Selbst wenn er schon von vorn herein eine andere Meinung zu dem Film hatte, er sich diesen angeschaut hat kann er doch nach wie vor noch seine Meinung vertreten. Oder etwa nicht?
Das ist bei Hype Titeln nicht so einfach, da ist es im Prinzip das beste wenn man die Meinung vom Rest hat, da lebt man ruhiger,
Allerdings kann und will ich mich selbst nicht so belügen und etwas toll finden nur weil es die Mehrheit toll findet.
Warum soll er nun eine positive Kritik über den Film abgeben, wenn er ihm denn tatsächlich nicht gefallen hat. Sowas ist doch Käse. Und Kratos schätze ich sehr wohl so ein, hätte ihn der Film positiv, trotz negativer Meinung in den von Dir besagten Thread, gefunden so hätte er das auch in seiner Filmkritik mit einfliessen lassen.
Eben.
Klar hatte ich vorher schon eine negative Meinung, bzw. kein Interesse für den Film, geschaut hab ich ihn nur weil meine Frau ihn gern sehen wollte und wir ewig keinen gemeinsamen Filmabend hatten.
Aber wie schon gesagt bin ich wirklich alt genug um eine negative Meinung zu revidieren wenn mir das gesehene dann doch gefallen hat.
Im Fall von Black Swan war das aber nun mal nicht der Fall.
Aber gerade bei diesem Film ist das halt schlecht für einen, da er von vielen anderen Menschen so geliebt wird.
Es heißt nun mal nicht, wenn 100 Menschen dazu befragt werden, das er auf Grund eines Oscar überall gut ankommt. Denn bei den 100 Menschen können sich genug darunter befinden die den Film eben schwach finden.
Richtig, der Gewinn des Oscars macht einen Film nun mal nicht automatisch bei allen Leuten auf der Welt beliebt.
Wenn ich zB an die vielen Oskars von Titanic denke wird mir immer noch schlecht, denn auch diesen Film fande ich abartig mies, auch diese Meinung hat mir viel verbale Prügel eingebracht, aber da steh ich mittlerweile drüber, dass ist eben das Los von Schreiberlingen die keine unbedingt massentaugliche Meinung haben.
Waaaaaah eins habt ihr mit eurer blöden Kritik die unfair im übrigen ist geschafft, jetzt schau ich mir den Film nu doch mal an. Das ist hier ja nicht mehr auszuhalten.
Ja so ist das bei Black Swan, kalt lassen kann einen der Streifen eigentlich auf keinen Fall.
Den einen zieht er auf negative Weise in seinen Bann und der andere sieht ihn als heiligen Gral der Filmszene.
Ich akzeptiere jedenfalls beide Varianten gleichermaßen.
Zudem sieh es auch mal so, jeder der sich einen Film ansieht, hat andere Gesichtspunkte auf die derjenige ein Augenmerk legt, oder legen wird.
Ein Kollege in einem anderen Forum hat das Klasse am Beispiel des Louvre erklärt.
Es gibt Menschen für die 3 Tage in diesem Gebäude nicht reichen würden, weil sie die Bilder mit einem anderen Auge betrachten.
Die andere Menschengruppe ist in 30 Minuten durch, denn die Bilder sind halt nur Bilder.
Mir ist Kratos' Meinung herzlich egal. Ich kann nur keine Filmkritiken wie diese ernst nehmen. Kritiker sollten möglichst unvoreingenommen an die Sache herangehen.
Nun Widersprichst Du Dich aber selber.
Einerseits schreibst Du, dass Du meine Kritiken ganz gern liest und andererseits ist Dir meine Meinung herzlich egal.
Wenn sie Dir so egal ist, dann brauchst sie doch auch nicht lesen, macht für mich irgendwie keinen Sinn.
Und Unvoreingenommen geht man niemals an einen Film, denn es gibt immer einen Beweggrund warum man sich einen bestimmten Film aussucht.
Man hat durch die Beschreibung und/oder den Trailer ja schon gewisse Gefühle entwickelt.
Unvoreingenommen kann man einen Film nur anschauen über den man absolut gar nichts weiß und das passiert bei mir eher selten.
Mal ernsthaft, Deutschlands größter Filmkritiker Hans-Ulrich Pönack, den ich eigentlich schätze. Selbst dieser Mann geht nicht unvoreingenommen an Filme ran.
Den Mann finde ich absolut genial, denn bei ihm bin ich mir immer absolut sicher das er SEINE Meinung schildert und sich nicht dem Rest anpasst wie es viele andere tun.
Wenn der einen Film richtig schlecht findet dann lässt der kein gutes Haar an dem Streifen.
Ich kann mich noch gut an seine Kritik zu Transformers erinnern, wie der dort abgegangen ist war sagenhaft, niemals hätte ich ihn im RL auf den Film angesprochen wenn ich die Chance dazu gehabt hätte.
Der wäre einen glatt an die Gurgel gesprungen.
Und wenn ein Film solche Emotionen, positive wie negative, hervorrufen kann, so hat er doch einiges richtig gemacht.
Katastrophal für einen Film wäre wenn ihn kaum jemand estimieren würde, denn das würde heißen das das Werk egal ist.
Mir scheint eher das es Dir um die Objektivität geht, aber dann hättest Du es auch so schreiben können.
Der Forti kann bei diesem Film aber auch nicht objektiv sein, denn er ist bekennender Fan des Streifens und in so einem Fall ist es eher schwer auch negative Meinungen zu akzeptieren.
Aber davon zu reden das Kratos seine Filmkritik schwach und nicht ernst genommen werden kann, finde ich eben nicht gut. Denn mit solchen Aussagen erweckst Du eher das man denkt das Du gegen die Person Kratos bist. Dabei lieferst Du nicht einen vernünftigen Grund der für den Film spricht. Selbst wenn er vorher schon eine andere Meinung hatte und sie hier vertritt ist es noch seine Sache, und wo soll er seine Meinung denn revidieren, wenn der Film für ihn wirklich so ist wie er ihn empfunden hat. Ich finds halt einfach nicht ok.
Nee Fortis Meinung geht nicht gegen mich, sondern meine Kritik und wie gesagt war ich mir solcher Reaktionen durchaus bewusst, daher ist das alles halb so schlimm.
---------- Zusammengeführter Beitrag, 16:33 Uhr ----------
Eine Kritik enthält in der Regel immer eine Beschreibung des Films, diese fehlt in deinem Artikel gänzlich, du scheinst regelrecht voraus zu setzen, dass der Leser den Film gesehen hat.
Sorry, aber bei einem solchen Film wollte ich nicht auf die Story eingehen um nicht Gefahr zu gehen jemanden der ihn noch sehen will etwas zu verraten.
Den Fehler hab ich schon mal gemacht, damals ging ich nur kurz auf die Story ein und bekamm dann einiges zu hören.
Darüber hinaus fehlt deiner „Analyse“ jede Auseinandersetzung: Du schreibst die Filmkörnung würde nerven, formulierst aber nicht einen Satz, warum man sie eingesetzt hat. Auch das Gedrehe der Kamera wird nicht hinterfragt, sondern sofort als negativ gesehen – das ist Unsinn.
Erstens sagte ich schon, dass ich kein gelernter Redi bin, sondern ein stink normaler User.
Daher verzeih mir bitte das ich keine Deinen Ansprüchen würdigen Test verfassen kann.
Mit der Filmkörnung wollte der Regisseur dem Film einen Dokumentarischen Stil verpassen, dass kann man gut finden oder eben nicht.
Ich sagte ja das die Filmkörnung durchaus gewollt ist und dieses Gedrehe eine gewisse Dynamik in den Film bringen soll, auch das muss mir nicht gefallen weil es Macher eben so erdacht hat.