Die Emmy Gewinner 2006

Kinomensch

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"24" als beste Serie mit Emmy ausgezeichnet !

Die TV-Serie "24" ist bei der 58. Emmy-Preisverleihung als beste Fernsehserie ausgezeichnet worden. Damit schlug die fünfte Staffel der Echtzeitserie des Senders Fox die Konkurrenten "Grey's Anatomy", "House", "The Sopranos" und "The West Wing" aus dem Rennen, die ebenfalls nominiert waren.

Hauptdarsteller Kiefer Sutherland alias Special Agent Jack Bauer wurde als bester Drama-Serienschauspieler mit einem Emmy geehrt.

Als beste Comedyserie erhielt "The Office" (NBC) einen Emmy. Die Verfilmung des Lebens der legendären englischen Königin "Elisabeth I" (HBO) siegte in der Kategorie Miniserie und wurde außerdem für die beste Hauptdarstellerin (Helen Mirren), die beste Regie (Tom Hooper) und das beste Drehbuch (Nigel Williams) ausgezeichnet.

Die HBO-Produktion "The Girl in the Café", die von einer Liebesromanze am Rande des G8-Gipfels handelt, überzeugte die Jury in der Kategorie TV-Movie.

Weitere Emmys gingen an den Schauspieler Tony Shalhoub für seine Rolle als Detektiv "Monk" in der gleichnamigen Serie sowie an Megan Mullally aus "Will & Grace".

HBO holte wie in den Vorjahren die meisten Emmys, auch wenn es dieses Jahr mit 26 Trophäen eine weniger war als im vergangenen Jahr.

NBC heimste 15 Preise ein, gefolgt vom Disney-Sender ABC, der elf Emmys holte. Moderiert wurde die dreistündige Show, die von ABC übertragen wurde, von Conan O'Brien.

Um ein Überziehen der Show durch lange Dankesreden zu vermeiden, durften die Preisträger dieses Jahr nur wenige Sätze sagen, andernfalls wurden sie mit lauter Musik abgewürgt.
 

Travis Bickle

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24 - Season 5: Beste dramatische Serie. Na, ich weiß nicht. :rolleyes:

Ich weiß ja das diese Serie hier unzählige Fans hat und ich mir mit den kommenden Zeilen nicht gerade viel Freunde unter diesen machen werde. Aber meines Empfindens nach, hätte nach der 2. Staffel Schluß sein können. Die dritte war schon deutlich schwächer und die vierte hat den qualitativen Sinkflug nochmal beschleunigt. Zur fünften kann ich natürlich noch nichts sagen, da ich sie nicht kenne und echt noch nicht weiß, ob ich sie mir überhaupt noch antun werde. :confused:

Alles ist so durchsichtig, vorhersehbar und immer mehr an den Haaren herbeigezogen. Immer wieder dieselben roten Fäden: Eine Megabedrohung, ein Maulwurf in der CTU, Jack Bauer geht unbeirrt seinen Weg, "überraschende" Todesfälle und vieles mehr. Los geht es immer mit einem Megaknaller, dann wird in der ersten Hälfte viel Zeit verschenkt, die dann am Ende meist fehlt. Ergebnis: Ein zumeist total überhasteter Abschluß. Das Problem der Serie ist imo genau das, was sie am Anfang so innovativ machte: Das Konzept der Echtzeit und das alles innerhalb 24 Stunden beendet sein muß. Das funktioniert halt nicht für die Ewigkeit. Jedenfalls sehe ich das so. ;)
 
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