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Starcraft 2: Jubel trotz Stillstand

SethSteiner schrieb:
@Hammerhead
Rushen gibts ja eigentlich in jedem Spiel, da ist nichtmal viel Taktik nötig. Geht sogar in Anno. Rohstoffe sichern, bauen, kleinen Trupp losschicken und alles platt walzen. Trotzdem, bei den richtigen C&Cs hatte ich imme rmit Riesenarmeen gekämpft, große Schlachten.

Also ich habs immer gerne wenn man den Gegner mit so wenig Aufwand wie möglich erledigt. beim Neuen CnC kann man den gegner schon mit 2 einheiten besiegen. Einem Soldaten und einem Raumschiff. Aber was verstehst du denn unter Riesenarmee? Ich Baue nämlich höchsten mal 30-40 Mammuts und dann is auch schluss mit lustig^^ Oder 50 Avatare

MFG
hammerhead
 
Zuletzt bearbeitet:
SethSteiner schrieb:
Gerade diese positive Grundhaltung im Bezug auf Blizzard finde ich dagegen garnicht so toll, die Jan beschrieben hat. Der neueste Olnigg, zwar mit Hauptthema Hellgate: London trifft es eigentlich recht toll. Es ist eine Marke, von einem Hersteller, boah es ist geil.

na da gibt es aber schon nen unterschied von positiver grundhaltung, in sinne "man kann erwarten , daß blizzard einen titel abliefert, der sehr vielen leuten gefallen wird" (diese grundhaltung hat sich blizzard durch ihre bisherige erfolgsstory aber nun wirklich erworben :D )
und "es ist geil" (ohne es gesehen zu haben) weil es von hersteller x kommt ;)

wie gesagt, wenn magazine sich bei nem blizzard titel im vorfeld optimistisch zeigen, find ich das ok, anders wäre es, wenn ein magazin im vorfeld anhand von trailereindrücken und aufgrund des herstellers schon seine entgültige wertung verkünden würde :)
 
Frage nur auch etwas, ob die Spiele vielleicht auch geil werden, weil sie gehyped werden, oder weil sie wirklich gut sind? Ich denke da nur dauernd daran wie Fehlerfrei doch Blizzard Spiele sind und wie man Patches versucht in ein anderes Licht zu rücken. Das grenzt schon etwas an Lächerlichkeit, wie an dieser Stelle eine Schönrederei stattfindet. Von daher finde ich es eben nicht in Ordnung wenn man sich im Vorfeld allzu optimistisch zeigt, von mir aus kann das auch Starcraft 2 betreffen, ich denke nicht das es richtig ist Blizzard über irgendwen anderen zu stellen, nur weil sie schon immer gehyped wurden und das einfach mal auf Markentradition so weitergeführt wird. Ich empfinde es anderen Entwicklern nicht als fair, wenn man da nicht Neutral rangeht. Natürlich ist es ein Unterschied zwischen einer Erwartung und einer Wertung, dummerweise tut eine allzu fröhliche Haltung zu leicht ein Feuer einer entgültigen Wertung schon entfachen, was ich eben nicht so toll finde.
 
EvilNobody schrieb:
Hi Leute!
Auch wenn es der Threadtitel anders vermuten lässt, geht es hier nicht nur um Starcraft, sondern um ein allgemeines Problem mit Spielen.
Es geht um den Stillstand im Gameplay. Starcraft 2 ist im Grunde genommen nur eine marginale Weiterentwicklung von Teil 1, und trotzdem wird es jetzt schon mit Lob überhäuft, analysiert und bis zum Tode previewed. Das ist jetzt kein Vorwurf an die Powerplay oder irgendeiner anderen Spielezeitschrift, es zeigt aber ganz deutlich, dass innovative Spiele "unerwünscht" sind. Warum sollten Publisher ungewöhnliche, neue Konzepte entwicklen, wenn sie wie EA mit dem 1000. Aufguss den grossen Reibach machen? Wir Spieler beschweren uns immer über die Eintönigkeit der Spielelandschaft, andererseits kaufen wir uns die jährlichen Aufgüsse und Fortsetzungen der grossen Spielefirmen. Da geht doch irgendetwas schief, so können wir lange auf neue Ideen warten. Ich prophezeie jetzt schon (wie ihr wahrscheinlich auch) Traumwertungen für Starcraft 2, obwohl sich nicht viel ändern wird im Gegensatz zu SC1.
Gegen SC habe ich natürlich nichts, und Fans sollen sich auch nicht kritisiert fühlen, nur ist dieses Beispiel eben sehr treffend, um den Umstand klar zu machen, dass sich neue Konzepte verständlicherweise rar machen. Was meint ihr zu der Thematik? Können die Magazine etwas daran ändern? Können die Spieler dem Stillstand entgegenwirken? Warum verkaufen sich Spiele wie Psychonauts so schlecht, obwohl es überall Traumwertungen kassierte?
Ich hoffe auf eure Antworten und einen kritischen Blick auf die Zukunft der PC- und Videospiele.:)

Im Grunde kennt jeder Spieler die Antwort auf diese Problematik.

Der "Einfluss" der Magazine auf Konsumverhalten ist sehr begrenzt (Bsp: Psychonauts), wogegen mancher Publischer/Redakteur etwas anderes behaupten mag. Jedes Genre wird mit der Zeit von einem Hit - oder auch einer erfolgreichen (!) Innovation - überschwappt... weshalb ich auch daran glaube, dass es innerhalb von zehn Jahren endlich wieder ein vernünftiges Tie-Fighter 2 oder X-Wing 2 geben wird. Alles braucht halt seine Zeit ;)

Mal ehrlich: Es ist grausig für einen Alles-schon-gesehen-und-gespielt-Zocker eine Xte Auflage irgend eines Spiels zu daddeln. Neue Grafik? *gähn*. "Das Problem" ist einfach die Zielgruppe, welche immer neu heranwächst und noch vieles neu entdecken will. Alte Zockerhasen schauen da meist in die Röhre bzw. in neue Grafik-Wunder - mehr nicht. Fairerweise muss ich zugeben, dass es ungemein gute Titel auf dem Markt gibt (Ausnahme sind einige wenige Genres)... ein Analyst würde sagen: Man hat den Sättigungspunkt erreicht.
 
SethSteiner schrieb:
Ich denke da nur dauernd daran wie Fehlerfrei doch Blizzard Spiele sind und wie man Patches versucht in ein anderes Licht zu rücken.
Gut, Patchorgien sind nie schön. Aber immerhin ist der Support von Blizzard in der Hinsicht, daß auch noch nach über 10 Jahren Patches geliefert werden, einzigartig und vorbildhaft. Welcher andere Publisher/Entwickler kann sowas stolz von sich behaupten?
 
Manche Publisher reagieren allerdings auf die Meinungen der Print-Magazine. Da braucht man sich nur mal Need for Speed anzuschauen: die Meinungen zu Carbon waren schon sehr gespalten, zu ähnlich war das Gameplay seinen Vorgängern. Jetzt hat EA die Notbremse gezogen, und will mit Pro Street einen anderen Weg einschlagen. Die Verkaufszahlen von Carbon waren ja auch nicht so gut wie die von Most Wanted, ergo kann man als Käufer (und als Redakteur?) durchaus eine Änderung herbeiführen. Schade ist nur, dass es die Publisher immer auf die harte Tour wollen, und nicht von alleine darauf kommen die Spielkonzepte zu verändern.
 
Sternitzky schrieb:
Gut, Patchorgien sind nie schön. Aber immerhin ist der Support von Blizzard in der Hinsicht, daß auch noch nach über 10 Jahren Patches geliefert werden, einzigartig und vorbildhaft. Welcher andere Publisher/Entwickler kann sowas stolz von sich behaupten?

Das ist natürlich Klasse, das hier noch Support besteht. Nur fragt man sich auch, was man davon halten darf, wenn ein Spiel es nötig hat solange gepatcht zu werden (in meinen Augen) und teilweise waren die Auswirkungen von Patches auch peinlich gewesen (Diablo II war da toll). Ich würde mich auch hüten zusagen das Blizzard schlecht sei und sie total dumm und böse und so weiter wären, nein sie sind schon gut, für mich ist sowas was in Printmagazinen, es sei dahingestellt inwieweit sie Auswirkungen aufs Konsumverhalten haben, Marktforschungen kann man da wohl kaum vertrauen.
Auch in Sachen Patches muss man dann auch fragen, ob nicht andere Publisher eben in mancher Hinsicht dann besser sind, eben weil sie keinen Support mehr geben brauchen. Wobei es natürlich schon bei Electronic Arts negativ ist, das hier Online Support und weiterer nach einer Weile eingestellt wird, was bei ihrer Masse an Spielen irgendwo vielleicht aber auch nachvollziehbar ist.
 
es komm taber finde ich auch drauf an, was ein Pathc bringt. Wenn er nur Bonusmaterial wie maps oder Waffen. Wenn das Spiel Bugfrei ist und dann solche Patches kommen, finde ich es nicht schlimm. und bei gerade solchen Patchs sollte man langen Support gewähren. Denn auch wenn ich mir vllt ein spiel erst nach 5 jahren oder so kaufe, möchte ich doch gerne die Maps oder Waffen die damals im Patch enthalten waren.

MFG
hammerhead
 
@Seth:
Ich frage mich gerade, ob deine Anmerkung zu Diablo 2 sarkastisch war oder nicht.:confused:
Denn die Sache liegt bei Diablo 2 ein wenig anders: das Spiel ist ja schon uralt, und die Patches verhinderten immer wieder, dass Diablo 2 auf neuen Systemen inkompatibel ist. Es läuft auch heute noch anstandslos unter XP, ausserdem wurden neue Schwierigkeitsgrade hinzugefügt, das Battle-Net wurde verbessert und der heutigen Zeit angepasst, neue Gegenstände wurden implementiert, neue Runen etc. Das ist meines Erachtens wirklich vorbildlich.
Doch auch Blizzard darf sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, jedes neue Spiel muss losgelöst von den vorherigen Programmen getestet werden. Und da muss man der Kompetenz der Magazine vertrauen. Es bringt ja nichts, wenn ein Haufen Blizzard-Fanboys die Spiele testet. Der Powerplay vertraue ich in dieser Hinsicht, einem anderen Magazin nach Gothic 3 nicht mehr. *hust*
Besagtes anderes Magazin hatte entweder Angst vor JooWood, Angst vor den Fans oder die Tester waren unverbesserliche Liebhaber der Vorgänger. G3 machte nichts neu, alles schlechter und bekam trotzdem gute Wertungen. Und es verkaufte sich blendend! In diesen Momenten habe ich eine Stinkwut gegenüber der Spielergemeinde, die wie die Lämmer zur Bug-Schlachtbank laufen.
Ich sehe es so: bevor die Entwickler versuchen tolle Innovationen in ihre Spiele zu packen, sollen sie erstmal lernen bugfrei zu programmieren. Denn nur wer sein Handwerk versteht, kann Neues ausprobieren und umsetzen.
 
SethSteiner schrieb:
Das ist natürlich Klasse, das hier noch Support besteht. Nur fragt man sich auch, was man davon halten darf, wenn ein Spiel es nötig hat solange gepatcht zu werden (in meinen Augen) und teilweise waren die Auswirkungen von Patches auch peinlich gewesen (Diablo II war da toll)....
Auch in Sachen Patches muss man dann auch fragen, ob nicht andere Publisher eben in mancher Hinsicht dann besser sind, eben weil sie keinen Support mehr geben brauchen.

hab jetzt nicht jeden blizzard changelog im kopf ;) aber der großteil ist feinabstimmung des gameplays und da ist ein jahrelanger support begrüßenswert

du solltest unterscheiden:
- das patchen von technischen problemen/queststoppern sollte nach ein paar monaten wirklich nicht mehr nötig sein
- das betreuende patchen zum umstellen im gameplay aber ist besonders bei onlinegeschichten sehr zu begrüßen, da sieht sich die firma an wie das momentane gameplay online ausgelotet wird und steuert (mal mehr mal weniger gekonnt) das ganze in ne richtung damit halt recht viele spaß dran haben, es ausgeglichener ist
 
Ein recht gutes (und aktuelles) Beispiel für ein innovatives Spiel ist meines Erachtens Dark Messiah of Might & Magic. Das fiel mir gerade ein, als ich mein Spieleregal sauber gemacht habe.:D
Das war wirklich mal was Neues: ein "Ego-Shooter" im Fantasy-Gewand. Leider floppte auch dieses Spiel.:(
Ganz aktuell steht auch Bioshock für ein neuartiges Szenario, obwohl die einzelnen Gameplayelemente ein Potpourri aus bewährten Mechanismen ist. Da verzichtet man eben auf revolutionäre Neuerungen und erschafft dafür ein Kunstwerk mit extremen Tiefgang. Wenn schon Stillstand, dann sollte das so aussehen.
 
EvilNobody schrieb:
Ein recht gutes (und aktuelles) Beispiel für ein innovatives Spiel ist meines Erachtens Dark Messiah of Might & Magic. Das fiel mir gerade ein, als ich mein Spieleregal sauber gemacht habe.:D
Das war wirklich mal was Neues: ein "Ego-Shooter" im Fantasy-Gewand. Leider floppte auch dieses Spiel.:(

da find ich den vorgänger (halt gleiche entwickler) arx fatalis besser
und auch davor gab es schon einige titel die auf nen "egoshooter - fantasy mix" ausgerichtet waren, gab dabei sogar schon zwei (wenn auch schwache) titel aus dem heros of might&magic szenario, dazu natürlich nicht zu vergessen wheel of time und wenn man grusel auch unter fantasy einordnen will zb auch noch undying (sowohl schießen als auch zaubern ging jedenfalls)
 
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