HamburgCity
Benutzer
- Mitglied seit
- 10.09.2008
- Beiträge
- 92
- Reaktionspunkte
- 0
Richtig! Ich persönlich finde zwar, dass sowieso jeder sich anschauen darf, was er möchte, aber wenn man die Spiele angeht, dann bitte auch die 100x gewalthaltigeren Filme. Denn bei einigen Filmen bin ich der Meinung, dass Paragraph 131 sehr wohl greifen müsste und des Produkt auf dem Verkehr gezogen gehört. Aber während in Filmen Menschen sinnloserweise auf brutalste und unmenschlichste Art und Weise gequält und misshandelt werden, ist ein Computerspiel die Ursache allen Übels, wenn Blut spritzt. Selbst Gore-Effekte sind wohl nicht so schlimm, wenn neben der expliziten Darstellung (sprich optische Effekte) vielmehr der Inhalt (Bösewicht zerfetzt und Welt gerettet oder armes Mädchen grundlos gefoltert) fragwürdig erscheint.
Es ist, meiner Meinung nach, ein mehr als sehr großer Unterschied, ob Gewalt im Kino/TV gezeigt wird, oder ob man Gewalt im Videospiel selber spielt/ausführt. Das ist eine Tatsache. Ein Kinofilm dauert im Schnitt etwa zwei Stunden. In diesen zwei Stunden wird einem brutalste und widerlichste Gewalt vorgeführt. Danach geht man aus dem Kino und redet mit seinen Freunden über den Film.
Und wie lange braucht man, um ein Videospiel durchzuspielen? Ich schätze jetzt mal um die 15-25 Stunden im Schnitt. Jetzt hocken sehr viele, wenn nicht sogar die Mehrzahl, der Gamer mehr als zwei bis vier Stunden am Tag vor der Konsole/PC. Während dieser Zeit ist man nicht der passive Zuschauer, sondern der aktive Protagonist, der teilweise selbst entscheiden kann, wie er seine Opfer quälen, töten oder foltern kann. Hinzu kommt, dass man in vielen Videospielen noch eine eigene virtuelle Identität erstellen kann. Das ist das Entscheidene: Bei dem einen bist du passiv, bei dem anderen aktiv. Das ist dementsprechend auch moralisch und ethisch anders zu bewerten.
Darum kann ich auch verstehen, warum die Videospiele eher als die Filme in die Kritik geraten.
PS: Ich gehe in meinem Kommentar natürlich davon aus, dass das Videospiel bzw. der Film nicht nur herkömmliches Geballer beinhaltet, sondern "richtig" brutal ist.
PPS:
Diese Viedeospielverbotsdiskussion mit Alkohol und Rauchen zu vergleichen ist meiner Ansicht nach mehr als lächerlich:
1. Alkohol und Rauchen ist "nur" gesundheitsschädlich (physisch). Videospiele sind es höchstens psychisch. Deshalb sind das zwei verschiedene Themen, die man nur indirekt miteinander vergleichen kann.
Und außerdem finde ich es lächerlich zu sagen, dass, wenn das eine verboten wird, soll auch das andere verboten werden. Nach dem Motto: Wenn mein Hobby eingeschränkt wird, muss auch das Hobby von allen anderen Leuten eingeschränkt werden. Wenn ich leide, sollen alle leiden.
Wie gesagt, alles nur meine persönliche Meinung und ich kann euch zumindest dahingehend versthtehen, dass die Politiker eigentlich besseres zu tun haben, als über so ein "Randthema" zu diskutieren, um Stimmen zu fangen.
MfG,
HamburgCity
. Ein großer Teil der "CSU-Gegner" hat nichts besseres zu tun, als dümmliche und beleidigende Sprüche zu machen. Man liest nicht selten Sachen wie "Drecks CSU" und ähnliche, schlimmere Dinge. Lustig wird es dann, wenn andere User auf den fahrenden Zug aufspringen und Kommentare wie "Du hast da vollkommen Recht" etc. abgeben. Solche Äußerungen helfen der Aktion überhaupt nicht weiter, das sollten diejenigen eigentlich gut genug wissen
.


