Viel Aufregung in den comments.

Das zeigt auch mal wieder, dass das mit den Wertungen so ne Sache ist.
Z.B. die 84% für den Sound. Natürlich spielt hier auch die (teilweise) misslungene deutsche Sprachausgabe mit rein. Aber auch sonst vermisst man etwas die sonst so epochale Halo-Mukke. Ihr müsst wissen, Alex und ich sind große Fans der Musik von Martin O'Donnell. Allerdings gibt's in Reach nicht allzu viele coole Stücke, einige Tracks verlaufen sogar recht flach und öde. Trotzdem gibt es natürlich eine handvoll epischer Melodien, die in den geeigneten Momenten richtig geil kommen.
Die Sache ist, Halo: Reach bietet enorm viel (sogar so viel, dass Ali im Test gar nicht auf alles ausführlich eingehen konnte). Aber es gibt auch eine Vielzahl kleinerer Macken (KI-Aussetzer, nicht zerstörbare Umgebung, teilweise zu einfaches Missionsdesign mit Angriff-Verteidigen-Angriff-Verteidigen-Ablauf), die dem Singleplayer-Erlebnis etwas abträglich sind. Im Koop rockt das Teil dafür wie Sau und die Gefechte machen allesamt Mordslaune.
Sonst hat Ali damit recht, wenn er meint, Halo-Fans sollten auf die Wertung ruhig ein paar Punkte drauf rechnen. Wer das Spielprinzip schon immer mochte, für den ist das Game einfach ein 90er Titel. Und allein die vielen Anspielungen auf die früheren Teile sind großartig.
Btw: Vorsicht mit Metacritic-Wertungen. Die Erfahrung zeigt, dass die amerikanischen Magazine bei Halo-Titeln immer ein paar Punkte über den eurpäischen liegen.