War Maria bei der Geburt Jesu wirklich Jungfrau?

BossSatanas

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Papst Benedikt XVI, darf das behaupten weil er eine religiöse Autorität ist. Jeder andere Mensch würde von Psychiatern für verrückt erklärt werden und in eine Psychiatrie eingewiesen werden. Die Religiöse Meinungsfreiheit sollte verboten werden, wir leben nicht mehr im Mittelalter. Es ist der größte Betrug der Menschheit!

Rom – An dieser Frage scheiden sich die Geister. War Maria bei der Geburt Jesu wirklich Jungfrau?
VIER VON FÜNF DEUTSCHEN BEZWEIFELN DIES LAUT UMFRAGE, DARUNTER GLÄUBIGE UND SOGAR BIBELFORSCHER.
Jetzt macht Papst Benedikt XVI. (85) im letzten Teil der „Jesus von Nazareth“-Trilogie die Jungfrauengeburt zu einem zentralen Thema. BILD liegt das „kleine Buch“ (O-Ton Benedikt im Vorwort) vorab vor. Heute erscheint es in neun Ländern und 50 Sprachen. Startauflage: eine Million Exemplare.
Benedikt stellt in seinem Buch klar, dass Maria den Gottessohn vom Heiligen Geist empfangen habe. Das gelte „ohne Einschränkung“!
Auch der Papst weiß, dass sich die Menschen an der Frage reiben, ob die Gottesmutter wirklich ohne natürlichen Zeugungsakt schwanger geworden ist.
Er nennt das Geheimnis der jungfräulichen Geburt in seinem neuen Buch
• einen „Skandal für den modernen Geist“,
• einen „Prüfstein für den Glauben“.

Denn, so Benedikt: „Gott darf in Ideen und Gedanken wirken, im Geistigen – aber nicht an der Materie. Das stört. Da gehört er nicht hin“, analysiert der Papst die Sicht der Skeptiker.
Worum geht es also bei der Jungfrauengeburt? Warum ist diese Frage dem Papst so wichtig?
In der Sprache der Kirchenväter habe Maria „durch ihr Ohr“ empfangen, erklärt Benedikt. Erst durch ihr Ja („Mir geschehe nach deinem Wort“), durch ihren Gehorsam, werde Maria zur Mutter, schreibt der ehemalige Theologieprofessor. Jesus sei eben kein „Halbgott“, sondern „ganz Mensch und ganz Gott“.
Benedikt weiter: „Wenn Gott nicht auch Macht über die Materie hat, dann ist er eben nicht Gott.“

Bild.de

Ratzinger, der »Großinquisitor«

Im ARD-Magazin Kontraste (03.03.2005) äußerte sich Joseph Ratzinger vor einigen Wochen zu seinem Titel »moderner Großinquisitor«. Und siehe da: Ratzinger hatte mit dem Begriff »Inquisitor« überhaupt kein Problem - im Gegenteil: Er sah sich mit der Inquisition früherer Jahrhunderte in einer kontinuierlichen Linie! Der einzige Unterschied: Heute bediene man sich anderer Methoden. Und dann kam die makabre »Krönung«: Ratzinger wertete die Folter-Verhöre der Inquisitoren des Mittelalters gar als »Fortschritt« - schließlich hätten »Untersuchungen« stattgefunden.
Ratzinger wörtlich: »Großinquisitor ist eine historische Einordnung, irgendwo stehen wir in der Kontinuität. Aber wir versuchen heut' das, was nach damaligen Methoden, zum Teil kritisierbar, gemacht worden ist, jetzt aus unserem Rechtsbewusstsein zu machen. Aber man muss doch sagen, dass Inquisition der Fortschritt war, dass nichts mehr verurteilt werden durfte ohne Inquisitio, das heißt, dass Untersuchungen statt finden mussten.«

Das ist ein Skandal! Denn diese »Untersuchungen« waren mit grausamsten Folterungen verbunden und führten in sehr vielen Fällen zum Tod des Angeklagten! Nach Einschätzung des SPIEGEL war die Inquisition (lat. »Befragung«) »Vorläufer von Gestapo, KGB und Stasi«.
http://www.denk-mit.info/

Vom Großinquisitor zum Papst | www.miz-online.de

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halleconni

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Also, man könnte glatt vermuten, das Du ein Problem mit dem Papst hast.:ugly: Irgendwie habe ich auch so´n Gefühl, das dieses Thema hier eine Nuance, eine klitzekleine natürlich nur, deplatziert wirkt.
 

_voyevoda_

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Religionen an sich haben nichts schlimmes. Der Glaube ist sogar für Gesellschaften förderlich, würde ich mal behaupten. Nur hat das Christentum (und wahrscheinlich auch einige andere Religionen) nicht mehr viel mit seinem Ursprungsgedanken gemein, zumindest das, was man davon wahrnimmt.
Wer beim Christentum nur an das Mittelalter und Inquisitionen denkt, hat leider ein falsches Bild von dem Glauben. Menschen sind für Taten zuständig und nicht der Glaube an etwas oder eine Religion.
Ich sehe das Christentum einfach als eine Art Ethik. Nur ist sie nicht mehr zeitgemäß.

@Topic: Eine Geburt erfordert Geschlechtsverkehr bzw. eine Befruchtung. Wenn man eine künstliche Befruchtung Marias ausschließt, dann kommt nur ein Wunder in Frage. Da ich an (übernatürliche) Wunder nicht glaube, bin ich der Meinung, dass sie keine Jungfrau mehr war.
 
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