Wir könnten aber auch ein bisheriges Fazit formulieren, dass man wieder ausschlachten kann. Blöd, wenn ich das (wieder) mache; seht es also nicht als ein aus Konsens entstandenes Fazit:
Kriege sind Bestandteil des Systems und nicht zwangsläufig nötig oder unvermeidbar, siehe neutrale Schweiz. Die meisten Kriege haben meist ökonomische Ursachen – Ressourcengier ist dabei zu ungenau, weil Geld und Käufer keine Ressourcen sind. Es gibt allerdings Kriege kultureller (ideologischer) Natur, wie der Krieg der Nazis (wirtschaftliche Ziele waren bei den Nazis immer sekundär) oder der heutige asymmetrische Krieg der Islamisten.
Dann noch ein Wort zum Naturalismus: Selbstverständlich ist der Naturalismus (oder Materialismus) eine annehmbare Philosophie. Darum geht es aber bei der Kriegsdiskussion nicht. Ich meine mit Naturalismus die Überzeugung, Menschen seien primitiv und würden selbst in groß angelegten, eine Menge Hirnschmalz verbrauchenden Aktionen, wie den Krieg, nur instinktiv handeln. Das mag zwar vielleicht bei ein paar Ressourcenkriegen der Fall sein, dennoch sollte diese Einstellung nicht das Handeln des Menschen bestimmen. Der Mensch kann gegen die Natur handeln. Das tut er auch, und das scheint bei den meisten Kriegen genauso zu sein – Stichwort System, siehe oben.
So, dann mal Feuer: Zitieren, zerfetzen, krasse Sprüche dran, Wikipedia an und so weiter! xD