Umrael
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"Laut Guardian beweisen vom NSA-Whistleblower Edward Snowden geleakte Dokumente, dass Microsoft der NSA direkten Zugriff auf outlook.com, Skydrvie und Skype gebe; die Geheimdienstler könnten gespeicherte Daten, Mails sowie per Skype laufende VoIP-Gespräche und Chats direkt ausleiten."So meinte ich das aber nicht. Du hast etwas aus dem Artikel wiedergegeben, das wiederum aus dem Guardian aber nicht direkt aus den von Snowden geleakten Daten stammte... Doch das war eh unwichtig, da auch hier nichts von freiwillig steht.
Vielleicht kann man den Firmen aber auch einfach keinen Vorwurf daraus machen, dass sie sich der US-Gerichtsbarkeit gebeugt haben. Eine echte Wahl hatten sie einfach nicht...
Das spricht zumindest gegen die Aussagen von Microsoft, d.h. einer von beiden lügt. Wenn alles unfreiwillig passiert, dann ist es nach wie vor unverständlich, warum Microsoft PRISM beigetreten ist.
Man könnte MS keinen Vorwurf machen, wenn man sich sicher sein könnte, dass jede weitergegebene Information einzig und allein auf Anordnung einer Gerichtsbarkeit herausgegeben wurde. Snowdens Dokumente lassen daran zweifeln, selbst wenn es nur Indizienbeweise sind. Großkonzerne sind nicht frei von Lügen, das hat man auch von Panello lesen können zu der Leistung der Xbox One oder von Sony zu den Versprechungen über die PS3.
). Die Firmen wurden gerichtlich dazu "überredet" ihre Daten dem NSA zugänglich zu machen. Kein Unternehmen hat ernsthaftes Interesse daran später als der große Datenhändler gebrandmarkt zu werden. Das ist nämlich sehr schlecht fürs Geschäft.
