@Wertungsdiskussion: Ok, das gehört hier nicht her. Aber für ne neuaufgelegte Diskussion wärs zu uninteressant, da schon besprochen und ich glaub keine Sau würd das nochmal durchgehen wollen. Können wir gerne beenden. Wenn's mir denn erlaubt ist, kurz und knapp auf eure Antworten einzugehen:
@FGTH: Deiner klaren, einfachen, logischen Erklärung ist an sich nichts mehr hinzuzufügen. Und es freut mich, dir nicht zu nahe getreten zu sein

Leider haben logisch klare Phänomene manchmal logisch komplexe Konsequenzen. Und den Konsequenzen des Zahlenkultes unserer Gesellschaft könnte ich, bei all meinem Unwissen, ein Buch widmen. Würde ich dem noch genauer auf den Grund gehen, würd ich wohl dran zugrunde gehen.
Vince schrieb:
Es ist einfach nur alles eine Sache der Definition.
Genau davon habe ich gesprochen. Die Definition eines Systems, die Definition eines Gedankengerüsts, die Selbstdefinition des Cineasten. Und wenn bis auf eine handvoll von "wahren Schätzen" der Rest nur "normal-genial" sein kann, dann sind wir komplett verschieden. Ich könnt mich auch für ne Top Ten entscheiden. Doch gibt es da für mich niemals die klare Grenze, die du dir durch dein System festgelegt hast. Genau davon rede ich: Für mich ist ein "Cineast" etwas völlig anderes.
Aber damit können wir's ja auch beenden.
So, um nicht komplett Off-topic zu bleiben:
Vor einigen Tagen gesehen:
Opening Night (John Cassavetes, 1977)
La dolce Vita (Federico Fellini, 1960)
Beides Filme, bei denen man sein cineastisches Vokabular in den Müll schmeißen muss. Sowohl Fellini als auch Cassavetes irritieren und öffnen die Augen. Ich war begeistert.