Michael Mingers
Erfahrener Benutzer
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Wollte schon immer mal gerne wissen, wie Fr. Pfeiffers Standpunkt nun etwas genauer ist und nicht immer nur die höhren sagen Auszüge. Ich bin selber ein leidenschaftlicher Spieler von Videospielen, wollte jedoch mal gerne auch die Con's ansehen. Fest im Leben stehende' Personen können ihrer Meinung nach zwar mit Gewalt in Spielen durchaus umgehen, würden aber nicht die Mehrheit der Spieler stellen.
Sie erklärt, diesen Unterschied in der Wahrnehmung der Gewalt nicht nur damit, dass sie auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, sondern auch in der Desensiblisierung die die Gewöhnung an Spielegewalt mit sich bringen würde.
Vielmehr bräuchte man eine Verschärfung des bestehenden Jugendschutzes, etwa durch mehr Indizierungen.
Ich verstehe nicht, wieso es solche Spiele wie Der Pate geben muss.
"Trotz ihrer sehr persönlichen und unsachlichen Kritik zeigt sie sich verwundert, dass sie etwa im Cynamite-Forum mit einem 'Schwall von Verächtlichkeiten' empfangen wurde und schlussfolgert: 'Ich denke auch, dass diese verbale Gewalt eine Folge des Spielens sein kann.' Sie gesteht aber auch ein, dass sie verstehen kann, wenn die Wut der Spieler schnell hochkocht."

Sehe ich ein bisschen anders. Diese "Kampagne" mag wenig schlagkräftig sein, doch worauf sie abzielt ist doch, dass das Spielen von (gewalthaltigen) Videospielen unter Jugendlichen so verbreitet ist, dass das Herstellen eines kauselen Zusammenhangs mit einem Amoklaufs lächerlich erscheint; eben genauso, als würde man Brot aufgrund seiner statistischen Auffälligkeit als Ursache in Anbetracht ziehen. So peinlich ist das ganze also nicht, da es sich als (wenn auch nicht so guter) Vergleich durchaus anbietet.Denn die daraus gewonnenen Erkenntnisse bringen uns weiter als jede im Grunde peinliche, da in die gleiche Kerbe schlagende „Amokläufer aß Brot – verbietet Getreideprodukte!“-Aktion.
Gut, dass wir das nochmal geklärt hätten. Ein Verbot von medialen Inhalten ist wie ich das sehe ein Einschränkung der Freiheit eines jeden Menschen und solange von einem Inhalt keine akute Gefahr für Dritte ausgeht (sprich, für Mitmenschen eines Konsumenten besagter Inhalte), ist ein Verbot indiskutabel, da es stehts legal sein muss, dass sich jeder den brutalen oder unmoralischen Mist antut, den er sich eben antun möchte; soweit sollten wir im 21. Jahrhundert inzwischen sein. Die Definition der akuten Gefahr ist nun wieder dehnbar, allerdings sehe ich diesen Tatbestand in keinem mir bekannten Medieninhalt gegeben.Den Vorwurf, sie würde eine Kampagne gegen Spiele führen, weist sie entschieden von sich. [...] Ihr gehe es nicht um die Verbotsdebatte, sondern um Aufklärung über die Folgen von Gewalt und Spielesucht. „Fest im Leben stehende“ Personen können ihrer Meinung nach zwar mit Gewalt in Spielen durchaus umgehen, würden aber nicht die Mehrheit der Spieler stellen. Viel wichtiger als die Frage nach einem Verbot ist für sie die Diskussion, wieso Gewalt in Games überhaupt nötig ist.
Wow, das ist ja wirklich kranke Scheiße! Aber wieso ergreift man dann nicht lieber die Initiative und setzt sich für den Schutz der realen Affen ein?stellt Regine Pfeiffer trotz des comichaften Grafikstils sofort einen Bezug zur Wirklichkeither. Und dort ist Gewalt gegen Gorillas eben etwas Schreckliches, da Menschenaffen in Afrika real ums Überleben kämpfen müssen.
Och nee, bitte nicht schon wieder diese hypersensibilisierte und jeder rationalen Grundlage entbehrende Rumflennerei! Die Nazis haben halt Deutsch gesprochen, das ist noch lange kein Grund, sich über die Deutsche Sprache auf zu regen.zum Beispiel die Verwendung von so genanntem Nazi-Jargon, also durch die Nazi-Zeit negativ besetzter Begriffe.
Ich dachte immer, das wird so geschrieben, um die Texte interessanter lesbar und abwechslungsreicher zu formulieren... (Denn genau deswegen wird das wohl getan!).Die Sprache von manchen Lösungsbüchern, etwa die verschiedenen Worte für das Ausschalten von Gegnern, sind für sie unmoralisch und eine Vertuschung der Gewalthandlung, die das Töten erträglicher machen soll.
Genau, wenn die Regeln nicht eingehalten werden, verschärft man sie. Natürlich ist es nicht richtig, wenn Grundschüler GTA spielen, aber wo haben die die Spiele denn her? Ich schätze mal entweder aus dem Internet runtergeladen, wo man auch alle indizierten Titel findet, oder von Erwachsenen kaufen lassen, die auch dazu bemächtigt wären, indiziete Spiele zu kaufen. Lieber mal gegen illegale Downloads vorgehen, anstatt mehr Spiele auf den Index zu setzen, was zumindest für (sehr) junge Spieler, das Interesse an einem Spiel noch zu steigern vermag.Vielmehr bräuchte man eine Verschärfung des bestehenden Jugendschutzes, etwa durch mehr Indizierungen.
Wenn die bestehenden Gesetze strenger eingehalten würden, dann würde von allen Spielen ohne Jugendfreigabe auch keine Jugendgefährdung mehr ausgehen, da sie diese Titel ja aufgrund der aktuellen Gesetzesgrundlage nicht besitzen dürften.Sie bezieht sich dabei auf eine Vergleichsstudie des KFN, in der das Institut mehrere Spiele auf ihre potentielle Jugendgefährdung getestet hat.
Ich verstehe auch einiges nicht - macht das Zocken auf Handheldkonsolen wirklich Spaß?!?! - aber das mache ich nicht zum Maßstab für die Allgemeinheit. (Ok, ich hatte je eben selbst festgehalten, dass es Frau Pfeiffer nicht darum geht, doch nach diesem Indizierungsabschnitt scheint mir das etwas anders...).„Ich verstehe nicht, wieso es solche Spiele wie Der Pate geben muss.“
