Casino Royale
Die erste dreiviertel Stunde ist gezeichnet von überbordender und durchaus spektakulärer Action. Jedoch baut der Film während dieser Zeit keine wirkliche Spannung auf. Die Story hat sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht ansatzweise entwickelt und schon jagt ein Showdown den Nächsten. Erst als das Pokerspiel beginnt, kommt auch tatsächlich Spannung und Kurzweil in den Film.
Auch der Bösewicht ist unspektakulär, bietet er Bond doch nur auf geistiger Ebene während des Pokerspiels Paroli.
Daniel Craig weiß sehr zu gefallen und gibt eine interessante, neue Interpretation des James Bond ab. Die Oneliner sitzen und die Bond Girls sind hübsch wie immer. Alles wirkt kantiger - rauher. Nichts ist von dem aalglatten Brosnan übrig geblieben. Auf technische Gadgets wird fast vollkommen verzichtet und auch die Kampfszenen sind wesentlich brutaler. Am ehesten lässt sich das Ganze mit den Bourne- Filmen vergleichen, auch wenn nicht dessen Konsequenz erreicht wird.
7/10
Phantom Kommando
Strunzdummer Brachial-Actioner, der so dermaßen unlogisch, machohaft und verblödet ist, dass es eine wahre Freude ist, dem Arnie in Höchstform zuzusehen, wie er dutzende von schießwütigen - aber nicht gerade treffsicheren - Baddies niederstreckt.
6/10
Matrix Revolutions
Ein etwas gehaltloser Actioner, der als Abschluss der Trilogie jedoch trotzdem hervorragend funktioniert und nahtlos an den zweiten Teil anknüpft.
7/10