Als erstes: Sehr schöner Artikel. Endlich etwas das einem nicht weißmachen will wie toll die Zukunft wird...
Man kann es so sagen, die Digitale Büchse der Pandora wurde geöffnet.
Die Plagen sind Onlinezwang, DRM, Microtransaktionen, Cloudgaming und Inkompatibilitäten.
Wer also eine Spielgeschichte mit den Vorgängern beginnen will lebt also angeblich in der Vergangenheit? Nun denn, so soll es wohl sein.Spiele verlieren an Identität, es hat bereits begonnen...
Schuld sind unter anderem Leichtbeeinflussbare Techniken, sowie aber auch die Videospielproduzenten. Denn ich denke nicht das der Wunsch nach besserer Grafik ausschließlich von den Spielern stammt. So wird es doch schon ewig vorgemacht; Bessere Grafik = Besseres Spiel. Und siehe da, es verkauft sich.
Die Zukunft ist eine große Zunahme an DLCs und Microtransaktionen, Spiele werden zu Vollpreisen angeboten, aber nur halb Entwickelt und dann durch das Nachladbare erweitert. Gegen bares, versteht sich. Wie schon gesagt fehlt auch ein gewisser Charm, etwas das den Spieler Sympathie für das Spiel empfinden lässt. Etwas das ich bereits auf der PS3 nicht mehr spüre.
Auch Cloudgaming wird irgendwann die Zukunft sein, wo man alles überall zocken kann, man hat keine Games mehr im Regal, wenn diese Daten sind die irgendwo auf der Cloud laufen ist man an diese auf Gedeih und Verderb gebunden. Offline spielen ist dann nicht mehr.
Wenn sich die Zukunft wirklich in diese Richtung entwickelt und so wie es aussieht tut sie das, bin ich raus aus der Daddelei der neueren Spiele... Zurück in die Vergangenheit wo Spiele noch Seele besaßen, keine Patches nötig waren oder eine Internetverbindung und man noch die Liebe der Entwickler fürs Detail gespürt hat. Fortschritt hin oder her.
Ich zieh die Bremsleine und springe vom Zug ab. Viel Spaß noch...
PS:
Zum Schluss merke ich an das diese Entwicklung mich an meinen älteren Blog
erinnert...