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  1. #46
    Avatar von Harlequin
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    Zitat Zitat von tikiwuku
    Weiß nicht was die Leute daran stört, ist doch nur eine Computerfigur!
    Und diese Einstellung ist meiner Meinung nach ein "Problem". Wer nur so denkt, kann sich nicht auf das Spiel einlassen, es kann keine Atmosphäre aufgebaut werden. Man spielt nur so vor sich hin, als Zeitvertreib, ohne es wirklich ernst zu nehmen.
    Natürlich ist es "nur eine Computerfigur", aber wenn ich mir vorstellte, dass ich die Person bin, die ich spiele, kann ich es einfach nicht über's Herz bringen, einer Little Sister etwas anzutun. Dazu gehört dann natürlich auch, den Big Daddy anzugreifen...außer ich weiß, dass es der Little Sister dann besser gehen würde. Zum eigenen Glück zwingen...es würde jedoch sicher nur einen kleinen Teil der Bedenken aus dem Weg räumen.

  2. #47
    Avatar von Crizzo
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    Zitat Zitat von Harlequin
    Und diese Einstellung ist meiner Meinung nach ein "Problem". Wer nur so denkt, kann sich nicht auf das Spiel einlassen, es kann keine Atmosphäre aufgebaut werden. Man spielt nur so vor sich hin, als Zeitvertreib, ohne es wirklich ernst zu nehmen.
    Natürlich ist es "nur eine Computerfigur", aber wenn ich mir vorstellte, dass ich die Person bin, die ich spiele, kann ich es einfach nicht über's Herz bringen, einer Little Sister etwas anzutun. Dazu gehört dann natürlich auch, den Big Daddy anzugreifen...außer ich weiß, dass es der Little Sister dann besser gehen würde. Zum eigenen Glück zwingen...es würde jedoch sicher nur einen kleinen Teil der Bedenken aus dem Weg räumen.
    Eben, bei Splinter Cell 3, Commandos 2, usw. wo es sonst überall spannend, actionreich ist, da bin ich da doch voll dabei. Mit allem Ergeiz und spiel nicht so dahin.
    Da kann schon mal der Puls leicht steigen usw. Bei einem gutem Film fühlt man doch auch irgendwie mit der Person mit, wenn sie Trauer oder Freude hat, oder wenn man Sport passiv betrachtet.
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  3. #48
    Avatar von no.reply
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    IMHO gibt es auch Leute im höhere Alter (ü18) die zu labil sind um solche Spiele zocken zu können. Zum Glück ist das nur ein weinziger Teil und die meisten Zocker wissen Realität und Fiktion zu unterscheiden.

    Auch für mich sind Computerspiele Kunst und deswegen sollten sie auch solch künstlerische Freiheit wie Filme genießen dürfen.
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  4. #49
    Avatar von streak
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    Zitat Zitat von [email protected]
    Das kommt ganz auf die Verkäufer an: Du kannst als 16 Jähriger in ein Geschäft gehen und willst was ab 18 kaufen, bekommst es aber nicht. Dann gehst du nach ein paar Stunden in das selbe Geschäft, da steht dann ein anderer Verkäufer und gibt es dir ohne Nachfrage.
    Das kann ich mir gut vorstellen. Also hakt's an der (praktischen / realistischen) Umsetzung, nicht an der Vorschrift. Im Extremfall muss es einem der Verkäufer auch nicht mal "geben", sondern man / frau nimmt es sich einfach aus dem Regal und geht zur Kasse... (Ich überlege... mmmm... das letzte 18er-Spiel, das ich im Laden gekauft habe, war "United Offensive" in der 10-Euro-Version... das stand im Geschäft ganz normal im Regal.)

    Das Argument "es ist doch nur eine Computerfigur" hat schon was für sich... trotzdem gehöre auch ich eher zu der Fraktion, die sich reinsteigert und mitfiebert... man könnte es als Eskapismus bezeichnen...
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  5. #50
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    Avatar von tikiwuku
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    Zitat Zitat von Harlequin
    Und diese Einstellung ist meiner Meinung nach ein "Problem". Wer nur so denkt, kann sich nicht auf das Spiel einlassen, es kann keine Atmosphäre aufgebaut werden. Man spielt nur so vor sich hin, als Zeitvertreib, ohne es wirklich ernst zu nehmen.
    Natürlich ist es "nur eine Computerfigur", aber wenn ich mir vorstellte, dass ich die Person bin, die ich spiele, kann ich es einfach nicht über's Herz bringen, einer Little Sister etwas anzutun. Dazu gehört dann natürlich auch, den Big Daddy anzugreifen...außer ich weiß, dass es der Little Sister dann besser gehen würde. Zum eigenen Glück zwingen...es würde jedoch sicher nur einen kleinen Teil der Bedenken aus dem Weg räumen.
    Ich denke aber nicht nur so und ich lasse mich auf Spiele ein.
    Ich finde es nur interessant, dass manche Menschen es nicht übers Herz bringen eine unbewaffnete Figur zu töten.

  6. #51
    Avatar von no.reply
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    Zitat Zitat von tikiwuku
    Ich denke aber nicht nur so und ich lasse mich auf Spiele ein.
    Ich finde es nur interessant, dass manche Menschen es nicht übers Herz bringen eine unbewaffnete Figur zu töten.
    Das ist das Problem, was viele haben. Klar reagiere ich, bei der Wahl ob ich die Little Sister töte oder befreie, auch wie ein Mensch, also nach meinem eigenen empfinden. In der Situation geht es darum einem kleinen Mädchen zu helfen oder es zu töten, dass ich dann nicht wie ein Verrückter mit der Rohrzange auf sie einschlage und dabei vor mir her jubele, ist ja klar

    Bei mir schleichen sich aber auch so Gedanken ein wie "Was bekomme ich denn wenn ich sie befreie und nicht töte?" - so ein Gedanke ist IMHO ein gutes Beispiel dafür das einem selber bewusst ist, dass es nur ein Spiel ist und hier eine Aktion eine andere Reaktion hervorruft als wie im Real-Life, auch bei einem selber.

    Wer ein Problem damit hat vor so eine Entscheidung gestellt zu werden, sollte es lassen solche Spiele zu zocken da einfach die Grundlage fehlt hier eine klare Grenze zu ziehen, zwischen Realität und Virtueller Welt.
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  7. #52
    Avatar von Hollewood
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    Ich werde es so machen, wie ich es bei allen Spiele mache, die so eine Atmossphäre und Freiheit besitzen...ich frage mich: "Was würdest du tun?" bzw. handel ich so, wie ich wohl auch in echt handeln würde. Das hat mich trotz einige kleiner Sticheleien in Kotor zum Über-Jedi gemacht

    Aber im Ernst, ich warte die Situationen ab und handel dann mit Verstand...und genau wegen dieser Herausforderung freue ich mich so auf Bioshock

  8. #53
    Avatar von MeXx!
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    Als moralisch bedenklich finde ich nur, wenn das Spiel von Leuten gespielt wird, die das Mindestalter (in diesem Falle 18 Jahre) nicht erreichen. Die USK hat in meinen Augen schon ein Zweck, der erfüllt werden will.
    Klar, hat sie das. Aber mittlerweile werden aus der "Selbstkontrolle" feste Verkaufsregeln! Eltern wird die Verantwortung abgenommen. Die Bevölkerung bevormundet... verblödet. Eltern die sich über mangelnde Kontrolle beschweren, sollten, tschuldigung, erstmal ihre Klappe halten. ES SIND IHRE KINDER! Nicht die von ihren Mitmenschen! Doch die Mitmenschen sind im Endeffekt, die die für die Nachlässigkeit dieser Eltern bezahlen müssen. Die USK sollte das machen, wozu sie bestimmt ist... Spiele in Altersklassen einteilen... damit die Eltern FÜR IHRE MINDERJÄHRIGEN Kinder entscheiden können, was sie ihren Kindern zumuten können und sollten und was nicht. Was die Eltern selbst spielen, liegt bei ihnen... nicht am Staat.. der hat genug andere UND WICHTIGERE Probleme!


    Auch für mich sind Computerspiele Kunst und deswegen sollten sie auch solch künstlerische Freiheit wie Filme genießen dürfen.
    Tun sie aber nicht. Sie werden genau, wie die bewegten Bildchen auf die wir keinen direkten Einfluss haben zum Basteln von netten, sozialen und moralisch weiterstgehend unbedenklichen USK-Versionen benutzt um auch den Volljährigen im Lande zum Kind zu machen.

    Spiele bieten die einzige Möglichkeit auch mal so zu handeln, wie man es im realen Leben nie tun würde... Theoretische Konsequenzen zu erforschen. Aktive Kunstbetrachtung... aktives Teilhaben an Werken anderer Leute Fantasie. jaja... dumme Killerspiele... >.>

    IMHO gibt es auch Leute im höhere Alter (ü18) die zu labil sind um solche Spiele zocken zu können.
    Die müssens ja nicht spielen. :-)


    Zum Glück ist das nur ein weinziger Teil und die meisten Zocker wissen Realität und Fiktion zu unterscheiden.
    Richtig! Auch wenn das unsere liebe Ursula anders sieht. ;-)
    Geändert von MeXx! (25.07.2007 um 21:17 Uhr)

  9. #54
    Avatar von Harlequin
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    Zitat Zitat von no.reply
    Bei mir schleichen sich aber auch so Gedanken ein wie "Was bekomme ich denn wenn ich sie befreie und nicht töte?" - so ein Gedanke ist IMHO ein gutes Beispiel dafür das einem selber bewusst ist, dass es nur ein Spiel ist und hier eine Aktion eine andere Reaktion hervorruft als wie im Real-Life, auch bei einem selber.
    Klar schleichen sich solche Gedanken bei mir ein, das geschieht auch oft im RL in...weniger tödlichen Situationen. Aber nur weil ich am PC sitze, schaltet sich meine Moral nicht ab und töte Little Sisters, einfach weil ich's kann und keine (direkten) Konsequenzen zu fürchten habe...sogar dafür durch mehr Adam belohnt werde. Wie sich das Töten der kleinen Schwestern letztenendes auswirkt...das kann man ja noch nicht sagen. An sich MÜSSTE es schlechte Auswirkungen haben, indirekte Konsequenzen, das mich am Ende alle Big Daddies automatisch angreifen, da sie um ihre Little Sister fürchten, ich ein "schlechtes" Ende erhalte, etwas in der Richtung.

    Die Beziehung zwischen Big Daddy und Little Sister war, wenn ich mich recht erinnere, das erste, was mich wirklich auf BioShock aufmerksam machte und mich am meisten interessiert. Da ist dieses große Wesen welches ein kleines Mädchen beschützt, sein kleines Mädchen das er bedingungslos liebt und vor allem schützen will, dass ihr Schaden zufügt. Man schaue sich nur diese beiden
    http://i170.photobucket.com/albums/u.../1024x640c.jpg
    http://i170.photobucket.com/albums/u...BioShock-1.jpg
    wundervollen Bilder an, vor allem letzteres verdeutlicht die Beziehung zwischen den beiden. Der Big Daddy braucht seine Little Sister, sie ist sein Leben, seine Liebe, seine Droge. Sein Eve, wenn man so will.

  10. #55
    Avatar von Tito
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    Zitat Zitat von silvio93
    Was sagen sie aber nun zu der Moralischen Verantwortung?
    Hi zusammen
    Da ich auch noch einen 2.Wohnsitz in NL habe finde ich das man dem Thema hier in der BRD zuviel gewicht gibt.Solche Fragen in diesem umfang tauchen wohl nur hier auf.

  11. #56
    Avatar von streak
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    Zitat Zitat von Tito
    Hi zusammen
    Da ich auch noch einen 2.Wohnsitz in NL habe finde ich das man dem Thema hier in der BRD zuviel gewicht gibt.Solche Fragen in diesem umfang tauchen wohl nur hier auf.
    Na ja, das ist halt kulturbedingt. In Deutschland wird aus Filmen und / oder Spielen eher die Gewalt herausgeschnitten, in den USA liegt die Prüderie eben beim Sex. Tendenziell sind Niederländer und Skandinavier möglicherweise die liberaleren Gesellschaften, aber dass man eine gewisse Sensibilität für das Thema aufweist hierzulande, ist doch in Ordnung.
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  12. #57
    Edu
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    Zitat Zitat von streak
    aber dass man eine gewisse Sensibilität für das Thema aufweist hierzulande, ist doch in Ordnung.
    Eine "gewisse Sensibiltät" wäre ja noch in Ordnung, aber wenn Spiele wie World in Conflict, welches eigentlich völlig unbrutal ist, eine ab-18er Einstufung kriegen, nur weil man darin Atombomben verwenden kann, merkt man dass da was nicht stimmen kann.

  13. #58
    Avatar von Pretender
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    Zitat Zitat von Edu
    Eine "gewisse Sensibiltät" wäre ja noch in Ordnung, aber wenn Spiele wie World in Conflict, welches eigentlich völlig unbrutal ist, eine ab-18er Einstufung kriegen, nur weil man darin Atombomben verwenden kann, merkt man dass da was nicht stimmen kann.
    Und dabei wären wir wieder bei dem beliebten Thema USK! Ich denke, da kann man darüber streiten, wie man will aber die USK geht ihren eigenen nicht immer nachvollziehbaren Weg!

  14. #59
    Avatar von streak
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    Hmmm... so genau bin ich mit der Einstufungspraxis da auch nicht vertraut. Ist es "nur" wegen der Atombomben? Ist die Blutigkeit der Inszenierung ausschlaggebend? Oder weil man annimmt, wir Deutschen könnten mit der Thematik "Krieg" generell nicht umgehen? Keine Ahnung, letztendlich stört mich die 18er-Fassung nicht, da ich schon lange nicht mehr 18 bin -- der Knackpunkt liegt meines Erachtens in der Tatsache, dass es EINIGE 18er-Fassungen gibt, die dann doch NICHT inhaltsgleich mit US- oder UK-Versionen sind, und DAS ist mal Verarsche, wenn Du mir die Wortwahl gestattest... und die 18er-Einstufungen sind ja nur solange ein Thema, bis man volljährig ist. Ach ich weiß doch auch nicht...
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  15. #60
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    Zitat Zitat von streak
    Hmmm... so genau bin ich mit der Einstufungspraxis da auch nicht vertraut. Ist es "nur" wegen der Atombomben? Ist die Blutigkeit der Inszenierung ausschlaggebend?
    Es soll laut Krawall und Konsorten an der Atombombe liegen, etwas anderes wäre unrealistisch, da die Szenen eigentlich kaum Gewalt beinhalten und kein Blut fließt. Möglicherweise haben auch die Napalmangriffe eine Rolle gespielt, aber wie schon gesagt: Die Einstufung ist stark übertrieben, das Spiel wird mit Shootern gleichgesetzt.
    Zitat Zitat von streak
    Oder weil man annimmt, wir Deutschen könnten mit der Thematik "Krieg" generell nicht umgehen?
    Es gibt ja genug Weltkriegsspiele, von Adventures über Shootern zu Strategietiteln. Daran wird's wohl kaum liegen, vor allem weil die Deutschen in WiC keine Rolle spielen.

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