Ich mache dann auch mal mit, aber ich kann mich auch nicht wirklich entscheiden, was mein magischster Gaming-Moment war.
1: Monkey Island
Ich bin mit der Sammler-Ausgabe von Monkey Island 1 und 2 nach Hause gekommen und wurde nur von Gezeter empfangen, für was ich mein Taschengeld wieder ausgegeben habe

Ich habe es geliebt, bin aber leider damals (zur Zeit, als es das Internet für Normalsterbliche noch nicht gab ^^) auf dem Schiff nicht weitergekommen. Ich bin heute noch der Meinung, dass der Schlüssel aus der Cornflakesschachtel nicht da war

Jahre danach hab ichs dann durchgezockt und ich muss sagen, dass es mich geprägt hat. Es folgten dann direkt MI2, MI3 und (im Nachhinein leider) MI4. Irgendwann habe ich dann auch noch gemerkt, dass ich DotT und Sam&Max auf CD hatte (aus der Bestsellergames). Das hat meine Leidenschaft für Adventures geweckt.
2: Final Fantasy VII und IX
Final Fantasy VII-IX waren damals eigentlich nur Impulskäufe

Ich hab sie im Laden stehen gesehen und sie mitgenommen, ohne ersichtlichen Grund. Heute weiß ich, wieso. Ich habe beide mal angezockt, aber schnell wieder weggelegt. Doch auch hier reifte mit der Zeit meine Vorliebe für gute Stories, weshalb ich mich Final Fantasy hingab. Dann ging es los mit Final Fantasy VII. Hier war einfach der traurigste Moment aller Zeiten, als Aerith von dem Dreckssack Sephiroth erstochen wird und Cloud sie in den See legt. Ein bis dato in einem Spiel nie gefühltes Gefühl machte sich bei mir breit: Mitleid. Ich hatte echtes Mitleid mit Pixeln und Bytes, habe meiner Mutter davon erzählt, was für ein Dreckssack Sephiroth ist, ich fühlte mit. Das war ein ziemlich krasses Gaming-Erlebnis.
Bei Final Fantasy IX bekam ich Gänsehaut, als Eiko und Garnet Alexander heraufbeschwören, der dann allerdings von Bahamut getötet wird. Die ganze Story rund um Kuja und den geheimnisvollen Nebel, war einfach grandios. Auch hier fühlte ich mit den Charakteren mit.
Außerdem sind die Spiele für mich ungeschlagen die besten Beispiele für Spielbalance und Umfang, wie sie in einem RPG vorhanden sein sollten.
3: Shadow Hearts und Shadow Hearts Covenant
RPG-Fans MÜSSEN diese Spiele einfach gespielt haben. Auf der Suche nach vergleichbarem Futter a la Final Fantasy stieß ich auch Shadow Hearts Covenant. Bei Amazon gekauft, eingelegt, an einem Rutsch durchgezockt. Der Antiheld Yuri, gegen den sich scheinbar die gesamte Welt gerichtet hat und eine Frau, die sich unglücklich in ihn verliebt. Kein Happy End (bedingt), einfach nur traurig.
Den ersten Teil konnte ich mir vorein paar Wochen auf Ebay ersteigern. Ein unglaublicher Moment des Glücks, die seltene Pal-Version besitzen zu dürfen. Allein das war schon ein Gaming-Meilenstein für mich

Doch leider machte sich spielerisch etwas Enttäuschung breit. Was aber durchaus auch ein Gaming-Moment für mich war.
Ich könnte ewig so weitermachen. Aber meine magischsten Gaming-Momente sind die, bei denen ich am meisten gelacht habe (Monkey Island) beziehungsweise am meisten mitgefühlt/gelitten habe (Final Fantasy/Shadow Hearts). So gefühlt habe ich dann nur noch einmal bei Shadow of the Colossus. Einzig und allein, weil man nicht weiß, wieso man diese Kolosse eigentlich killt, beziehungsweise, ob es überhaupt etwas bringt. Man empfindet Mitleid.
Schluss jetzt.
insaneturk schrieb:
Parallel gepostet und 3 Spiele stimmen überein

Das ist der Hammer. Aber das zeigt, dass bestimmte Spiele einfach Maßstäbe gesetzt haben.