.2020 um 08:51 Uhr)
    TheRattlesnake gefällt dieser Beitrag.

  3. #33
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    Wie so oft sind wir eben unterschiedlicher Meinung. Ich kann auch nur meinen Standpunkt darlegen, was dich das nicht überzeugen soll. Aber der Reihe nach:
    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Du verdrehst die Zusammenhänge. Der Begriff wird allen voran für Menschen verwendet, die ihre Gutartigkeit wie auf einem Schild vor sich hertragen, das Richtige nicht tun, weil es richtig ist, sondern um zu demonstrieren, was für ein guter Mensch man ist. Das ist selbstinszenierend und falsch. Du fragst dich wirklich, was falsch daran ist, eine "Tugend" öffentlich zu demonstrieren? Auf diese Art und Weise? Glaubst du wirklich, dass das aus den richtigen Gründen passiert? Dass es hier lediglich darum geht, seine persönlichen Tugenden nach Außen zu tragen?
    Mir persönlich ist VOLLKOMMEN egal, warum jemand Solidarität zeigt. Deine Unterstellung, dass das hier aus falschen Motiven geschieht, kann ich auch nicht nachvollziehen. Denn dass man Solidarität zeigt, halte ich für notwendig um die Tat möglichst wirksam zu verurteilen. Vor allem in diesem Fall geht es ja um grundsätzliche Rechte.

    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Die Wortherkunft spielt eine entscheidende Rolle bei der Wortbedeutung. Eine Vielzahl von Begriffen wurden und werden pervertiert und neu konnotiert. Die Kernbedeutung ist damit nicht negiert, noch dazu ist dein Einwand grob verallgemeinernd und ein Stück weit denunzierend. "Breitbart benutzt den Begriff, nun ist er für alle anderen ruiniert." In welcher Welt entspricht das der Wahrheit? ...
    Wir leben leider nicht in einer von der realen Welt isolierten Blase und die Verwendung bestimmter Begriffe fällt da gleich auf. Das passiert mir insbesondere, wenn englische Begriffe in einem deutschen Forum fallen. Du schreibst ja selbst, dass diese Begriffe "neu konnotiert" wurden. Ab einem bestimmten Punkt sind sie dann leider kaum noch von ihrem üblichen Gebrauch/Umfeld zu trennen.

    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Ich lege auch gerne einen weiteren Standpunkt offen: Ich bin Politik in Videospielen leid. Wer glaubt, dass Videospiele nicht apolitisch sein können oder in der heutigen Zeit politisch sein müssen, der irrt.
    In meinen Augen waren Videospiele schon immer politisch. Sie haben nur vielleicht bis vor einiger Zeit stets deine politische Position unterstützt bzw. repräsentiert oder einfach deine Position nicht kritisiert. Dass du dich jetzt daran störst, hat eben mit sehr viel mehr anderen Perspektiven oder Ansichten zu tun, die sich heute darin ausdrücken. Die muss man natürlich nicht immer teilen, aber mir liegt es fern sie grundsätzlich zu vermeiden - damit geht einem schon ein gewaltiger Teil der heute verfügbaren Spiele verloren.
    Selbst "apolitisch zu sein" ist übrigens auch schon wieder ein politisches Statement Einen Zwang zu einem politischen Statement sehe ich aber auch nicht. Es gibt aber meistens eines, ob man will oder nicht...

  4. #34
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    Zitat Zitat von StHubi Beitrag anzeigen
    Mir persönlich ist VOLLKOMMEN egal, warum jemand Solidarität zeigt.
    Dann ist es auch völlig in Ordnung, wenn höhere Repräsentantenposten unseres Landes mit den Stimmen der AfD vergeben werden. Die Beweggründe und die erwarteten Folgen sind offensichtlich völlig irrelevant.
    Deine Unterstellung, dass das hier aus falschen Motiven geschieht, kann ich auch nicht nachvollziehen.
    Nicht? Das ist überraschend.
    Denn dass man Solidarität zeigt, halte ich für notwendig um die Tat möglichst wirksam zu verurteilen. Vor allem in diesem Fall geht es ja um grundsätzliche Rechte.
    Geschäfte werden geplündert, Menschen verletzt und getötet, Existenzen zerstört. Selbst die wenigen Habseligkeiten eines Obdachlosen wurden angezündet. Es geht offensichtlich nicht allen um grundsätzliche Rechte. Auf Konzerne beschränkt, geht es vielen um Geld. Deswegen endet die Solidarität dort, wo Geldeinbußen hingenommen werden müssen. Zeig mir die Solidarität für Hongkong von Unternehmen wie Sony. Es gibt sie nicht. Bitte sei nicht so naiv zu glauben, dass die Motivation dahinter rein ist.
    Wir leben leider nicht in einer von der realen Welt isolierten Blase und die Verwendung bestimmter Begriffe fällt da gleich auf. Das passiert mir insbesondere, wenn englische Begriffe in einem deutschen Forum fallen. Du schreibst ja selbst, dass diese Begriffe "neu konnotiert" wurden. Ab einem bestimmten Punkt sind sie dann leider kaum noch von ihrem üblichen Gebrauch/Umfeld zu trennen.
    Ich schrieb auch, dass sie pervertiert wurden. Die Wortbedeutung ist nicht getrennt von seiner Herkunft und seinem ursprünglichen Sinngehalt. Möchtest du den Begriff einseitig bestimmen? Nur zu. Ihn als "rechten Kampfbegriff" zu klassifizieren und ihm damit jeden sinnvollen Beitragsgehalt nehmen zu wollen, wäre jedoch unangebracht. Dass es gute Gründe für Skepsis gibt, kann ich belegen. Drei Beispiele habe ich mit Blizzard, Disney und Sony bereits gegeben. Es ist nicht schwierig weitere zu finden.
    In meinen Augen waren Videospiele schon immer politisch. Sie haben nur vielleicht bis vor einiger Zeit stets deine politische Position unterstützt bzw. repräsentiert oder einfach deine Position nicht kritisiert. Dass du dich jetzt daran störst, hat eben mit sehr viel mehr anderen Perspektiven oder Ansichten zu tun, die sich heute darin ausdrücken. Die muss man natürlich nicht immer teilen, aber mir liegt es fern sie grundsätzlich zu vermeiden - damit geht einem schon ein gewaltiger Teil der heute verfügbaren Spiele verloren.
    Videospiele funktionieren nach ihren eigenen Regeln. Eine Eingliederung von Realpolitik ist unnötig und der Mehrwert fraglich. Was ist das Politische an Tetris? Super Mario? Mario Kart? Crash Bandicoot? Es braucht keine politische Agenda mitzuschwingen, um ein Spiel zu etwas zeitlosem zu machen.
    Selbst "apolitisch zu sein" ist übrigens auch schon wieder ein politisches Statement
    Ein eleganter Ausweg. Diesen Weg gehe ich allerdings nicht mit. Diese Logik ist fehlerhaft. Keine Partei zu ergreifen ist keine eigene Partei.
    Einen Zwang zu einem politischen Statement sehe ich aber auch nicht. Es gibt aber meistens eines, ob man will oder nicht...
    Niemand ist gezwungen, völlig richtig. Immer, wenn moralische Entscheidungen in Spielen viele virtuelle Leben beeinflussen würden, ist es im Grunde genommen politisch. Das ist aber nicht der politische Einfluss, gegen den ich mich ausspreche. Das möchte ich deutlich machen.
    Geändert von Umrael (03.06.2020 um 09:50 Uhr)

  5. #35
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    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Dann ist es auch völlig in Ordnung, wenn höhere Repräsentantenposten unseres Landes mit den Stimmen der AfD vergeben werden. Die Beweggründe und die erwarteten Folgen sind offensichtlich völlig irrelevant.
    Dabei geht es um Machterhalt um jeden (moralischen) Preis, der massive Konsequenzen nach sich ziehen kann. Die Handlung an sich wäre schon verwerflich. Die Handlung sich gegen Rassismus und unangebrachte Polizeigewalt zu bekennen und deren Konsequenzen, sind dagegen ein ganz anderes Thema.

    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Geschäfte werden geplündert, Menschen verletzt und getötet, Existenzen zerstört. Selbst die wenigen Habseligkeiten eines Obdachlosen wurden angezündet. Es geht offensichtlich nicht allen um grundsätzliche Rechte. Auf Konzerne beschränkt, geht es vielen um Geld. Deswegen endet die Solidarität dort, wo Geldeinbußen hingenommen werden müssen. Zeig mir die Solidarität für Hongkong von Unternehmen wie Sony. Es gibt sie nicht. Bitte sei nicht so naiv zu glauben, dass die Motivation dahinter rein ist.
    Es geht selten allen Beteiligten um exakt das gleiche und viele überschreiten auch da wieder eine Grenze. Aber es gibt auch friedliche Proteste und nicht nur Ausschreitungen. Die Verurteilung der Tat ist hier das Kernthema und das können eben auch Unternehmen tun. Menschen sind eben inkonsequent und Unternehmen, die ja auch nur von Menschen gelenkt werden, sind es eben auch. Für darauf folgende Verstöße haben sie dann natürlich auch Kritik verdient. Aber für positive Handlungen zu verurteilen, halte ich das für ein komplett falsches Signal.

    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Ich schrieb auch, dass sie pervertiert wurden. Die Wortbedeutung ist nicht getrennt von seiner Herkunft und seinem ursprünglichen Sinngehalt. Möchtest du den Begriff einseitig bestimmen? Nur zu. Ihn als "rechten Kampfbegriff" zu klassifizieren und ihm damit jeden sinnvollen Beitragsgehalt nehmen zu wollen, wäre jedoch unangebracht. Dass es gute Gründe für Skepsis gibt, kann ich belegen. Drei Beispiele habe ich mit Blizzard, Disney und Sony bereits gegeben. Es ist nicht schwierig weitere zu finden.
    Deine Begründung ändert aber auch nichts an der üblichen Verwendung... Er ist einfach ein überflüssiges Label, das gerade im deutschsprachigen Raum überflüssig ist.

    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Niemand ist gezwungen, völlig richtig. Immer, wenn moralische Entscheidungen in Spielen viele virtuelle Leben beeinflussen würden, ist es im Grunde genommen politisch. Das ist aber nicht der politische Einfluss, gegen den ich mich ausspreche. Das möchte ich deutlich machen.
    Da haben wir wohl von unterschiedlichen Dingen geredet. Für mich steht z.B. die Abwesenheit einer politischen Aussage sehr leicht für Anarchie. Münzensammeln bei Mario oder ähnlichen Spielen kann als Abbild des kapitalistischen Grundgedanken gesehen werden. Eine politische Botschaft ist schnell gefunden.

  6. #36
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    Dieses Thema ist einfach viel zu komplex, vor allem weil es hier ja nicht mehr nur um Demonstrationen geht, sondern auch um Übergriffe gewisser Gruppierung, die das Chaos jetzt ausnutzen

    Dann geht man durch die Statistiken, da erkennt man 1. das weiße öfter erschossen werden als schwarze und 2. das schwarze eine wesentlich höhere kriminalitätsrate haben als weiße, von daher finde ich diese Black Lives Matter Aktion absoluter bullshit, denn Leben an sich ist wichtig

    Dann schaut euch doch mal hier in DE um, hier wird nicht geschossen, aber ich habe schon mehr als 1 mal mitbekommen, dass Polizisten ihre Staatsgewalt zu Ihrem Vorteil nutzen und Personen zu Unrecht festgehalten oder durchsucht wurden

    Warum das Thema gerade so im Fokus ist hat ebenfalls mehrere Gründe, unter anderem:

    1. Es passiert in den USA

    2. Ablenkung von anderen Themen (Corona gibt es anscheinend auf einmal nicht mehr)

    Ich finde es seltsam, das auf einmal alle druchdrehen obwohl es 1. ganz andere Probleme auf der Welt gibt und 2. das Thema Rassismus und Ausnutzung der Polizeistatus schon lange ein Thema ist



  7. #37
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    Zitat Zitat von LordVessex Beitrag anzeigen
    Dann geht man durch die Statistiken, da erkennt man 1. das weiße öfter erschossen werden als schwarze und 2. das schwarze eine wesentlich höhere kriminalitätsrate haben als weiße, von daher finde ich diese Black Lives Matter Aktion absoluter bullshit, denn Leben an sich ist wichtig
    Dass Leben an sich wichtig ist, bestreitet niemand. Aber die schwarze Bevölkerung in den USA hat wirklich berechtigte Sorgen, das ihres durch ein Zusammentreffen mit der Polizei vorzeitig endet. Denn in absoluten Zahlen mag deine Darstellung noch stimmen. Wenn man das dann aber hoch rechnet auf die Anteile der Gesamtbevölkerung ist das Verhältnis wirklich übel. Denn Minderheiten müssten eigentlich entsprechend ihres Anteils an der Gesamtbevölkerung seltener in diesen Statistiken auftauchen. In dieser Statistik von 2015 werden nach dieser Rechnung z.B. fünfmal so viele schwarze wie weiße Amerikaner erschossen:
    https://www.zeit.de/gesellschaft/zei...istik-guardian
    Wenn schwarze Bürger von der Polizei immer wieder verdachtslos (von der Hautfarbe mal abgesehen ) schikaniert werden, kommt natürlich eine andere Kriminalitätsrate zustande. Das bildet dann aber eben nicht ab, welche Bevölkerungsgruppe wie kriminell ist.

    Zitat Zitat von LordVessex Beitrag anzeigen
    Ich finde es seltsam, das auf einmal alle druchdrehen obwohl es 1. ganz andere Probleme auf der Welt gibt und 2. das Thema Rassismus und Ausnutzung der Polizeistatus schon lange ein Thema ist
    Je länger ein Problem nicht korrigiert wird, desto heftiger fallen die Reaktionen aus. In einem Rechtsstaat darf so etwas nicht passieren und es ist wirklich nicht verständlich, wieso es 1 Woche gedauert hat, bis der Täter angeklagt wurde. Dass dieses mal die Tat aufgezeichnet wurde, tut ihr übriges.
    [zen] gefällt dieser Beitrag.

  8. #38
    Avatar von Umrael
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    Zitat Zitat von StHubi Beitrag anzeigen
    Dabei geht es um Machterhalt um jeden (moralischen) Preis, der massive Konsequenzen nach sich ziehen kann. Die Handlung an sich wäre schon verwerflich. Die Handlung sich gegen Rassismus und unangebrachte Polizeigewalt zu bekennen und deren Konsequenzen, sind dagegen ein ganz anderes Thema.
    Mir persönlich ist VOLLKOMMEN egal, warum jemand Solidarität zeigt.
    ¯\_(ツ)_/¯
    Dir scheint es gleich zu sein, ob jemand etwas nur sagt oder auch meint. Mir nicht.
    Zudem wären die Konsequenzen begrenzt. Nicht die AfD kam so an die Macht, sondern ein SPD-Mann. Die Empörungswelle war demokratiefeindlicher Aktionismus.
    Aber für positive Handlungen zu verurteilen, halte ich das für ein komplett falsches Signal.
    Ich verurteile nicht die Handlung, ich hinterfrage Beweggründe.
    Deine Begründung ändert aber auch nichts an der üblichen Verwendung... Er ist einfach ein überflüssiges Label, das gerade im deutschsprachigen Raum überflüssig ist.
    Ich kenne keinen deutschen Begriff, der heuchlerische Moralprofilierung in gleicher Weise auf den Punkt bringt. Ich höre mir gerne deine Alternative an.
    Für mich steht z.B. die Abwesenheit einer politischen Aussage sehr leicht für Anarchie. Münzensammeln bei Mario oder ähnlichen Spielen kann als Abbild des kapitalistischen Grundgedanken gesehen werden. Eine politische Botschaft ist schnell gefunden.
    Das ist absurd. Es ist pure Spekulation und Interpretation, keine Politik. Auf gleicher Weise kann man alles verdrehen.

    Denn Minderheiten müssten eigentlich entsprechend ihres Anteils an der Gesamtbevölkerung seltener in diesen Statistiken auftauchen.
    Nicht wenn sie überproportional in der Kriminalitätsstatistik auftauchen. Es ist leider hier der Fall. Das ist nicht mit einfacher Schikane zu erklären. Kennst du die Zahlen?
    Der Polizist, der hier für den Tod verantwortlich ist, ist zur Rechenschaft zu ziehen und verdient ein Strafmaß, das die Schwere der Situation widerspiegelt. Das, was hier aber passiert , ist keine Gerechtigkeit.
    Geändert von Umrael (03.06.2020 um 12:23 Uhr)

  9. #39
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    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    ¯\_(ツ)_/¯
    Dir scheint es gleich zu sein, ob jemand etwas nur sagt oder auch meint. Mir nicht.
    Zudem wären die Konsequenzen begrenzt. Nicht die AfD kam so an die Macht, sondern ein SPD-Mann. Die Empörungswelle war demokratiefeindlicher Aktionismus.
    Ich kann Menschen nicht in den Kopf gucken. Deswegen unterstelle ich ihnen aber auch nicht einfach niedere Motive beim Zeigen von Solidarität. Das Ergebnis ist mir da eben wichtiger.
    Wir haben hier ursprünglich über eine Handlung geredet und nicht über Konsequenzen, wie du mit deinem AfD-Beispiel. Wahlen haben immer Konsequenzen und du meinst übrigens einen FDP- und nicht SPD-Mann. Dessen Partei hat gerade mal so die 5 Prozent-Hürde geschafft. Es wäre demokratiefeindlich gewesen den Willen der absoluten, eindeutigen Mehrheit hier komplett unter den Tisch fallen zu lassen und das einfach zu akzeptieren.

    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Ich verurteile nicht die Handlung, ich hinterfrage Beweggründe.
    Auch Fragen zeigen in welche Richtung deine Gedanken und somit deren Verurteilung gehen...

    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Ich kenne keinen deutschen Begriff, der heuchlerische Moralprofilierung in gleicher Weise auf den Punkt bringt. Ich höre mir gerne deine Alternative an.
    Immerhin hast du mit deiner Definition nochmal die Bedeutung als rechter Kampfbegriff offenbart.
    Heuchelei hätte jedenfalls auch genügt.

    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Das ist absurd. Es ist pure Spekulation und Interpretation, keine Politik. Auf gleicher Weise kann man alles verdrehen.
    Natürlich ist das Interpretation und die gibt es in der Kunst eigentlich immer. Denn Kunst wirkt auf Menschen eben immer unterschiedlich.
    Wenn das in deinen Augen nicht gestattet ist, wüsste ich wiederum auch nicht, welches Spiel dann noch eine politische Agenda verbreiten würde.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Nicht wenn sie überproportional in der Kriminalitätsstatistik auftauchen. Es ist leider hier der Fall. Das ist nicht mit einfacher Schikane zu erklären. Kennst du die Zahlen?
    Der Polizist, der hier für den Tod verantwortlich ist, ist zur Rechenschaft zu ziehen und verdient ein Strafmaß, das die Schwere der Situation widerspiegelt. Das, was hier aber passiert , ist keine Gerechtigkeit.
    Wie ich oben schon geschrieben hatte, ist die Statistik nicht wirklich aussagekräftig. Schwarze werden nachweislich häufiger von der Polizei kontrolliert und schikaniert. Kein Wunder, dass dann auch mehr Straftaten in der Statistik auftauchen.
    Der Polizist ist nur einer von vielen Rassisten bei der US-Polizei. Über diesen gab es schon 18 Beschwerden, bevor er diese Tat begangen hat. Es ist aber NICHTS passiert.

  10. #40
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    Zitat Zitat von StHubi Beitrag anzeigen
    Ich kann Menschen nicht in den Kopf gucken. Deswegen unterstelle ich ihnen aber auch nicht einfach niedere Motive beim Zeigen von Solidarität. Das Ergebnis ist mir da eben wichtiger.
    Das ist Opportunismus in Reinform. Warum ist es falsch, wenn ein - wie in deinem Beispiel - ein FDP-Politiker mit AfD-Stimmen ins Amt gelangt? Von der Leyen hat es im EU-Parlament offensichtlich auch nicht gestört.
    Wir haben hier ursprünglich über eine Handlung geredet und nicht über Konsequenzen, wie du mit deinem AfD-Beispiel.
    Nein, ich zumindest habe alle Aspekte beleuchten wollen.
    Wahlen haben immer Konsequenzen und du meinst übrigens einen FDP- und nicht SPD-Mann.
    Nein, tatsächlich nicht.
    Dessen Partei hat gerade mal so die 5 Prozent-Hürde geschafft. Es wäre demokratiefeindlich gewesen den Willen der absoluten, eindeutigen Mehrheit hier komplett unter den Tisch fallen zu lassen und das einfach zu akzeptieren.
    Wir leben in einer repräsentativen Demokratie. Das war völlig rechtens und auch keine Ausnahme.
    Auch Fragen zeigen in welche Richtung deine Gedanken und somit deren Verurteilung gehen...
    Eine herbe Unterstellung. Geht es dir plötzlich um meine Beweggründe? Die sind doch so unwichtig.
    Immerhin hast du mit deiner Definition nochmal die Bedeutung als rechter Kampfbegriff offenbart.
    Heuchelei hätte jedenfalls auch genügt.
    Das ist doch erneut ein absurder Gedanke. Das ist keine Frage des politischen Spektrums. Es ist ein Versuch schon allein die Nutzung eines Wortes einer Politik zuzuordnen.
    Natürlich ist das Interpretation und die gibt es in der Kunst eigentlich immer. Denn Kunst wirkt auf Menschen eben immer unterschiedlich.
    Wenn das in deinen Augen nicht gestattet ist, wüsste ich wiederum auch nicht, welches Spiel dann noch eine politische Agenda verbreiten würde.
    Es gibt offensichtliche Beispiele wie Wolfenstein. Das Spiel war Mist, dementsprechend waren die Verkaufszahlen. Der Vorwurf der Entwickler? Erinnerst du dich? Ich hoffe doch.
    Und Mario jetzt kapitalistische Verherrlichung vorzuwerfen, weil man Münzen sammelt? Bitte, das kann es doch nicht sein.
    - - - Aktualisiert - - -

    Wie ich oben schon geschrieben hatte, ist die Statistik nicht wirklich aussagekräftig. Schwarze werden nachweislich häufiger von der Polizei kontrolliert und schikaniert.
    Woher hast du das? Aus einer Statistik, deren Aussagekraft gerade in Frage gestellt wurde?
    Töricht wäre es anzunehmen, dass es keine Rassisten und Menschen voller Hass in der Polizei gibt. Damit allein soll die Straftatstatistik erklärt werden? Todesursache Nummer 1 für Schwarze in den USA ist ein anderer Schwarzer.

  11. #41
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    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Das ist Opportunismus in Reinform. Warum ist es falsch, wenn ein - wie in deinem Beispiel - ein FDP-Politiker mit AfD-Stimmen ins Amt gelangt? Von der Leyen hat es im EU-Parlament offensichtlich auch nicht gestört.
    ...
    Nein, tatsächlich nicht.
    ...
    Wir leben in einer repräsentativen Demokratie. Das war völlig rechtens und auch keine Ausnahme.
    Sorry, aber diese Themen führen nun wirklich VIEL zu weit vom eigentlichen Thema weg. Den verlinkten Fall kannte ich nicht einmal. Rechtens bedeutet übrigens nicht automatisch "richtig".

    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Eine herbe Unterstellung. Geht es dir plötzlich um meine Beweggründe? Die sind doch so unwichtig.
    Da du nicht verstehen willst, dass bereits das Stellen einer Frage eine Position verdeutlicht und deine Spitzfindigkeiten nicht hilfreich sind, brauchen wir auch darüber nicht weiter zu diskutieren.

    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Das ist doch erneut ein absurder Gedanke. Das ist keine Frage des politischen Spektrums. Es ist ein Versuch schon allein die Nutzung eines Wortes einer Politik zuzuordnen.
    Die Verurteilung von angeblich heuchlerischer "Moral" als etwas verwerfliches findet meiner Erfahrung nach hauptsächlich auf der rechten Seite des politischen Spektrums statt.

    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Es gibt offensichtliche Beispiele wie Wolfenstein. Das Spiel war Mist, dementsprechend waren die Verkaufszahlen. Der Vorwurf der Entwickler? Erinnerst du dich? Ich hoffe doch.
    Und Mario jetzt kapitalistische Verherrlichung vorzuwerfen, weil man Münzen sammelt? Bitte, das kann es doch nicht sein.
    Ich habe Spielinhalte gemeint, so wie es deine Frage nach Super Mario oder Tetris eigentlich auch impliziert hat. Du kritisierst hier aber den Vorwurf der Entwickler, den ich leider nicht (mehr) kenne...

    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Woher hast du das? Aus einer Statistik, deren Aussagekraft gerade in Frage gestellt wurde?
    Töricht wäre es anzunehmen, dass es keine Rassisten und Menschen voller Hass in der Polizei gibt. Damit allein soll die Straftatstatistik erklärt werden? Todesursache Nummer 1 für Schwarze in den USA ist ein anderer Schwarzer.
    Das ergibt sich aus diversen Berichten, warum Schwarze kontrolliert werden. Oft gibt es dafür keinen begründeten Anlass.
    Geändert von StHubi (03.06.2020 um 13:11 Uhr)

  12. #42
    Avatar von LordVessex
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    Zitat Zitat von StHubi Beitrag anzeigen
    Dass Leben an sich wichtig ist, bestreitet niemand. Aber die schwarze Bevölkerung in den USA hat wirklich berechtigte Sorgen, das ihres durch ein Zusammentreffen mit der Polizei vorzeitig endet. Denn in absoluten Zahlen mag deine Darstellung noch stimmen. Wenn man das dann aber hoch rechnet auf die Anteile der Gesamtbevölkerung ist das Verhältnis wirklich übel. Denn Minderheiten müssten eigentlich entsprechend ihres Anteils an der Gesamtbevölkerung seltener in diesen Statistiken auftauchen. In dieser Statistik von 2015 werden nach dieser Rechnung z.B. fünfmal so viele schwarze wie weiße Amerikaner erschossen:
    https://www.zeit.de/gesellschaft/zei...istik-guardian
    Wenn schwarze Bürger von der Polizei immer wieder verdachtslos (von der Hautfarbe mal abgesehen ) schikaniert werden, kommt natürlich eine andere Kriminalitätsrate zustande. Das bildet dann aber eben nicht ab, welche Bevölkerungsgruppe wie kriminell ist.
    So einfach ist das nicht, du musst dazu auch die Kriminalitätsrate berechnen, die Standorte mit einbeziehen und acuh die Situationen, ich meinte mit meiner Statistik nur, dass die Aussage schwarze werden hier anders behandelt finde ich nicht korrekt ist, es gibt mehr als genug Videos auf youtube wo auch weiße brutal misshandelt, angeschossen oder ohne Grund festgehalten werden, hier gibt es ein allgemeines Problem mit der Polizei

    Zitat Zitat von StHubi Beitrag anzeigen
    Je länger ein Problem nicht korrigiert wird, desto heftiger fallen die Reaktionen aus. In einem Rechtsstaat darf so etwas nicht passieren und es ist wirklich nicht verständlich, wieso es 1 Woche gedauert hat, bis der Täter angeklagt wurde. Dass dieses mal die Tat aufgezeichnet wurde, tut ihr übriges.
    ich gebe dir da völlig recht, der Typ gehört weggesperrt und das ist ein riesen Problem, auch hier in DE, viele machthungrige Leute gibt es hier in der Polizei, es sollte hier wesentlich einfacher werden Verfahren einzuleiten und Polizisten deren Status zu entziehen

    Ich könnte hier ein paar Storys erzählen, das würdet ihr nicht glauben (hier wird man eventuell nicht erschossen, aber hier läuft trotzdem viel mit Erniedrigung, Belästigung und machtmissbrauch)



  13. #43
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    Zitat Zitat von LordVessex Beitrag anzeigen
    So einfach ist das nicht, du musst dazu auch die Kriminalitätsrate berechnen, die Standorte mit einbeziehen und acuh die Situationen, ich meinte mit meiner Statistik nur, dass die Aussage schwarze werden hier anders behandelt finde ich nicht korrekt ist, es gibt mehr als genug Videos auf youtube wo auch weiße brutal misshandelt, angeschossen oder ohne Grund festgehalten werden, hier gibt es ein allgemeines Problem mit der Polizei
    Das passt für mich nicht so wirklich zusammen. Unter den erschossenen Leuten sind ja leider auch oft unbewaffnete Menschen dabei - Anteilig mehr schwarze als weiße (siehe Artikel: 25% gegenüber 17%). Struktureller Rassismus gegen weiße ist aber auch nicht wirklich das Thema. Der Kommentar hier passt ganz gut


    Zitat Zitat von LordVessex Beitrag anzeigen
    Ich könnte hier ein paar Storys erzählen, das würdet ihr nicht glauben (hier wird man eventuell nicht erschossen, aber hier läuft trotzdem viel mit Erniedrigung, Belästigung und machtmissbrauch)
    Ich habe leider aus meinem Bekanntenkreis vor Jahren auch mal so eine Geschichte gehört. Manche Leute können mit verliehener Macht einfach nicht richtig umgehen. Aber die gibt natürlich keiner von denen ab bzw. gesteht sich auch nur selbst ein, Mist zu bauen

  14. #44
    Avatar von Umrael
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    Zitat Zitat von StHubi Beitrag anzeigen
    Rechtens bedeutet übrigens nicht automatisch "richtig".
    Möglich. Ich sehe jedoch einfach die Durchführung eines demokratischen Verfahrens. Auch die Politik der Gewählten ändert sich nicht. Es war ein reiner Empörungsakt.
    Da du nicht verstehen willst, dass bereits das Stellen einer Frage eine Position verdeutlicht und deine Spitzfindigkeiten nicht hilfreich sind, brauchen wir auch darüber nicht weiter zu diskutieren.
    Du echauffierst dich bereits über Fragen, weil du dabei direkt eine Positionierung auszumachen glaubst? Schubladendenken par Excellence.
    Die Verurteilung von angeblich heuchlerischer "Moral" als etwas verwerfliches findet meiner Erfahrung nach hauptsächlich auf der rechten Seite des politischen Spektrums statt.
    Anekdotischer Beweis: logischer Fehlschluss.
    Ich habe Spielinhalte gemeint, so wie es deine Frage nach Super Mario oder Tetris eigentlich auch impliziert hat. Du kritisierst hier aber den Vorwurf der Entwickler, den ich leider nicht (mehr) kenne...
    Wolfenstein war eine Mischung aus Politik im Spielinhalt als auch von den Entwicklern ausgehend. Der Entwickler machte die Spielerschaft für das miserable Verkaufsergebnis verantwortlich und warf ihnen vor, dass sie sich nicht klar gegen den Faschismus positionieren wollen.
    Das ergibt sich aus diversen Berichten, warum Schwarze kontrolliert werden. Oft gibt es dafür keinen begründeten Anlass.
    Anekdotischer Beweis: logischer Fehlschluss. Auf dieser Basis kann man nun wirklich nicht diskutieren.

  15. #45
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    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Du echauffierst dich bereits über Fragen, weil du dabei direkt eine Positionierung auszumachen glaubst? Schubladendenken par Excellence.
    Fragen, die jemand stellt, lassen einen Blick in seine Gedankengänge zu. In diesem Fall eine Position darin zu erkennen, ist nicht allzu schwer.

    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Anekdotischer Beweis: logischer Fehlschluss.
    Das ändert immer noch nichts daran, dass die Wikipedia mit Quellenangabe auch von einem rechten Kampfbegriff schreibt...

    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Wolfenstein war eine Mischung aus Politik im Spielinhalt als auch von den Entwicklern ausgehend. Der Entwickler machte die Spielerschaft für das miserable Verkaufsergebnis verantwortlich und warf ihnen vor, dass sie sich nicht klar gegen den Faschismus positionieren wollen.
    Irgendwie trägt die ganze Geschichte aber auch nichts zum eigentlichen Thema bei. Das Spiel wäre wohl kaum besser ohne real-politischen Kontext geworden (ich habe es aber auch nicht gespielt). Der Entwickler hätte nur seine übertriebene Behauptung nicht aufstellen können.

    Zitat Zitat von Umrael Beitrag anzeigen
    Anekdotischer Beweis: logischer Fehlschluss. Auf dieser Basis kann man nun wirklich nicht diskutieren.
    Das ist einer der Berichte, die ich dazu gelesen hatte, und auf die schnelle wiederfinden konnte und der andeutet, dass das Problem nicht nur in Ferguson besteht: https://www.deutschlandfunk.de/us-po...icle_id=313315

    Übrigens wird das sogar in der Wikipedia angesprochen: https://de.wikipedia.org/wiki/Polize..._Polizeigewalt

    Auch ein interessanter Artikel zum Zusammenhang der "Null-Toleranz-Strategie" der New Yorker Polizei und der heutigen Gewalt gegen Schwarze: https://www.spiegel.de/panorama/just...a-1008649.html

    Insbesondere in New York gibt es bis heute die Strategie "Stop-and-frisk" = Anhalten und Filzen. Verdachtslos, versteht sich. Überraschend viele Schwarze und andere Minderheiten wurden dabei bevorzugt angehalten - es waren 2017 etwa 90 % der angehaltenen Personen!
    Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Stop-a..._New_York_City

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