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Brauchen wir Kriege?

Sind Kriege sinnvoll?

  • Kriege sind nie sinnvoll.

    Stimmen: 9 27,3%
  • Um Menschenrechte zu schützen, ja.

    Stimmen: 1 3,0%
  • Sinnlos, aber unvermeidlich.

    Stimmen: 9 27,3%
  • Kriege sind aus gewissen Gründen sinnvoll.

    Stimmen: 14 42,4%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    33
Dann mach ich mal mit!

Gewusst, dass der höchste Berg in der Geschichte Deutschlands 5895m hoch war?
 
Wir könnten aber auch ein bisheriges Fazit formulieren, dass man wieder ausschlachten kann. Blöd, wenn ich das (wieder) mache; seht es also nicht als ein aus Konsens entstandenes Fazit:

Kriege sind Bestandteil des Systems und nicht zwangsläufig nötig oder unvermeidbar, siehe neutrale Schweiz. Die meisten Kriege haben meist ökonomische Ursachen – Ressourcengier ist dabei zu ungenau, weil Geld und Käufer keine Ressourcen sind. Es gibt allerdings Kriege kultureller (ideologischer) Natur, wie der Krieg der Nazis (wirtschaftliche Ziele waren bei den Nazis immer sekundär) oder der heutige asymmetrische Krieg der Islamisten.

Dann noch ein Wort zum Naturalismus: Selbstverständlich ist der Naturalismus (oder Materialismus) eine annehmbare Philosophie. Darum geht es aber bei der Kriegsdiskussion nicht. Ich meine mit Naturalismus die Überzeugung, Menschen seien primitiv und würden selbst in groß angelegten, eine Menge Hirnschmalz verbrauchenden Aktionen, wie den Krieg, nur instinktiv handeln. Das mag zwar vielleicht bei ein paar Ressourcenkriegen der Fall sein, dennoch sollte diese Einstellung nicht das Handeln des Menschen bestimmen. Der Mensch kann gegen die Natur handeln. Das tut er auch, und das scheint bei den meisten Kriegen genauso zu sein – Stichwort System, siehe oben.

So, dann mal Feuer: Zitieren, zerfetzen, krasse Sprüche dran, Wikipedia an und so weiter! xD
 
Gegenüber dem aktuellen System war die DDR auch nicht wesentlich undemokratischer.

Heutzutage können wir zwar theoretisch bestimmen welche Parteien "regieren" sollen, es ändert aber nichts - ob nun SPD oder CDU oder FDP regiert ist eigentlich egal. U.U. würde sich etwas ändern, wenn die NPD oder die Linken die absolute Mehrheit hätten - soweit würde es allerdings nie kommen, selbst wenn die Bevölkerung das auf den Stimmzetteln so ankreuzen würde, da bin ich mir ganz sicher. Dann wird das Ergebnis entweder "angepaßt" oder die Wahl aus irgendeinem Grund für ungültig erklärt.

zum Thema:
Ich brauche keinen Krieg, aber ganze Industriezweige leben davon, also wird es immer irgendwo welche geben. Krieg ist ja auch ein Bombengeschäft, man baut extrem teures Zeug um es dann gleich zu verpulvern, der Absatz ist also garantiert. Und wenn man an beide Seiten verkauft ist es noch besser für den Profit. Und da maximaler Profit ja das höchste Ziel der Marktwirtschaft ist, ist der Krieg das mit Abstand beste Geschäft das es gibt.

Die einzige Möglichkeit Krieg abzuschaffen ist ein einziger weltumspannender Staat in dem alle Menschen gleiche Rechte und Pflichten haben und sämtliche Güter gerecht verteilt sind.

Das wird allerdings eher nicht passieren, also wird es bis zur Auslöschung der Menschheit Kriege geben.

Edit: den Nazis ging es sehr wohl um wirtschaftliche Interessen, sie wollten das ganze Währungssystem umkrempeln und vom Zinssystem zurück zum Tauschsystem. EIN Grund der Judenverfolgung war, das denen die Schuld an den Ausuferungen der Börse und auch der Weltwirtschaftskrise 1929 gegeben wurde.

dest1ny49
 
Zuletzt bearbeitet:
Die einzige Möglichkeit Krieg abzuschaffen ist ein einziger weltumspannender Staat in dem alle Menschen gleiche Rechte und Pflichten haben und sämtliche Güter gerecht verteilt sind.
Das geht ja schon in Richtung Weltkommunismus, was schon in einem anderen Thread kurz debattiert wurde.
Noch ist soetwas unmöglich...doch irgendwann wird es vielleicht soweit kommen.
 
Das geht ja schon in Richtung Weltkommunismus, was schon in einem anderen Thread kurz debattiert wurde.
Noch ist so etwas unmöglich...doch irgendwann wird es vielleicht soweit kommen.
Aber erst nach einer sehr großen und schweren Krise, z.B. einem 3. Weltkrieg mit dramatischer Reduktion der Bevölkerung.
Für so eine drastische Änderung braucht es einfach sehr drastische Ereignisse.
 
Juhu, Gegenstimmen! Ich dachte schon, ich muss mich langweilen xD
Gegenüber dem aktuellen System war die DDR auch nicht wesentlich undemokratischer.
Bitte jetzt keine Debatte, was an der DDR besser war. Wieso musste man Mauern bauen, wenn es dort so schön gewesen ist?
Natürlich wirkt die Wahl als einziger politischer demokratischer Prozess etwas mager, aber ich glaube nicht, dass es keine Unterschiede zwischen den Methoden der Parteien gibt. Es ist eher ein Problem, dass grünes und soziales Bewußtsein heute in jeder Partei gezwungenermaßen verankert ist und somit die Parteien, die sich deswegen nur in winzigen Nuancen voneinander unterscheiden, zu einem einheitlichen Brei werden. Ich finde es jetzt zwar krass, zu sagen, NPD und die Linke würden irgendwie „helfen“ – die Parteien sind doch gar nicht regierungsfähig, was auch besser so ist. Aber etwas radikalere Wege könnten die Politiker schon mal beschreiten. :P
Edit: den Nazis ging es sehr wohl um wirtschaftliche Interessen, sie wollten das ganze Währungssystem umkrempeln und vom Zinssystem zurück zum Tauschsystem.
Uff. Ja, dafür kann man ja mal ein paar Juden verbrennen und Europa erobern. :rolleyes:
EIN Grund der Judenverfolgung war, das denen die Schuld an den Ausuferungen der Börse und auch der Weltwirtschaftskrise 1929 gegeben wurde.
Ich würde das nicht als Grund angeben. Der Grund war vielmehr, dass Juden Juden waren.
 
Eine radikal rechte oder linke Regierung würde keineswegs helfen !!! Es würde sich dann allerdings unter Umständen ziemlich viel ändern, das muss dann nicht besser sein - so und nicht anders war das gemeint.
Die Welt wird nicht von Politikern sondern von Konzernen regiert, letztlich vom Geld. Demokratie ist aber gut für das Gemüt der Massen, also wird denen weiterhin vorgespielt sie hätten die Wahl.

Weiterhin heiße ich Verfolgung irgendwelcher Volksgruppen keineswegs gut - das hier keine Mißverständnisse aufkommen!!!

dest1ny49
 
Ich würde das nicht als Grund angeben. Der Grund war vielmehr, dass Juden Juden waren.
"deutsch ist, eine sache um ihrer selbst willen zu tun". richard wagner.

Wieso musste man Mauern bauen, wenn es dort so schön gewesen ist?
ehm, das war keine mauer, sondern ein antifaschistischer schutzwall. :uff:

:ugly:

@dest1ny49: die aufklärung kann also erst nach dem totalen rückfall in die barbarei weitergehen?


 
Ja die DDR war toll, so mit Stasi und so und mit scheiß auf Menschenrechte. :rolleyes:

Manchmal kommt mir vor die Linken sind genau so gaga wie die Rechten...
 
Ja die DDR war toll, so mit Stasi und so und mit scheiß auf Menschenrechte.

Entgegen der westlichen Propaganda war die Würde des Menschen in der DDR wesentlich mehr geachtet als das im kapitalistischen Ausland der Fall war/ist.
Recht auf Arbeit und Wohnung sind auch Menschenrechte und die werden in keinem kapitalistischem Land geachtet oder gar garantiert.

Die Stasi wird überbewertet. Heutzutage ist es viel schädlicher seine Meinung zu sagen. Sobald man z.B. äußert, dass der Chef unfähig ist, was ja oft genug wahr ist, hat man einen Job gehabt und bekommt dann auch sehr schwer einen neuen. Damit ist einem die Lebensgrundlage entzogen und die angebliche Freiheit nützt einem dann einen Scheiss.

Außerdem ist eine Gesellschaft wo man mit dem Umherschaufeln von Geld mehr Profit macht als mit dem Erschaffen realer Werte und Güter vollkommen krank. Lange geht das auch nicht mehr gut, mit Griechenland hat das Ende angefangen und dabei wird es nicht bleiben.

edit: ich habe nie so viel lügen und meine wahre Meinung verbergen müssen wie NACH der Wende. Diese Schleimerei die heutzutage nötig ist um zu überleben gab es früher nicht. Zu DDR-Zeiten habe ich immer meine Kritik geäußert und das ist mir nie übel genommen worden. Ich habe die Jugendweihe und die GST-Lager boykottiert und konnte trotzdem ohne Probleme auf die EOS.

dest1ny49
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja da war alles besser. Trabi und keine Bananen und kein Luxus und auch wer wollte konnte nix werden außer in der Partei. Da musste man natürlich niemanden in den Arsch kriechen, neiiiiiiin.

Westliche Propaganda? Ähm, ja...

Ich erinner mich da an Dokus über die DDR...was da in den Medien über den Westen den braven Parteimitlgiedern (also den Bürgern) eingetrichtert wurde...

Sinnlos zu diskutieren...jegliches Argument dass ich jetzt vorbringen würde ist ja eh nur westliche Propaganda, nur die die früher in einer kommunistischen Diktatur gelebt haben haben den Durchblick...
 
1.) der realsozialismus hatte nix mit kommunismus zu tun.
2.) verzichtideologie nervt. ich will bananen - und zwar in massen! :ugly:
3.) das einzig gute an der ddr war, dass sie deutschland geschwächt hat.
 
Entgegen der westlichen Propaganda war die Würde des Menschen in der DDR wesentlich mehr geachtet als das im kapitalistischen Ausland der Fall war/ist.
Recht auf Arbeit und Wohnung sind auch Menschenrechte und die werden in keinem kapitalistischem Land geachtet oder gar garantiert.
Würde: Menschen wurden in der DDR eingeschlossen…
Recht auf Arbeit: Da hast du was falsch verstanden, das Recht auf Arbeit haben die Menschen im Kapitalismus auch. Das Recht gewährleistet, dass Menschen nicht unverschuldet arbeitslos werden. Übrigens war die Entscheidung über die Art der Arbeit in der DDR nicht dem Arbeiter überlassen, sondern dem Staat. Ähm, nö danke.
Recht auf Wohnung: Wann verfällt denn in Deutschland dieses Recht? Die sozialen Hilfen finanzieren doch die Wohnung – sicher lebt man dann auf Existenzminimum, aber man hat eben eine Wohnung.
Die Stasi wird überbewertet. Heutzutage ist es viel schädlicher seine Meinung zu sagen. Sobald man z.B. äußert, dass der Chef unfähig ist, was ja oft genug wahr ist, hat man einen Job gehabt und bekommt dann auch sehr schwer einen neuen. Damit ist einem die Lebensgrundlage entzogen und die angebliche Freiheit nützt einem dann einen Scheiss.
Also durfte man in der DDR einem „Chef“ die Meinung geigen?
Außerdem ist eine Gesellschaft wo man mit dem Umherschaufeln von Geld mehr Profit macht als mit dem Erschaffen realer Werte und Güter vollkommen krank. Lange geht das auch nicht mehr gut, mit Griechenland hat das Ende angefangen und dabei wird es nicht bleiben.
Das Ende hat mit Griechenland angefangen? So, so.
Was sind denn reale Werte und Güter?! Tugenden?! Wie sieht es denn aus mit der Mauer? War die moralisch vertretbar? Das kapitalistische System ist nimmer perfekt, aber die DDR *ähem*
edit: ich habe nie so viel lügen und meine wahre Meinung verbergen müssen wie NACH der Wende. Diese Schleimerei die heutzutage nötig ist um zu überleben gab es früher nicht. Zu DDR-Zeiten habe ich immer meine Kritik geäußert und das ist mir nie übel genommen worden. Ich habe die Jugendweihe und die GST-Lager boykottiert und konnte trotzdem ohne Probleme auf die EOS.
Jau, und ich kann dir Geschichten erzählen, wo eben nicht alles so rosig verlaufen ist. :rolleyes:

@5ka5: Wow, der Wagner hat’s gepeilt! xD
 
dest1ny49 schrieb:
Die Stasi wird überbewertet. Heutzutage ist es viel schädlicher seine Meinung zu sagen.

Hm, du vergleichst also die Bespitzelung durch den Staat, vor der man nicht mal in den eigenen 4 Wänden sicher sein konnte und die Handhabe gegen Andersdenkende damit, was heute passiert, wenn man seinem Chef die Meinung sagt? Interessant.

Kommt wohl eher drauf an, wie man seinem Chef gegenüber seine Meinung äussert. Kann mir keiner erzählen, dass sowas vor 30 Jahren hingenommen wurde, weils halt die DDR war.

dest1ny49 schrieb:
Zu DDR-Zeiten habe ich immer meine Kritik geäußert und das ist mir nie übel genommen worden.

Naja, unter dem Gesichtspunkt, dass du zum Ende der DDR gerade erst 18 warst...
Hast du da schon gearbeitet? Und deinem Chef mal die Meinung gesagt? Oder öffentlich gegen das Regime gewettert?
 
@HeyDu: Was sagst du zu meinem Fazit? Kontras? Oder Konsens... hehe Kontra oder Konsens :P Cool xD
 
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