The Brown Bunny
Also gut, ein sehr schräger Film. Muss den erst mal wirken lassen. In der ersten Stunde passiert so gut wie gar nichts, der Hauptdarsteller fährt mit seinem Auto durch die Gegend, manchmal auch 4 Minuten am Stück, ohne dass irgendwas gesprochen wird. Das macht ihn auf jeden Fall schon mal ziemlich kontrovers, positiv würde ich das aber nicht unbedingt werten. Trotzdem blieb die Vorspultaste aus dem Spiel, da ich wusste, was mich erwartet und ich den Film komplett wirken lassen wollten. Die letzten zwanzig Minuten kommt der Film dann endlich mal ein bisschen in Fahrt. Es folgt eine Hardcore-Blowjob-Szene, die für einen 16ner Film ziemlich heftig ist. Was die sollte, weiß ich aber leider nicht so genau. Ich mein, ich find so was nicht schlimm, aber das hatte irgendwie keine Aussage, na ja, aber stören tuts ja nicht. Dann kommt das Ende, und das ist auf jeden Fall ziemlich krass und auch traurig, aber ich frage mich warum zum Teufel diese 60 Minuten davor hätten sein müssen. Würde der Film etwa 30-40 Minuten dauern, wäre die Wirkung genauso da und man würde nicht ständig hoffen, dass mal endlich was passiert. Trotzdem: Leute, die gern kontroverse Filme anschauen, sind bei dem Film sicher gut aufgehoben, denn schlecht ist er auf keinen Fall, nur eben sehr in die Länge gezogen. Und für das breite Publikum oder Hollywood-Fans ist das rein GAR nichts.
Wertung empfällt, denn da ist von 0-10 Punkte bestimmt für jeden was dabei, ich kann mich nicht so genau entscheiden. Ne' Empfehlung geb ich mal raus, denn anschauen sollte man den schon mal.
Tipp:
Ein Film der in eine ähnliche Richtung schlägt, besonders was das Ende angeht, ist "Next Door", der macht das aber deutlich besser und ist zu keiner Zeit langweilig.
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