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Sony streicht die Veröffentlichung der Franco/Rogen-Komödie "The Interview" nach Terrordrohungen

Fortinbras

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Marketing wird eingestellt, der Film kommt nicht mehr ins Kino. In der Komödie werden zwei Reporter (Seth Rogen und James Franco) beauftragt Nordkoreas Oberhaupt Kim Jong-Un zu töten.

Es scheint sich immer mehr herauszustellen, dass Nordkorea tatsächlich hinter dem Hack von Sony Pictures steckt. Bei dem Hack wurden etwa 100 Terabyte an Daten gestohlen die in den vergangenen Wochen häppchenweise veröffentlicht wurden.

Neben Firmenemails der Sony Pictures-Präsidentin Amy Pascal und dem Produzenten Scott Rudin wurden auch Sozialversicherungsnummern der Angestellten, Details über Gagen von Schauspielern, die Decknamen von Schauspielern, die Arbeitsbedingungen (u.a. mit Rassismus und sexueller Belästigung) u.v.m. veröffentlicht.

Zuletzt wurde im Falle der Veröffentlichung des Films mit Terroranschlägen vergleichbar mit 9/11 gedroht, u.a. in Kinos. Außerdem wurde das Leben von Sony Pictures Mitarbeitern und deren Familien bedroht. Nachdem viele US-Kinoketten den Film aus dem Programm genommen haben, wurde die Veröffentlichung nun komplett abgesagt.

Reports: Federal Authorities Trace Sony Hacker Attack to North Korea | Variety

In den USA haben die ersten Angestellten Klagen, u.a. wegen lascher Sicherheitsvorkehrungen und Identitäsdiebstahl gegen Sony Pictures eingereicht.

Ein Statement der US-Regierung ist zu erwarten.

 
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