Game of Thrones

grinch66

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In den letzten Folgen hast du z.b. Brienne, Podrick, Jaime oder Tormund die von unzähligen Toten in die Ecke gedrängt werden und überleben. Oder jetzt wieder Arya die nur fast von Trümmern erschlagen wird, von der Menschenmenge überrannt wird oder grade so das Drachenfeuer überlebt während die Frau und ihre Tochter verbrennen. Aber am Ende steht sie halt als einzige auf und reitet davon.

Diese "Plot Armor" ist ja bis zu einem gewissen grad auch nötig und OK. Aber wenn es einfach nur noch lächerlich wirkt dann ist es halt zuviel. Und dieser Punkt wurde in den letzten Folgen mehrfach erreicht.

Da reicht ja schon der Vergleich mit den Drachen aus der letzten Folge und der aktuellen. Wie ich gestern schon sagte.
Jeder Pfeil trifft. Dann wieder garkeiner. :rolleyes:

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EmGeeWombat

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Seh ich anders. Ja sie hat schon mehrere Menschen auf dem gewissen. Aber wie ich hier schonmal sagte hatte sie immer einen Grund für ihr Handeln. Sie hatte Entscheidungen getroffen weil sie das richtige tun wollte. Die Welt von Tyrannen wie Cercei oder den Meistern in Essos zu befreien und die Unschuldigen zu schützen. Daher ist sie ja nicht bei der ersten Gelegenheit nach Westeros sondern hat erstmal die Städte in Essos erobert und die Sklaverei abgeschafft. Das hat ihr doch auch keiner eingeredet. Das war ihre überzeugung.

Jetzt tötet sie aufeinmal tausende unschuldige nur weil sie ihre "Kinder" und Freundin verloren hat und wegen Jon ihren Anspruch auf den Thron in Gefahr sieht?
Ne, das passt für mich einfach nicht.

Die Gründe legitimieren aber nicht das grausame Handeln. Sie hat Adelige kreuzigen lassen, einfach nur weil sie reiche Bonzen waren. Sie hat zwei Menschen quasi lebendig begraben (Tresor), weil sie von ihnen verraten wurde. Sie hat die Tarlys lebendig verbrennen lassen, weil sie deren Soldaten Angst machen wollte damit sie das Knie beugen. Egal welche noblen Beweggründe dahinter stecken (und das trifft nur auf die Sklavenbefreiung zu), sie handelt grausam um zu bekommen was sie will. Tyrion und Varys haben schon viel früher angefangen ihrer radikalen Politik engegen zu wirken. In meinen Augen hat sich da genug angedeutet, ihre Veranlagung vom Vater und die Schicksalsschläge kommen noch dazu.

Und deswegen sind diese Charaktere auch tot während z.b. in S7E6 bei dieser dummen Mission im Norden oder jetzt Folge 3 z.b. Krypta alle davonkommen.

In Staffel 7 stirbt ja zumindest der Priester, die Rettung von Jon war aber wirklich dämlich. Die Krypta war immernoch der einzige sichere Rückzugsort.
Dafür sterben eben in Folge 4 der Drache und Misandae. Ich wollte einfach damit andeuten, dass es in der Serie schon immer dumme Entscheidungen gab. Aber es stimmt, die Auswirkungen sind insgesamt nicht mehr so stark spürbar. Kann man ankreiden.

Das kann man doch mit aktuellen Folgen überhaupt nicht vergleichen. Das waren keine scheinbar auswegslosen Situationen. Sam ersticht den WW von hinten um Gilly und ihr Baby zu beschützen. Tyrion wird in der Szene entstellt (in den Büchern verliert er seine Nase) wodurch er nur noch mehr zu dem kleinen Monster wird für das ihn die meisten halten. Was es eher zu einer Charakterentwicklung macht.

In den letzten Folgen hast du z.b. Brienne, Podrick, Jaime oder Tormund die von unzähligen Toten in die Ecke gedrängt werden und überleben. Oder jetzt wieder Arya die nur fast von Trümmern erschlagen wird, von der Menschenmenge überrannt wird oder grade so das Drachenfeuer überlebt während die Frau und ihre Tochter verbrennen. Aber am Ende steht sie halt als einzige auf und reitet davon.

Diese "Plot Armor" ist ja bis zu einem gewissen grad auch nötig und OK. Aber wenn es einfach nur noch lächerlich wirkt dann ist es halt zuviel. Und dieser Punkt wurde in den letzten Folgen mehrfach erreicht.

Da reicht ja schon der Vergleich mit den Drachen aus der letzten Folge und der aktuellen. Wie ich gestern schon sagte.
Jeder Pfeil trifft. Dann wieder garkeiner. :rolleyes:

Tyrion wurde mit einem Langschwert angegriffen nd bekommt nur einen Kratzer, dass der WW ausgerechnet Sam nicht direkt tötet während die sonst bei anderen immer gnadenlos sind, ist auch Quark, kreidet man aber nicht an weil es die Handlung voran bringt. Bei der Schlacht der Bastarde mogeln sich die Hauptchars auch nur durch. Nicht zu vergessen Grauer Wurm gegen die Harpyen, Aryas 3(!!!) Stichwunden.....

Ich geb aber zu, dass es gerade bei Arya in dieser Folge es sehr krass war, aber mein Gott, es war Hollywood, es sah geil aus und hatte gute Szenen (Arya findet einen neuen Sinn abseits von Rache. Menschen zu helfen).

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Ok das ist witzig :D
 
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Hoernchen1234

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Sie hat Adelige kreuzigen lassen, einfach nur weil sie reiche Bonzen waren. Sie hat zwei Menschen quasi lebendig begraben (Tresor), weil sie von ihnen verraten wurde. Sie hat die Tarlys lebendig verbrennen lassen, weil sie deren Soldaten Angst machen wollte damit sie das Knie beugen. Egal welche noblen Beweggründe dahinter stecken (und das trifft nur auf die Sklavenbefreiung zu), sie handelt grausam um zu bekommen was sie will.
Sie hat die Meister kreuzigen lassen weil die Sklavenkinder gekreuzigt haben. Wo sie ja später auch erfährt dass sie dabei auch Meister getötet hat die gegen die kreuzigung der Sklavenkinder waren und merkt dass das ein Fehler war.
Die Tarlys hat sie eher verbrannt weil sie Daenerys nicht als Königin anerkennen wollten und nicht um den Soldaten Angst zu machen. War zumindest mein Eindurck.
Kann man grausam nennen. Ich sehe da nur eine Partei die die andere Partei tötet. So ist Krieg nunmal.

Die Krypta war immernoch der einzige sichere Rückzugsort.
Weil es wirklich so ist oder nur weil das in der Serie gefühlt 100 mal gesagt wurde? :ugly:
In der einen Szene in der Krypta hören sie doch die Toten oben. Hatte den Eindruck dass die auch jederzeit hätten in die Krypta kommen können. Und da hätten sie sich genauso gut in jedem anderen Raum verbarrikadieren können. Was machht denn die Krypta so viel sicherer als z.b. die große Halle oder die Bibliothek?

Tyrion wurde mit einem Langschwert angegriffen nd bekommt nur einen Kratzer, dass der WW ausgerechnet Sam nicht direkt tötet während die sonst bei anderen immer gnadenlos sind, ist auch Quark, kreidet man aber nicht an weil es die Handlung voran bringt. Bei der Schlacht der Bastarde mogeln sich die Hauptchars auch nur durch. Nicht zu vergessen Grauer Wurm gegen die Harpyen, Aryas 3(!!!) Stichwunden.....
Wie gesagt, in den Büchern bekommt Tyrion nicht nur einen Kratzer.
Der WW hatte es primär auf Gillys Baby abgesehn.
Bei der Schlacht der Bastarde war es schon so, ja. Wurde da auch schon kritisiert. Wenn auch nicht so sehr wie jetzt.
Gray Worm wurde bei dem Kampf gegen die Harpyen immerhin verwundet und Ser Barristan starb.
Und Arya, tja, hab ja schonmal gesagt dass ich ihre ganze Storyline seit Bravos zum kotzen finde.

Sind alles Beispiele bei denen man von mir aus von Plot Armor reden kann aber wie oben schon gesagt, bis zu einem gewissen Grad ist das ja nötig und Ok. Und das ist für mich alles ein riesiger Unterschied zu dem Quark der aktuellen Staffel.
 

EmGeeWombat

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Sie hat die Meister kreuzigen lassen weil die Sklavenkinder gekreuzigt haben. Wo sie ja später auch erfährt dass sie dabei auch Meister getötet hat die gegen die kreuzigung der Sklavenkinder waren und merkt dass das ein Fehler war.
Die Tarlys hat sie eher verbrannt weil sie Daenerys nicht als Königin anerkennen wollten und nicht um den Soldaten Angst zu machen. War zumindest mein Eindurck.
Kann man grausam nennen. Ich sehe da nur eine Partei die die andere Partei tötet. So ist Krieg nunmal.


Wie gesagt, das Motiv legitimiert keine Grausamkeit. Sie ist keine gütige, liebevolle Königin, wenn man sie erst darauf hinweisen muss, dass sie vll auch Unschuldige töten könnte. Wenn sie besser sein will, dann nagelt man doch keine Menschen ans Kreuz. Sie hat, bis auf wenige Ausnahmen (die Hinrichtung dieses jungen Sklaven) immer nur das getan, was sie persönlich befriedigt hat. Viele der Typen waren Arschlöcher, deshalb fanden Viele die Mittel, die sie gegen diese Arschlöcher eingesetzt hat, dann irgendwie "cool", Auge um Auge und so....
Sie hat einen Typen an die Drachen verfüttert ohne zu Wissen ob er schuldig ist, lediglich als Mittel zum Zweck der Angst. Kreuzigung, lebendig "begraben" lassen, lebendig verbrennen lassen (eine "bessere" Königin hätte die Tarlys auch einsperren können) sind doch keine normalen Kriegshandlungen mehr wenn du ein beliebter Herrscher sein willst. Sie musste immer wieder daran gehindert werden ein Massaker anzurichten. Sie hat immer wieder betont, dass sie sich nimmt was ihr zu steht mit allen Mitteln die nötig sind. Deshalb ist es mir auch ein Rätsel warum die Fans sie immer so als krasse Heldenfigur gefeiert haben und jetzt so überrascht sind. Nur weil sie ein paar Sklaven befreit hat? Come on....

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Weil es wirklich so ist oder nur weil das in der Serie gefühlt 100 mal gesagt wurde? :ugly:
In der einen Szene in der Krypta hören sie doch die Toten oben. Hatte den Eindruck dass die auch jederzeit hätten in die Krypta kommen können. Und da hätten sie sich genauso gut in jedem anderen Raum verbarrikadieren können. Was machht denn die Krypta so viel sicherer als z.b. die große Halle oder die Bibliothek?.
Ja gut es ist halt die einzige Info die man von Winterfell in der Hinsicht je bekommen hat. Für mich ne typische Pest vs. Cholera- Entscheidung.
Bei den anderen Räumlichkeiten wäre sicher irgendein anderer Aspekt als unlogisch erschienen.
Wie gesagt, in den Büchern bekommt Tyrion nicht nur einen Kratzer.
Der WW hatte es primär auf Gillys Baby abgesehn.
Bei der Schlacht der Bastarde war es schon so, ja. Wurde da auch schon kritisiert. Wenn auch nicht so sehr wie jetzt.
Gray Worm wurde bei dem Kampf gegen die Harpyen immerhin verwundet und Ser Barristan starb.
Und Arya, tja, hab ja schonmal gesagt dass ich ihre ganze Storyline seit Bravos zum kotzen finde.

Sind alles Beispiele bei denen man von mir aus von Plot Armor reden kann aber wie oben schon gesagt, bis zu einem gewissen Grad ist das ja nötig und Ok. Und das ist für mich alles ein riesiger Unterschied zu dem Quark der aktuellen Staffel.
Ja aber sind halt auch Szenen in denen die Protagonisten mit viel Glück überlebt haben. Das wollte ich damit ausdrücken. Es ist hier nochmal ne Steigerung, aber in meinen Augen nichts, was man nicht auch schon in anderen großen Filmen gesehen hätte und die Staffel für mich versaut.
 
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Hoernchen1234

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Grausamkeit hin oder her. In der Welt handeln viele Menschen grausam und haben schon viel durchgemacht. Jon hat auch Janos Slynt enthauptet oder seine Mörder (selbst den kleinen Olli) erhängt. Sansa musste zusehen wie ihr Vater vor ihren Augen enthauptet wurde, sie wurde von einem Monster ans nächste geliefert, wurde vergewaltigt und gequält und hat Ramsey an seine eigenen Hunde verfüttert. Deswegen wird aber keiner erwarten dass die beiden so durchdrehen.

Sicher hätte Dany manche Dinge auch anders machen können aber eins war doch (jedenfalls für mich) immer ziemlich deutlich. Sie wollte die Unschuldigen beschützen.
Schon in Staffel 1 hat sie verhindert dass die Dothraki die Frauen aus dem Dorf vergewaltigen, sie hat die Unsullied befreit, Missandei, die Sklaven, sie wollte die Arenakämpfe abschaffen damit die sich nicht sinnlos gegenseitig abschlachten, sie hat ihre Drachen eingesperrt und angekettet weil sie ein Kind verbrannt haben, sie sagte selbst dass sie nicht wie ihr Vater sein will.

Vergleich sie z.b. mal mit Cercei. Cercei war das Volk immer egal. Tyrion hatte es ja in der 4. Folge nochmal gesagt. Sie hat sie gehasst. Sie hat das Essen bei Joffreys Hochzeit lieber an die Hunde verfüttern lassen als es den Armen zu geben. Sie hat die Septe in die Luft gejagt. Jetzt holt sie die normalen Leute in die Burg damit sich Danys Armee erstmal durch das einfache Volk kämpfen muss.
Hätte sie in der letzten Folge ganz Kings Landing mit dem Wildfire in die Luft gejagt als ihr klar wurde dass sie verloren hat dann hätte ich gesagt ja, das passt zu ihr.
Aber bei Daenerys... ne. Zumindest nicht nach der Charakterentwicklung wie man sie in der Serie gesehn hat.
Dass sie irgendwann durchdreht damit habe ich ja kein Problem. Natürlich gab es immer wieder mal Dinge bei denen man gesehn hat dass sie nicht nur die gütige Herrscherin ist. Aber der Schritt von "ich kämpfe aus voller überzeugung für die Schwachen und Unschuldigen" zu "ich töte einfach alle" ist für mich nicht ersichtlich. Das ist es was mich und offensichtlich auch viele andere stört.
Damit haben sie nach Arya und Jaime nun auch Dany für mich total versaut.

Ja aber sind halt auch Szenen in denen die Protagonisten mit viel Glück überlebt haben. Das wollte ich damit ausdrücken.
Glück ja. Aber es war halt nicht total lächerlich.


Hab die Folge vorhin zum zweiten mal gesehn. Etwas was ich beim ersten mal garnicht realisiert habe, Varys wollte Daenerys ja scheinbar vergiften. Das Gespräch am Anfang mit dem Mädchen. Sie isst nichts. Das Mädchen hat Angst von den Wachen beobachtet zu werden. Für die riskantesten Taten gibts die größte Belohnung. Sie soll zurück in die Küche gehen.
Tja. Am Ende hatte er recht.
Leider wird sein tot auch ziemlich schnell abgehandelt. Aber das zieht sich ja auch durch die letzten Folgen. Wer nichts mehr zu tun hat wird einfach entsorgt.
Das Ende von Cercei und Jaime fand ich auch nicht geil für zwei Hauptcharaktere die seit der ersten Folge dabei sind.
 
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Hoernchen1234

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Immerhin stehen die Schauspieler hinter den Showrunnern. :ugly:
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Die Memes zur Episode sind auch klasse. :D
https://www.youtube.com/watch?v=wLRyys3Mr9A
 
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EmGeeWombat

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Grausamkeit hin oder her. In der Welt handeln viele Menschen grausam und haben schon viel durchgemacht. Jon hat auch Janos Slynt enthauptet oder seine Mörder (selbst den kleinen Olli) erhängt. Sansa musste zusehen wie ihr Vater vor ihren Augen enthauptet wurde, sie wurde von einem Monster ans nächste geliefert, wurde vergewaltigt und gequält und hat Ramsey an seine eigenen Hunde verfüttert. Deswegen wird aber keiner erwarten dass die beiden so durchdrehen.

Sicher hätte Dany manche Dinge auch anders machen können aber eins war doch (jedenfalls für mich) immer ziemlich deutlich. Sie wollte die Unschuldigen beschützen.

Grausamkeit hin oder her triffts ganz gut, denn Danya Verhalten war eben immer ein ständiges Hin und her.
Der Vergleich mit Cersei passt schon, aber weil sie ein paar Sklaven befreit und Vergewaltigungen verhindert macht sie das doch nicht gleich zu einer besseren Königin, wenn sie im Gegenzug Unschuldige umbringt um ein Zeichen zu setzen und das auf eine Weise die nicht viel humaner als Cerceis war. Bei Jon und Sansa war man sich der Schuld der anderen bewusst. Man stelle sich vor Jon hätte Olli nur auf Verdacht gehängt.....
Man kann sich die Unschuldigen eben nicht einfach aussuchen und für Dany waren einige davon immer mehr wert als andere.
Aber gut, unsere Wahrnehmung ist da einfach unterschiedlich, ist ja auch ok. Ich lese viele Kommentare und da gibt es durchaus auch viele die es so sehen wie ich, die sind halt nur nicht so laut.
Sie hätten es vom ganzen Timing her auf jeden Fall besser machen können.
 

grinch66

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Hab die finale Folge gerade hinter mir.
Die erste Hälfte ist total vorhersehbar und damit nicht GoT würdig. Dafür ist die zweite Hälfte deutlich besser und wohl mit das beste der ganzen Staffel.
Unter dem Strich hab ich, wie viele andere, kein Problem damit wie sich die Story entwickelt hat, sondern wie man es erzählt hat.
Einfach zu geruhst, gewollt, gezwungen, zu viel Input für zu wenige Folgen, zu vorhersehbar usw.
Geschuldet ist das dem Zeitdruck, Budget und das es keine Buchvorlage gab.

Trotzdem ist es insgesamt die beste Serie aller Zeiten und die Wege für gute Spinoffs, vor oder nach den Geschehnissen von GoT, sind geschaffen. Ich bin gespannt und freue mich drauf. Hoffe es werden nicht nur Cash cows.



Gesendet von iPhone, verzeiht mir evtl. Tippfehler
 
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Hoernchen1234

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Folge 6.
Nach Folge 5 hab ich echt mit dem schlimmsten gerechnet.
Aber es geht doch.
Mal davon abgesehn dass der Weg nach Folge 2 bis zu dieser Folge einfach nur grütze war und wenn man ausblendet wie blödsinnig es ist dass noch so viele Dothraki, Unsullied und auch noch tausende Nordmänner leben war das für mich ein ganz guter Abschluss der Serie.

Trotzdem lässt mich die 8. Staffel ziemlich enttäuscht zurück. Liegt an zwei großen Dingen. Der Night King der viel zu schnell abserviert wurde. Und die Wandlung von Daenerys die für mich immernoch vollkommener Bullshit ist. Nochmal, nicht dass es so weit kam sondern weil es aus ihrer Storyline keinen Sinn macht. Tyrion sagt es in der Folge ja selbst nochmal. Sie hat immer die "Bösen" getötet. Dass sie von jetzt auf gleich tausende Unschuldige tötet hat den Charakter für mich kaputt gemacht.

Aber neben den zwei großen Punkten gabs noch viele kleine.
Charaktere die lieblos entsorgt werden. Das Ende von Jaime und Cercei fand ich echt nicht gut für zwei Hauptcharaktere die seit Folge 1 dabei sind. die lächerliche Plot Armor an vielen stellen, die goldene Kompanie die einfach völlig sinnlos war.

Die Story wird so zurechtgebogen wie es grade passt. Da sieht man in Folge 3 wie die Dothraki in den tot geschickt werden aber dann lebt halt doch noch die hälfte. Das gleiche mit den Unsullied.
Oder ein dutzend Schiffe mit Scorpionen treffen mit jedem Schuß und töten einen Drachen und in der nächsten Folge stehen da hundert Schiffe plus den Scorpionen auf der Burgmauer und die treffen überhaupt nichts.

Bran war als Charakter am Ende auch ziemlich nutzlos.
Da wurde in der 6. Staffel noch das Fass aufgemacht dass er einfluss auf die Vergangenheit hat und man hat sich gefragt was das wohl noch für eine Bedeutung hat. Tja, Keine offensichtlich. Damit hat man erfahren wie Hodor zu Hodor wurde und das wars dann auch.


Unterm Strich schlechteste Staffel. Auch wenn mich das Ende jetzt wieder etwas versöhnt hat. Aber Folge 3 bis 5 waren einfach unter aller Sau. Und da gibt es für mich eigentlich auch keine zwei Meinungen. Man muss sich ja nur mal ansehen wie sich die Schauspieler zu dieser Staffel äußern. Wenn selbst die nicht wirklich dahinter stehen dann spricht das doch Bände.
Der Schauspieler von Varys war wohl auch richtig enttäuscht und hat sich gefragt was er als Schauspieler falsch gemacht hat dass sein Charakter plötzlich so dumm handelt und so entsorgt wird. Er hätte sich z.b. noch eine Szene mit Littlefinger gewünscht. Die Gesprächen der beiden waren immer was besonderes. Da hätte man Littlefinger in der 7. Staffel echt nicht schon töten müssen. Das ganze Konstrukt mit ihm, Arya und Sansa war ja eh total dämlich. Noch eine Szene mit ihm und Varys in der ersten oder zweiten Folge und dann seit tot in der 3. Folge wäre doch nicht schlecht gewesen.

Naja. finds nur irgendwie schade dass eine Serie die über 7 Staffeln so großartig war jetzt mit so einer Staffel endet.
Den Inhalt dieser Staffel hätte man auch sicher noch auf zwei Vollwertige Staffeln a 10 Folgen ausbauen können. Staffel 8 kampf gegen den Night King und Staffel 9 dann eine anständige Charakterentwicklung von Daenerys zur Mad Queen.

An HBO wäre es sicher nicht gescheitert. Schließlich schieben die gleich das erste Spin Off mit ähnlichem Budget hinterher.
Kann es also nur an der Unfähigkeit von Benioff und Weiss gelegen haben.
Vielleicht hatten die auch einfach kein Bock mehr.

Bin jetzt auf das Spin Off gespannt. Da soll GRRM ja wieder mehr eingebunden sein. Die Dreharbeiten laufen wohl auch schon. Vielleicht kommt es dann nächstes Jahr schon.
 
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grinch66

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Folge 6.
Nach Folge 5 hab ich echt mit dem schlimmsten gerechnet.
Aber es geht doch.
Mal davon abgesehn dass der Weg nach Folge 2 bis zu dieser Folge einfach nur grütze war und wenn man ausblendet wie blödsinnig es ist dass noch so viele Dothraki, Unsullied und auch noch tausende Nordmänner leben war das für mich ein ganz guter Abschluss der Serie.

Trotzdem lässt mich die 8. Staffel ziemlich enttäuscht zurück. Liegt an zwei großen Dingen. Der Night King der viel zu schnell abserviert wurde. Und die Wandlung von Daenerys die für mich immernoch vollkommener Bullshit ist. Nochmal, nicht dass es so weit kam sondern weil es aus ihrer Storyline keinen Sinn macht. Tyrion sagt es in der Folge ja selbst nochmal. Sie hat immer die "Bösen" getötet. Dass sie von jetzt auf gleich tausende Unschuldige tötet hat den Charakter für mich kaputt gemacht.

Aber neben den zwei großen Punkten gabs noch viele kleine.
Charaktere die lieblos entsorgt werden. Das Ende von Jaime und Cercei fand ich echt nicht gut für zwei Hauptcharaktere die seit Folge 1 dabei sind. die lächerliche Plot Armor an vielen stellen, die goldene Kompanie die einfach völlig sinnlos war.

Die Story wird so zurechtgebogen wie es grade passt. Da sieht man in Folge 3 wie die Dothraki in den tot geschickt werden aber dann lebt halt doch noch die hälfte. Das gleiche mit den Unsullied.
Oder ein dutzend Schiffe mit Scorpionen treffen mit jedem Schuß und töten einen Drachen und in der nächsten Folge stehen da hundert Schiffe plus den Scorpionen auf der Burgmauer und die treffen überhaupt nichts.

Bran war als Charakter am Ende auch ziemlich nutzlos.
Da wurde in der 6. Staffel noch das Fass aufgemacht dass er einfluss auf die Vergangenheit hat und man hat sich gefragt was das wohl noch für eine Bedeutung hat. Tja, Keine offensichtlich. Damit hat man erfahren wie Hodor zu Hodor wurde und das wars dann auch.


Unterm Strich schlechteste Staffel. Auch wenn mich das Ende jetzt wieder etwas versöhnt hat. Aber Folge 3 bis 5 waren einfach unter aller Sau. Und da gibt es für mich eigentlich auch keine zwei Meinungen. Man muss sich ja nur mal ansehen wie sich die Schauspieler zu dieser Staffel äußern. Wenn selbst die nicht wirklich dahinter stehen dann spricht das doch Bände.
Der Schauspieler von Varys war wohl auch richtig enttäuscht und hat sich gefragt was er als Schauspieler falsch gemacht hat dass sein Charakter plötzlich so dumm handelt und so entsorgt wird. Er hätte sich z.b. noch eine Szene mit Littlefinger gewünscht. Die Gesprächen der beiden waren immer was besonderes. Da hätte man Littlefinger in der 7. Staffel echt nicht schon töten müssen. Das ganze Konstrukt mit ihm, Arya und Sansa war ja eh total dämlich. Noch eine Szene mit ihm und Varys in der ersten oder zweiten Folge und dann seit tot in der 3. Folge wäre doch nicht schlecht gewesen.

Naja. finds nur irgendwie schade dass eine Serie die über 7 Staffeln so großartig war jetzt mit so einer Staffel endet.
Den Inhalt dieser Staffel hätte man auch sicher noch auf zwei Vollwertige Staffeln a 10 Folgen ausbauen können. Staffel 8 kampf gegen den Night King und Staffel 9 dann eine anständige Charakterentwicklung von Daenerys zur Mad Queen.

An HBO wäre es sicher nicht gescheitert. Schließlich schieben die gleich das erste Spin Off mit ähnlichem Budget hinterher.
Kann es also nur an der Unfähigkeit von Benioff und Weiss gelegen haben.

Bin voll und ganz deiner Meinung.

Folge 1,2 und Teil der letzen sind die einzigen folgen die man mit der gewohnten GoT Qualität in Verbindung bringen darf.

Gesendet von iPhone, verzeiht mir evtl. Tippfehler
 
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Hoernchen1234

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Eine Plastikflasche haben sie wohl auch schon wieder in einer Szene vergessen. :ugly:
Gabs sowas in den ersten Staffeln auch schon? Sowas darf doch eigentlich nicht passieren.
Naja, Auf Details wurde in der Staffel ja auch geschissen. Auch in dieser Folge. Gray Worm soll ein eigenes Haus gründen?
So wie Dany die Eiserne Flotte vergessen hat haben die Autoren wohl vergessen dass die Unsullied keine Schwänze haben. Da würde sein Haus nicht lange bestehen. :ugly:
 

Abstergo

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So nachdem ich extra lange um alles was GoT auch nur erwähnt hat einen weiten Bogen gemacht habe, wurde die Staffel von mir dann quasi in "einem Guss" nachgeholt. Samstag Folge 1-4, Sonntags Folge 5 und gestern die letzte.

Vorweg, ich Reihe mich nicht ein in die Reihe der Nörgler, ich fand die Staffel unterhaltsam und gut.

Viele Enden fand ich nachvollziehbar und habe sie mehr oder weniger so oder so ähnlich erwartet. Da die Staffel diesmal sehr kompakt ausgefallen ist und es im Prinzip ja von der Länger eher eine halbe Staffel war ist halt vieles schneller abgehandelt worden wie sonst. Von der Qualität dessen was man gesehen hat, war vor allem Folge 3 und 5 schon sehr dicht dran an einem Kino Blockbuster. Trotzdem war mal wieder alles schlecht, wenn man sich mal die Kommentare im Netz durchließt zumindest..
Ich war vielleicht auch im Vorfeld nicht so ultimaltiv gehypt wie die meisten, obwohl ich natürlich jede Staffel gesehen habe und die Serie für mich die "Topserie" der letzten Jahre war. Eventuell hat es mich gerade deshalb ziemlich gut unterhalten.

Die einzige Frage die ich mir jetzt noch stelle, welche Serie wird die nächste die ich über Jahre sehe und meinen Spaß damit habe?! Aktuell sehe ich da leider nichts auf dem Markt.
 

EmGeeWombat

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Schön mal jemanden mit ner gemäßigten Meinung zu sehen.
Die letzte Folge hat mich mit vielem versöhnt. Gerade Tyrion hat mir aus dem Herzen gesprochen. Man hat die Grausamkeit Danys nicht gesehen (oder sehen wollen) weil es aus unserer und Danys Sicht eben die "Bösen" waren, auch wenn halt Unschuldige darunter waren oder es auch humanere Lösungen gegeben hätte. Wer nach all ihren Äußerungen und Taten bisher das Bild von der strahlenden Heldin hatte, sollte seinen moralischen Kompass mal prüfen.
Dass Jon seinen Wolf am Ende dann doch gestreichelt hat, lies den kalten Abschied in Folge 4 rückblickend dann so ausssehen, als wöllte Jon den Abschied für sich selbst nicht schwerer machen als nötig. Dass Bran jetzt König wird lässt seinen Weg dann auch sinnvoll erscheinen.
Das Grauer Wurm ein eigenes Haus gründen will hab ich nicht gesehen, nur dass er eben dorthin geht wo er mit Misandae hin wollte. Vielleicht habe ich aber auch eine Äußerung in dem Bezug nicht mitbekommen.

Drogons Zerstörung des Throns fand ich super. Varys (?) hatte ja mal angedeutet, dass Drachen sehr intelligent sein sollen. Scheinbar hat er erkannt, dass Danys wahnhaftes Streben nach dem Thron zu ihrem Tod geführt hat.
Merkwürdig fand ich den krassen Wetterwechsel und eben die hohe Anzahl von Danys Soldaten. Aber mein Gott, kann ich mit leben.
Die letzte Staffel hat mich insgesamt gut unterhalten, es lief nicht alles rund, aber gerade die letzte Folge hat für mich nochmal viele Fragen beantwortet, bzw. es wird Raum für Interpretationen geboten. Aber scheinbar wollen viele alles auf dem Silbertablett haarklein erklärt haben.
 

grinch66

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Nochmal.
Die Story ist nicht das Problem. Damit bin ich absolut zufrieden. Die Art und Weise wie sie in dieser Staffel rüber gebracht wurde ist es.
Übereilt und dadurch zu oft unglaubwürdig und eben nicht so gut wie es in den Staffeln davor gemacht wurde. Ich weiß überhaupt nicht was es daran nicht zu verstehen gibt und warum man diese Meinung nicht akzeptieren, respektieren und ganz sicher auch etwas nachvollziehen kann. Nein, jemanden als hater darzustellen ist ja auch viel einfacher.

Ich sage nicht das ich nicht gut unterhalten wurde und ich hau auch nicht einfach nur drauf weil das viele machen, aber mit mehr Folgen oder noch einer Staffel hätte man das hohe GoT Niveau halten können. Es ist nicht von der Hand zu weisen das in dieser Staffel storytechnisch viel zu viel für so wenig Folgen passiert ist.



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Hoernchen1234

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Von der Qualität dessen was man gesehen hat, war vor allem Folge 3 und 5 schon sehr dicht dran an einem Kino Blockbuster. Trotzdem war mal wieder alles schlecht, wenn man sich mal die Kommentare im Netz durchließt zumindest..
Ja. Wie ein Blockbuster. Das trifft es ganz gut. Was man da Audiovisuel geboten bekommen hat darüber beschwert sich ja auch keiner. Das war auf ganz hohem Niveau. Die kritik kommt daher weil die Folgen inhaltlich einfach schlecht waren.

Ich finde man kann die zwei Folgen gut mit Spielen vergleichen. Was bringt mir die beste Grafik wenn die Story einfach völliger blödsinn ist? Aber genau das wollten die Machen offenbar. Hauptsache tolle Bilder. Story ist egal.

Wer nach all ihren Äußerungen und Taten bisher das Bild von der strahlenden Heldin hatte, sollte seinen moralischen Kompass mal prüfen.
Keiner sagt dass sie nur die strahlende Heldin ist und keiner bestreitet dass sie "grausame" Dinge getan hat.
Aber es ist doch wohl ein riesiger Unterschied ihre Feinde zu töten bzw. die Leute die für sie eben die Bösen sind wie die Meister oder die Khals oder ob sie einfach von jetzt auf gleich eine ganze Stadt in Schutt und Asche legt und tausende unschuldige Männer, Frauen und Kinder tötet.
Zwischen diesen beiden Punkten fehlt einfach eine nachvollziehbare Charakterentwicklung.

Und da kann man auch nicht sagen ist halt Raum für Interpretation und ganz bestimmt will auch niemand etwas haarklein auf nem Silbertablett erklärt haben.
Aber man kann doch nicht einfach einen Charakter von jetzt auf gleich total durchdrehen lassen und dass damit erklären dass sie halt verrückt ist weil sie eine Targaryen ist.

Das Grauer Wurm ein eigenes Haus gründen will hab ich nicht gesehen, nur dass er eben dorthin geht wo er mit Misandae hin wollte. Vielleicht habe ich aber auch eine Äußerung in dem Bezug nicht mitbekommen.

Davos sagte dass er ein eigenes Haus gründen soll.
 
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Fortinbras

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Gute Staffel, hervorragendes Finale.

Zu kritisieren gibt es lediglich dass am Ende gehetzt wurde. Da fehlt locker eine Staffel, dann wären die Entwicklungen nachvollziehbarer.

Der Kritik zu Danys Story stimme ich übrigens nicht zu. Ihre dunkle Seite war bereits in der ersten Staffel zu sehen. Ich kann es nicht genau erklären aber ich hatte einen Artikel gelesen der die Psychologie beschreibt und erläutert was mit Dany in der achten Staffel und nicht zuletzt kurz nach der Kapitualion von Cerseis Soldaten passiert. Muss den Link suchen...

Schöne Ironie ist, das Dany am Ende sogar ihr Ziel erreicht. Das Rad ist gebrochen, Könige werden gewählt. Nur müsste sie dafür halt sterben.

Das Ende ist in vielerlei Hinsicht "bittersweet" so wie es GRRM im Vorfeld angedeutet hat.

Und alle Starks bekommen das was sie wollten. Arya geht die Welt entdecken, Sansa regiert als Königin des unabhängigen Nordens und Jon - so deute ich es zumindest - zieht mit den Wildlingen davon um außerhalb der Mauer zu leben.

Aber eine Menge Hate ist nach dem Ende einer solchen Mammutserie garantiert. Schon alleine deswegen weil die Vorstellungen und Theorien von vielen Fans nicht eintreffen und es nicht so endet wie man es sich erhofft hat. Das war bei Serien wie Lost nicht anders. Nur damals kritisierte man in Foren. Heute mit Twitter, Facebook usw. ist die Kritik natürlich lauter.
 
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Hoernchen1234

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Schöne Ironie ist, das Dany am Ende sogar ihr Ziel erreicht. Das Rad ist gebrochen, Könige werden gewählt.

Eine Frage dabei bleibt. Altert Bran überhaupt? Und kann er auf natürlichem Wege sterben? Er ist der dreiäugige Rabe. Und der vorherige war hunderte Jahre alt. Er wurde gewählt. Aber ist er nun bis in alle ewigkeit König?


Das wäre sicher besser gewesen:

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EmGeeWombat

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Gute Staffel, hervorragendes Finale.

Zu kritisieren gibt es lediglich dass am Ende gehetzt wurde. Da fehlt locker eine Staffel, dann wären die Entwicklungen nachvollziehbarer.

Der Kritik zu Danys Story stimme ich übrigens nicht zu. Ihre dunkle Seite war bereits in der ersten Staffel zu sehen. Ich kann es nicht genau erklären aber ich hatte einen Artikel gelesen der die Psychologie beschreibt und erläutert was mit Dany in der achten Staffel und nicht zuletzt kurz nach der Kapitualion von Cerseis Soldaten passiert. Muss den Link suchen...

Schöne Ironie ist, das Dany am Ende sogar ihr Ziel erreicht. Das Rad ist gebrochen, Könige werden gewählt. Nur müsste sie dafür halt sterben.

Das Ende ist in vielerlei Hinsicht "bittersweet" so wie es GRRM im Vorfeld angedeutet hat.

Und alle Starks bekommen das was sie wollten. Arya geht die Welt entdecken, Sansa regiert als Königin des unabhängigen Nordens und Jon - so deute ich es zumindest - zieht mit den Wildlingen davon um außerhalb der Mauer zu leben.

Aber eine Menge Hate ist nach dem Ende einer solchen Mammutserie garantiert. Schon alleine deswegen weil die Vorstellungen und Theorien von vielen Fans nicht eintreffen und es nicht so endet wie man es sich erhofft hat. Das war bei Serien wie Lost nicht anders. Nur damals kritisierte man in Foren. Heute mit Twitter, Facebook usw. ist die Kritik natürlich lauter.

Danke dafür, kann man nicht besser ausdrücken.
Danya Entwicklung deutete sich nicht nur anhand ihrer Taten an, sondern auch wie sie darauf reagiert. Als sie die Unbefleckten bekommt und Klein-Drogo den Typen grillt.... man muss sich doch nur mal ihr Gesicht dabei anschauen. Frau Clarke spielt in diesen Szenen unglaublich gut, man sieht ihr an, dass sie das Gesehene genießt und das mehrfach in der Serie. Meine Güte hat man je Jon oder Ned Stark grinsen sehen wenn sie gekämpft oder jemanden Töten mussten? Das kennt man so nur von einer gewissen Dame die ihren Bruder ....

Dieser Charakterzug der schon immer in ihr steckte, gepaart mit ihren Schicksalsschlägen, den vielen Enttäuschungen und ihrem schwindenden Thronanspruch (ihr höchstes Ziel!) lässt mich die Entwicklung dann eben doch gut nachvollziehen. Zumal sie ja sogar vorher noch andeutet, dass sie die Zivilisten für garnicht mal so unschuldig hält wenn sie Cercei als Königin weiter folgen trotz ihrer Taten.
Vll hätten sie den Schalter am Ende etwas langsamer oder cleverer umlegen sollen, aber dass es völlig unabwegig war und aus der Luft gegriffen wäre kann ich einfach nicht zustimmen.

Ich sage ja nichtmal, dass es in der Staffel keine Fehler gibt. Ich denke auch zwei volle letzte Staffeln hätten der Serie gut getan. Ich habe hier und da auch offene Fragen. Ich finde es aber nur lächerlich wie die "großen Kritiker" jetzt alle ausklamüsern, welche Figur wann hätte sterben sollen, wie wer was sagt und macht damit dann auch alle zufrieden wären.... als ob ey.

- - - Aktualisiert - - -

Nochmal.
Die Story ist nicht das Problem. Damit bin ich absolut zufrieden. Die Art und Weise wie sie in dieser Staffel rüber gebracht wurde ist es.
Übereilt und dadurch zu oft unglaubwürdig und eben nicht so gut wie es in den Staffeln davor gemacht wurde. Ich weiß überhaupt nicht was es daran nicht zu verstehen gibt und warum man diese Meinung nicht akzeptieren, respektieren und ganz sicher auch etwas nachvollziehen kann. Nein, jemanden als hater darzustellen ist ja auch viel einfacher.

Ich sage nicht das ich nicht gut unterhalten wurde und ich hau auch nicht einfach nur drauf weil das viele machen, aber mit mehr Folgen oder noch einer Staffel hätte man das hohe GoT Niveau halten können. Es ist nicht von der Hand zu weisen das in dieser Staffel storytechnisch viel zu viel für so wenig Folgen passiert ist.



Gesendet von iPhone, verzeiht mir evtl. Tippfehler

Wieso soll ich denn deine Ansicht nicht akzeptieren? Du warst derjenige der keine Diskussion zulassen wollte. Ihr schreibt eure Sicht der Dinge also kann ich das doch auch oder? Ich hab doch sogar mehrfach geschrieben, dass ich gewisse Kritikpunkte verstehen kann. Als Hater habe ich auch niemanden bezeichnet, ich würde aber schon fast die Leute als Hater bezeichnen, die keine zwei Meinungen zulassen wollen.
 
H

Hoernchen1234

Gast
Zumal sie ja sogar vorher noch andeutet, dass sie die Zivilisten für garnicht mal so unschuldig hält wenn sie Cercei als Königin weiter folgen trotz ihrer Taten.
Ach komm. Jetzt greifst du aber wirklich nach dem letzten Strohhalm.
Weis jetzt zwar nicht wo das angedeutet wurde aber wenn dann ist das als Rechtfertigung doch auch blödsinn. Den Zivilisten ist es doch vollkommen egal wer da auf dem Thron sitzt. Das hatte glaube Tyrion doch sogar auch gesagt. Auch sagte er dass die normalen Leute Cercei hassen.
Und nun sollen die Zivilisten schuldig sein weil... Ja warum? Weil sie halt zufällig in Kings Landing leben wo sich eine irre selbst zur Königin ernannt hat?


Das Hauptproblem der ganzen Staffel bzw. dem Ende allgemein ist die zu geringe Folgenzahl bei zu viel Story. Zumindest da sind sich ja wohl alle einig.
Aber für viele hat das der Staffel und zum Teil auch der ganzen Serie (Night King) massiv geschadet denn die schnelle Wandlung von Daenerys ist da ja nur die Spitze des Eisbergs.
Sicher übertreiben es manche auch mit ihrer Kritik aber Gründe gibts halt viele und mMn auch sehr berechtigt.
 
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EmGeeWombat

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Ach komm. Jetzt greifst du aber wirklich nach dem letzten Strohhalm.
Weis jetzt zwar nicht wo das angedeutet wurde aber wenn dann ist das als Rechtfertigung doch auch blödsinn. Den Zivilisten ist es doch vollkommen egal wer da auf dem Thron sitzt. Das hatte glaube Tyrion doch sogar auch gesagt. Auch sagte er dass die normalen Leute Cercei hassen.
Und nun sollen die Zivilisten schuldig sein weil... Ja warum? Weil sie halt zufällig in Kings Landing leben wo sich eine irre selbst zur Königin ernannt hat?


Das Hauptproblem der ganzen Staffel bzw. dem Ende allgemein ist die zu geringe Folgenzahl bei zu viel Story. Zumindest da sind sich ja wohl alle einig.
Aber für viele hat das der Staffel und zum Teil auch der ganzen Serie (Night King) massiv geschadet denn die schnelle Wandlung von Daenerys ist da ja nur die Spitze des Eisbergs.
Sicher übertreiben es manche auch mit ihrer Kritik aber Gründe gibts halt viele und mMn auch sehr berechtigt.

Der letzte Strohhalm wäre es, wenn du meine anderen Argumente wiederlegt hättest. Du scheinst aber nicht verstehen zu wollen, dass ich hier die ganze Zeit von vielen Puzzleteilen schreibe, die im Gesamten eben die Wandlung von Dany für mich schlüssig machen. Ich hab schon geschrieben, dass man den finalen Entschluss etwas besser hätte inszenieren können, aber kapiert hab ichs trotzdem.
Ich habe auch nicht geschrieben, dass die Zivilisten schuldig seien, sondern nur, dass Danys Andeutung so zu verstehen ist. Diese Diskussion wird übrigens immer wieder angestoßen wenn es um die Bevölkerung von Despoten geht. Ein nicht kleiner Teil von Deutschland hält die Bevölkerung zu Hitlers Zeiten für mitschuldig, weil sie nichts unternommen haben, um mal ein Beispiel zu nennen. Damit will ich dieses Fass jetzt nicht aufmachen, ich will nur sagen, dass die Denkweise nicht völlig aus der Luft gegriffen ist, so nach dem Motto "Jedes Volk bekommt den Herrscher, den es verdient."

Nochmal, viele Puzzleteile und so...
 
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