Teil1
133.Takers (BD)
Takers ist eine Mischung aus Filmen wie zB. Heat, der Ocean´s Reihe und The Italian Job, allerdings fehlen mir hier irgendwo richtige Charakterköpfe.
Alle sind alle Cool und sollen auch möglichst cool rüber kommen, dass macht eigentlich auch Spaß beim Zuschauen, allerdings bleiben die Figuren dadurch eher blass.
Hier hätte ich mir einen richtigen Hauptcharakter gewünscht damit das ganze noch etwas Tiefe an Tiefe gewinnt.
Die Story gab es schon sehr oft, auch hat man diverse Überfälle teils 1:1 aus anderen Gangsterfilmen übernommen, aber das hat mich jetzt gar nicht so sehr gestört, da es der Regisseur verstanden hat dieses eigentliche Manko in teilweise echt Klasse Effekten zu verstecken.
Ich kann allerdings absolut verstehen wenn vor allem Liebhaber des Gangsterfilms von diesen Effekten nicht geblendet werden und in Takers einfach einen billigen Abklatsch von anderen Filmen sehen.
Mir hat er auf alle Fälle Spaß gemacht und konnte mich im Prinzip auch die gesamte Spieldauer unterhalten.
(7/10)
134.Die Familie mit dem umgekehrten Düsenantrieb (DVD) (7/10)
Ehrlich gesagt hab ich den nur gekauft weil ich den Titel so bekloppt fand und mich der Streifen bei Amazon nur 2,97€ gekostet hat.
Allerdings ist der Titel nicht bekloppt sondern genau betrachtet eine Metapher für das Leben dieser und wohl auch vieler anderer Familien in einer Industriegesellschaft.
Warum Metapher begreift man nur wenn man den Film gesehen hat und sich über die Wirkungsweise eines Düsenantriebs Gedanken macht.
Erwartungen hatte ich also absolut keine und bis auf das es sich um eine Komödie handeln soll wusste ich auch nichts über den Inhalt.
Als Komödie hab ich das gesehene nur stellenweise begriffen denn ich musste feststellen das mein Europäischer Humor nur bedingt mit dem Japanischen kompatibel ist.
Viel mehr hab ich eigentlich eine Kritik an die Gesellschaft gesehen die man verpackt in solch einer Form am ehesten von den Simpsons her kennt.
Zur Story muss man hier auch ein Paar Worte verlieren, denn alltäglich ist die definitiv nicht und auch aus anderen Filmen kenne ich die so nicht.
Es geht um eine Familie die sich endlich ihr Eigenheim gekauft hat auf das sie so lange gespart hat.
Der Vater ist total happy, weil er denkt so seiner Familie endlich helfen zu können, er hat an ihnen nämlich Verhaltensauffälligkeiten entdeckt, die er auf eine zu kleine Wohnung schiebt.
Schlecht an dem Häuschen ist nichts, bis auf die Tatsache das der völlig überdrehte Vater auch noch mit einzieht und alle Familienmitglieder ihre eigenen Vorstellungen vom Leben haben und diese auch durchsetzen wollen.
Die Situation in der Familie wird immer schlimmer und durchgedrehter bis es letztendlich zu einem völlig unerwarteten, aber eigentlich absolut logischen und vor allem völlig genialen Ende kommt.
In meinen Augen ein Film den man durchaus mal gesehen haben sollte.
(7/10)
135.Arachnia (TV) (3/10)
Absoluter B-Movie Trash den man selbst als jemand der diese Art Film ab und an gern schaut kaum was gutes abgewinnen kann.
Die Handlung lässt sich in einen Satz packen und die Schauspieler sind durch die Bank grotten schlecht.
Ist ja eigentlich normal für dieses Genre, allerdings wollen die hier alle ernst genommen werden bzw. wollen ernst sein und das geht definitiv nicht.