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Gaming-Studie der BIU: Jeder zweite Spieler ist ein Frau, Gamer sind im Schnitt 31 Jahr alt

Surfer bin ich wenn ich surfen gehe, Falschirmspringer bin ich wenn ich falschirmspringe (aber auch da die Frage ob ich mich so nenne), aber wann bin ich eine echte Surferin oder eine echte Falschirmspringerin?
Der Vergleich hinkt. Im Kontext der Diskussion wäre das eher so, als ob man Surfer, Fallschirmspringer und Schachspieler einfach allesamt als Sportler bezeichnen würde. Das ist nicht falsch, aber so allgemein, dass es über den Menschen, der diese Bezeichnung trägt, nicht mehr viel aussagt.

Es kommt einem so vor als wären die "Core Gamer" ängstlich dass ihr Hobby nix exklusives mehr ist und sie zwanghaft versuchen sich abzugrenzen. Einerseits will man akzeptiert werden, andererseits grenzt man sich ab von denen die weniger oder anders spielen. Gaga, oder?
Die Gruppe der Gamer hat sich im Laufe der Zeit von einer homogenen zu einer heterogenen Gruppe entwickelt. Wenn jeder, der mal Snake auf dem Handy gespielt hat, ein "echter" Gamer ist, dann hat der Begriff jede Bedeutung verloren.
Jemand, der nur in sehr begrenztem Maße Kontakt zu Spielen hat, ist genausowenig ein "echter" Gamer, wie jemand, der alle paar Monate mal die Sportschau guckt, ein Fußballfan ist.

"Echte" Gamer sind imo Leute, die leidenschaftlich spielen, und diese Tätigkeit als wichtigen Bestandteil ihrer Freizeitaktivitäten sehen. Dabei kommt es weniger darauf an, was gespielt wird, als vielmehr, wie gespielt wird.
 
Der Vergleich hinkt. Im Kontext der Diskussion wäre das eher so, als ob man Surfer, Fallschirmspringer und Schachspieler einfach allesamt als Sportler bezeichnen würde. Das ist nicht falsch, aber so allgemein, dass es über den Menschen, der diese Bezeichnung trägt, nicht mehr viel aussagt.

Der Vergleich hinkt überhaupt nicht. Es geht um das "echte" mit der man sich im Glauben iwie "besser" zu sein versucht abzugrenzen.
Dein Vergleich hinkt. Der Surfer ist der Sportler wie der Shooter Spieler genau wie der Tetris Spieler der Gamer ist, nicht wie der Gamer der echte Gamer ist.
Das alles wäre genau so wie wenn mir zB der Kratos absprechen würde ein echter Filmfan zu sein, nur weil ich nicht so viele Filme schaue und nicht so viele DVDs habe wie er und keine Actionfilme mag. Ist doch gaga.

Die Gruppe der Gamer hat sich im Laufe der Zeit von einer homogenen zu einer heterogenen Gruppe entwickelt. Wenn jeder, der mal Snake auf dem Handy gespielt hat, ein "echter" Gamer ist, dann hat der Begriff jede Bedeutung verloren.

Der Begriff hat auch keine Bedeutung außer das man Videospiele spielt. Und hört auf mit euren schwachsinnigen Handygames. Jeder Mensch unter...sagen wir 40 den ich kenne hat schon öfters richtig auf Konsolen gespielt. Ich weiß ja nicht obs an den Nerds vorbei gegangen ist, aber spätestens mit der Playstation sind Videospiele am Massenmarkt angekommen (in Wirklichkeit schon früher).

Jemand, der nur in sehr begrenztem Maße Kontakt zu Spielen hat, ist genausowenig ein "echter" Gamer, wie jemand, der alle paar Monate mal die Sportschau guckt, ein Fußballfan ist.

"Echte" Gamer sind imo Leute, die leidenschaftlich spielen, und diese Tätigkeit als wichtigen Bestandteil ihrer Freizeitaktivitäten sehen. Dabei kommt es weniger darauf an, was gespielt wird, als vielmehr, wie gespielt wird.

Also sind Leute die nur hin und wieder ohne große Emotionen aber doch regelmäßig und gerne spielen keine echten Gamer weil...? Weil ein Haufen Nerds sich abgrenzen muss weil er sonst nix hat?
Mja...und das sind dann die selben Leute die sich darüber aufregen wenn ihnen die Leute die nicht in diesem elitären Kreis sind mit Argwohn gegenüber stehen...
Sich selbst abgrenzen von "den Anderen" und sich dann aufregen dass "die Anderen" sie ausgrenzen. Logik, wo bist du? ^^
 
Gamer bedeutet, das Hobby des Videospielens zu praktizieren. Dabei spielt es keine Rolle ob ich es nun einmal im Monat mache oder ob ich es täglich ausübe. Ich spiel auch nicht täglich, manchmal spiele ich sogar Wochen gar nichts, kein Browsergame, kein F2P, kein Handheldspiel, kein Konsolenspiel, kein PC Spiel. Muss ich mir jetzt sagen lassen ich wäre kein echter Gamer? Ich bin genauso ein echter Gamer, wie ich ein echter Filmfan bin oder eine echte Leseratte. Jemand ist nicht mehr oder weniger Fan, weil er etwas mehr oder weniger ausübt. Wenn jemand ein Surfbrett hat und ab und zu mal Wellenreiter ist er ein Surfer, da revidiere ich sogar meinen e-Sportler Vergleich denn der trifft nur auf die Surfer zu, die sowas Wettkampfmäßig ausüben.
 
Weil ein Haufen Nerds sich abgrenzen muss weil er sonst nix hat?
Mja...und das sind dann die selben Leute die sich darüber aufregen wenn ihnen die Leute die nicht in diesem elitären Kreis sind mit Argwohn gegenüber stehen...
Sich selbst abgrenzen von "den Anderen" und sich dann aufregen dass "die Anderen" sie ausgrenzen. Logik, wo bist du? ^^
Logik wird halt ausgeschaltet, wenn man sich selbst über ein Hobby definieren will. Ich bezeichne mich zwar auch als Gamer und bin auch ein ziemlicher Nerd, aber es wäre mir SEHR recht, wenn irgendwann die ganze Republik in ihrer Freizeit zocken würde und dann alle als Gamer bezeichnet werden. Einer Minderheit anzugehören hat eigentlich keine Vorteile.

:D:D:DP.S.: Wer nicht am PC spielt, kann schon mal kein echter Gamer sein! :D:D:D
 
Muss ich mir jetzt Sorgen machen? Ich kann nichts mit Fußball anfangen, verabscheue Krieg und habe auch den Dienst an der Waffe verweigert. :confused:

---------- Zusammengeführter Beitrag, 20:04 Uhr ----------


Spiel ist Spiel... Matze hat recht, dass man eine "Grenze ziehen" müsste und das ist eigentlich nicht mehr wirklich möglich.

Also ich liebe Fussball und habe mir auch endlich wieder ein FIFA gekauft.
Realen Krieg verabscheue ich auch, virtueller ist okay. Zocke CoD Black Ops. Oder auch House of the Dead - Overkill und natürlich RE....

Sehe mich als Hardcore-Gamerin und durch die Studie bestätigt.

Auch Damen die zB Snake oder Farmer Rama spielen (wäre jetzt nicht mein Ding) fallen zu Recht unter den Begriff Gamer. Ob man jetzt irgendwelche Browser-, PC- oder Konsolen- Games daddelt: Sie zocken und sie haben Spass dran, das ist doch das Wichtigste :)
 
Ich möchte ja niemanden davon abhalten zu zocken, und das tue ich auch nicht, wenn ich eine Grenze ziehe zwischen core- und casualgamern. Nur fühle ich mich wohl, wenn ich mich durch mein Hobby definiere und mir das auch irgendwie verdienen muss (wie genau, ist ja längst nicht definiert). Echte Musiker nennen auch nicht jeden, der eine Triangel zuhause hat Musiker. Man wird sich doch wohl noch einen Status erarbeiten dürfen, selbst wenn es ein so "lächerlicher" wie Gamer ist. Daran ist doch nichts verkehrtes und es hat auch nichts damit zu tun, dass ich mich so abgrenze und mich aufrege, dass mich niemand als Nerd mag und akzeptiert. Ich kann mir meinen Status als Gamer verdienen und trotzdem von allen "nicht-gamern" gemocht werden. Da sprich absolut nichts dagegen.
 
Was ist denn ein echter Musiker? Sorry aber überall kommt es auf dasselbe heraus - keine klare Definition. Ich brauch mir keinen Status zu erarbeiten, es ist mein Hobby. Ich kann mir Preise erarbeiten, ja aber mein Hobby erarbeite ich mir doch nicht. Das habe ich einfach.
 
ich habe bisher noch kein mädchen in mein Alter xbox 360 online spielen gesehen !
Schade xDD

Coole statistik !! :hoch:

Also wenn Dein Alter im Hauptprofil mit 14 Jahren stimmt, kann ich nur sagen das dies gut und gerne möglich sein kann. Aber es stand ja auch da dass das Durchschnittsalter 31 ist.

Jeder zweite spieler eine frau? Wer soll das glauben? Oder gehört man, wenn man snake auf seinem nokia spielt auch zu den zockern?

Ich glaub das schon, warum ist auch an Hand von mir schnell erklärt. Ich wollte meinem Nick treu bleiben, hab allerdings das Woman rausgenommen und durch andere Buchstaben ersetzt.

Anfangs hatte ich ein Bild von meinem Ava drin wo zusehen ist, das ich Frau bin. Dies habe ich aber ganz schnell in den Helm von Halo Reach umgewandelt. Als ich versuchte mir online Erfolge zu holen, ging es mit normalen Ava Bild welcher weiblich war, ständig neue Freundeseinladung, ständig neue XBL Nachrichten sodass ich mich dann tierisch gestört fühlte.

Denn immerhin wollte ich zocken und nicht einfach nur Nachrichten und Co erhalten. Vor allem macht sich das nicht gut, wenn Du gerade in nem Spiel bist wo Teamarbeit wichtig ist und Du zugeballert wirst und dadurch andere Teammitglieder damit beschäftigt sind Dich vollzutexten.

Nett ist dann auch die Rache, wenn Du nicht darauf reagierst, das Du es im nächsten Match zu spüren bekommst oder gleich mal eine schlechte Spielerbewertung erhältst. Ist auch nicht gerade so prickelnd.

Man braucht sich nur mal in einem games-forum umsehen. Da braucht man keine studie, um zu erkennen das diese studie nicht zutrifft. Zumindest sollen die ihre definition von "gamer" dazuschreiben.

Ich persönlich kann nichts mit Sims anfangen. Mir gefallen da z.B. momentan immer noch Left 4 Dead, Resi 5, Gears oder Alice Madness Return. Selbst den Duke fand ich klasse.
 
Um es kurz zu machen, wir können entspannt in die Gaming Zukunft schauen.
Besser geht es doch nicht.
Unser Hobby, wird größer und größer.

P.S.
Ich bin echt baff, dass wirklich schon so viele Mädels zocken.
 
Lol Wenn ich mich hier so durchlese, merke ich wieder, was "echte Gamer" für ein faschistoides kleines Grüppchen sind. Vielleicht sollten sich "echte Gamer" uniformieren, um den Unterschied nach außen deutlicher zu machen. Ach ne halt, die Uniform ist ja schon der Schlabberlook und das ungepflegte Äußere. :ugly:

Wenn jeder, der mal Snake auf dem Handy gespielt hat, ein "echter" Gamer ist, dann hat der Begriff jede Bedeutung verloren.

Und? Tut mir leid, wenn ich dir jetzt dein Traumschloss einreiße, aber der Begriff ist de facto völlig bedeutungslos. Naja, außer für dich und ein paar andere die so auf Abgrenzung stehen.
Wenn es wenigstens ein besonders postiv behafteter Begriff wäre, könnte ich's ja noch verstehen, aber so.... Er ist einfach nur völlig belanglos. Niemand ist damit zu beeindrucken. Hier grenzt sich eine Elite ab, die keine ist.

"Echte" Gamer sind imo Leute, die leidenschaftlich spielen, und diese Tätigkeit als wichtigen Bestandteil ihrer Freizeitaktivitäten sehen. Dabei kommt es weniger darauf an, was gespielt wird, als vielmehr, wie gespielt wird.

Ach. Und wie ist das, wenn ich bspw leidenschaftlich Casualgames und Handyspiele oder sogar Brettspiele oder Tabletop spiele? Und wenn ich leidenschaftslos "Coregames" spiele, bin ich kein "echter Gamer"? Merkst du, wie schwammig das alles ist?

Und hört auf mit euren schwachsinnigen Handygames.

Woa woa woa! nix gegen Handygames. :D
Die Debatte verstehe ich genauso wenig. Die Dinger werden immer komplexer. Mittlerweile ist dort fast jedes Genre vertreten. Und viele populäre Handyspiele sind Umsetzungen Jahrzehnte alter Klassiker, die bis heute nichts an ihrem Reiz verloren haben. Was könnte echter und coriger sein als Tetris? Jeder, der etwas gegen solche Spiele sagt und quasi seine Gamerwurzeln verleugnet, kann kein "echter Zocker" sein. :ugly:
Überhaupt - ist denn Call Of Duty so viel komplexer als Tetris, Snake oder Farmville? Oder bedarf es mehr Leidenschaft, das zu spielen? Snake und Tetris sind zwei der ersten "Coregames". Und verdammt, sie sind bockschwer.

Jedes Videospiel ist nicht mehr oder weniger "core" als die anderen. Es hängt alles nur davon ab, wie intensiv man sich damit beschäftigt. Und wer hier kann schon sagen, wie intensiv sich Lieschen Müller mit Call Of Duty oder eben Snake oder Farmville beschäftigt?
 
Ich muss HeyDu zustimmen:

[ame=http://youtu.be/RFZrzg62Zj0]OMG WHO THE HELL CARES! - YouTube[/ame]
 
Iwie funzt dein Video net, zumindest hier bei mir wird nur ein weißes Kastel mit "Blockieren" Symbol angezeigt. ^^
 
ich hab mich hier auch mal durchgelesen und kann ehrlich gesagt die diskussion nicht so recht verstehn. oder besser gesagt, warum hier manche personen keine abstufungen zwischen den gamern machen, oder sehen wollen.
es gibt einfach leute, bei denen games einen höheren stellenwert im leben haben, als bei anderen, also warum dürfen sich diese nicht als core-gamer bezeichenen?
 
Ich möchte ja niemanden davon abhalten zu zocken, und das tue ich auch nicht, wenn ich eine Grenze ziehe zwischen core- und casualgamern. Nur fühle ich mich wohl, wenn ich mich durch mein Hobby definiere und mir das auch irgendwie verdienen muss (wie genau, ist ja längst nicht definiert). Echte Musiker nennen auch nicht jeden, der eine Triangel zuhause hat Musiker. Man wird sich doch wohl noch einen Status erarbeiten dürfen, selbst wenn es ein so "lächerlicher" wie Gamer ist. Daran ist doch nichts verkehrtes und es hat auch nichts damit zu tun, dass ich mich so abgrenze und mich aufrege, dass mich niemand als Nerd mag und akzeptiert. Ich kann mir meinen Status als Gamer verdienen und trotzdem von allen "nicht-gamern" gemocht werden. Da sprich absolut nichts dagegen.

Wie definierst du echte Musiker? Jemand, der durch Musik seinen Lebensunterhalt verdient? Eine Ausbildung genossen hat?

Sorry, aber ich finde, für alles, was man hobbymäßig betreibt, gibt es keinen Status in dem Sinne. Ob ich jetzt ein Hobby stundenlang betreibe und mich den höchsten Herausforderungen stelle oder nur hin und wieder was mache: Hobby soll Spass machen.

Jeder dem 'elektronische Spiele' Spass machen, ist für mich ein Gamer. Da gibt es nix zu verdienen und kein Ziel zu erreichen. :)
 
ich hab mich hier auch mal durchgelesen und kann ehrlich gesagt die diskussion nicht so recht verstehn. oder besser gesagt, warum hier manche personen keine abstufungen zwischen den gamern machen, oder sehen wollen.
es gibt einfach leute, bei denen games einen höheren stellenwert im leben haben, als bei anderen, also warum dürfen sich diese nicht als core-gamer bezeichenen?

Es ging nicht um die Abstufungen Coregamer und Causualgamer (die ich btw. persönlich mittlerweile auch recht gaga finde, aber das is ein anderes Thema), sondern darum dass manche echte Gamer sind und andere nicht. Da bleibt dann halt die unschöne Frage was denn das Gegenteil eines echten Gamers ist? Ein Unechter Gamer? Ein Pseudogamer? Ein falscher Gamer? Alles abwertend.
Wie HeyDu! es so schön ausdrückte: Hier grenzt sich eine Elite ab die keine ist.
 
Leute, bitte hängt euch doch nicht so sehr an dem Begriff "echter" Gamer auf. Den habe ich nur gewählt, weil mir zum Zeitpunkt des Posts nichts besseres eingefallen ist (deshalb auch die Anführungszeichen) und im Nachhinein scheint er auch mir selbst nicht wirklich geeignet.

Ich suche einfach nur nach einer Bezeichnung für verschiedene Gruppen von Spielern, die unterschiedlich an das Hobby Gaming herangehen.

Ich möchte auch ausdrücklich hervorheben, dass jemand, der sich die Nächte mit Spielen um die Ohren schlägt, nicht besser ist als jemand, der nur ab und zu mal ein Spiel einlegt und sich sonst anderen Dingen widmet; er setzt einfach nur seine Prioritäten anders. Und er ist ein anderer Typ Spieler. Und deshalb sind meiner Meinung nach auch unterschiedliche Bezeichnungen für unterschiedliche Spielertypen angebracht. Dass dabei die Grenzen fließend sind, ist klar, aber das hindert ja in der Kunst auch niemanden daran, bestimmten Stilrichtungen einen Namen zu geben. ;)

Wenn jemand zu mir sagt, "Hallo, ich bin Gamer.", dann kann ich mit dieser Information wenig anfangen.
Wenn aber jemand sagen würde, "Hallo, ich bin Hardcore-Gamer*", dann ist das schon eher hilfreich.

* Ha, jetzt hab ich das böse Wort gesagt. War aber nur als Beispiel gedacht. Ich habe ja offenbar kein großes Talent dafür, Bezeichnungen für verschiedene Spielergruppen zu finden. :nice:
 
Ja oder du fragst einfach nach dem Spiel. Ist ein Satz mehr. Bei Musik ist das doch nicht anders, wenn jemand sagt "ich höre gern Musik" fragt man ihn halt "welche?". Dieses Hardcoregedöns hats vor wenigen Jahren auch noch nicht gebraucht, warum jetzt? Ich denke das ganze kann man gut als "Pseudo" betiteln, denn unter Hardcore fällt ja alles, nur halt Wii Sports nicht. Aber inwiefern ist jetzt ein CoD Spieler mehr Hardcore als ein Il2-Sturmovik oder Wii Sports Spieler?
 
Klar kann man auch nach dem Spiel fragen, aber das erklärt nicht zwangsläufig die Spielweise. Ich habe beispielsweise mehrere Jahre Guild Wars gespielt. In dieser Zeit habe ich sehr viele Spieler getroffen und sehr viele krass verschiedene Spielweisen kennengelernt. Es kann durchaus sein, dass zwei Spieler dasselbe Spiel spielen, aber trotzdem überhaupt nicht zusammenpassen. Deshalb würde ich die Gruppen nicht danach bilden, was gespielt wird, sondern wie. Achievement-/Trophy-Jäger könnte beispielsweise eine solche Spielweise sein.

Zu der Hardcoresache:
Ich denke, das hängt damit zusammen, dass erst in den letzten Jahren im großen Stile Gaming-Produkte für Zielgruppen auf den Markt gekommen sind, die bisher von der Industrie vernachlässigt worden waren. Überspitzt gesagt: In den 80ern haben halt alle Gamer Mario Bros. gespielt, weil es nichts anderes gab. Jedenfalls zog diese Entwicklung den Zorn einiger Hardcore-Gamer nach sich, weil sich nicht mehr alle Hersteller ausschließlich an ihren Ansprüchen orientierten. Das kann man in ähnlicher Form auch oft bei Einzelkindern beobachten, die eine Geschwisterchen bekommen. Sie fühlen sich vernachlässigt, weil sie nicht mehr allein im Mittelpunkt stehen.
 
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