TrinityBlade
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Der Vergleich hinkt. Im Kontext der Diskussion wäre das eher so, als ob man Surfer, Fallschirmspringer und Schachspieler einfach allesamt als Sportler bezeichnen würde. Das ist nicht falsch, aber so allgemein, dass es über den Menschen, der diese Bezeichnung trägt, nicht mehr viel aussagt.Surfer bin ich wenn ich surfen gehe, Falschirmspringer bin ich wenn ich falschirmspringe (aber auch da die Frage ob ich mich so nenne), aber wann bin ich eine echte Surferin oder eine echte Falschirmspringerin?
Die Gruppe der Gamer hat sich im Laufe der Zeit von einer homogenen zu einer heterogenen Gruppe entwickelt. Wenn jeder, der mal Snake auf dem Handy gespielt hat, ein "echter" Gamer ist, dann hat der Begriff jede Bedeutung verloren.Es kommt einem so vor als wären die "Core Gamer" ängstlich dass ihr Hobby nix exklusives mehr ist und sie zwanghaft versuchen sich abzugrenzen. Einerseits will man akzeptiert werden, andererseits grenzt man sich ab von denen die weniger oder anders spielen. Gaga, oder?
Jemand, der nur in sehr begrenztem Maße Kontakt zu Spielen hat, ist genausowenig ein "echter" Gamer, wie jemand, der alle paar Monate mal die Sportschau guckt, ein Fußballfan ist.
"Echte" Gamer sind imo Leute, die leidenschaftlich spielen, und diese Tätigkeit als wichtigen Bestandteil ihrer Freizeitaktivitäten sehen. Dabei kommt es weniger darauf an, was gespielt wird, als vielmehr, wie gespielt wird.





