Ich bin als absoluter Indy-Fan zwiegespalten. Ich erstelle einfach mal eine Pro und Contra Liste, ich glaube da wird es am deutlichsten:
Pro:
- Harrison Ford ist Indy eindeutig immer noch würdig
- Die Reiselandkarte ist wieder mit drin
- Die Faustkämpfe sind wirklich spannend
- Es gibt wieder diese "Indy erklärt die Vergangenheit und löst das Rätsel" Einlagen
- Insider-Witze (Bundeslade, "Junior")
- Aber auch insgesamt viel Humor
- Insgesamt sind die Actionszenen natürlich gut geschnitten und sorgen für Spannung
- Story war zuerst gar nicht mal schlecht, man hat gerätselt und gerätselt,...
Contra:
- ...doch dann die Erkenntnis -> ALIENS!!! Wirklich, das war echt zuviel!
- Atombombenexplosionen kann man überleben???
- Ein Baum kann elastisch sein, aber so sehr? (Abgrund, Mary fährt runter...)
- Indy hat einen Sohn
- Mutt hangelt sich wie ein Affe durch den Dschungel
- Riesenameisen?
- Hochzeit am Ende...
- Zu wenig Peitsche
Indy macht viel falsch und viel richtig, aber leider ist die Story um die Aliens echt ein bissl abgespaced, auch wenn es kein Star Wars oder so ist, man vermutet ja zuerst nichts Schlimmes. Indy hatte ja als Themen schon immer Magie und Gott, aber die Aliens mit ins Spiel zu bringen halt ich für unangessen.
Außerdem gibt es ein paar echt lächerliche Szenen (siehe Contra). Sowas macht einen Film nicht gerade glaubwürdig. Ich meine die Geschichten um die Bundeslade und den heilige Gral waren in gewisser Weise glaubwürdiger, vor allem auch deswegen, weil Indy "menschlich" war.