Ui ui, es ist hier schon massiv zu erkennen, dass der Name "Pfeiffer" bei vielen direkt einen Beißreflex auslöst, ganz unabhängig von dem, was geschrieben wurde. Anders lassen sich wohl auch die Beiträge, die sich hier auf Amokläufe beziehen nicht erklären. Schließlich geht es um Videospielsucht, nicht um Gewalt.
Ich kann die Zahlen der Studie nicht beurteilen, denke aber, dass dies jeweils ein kleiner Teil der Jugendlichen ist, also nicht die Mehrheit und wahrscheinlich auch eher nur eine 1-stellige Prozentzahl. Ich weiß leider auch nicht, wie der Suchtbegriff in der Studie genutzt wird, schließlich kann es maximal eine psychische Abhängigkeit sein.
Aber grundsätzlich denke ich, dass Mediensucht im Allgemeinen und PC-(Spiel)Sucht im Speziellen ein Thema ist, was sich nicht einfach vom Tisch wischen lässt. Ich denke, es lässt sich nicht leugnen, dass es so etwas gibt und das dies ein Problem ist, besonders wenn Jugendliche betroffen sind. Ob die Veränderung von Alterfreigaben hier etwas bewirkt (schließlich lässt sich der WoW-Client einfach downloaden), wage ich jedoch zu bezweifeln. Hier müssen Erziehungsberechtigten und das soziale Umfeld eingreifen, wenn das nicht hilft, gibt es heute schon Therapien.
Zu den Drogenvergleichen: Zigaretten sind ab 18, niedrigprozentiger Alkohol ab 16 freigegeben. Gras und LSD sind völlig verboten.