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Diese Dinge hassen wir an Videospielen!

Unser Redaktionsleiter Ahmet Iscitürk möchte nur dann einen Multiplayer-Modus, wenn es auch Sinn macht: 90% aller Games, die einen Mehrspieler-Modus haben, brauchen eigentlich keinen. Viele Hersteller scheinen das einzubauen, weil es halt zum guten Ton gehört. Die sollen sich lieber auf einen ordentlichen Singleplayer-Modus konzentrieren."
Das sehe ich ein wenig anders.
Meiner Meinung nach wird der bei vielen Spielen eingebaut um den Spieler länger an das Spiel zu binden bzw. um über eine extrem kurze Spielzeit hinweg zu täuschen.
Aktuelles Beispiel ist hier wohl James Bond "Quantum of solace",dass hatte ich in 5 1/2 Stunden durch,aber der Multiplayermodus hat mich mindestens die Dreifache Zeit ans Spiel gefässelt.

"Es sollte per Gesetz festgelegt werden, dass jedes Spiel die Möglichkeit bieten muss, im Menü die Helligkeit anzupassen. Aktuelles Negativ-Beispiel: Resistance 2, wo man die ganze Zeit mit Taschenlampe herumrennen oder direkt am TV die Helligkeit regulieren muss." Dem kann man nur zustimmen.
Das ist mir eigentlich vollkommen egal.
Wenn man die Helligkeit nicht anpassen kann und man dann eben gezwungen wird mit der Taschenlampe herrum zu funzeln trägt das für mich zur Atmosphäre bei.
Im Reallife kann man im dunkeln auch nirgendwo an einem Helligkeitsregeler herumspielen,wenns einem zu finster ist.
Wenn man von einem Gegner in einer dunklen Ecke überrascht wird,weil man ihn übersehen hat ist doch viel spannender,als ihn gleich zu sehen nur weil man die Helligkeit so hoch gestellt hat das selbst die Nacht zum Tag wid.

Was mich stört sind diese ganzen Emocharaktere.
Wenn mir schonmal ein Fantasyspiel gefällt,dann kann ich das Game nicht zocken.
Ich will keinen Helden,der aussieht wie ein Milchbubi mit gegelten Haaren,sondern einen mit Eiern,eben sowas wie Kratos,Max Payne,Hitman und wie sie alle heißen.
 
Vielleicht sollte man nicht nur den Spieleentwicklern die Schuld zusprechen, sondern auch den Hardwareherstellern. So fand ich das Betriebsgeräusch der Xbox 360 ( vor der nxe ) sehr Spielspass tötend. Da ich z.B bei Dialogen die Lautstärke erheblich erhöhen musste um etwas zu verstehen. Im weiteren Spielverlauf war die Toneinstellung aber viel zu laut.
 
Und das nervt mich...

KI-Schnitzer
Die Gegner in Fire Emblem (Radiant Dawn) sind ja nicht gerade helle. Sie hopsen auf meinen Tank namens Brom zu wie ein erigiertes Karnickel auf Speed und holen sich von ihm den Tod durch die Doppelaxt, obwohl bereits vor Kampfbeginn zweifelsfrei durch mehrere Statistiken, Geländevorteile und Waffendifferenzen fest steht, dass es Otto-Normal-Gegnern nicht möglich ist, an Onkel Broms Rüstung zu kratzen. Ich gewinne ja gern, gerade in taktischen Rollenspielkämpfen. Aber wenn mir der Sieg so dermaßen geschenkt wird, schrumpelt meine Freude darüber schneller als eine ein Schneemann im Regenwald.

Richtig sauer werde ich, wenn meinen Teammitgliedern derlei Patzer passieren. Da brauchen sich Taktikshooter gar nicht wundern, dass ich sie als Ego-Shooter zocke. Wenn mein Team zu dämlich ist Deckung zu suchen und zurückzuschießen, rücke ich doch lieber alleine vor als alle drei Meter neue Befehle zu erteilen.

Allwissende KI-Gegner
Gerade in Strategiespielen versuchen Gegner häufig ihren durch natürliche Dummheit entstandenen Nachteil durch künstliche Allwissenheit auszugleichen. Ich kann noch so tief in der Dunkelheit verborgen sein, meine Gegner steuern stets zielgerichtet auf meine Streiter zu und fallen mir in die Flanke. Wie vernebelt muss ein Programmierer sein, um den Nebel des Krieges ausschließlich über des Spielers Bildschirm zu legen, die CPU aber davor zu bewahren?!

Logik-Fehler
Kennt jeder Zocker, weil sie einem in kleinerer oder größerer Form an jeder Ecke begegnen. Irgendwie kann man sie auch nachvollziehen, da ein Programmierer ja nicht an alle Eventualitäten des Spielverlaufs denken kann. Dann sollten aber die Quests auch dementsprechend gestaltet werden! Dass ich Questcharaktere siebenhundertdreiundneunzig Mal anlabern muss, bis der Multiple-Choice-Antwortkasten endlich die korrekte Antwort auf seine Frage ausspuckt, gehört Monkey-sei-Dank der Vergangenheit an.


Doch auch weiterhin kann ich Gegenstände oft nicht weitergeben, um einen Auftrag ordentlich zu beenden, weil das Programm zuvor eine dreistündige Odysse rund um den Globus vorsieht. Vielleicht gibt es ja Gamer die sich eine Story nicht auf Anhieb zusammenreimen können und die Lauferfahrung daher nötig haben, aber ich gehöre nicht dazu. Wenn ich einen Bösewicht sehe, will ich ihn umtreten und für ihn ein gepflegtes Beratungsgespräch mit seinen Vorfahren arrangieren. Staat dessen muss ich viel zu oft erst durch nervtötende Langeweilepassagen herausfinden, dass es sich bei Beelzebub tatsächlich um den Teufel handelt, dann zu ihm zurückkehren, meine Erkenntnis in einem langen Dialog mitteilen, um dann endlich, vielleicht, zum Kampf zu kommen.
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Ich fordere daher mehr Entscheidungsfreiheit und viel mehr Gewitztheit beim Design von Aufträgen, Storyline und Interaktionsmöglichkeiten.
 
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Was mich auch tierisch aufregt ist, wenn man in der Deckung sitzt und seinen Einsatz plant, ertönt ein Schrei "DA IST ER!!" und alle gehen auf dich los obwohl sie dich noch nie erblickt hatten. Dies ist voralllem auf höheren Schwierigkeitsgraden nervig (Man denke nur an Uncharted auf Extrem)^^
 
Also am allernevigsten finde ich das eskortieren eines zweiten Protagonisten! So geschehen zum Beispiel bei MGS 2 damals sowie Resident Evil 4 :autsch:..und unter anderen DESWEGEN werde ich mir nciht die 5 kaufen! nennt mich blöd oder sonstwas aber da kommt mir beim zocken die Wurst.
Eine weitere nervige Sache sind belanglose Stories, die ein schönes Spiel vermiesen sowie haufenweise Patches die man dann noch umständlich erhält (stichwort: lahmer hostserver -> lahmer dl-speed^^)..bestes beispiel: company of heroes
 
Das, videospielen am meisten genervt hat ist Killzone. Jedelmal, wenn ich "über ihren köpfen" gehört habe, hab ich den controller genommen und in die ecke geschleudert :autsch::motz:
 
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Schleichpassagen.

Da spielt man gerade einen Shooter, es kommt eine Zwischensequenz und irgendwer kommt auf die Idee "Dude, die dürfen dich nicht mehr sehen, sonst explodiert irgendwas in dein Gesicht rein!" Man hat keine Ahnung, wie die Gegner auf Geräusche reagieren, da man sie vorher eh nur weggespratzt hat, ebensowenig weiß man, ab wann die Gegner einen sehen. Nur sollte man das besser nicht austesten, da man sonst den ganzen Mist von vorne machen muss.
 
Die Ladezeiten von Gothic 3 waren echt fürchterlich, musste jedesmal geschlagene 2 Minuten warten...und weil man öfters tot ging als einem lieb ist kamen am Tag schon 20 - 30min. reine Ladezeiten vor.
 
Da fallen mir auch einige Dinge ein

Ich liebe Games, aber ich fange an sie zu Hassen, wenns unfair wird. Wenn zum Beispiel Kontrollpunkte kilometerweise auseinader stehen. Das ist frustrierend. Oder wenn Gegner auf dem Bildschirm auftauchen die übermächtig sind (nicht nur so aussehen, sondern auch sind).
Es ist störend, das man bei Egoshootern auf Konsole keine Maus und Tastatur verwenden kann. Damit ist das zielen gleich viel einfacher (darum kauf ich mir eher ungern Shooter für Konsole).
Warum gibts immernoch soooo laaaange Ladezeiten? Für mansche Stellen im Spiel unerklärlich.
Und was ist mit Potential was oft verschenkt wird? Ein Spiel fängt richtig geil an. Spätestens fangen Macken wie immer hässlich werdender Umgebung, oder lahmer werdender Story an zu Nerven. Warum müssen sich manche Missionen in Spielen so stark ähneln?
Noch ein Punkt der mies ist: Die Spieldauer und Wiederspielbarkeit in einen Spiel.
Ich habe es schon oft erlebt. Man kauft sich ein heis ersehntes Spiel und nach 6-10 Stunden flimmert der Schluss auf der Glotze. Dann spielt man es nocheinmal. Leider kennt man dann schon alles. Es müsste nach einen Durchspielen noch alternativ Storywege geben, die das Spiel auch nach den X-ten Durchspielen interessant gestalten. Vieleicht greife ich da zu weit nach den Sternen, aber Ihr wisst bestimmt was ich meine.

Was mich noch besonders Stört.
Man kauft sich ein Spiel das vieleicht 1Jahr ist und will den Online Modus testen. Nur leider ist kein Mensch auf den Servern. Wird das Spiel nach einen Jahr uninteressant für Onlinegamer, oder haben zu wenige das Ding gekauft?
Fragen über Fragen...
 
Ich Hasse...

Ich hasse Clippingfehler,Schlecht Spielmusic die am Ende Kurz draufgepackt wurde
und Intros und Endings die versaut wurden
weil bei diesen Dingen wird am meisten am Ende erst Gemacht und ist daher nicht so Überagend Das Ende wird dann meist nur als Brücke zu Teil 2 gemacht
und das Intro leitet einen in den Kampf ein und nicht in die Story
 
Ich mache mal eine Liste von Dingen die mich nerven:

- grauenhafte Cover mit Köpfe-Motive (ihr wisst schon, typisch deutsch, einfach die Köpfe der Charaktere zeigen)

- Amarrays (fehlende LEs)

- dünne Handbücher

- schwarz/weiss Handbücher

- keine Extras

- keine freischaltbaren Sachen

- fehlende Optionen, Angefangen von Steuerung bis hin zu allem anderen was man so einstellen kann

- fehlende Schwierigkeitsgrade

- schlechte Schwierigkeitsgrade (wenn schwer = unmöglich heisst, weil die Gegner cheaten wie Sau ist es nicht schwer, sondern nervtötend)

- zuviel Hilfe (Prince of Persia gutes Beispiel gerade denke ich)

- zu wenig Hilfe

- miese Grafik (ich meine nicht 2D, 2D ist geil und sollte es mehr geben, aber Kanten nerven mich extrem, besonders bei Rohren und Köpfen. Charaktere haben gefälligst keine kantigen Köpfe, Ohren oder sonstwas mehr zuhaben!)

- verwaschene, wichtige Texturen (wenn der Held schlecht texturiert ist oder Bilder, kriege ich das Kotzen)

- fehlender Editor

- fehlende, geringe, schlechte Charaktererschaffung (hier kann man so gut wie alle RPGs nennen, egal ob nun DSA, NWN oder Elder Scrolls, es ist scheiße)

- Ruckeln trotz eingehaltener empfohlener Hardware

- unnötige Bugs (Rechtschreibfehler, das nicht-starten von Spielen)

- schlechte Synchro (weniger Übersetzung als viel mehr der Ton)

- bekannte Sprecher (Ich will kein Spiel featuring Oliver Pocher oder Erkan und Stefan)

- fehlende CG Zwischensequenzen (werden unnötig, zugegeben)

- fehlende Charakterportraits in Rollenspielen, die stattdessen hässliche 3D Abbildungen abgeben nur weil es angeblich sonst nicht zusammenpasst.

- fehlende Outros

- abgeschnittene Sexsequenzen

- laggen (ist einfach unnötig, die Welt hat DSL also strengt euch endlich an einen richtigen Netcode zu machen)

- abstürzender Multiplayer in Strategiespielen nach wenigen Sekundenspiel wodurch automatisch irgendwer gewonnen hat (letzte mal bei Supreme Commander erlebt)

- fehlende Entscheidungsmöglichkeiten

- fehlende Innovationen mancher Genres

- fehlender Mut zu 2D (gerade Adventures dürfen da ruhig mehr wagen)

- zu wenig weibliche Helden *g*
Lange Liste...aber würde ich zu 100%ig unterschreiben.Ich muss ja sagen das der Chara-Editor meist garnicht so übel ist...nur das alle westlichen RPGs wunderschöne Rüstungen und Waffen haben aber der Charakter volkommen scheisse aussieht...Oblivion ist da mein favourite...eine gute Frisur hät´s auch getan,oder?
 
Ich hasse es, wenn die Spielwelt in unzählige Abschnitte unterteilt ist und bei jedem neu geladen wird. Eine freie ist da viel angenehmer. Zudem gehen mir Endlosmelodien auf den Geist, irgendwann reicht es dann mal mit der ständig gleichen Musik!
 
Ich kann den Punkten nur zustimmen, und wenn man sich die mal betrachtet fällt auf dass sich Spiele in den letzten Jahren nicht mehr im positiven Sinn weiterentwickelt haben. Bis auf die grafische Qualität natürlich, aber selbst da sind die Unterschiede eher unauffällig. Obwohl es da noch viel Spielraum für Verbesserungen gibt, also jetzt in beiden Punkten.

Und es gibt noch eine Entwicklung die mir gehörig auf den Sack geht:
Download-Contents und Spieleaktivierungen. Ich zahle für einen Vollpreistitel und kriege nur einen Teil, wenn ich das volle Spiel haben möchte muss ich nochmal viel Geld investieren, siehe Rock Band, Guitar Hero, Need for Speed, Oblivion usw. Und Spieleaktivierungen führen dazu dass man seine Spiele nur noch schwer gebraucht verkaufen kann. Die Industrie verdient immer mehr Geld und wird trotzdem noch gieriger. Und wenn das so weiter geht wird sich das Hobby "Zocken" von selbst erledigen, aber das wäre kein großer Verlust. Ich spiele nun schon seit einigen Jahren, habe praktisch alles gesehen und viel Neues wird auch nicht mehr kommen. Momentan stecke ich mein Geld lieber in mein neues Auto, da hab ich mehr davon.
 
Ich hasse es, wenn man übelst der "Superhero" ist, Heerscharen von Gegnern besiegt und die Welt vor ihrer Vernichtung rettet, aber es nicht schafft über kleine Hindernisse zu kommen, wie z.B. über Tische, Geländer, Autos, Schulter hohe Mauern, Trümmer, Zäune usw.
Aktuelles Beispiel Resistance 2 : Vor einer Minute habe ich ein ultra großes super Monster dem Erdboden gleichgemacht und jetzt verzweifele ich daran eine Abkürzung zu nehmen, weil mein Charakter einfach zu beschränkt ist auf diese winzige Mauer zu springen.:autsch:
Ich finde diese Beschränktheit macht so ein Spiel Teilweise unglaubwürdig.
 
deutsche Amerikaner

Bei mir gibt es ein Hauptproblem: In jedem WWII Spiel gibt es die Amerikaner. Ist ja logisch. Doch wenn die nicht immer deutsch sprechen würden, käme die Atmosphare besser rüber. So kommt es dann teiweise auch, dass z.B. ein Amerikaner vom deutschen ins deutsche übersetzten muss, oder dass ein deutscher Soldat um Hilfe fleht, und die Amis tun so, als würden sie ihn nicht verstehen...:autsch:
 
Bei mir gibt es ein Hauptproblem: In jedem WWII Spiel gibt es die Amerikaner. Ist ja logisch. Doch wenn die nicht immer deutsch sprechen würden, käme die Atmosphare besser rüber. So kommt es dann teiweise auch, dass z.B. ein Amerikaner vom deutschen ins deutsche übersetzten muss, oder dass ein deutscher Soldat um Hilfe fleht, und die Amis tun so, als würden sie ihn nicht verstehen...:autsch:
Stell das Spiel halt auf Englisch:kaffee:
 
Kann mich der Liste voll und ganz anschließen. Nervt alles. Da müssen sich die Entwickler mal hinsetzen und das ändern.

Aber den nervigsten Punkt habt ihr noch vergessen: Wenn man zwei Versionen eines Spiels brauch um es komplett durchzuspielen. Nehmen wir als beispiel smachdown vs. Raw 2006: Da kann man nämlich einen Spieler nur auf der PSP-Version kaufen. Zwar kann man ihn denn auf die PS2-Version portieren aber es ist doch doof wenn einer gar keine PSP hat und dadurch das Spiel nicht durchspielen kann,
 
Spiele und ihre Fehler

Diese Liste müsste man an jeden Entwickler von Spielen schicken, damit die mal sehen, was man als Spieler alles erdulden muss. Muss es wirklich sein, ewig lange Ladebildschirme zu haben oder langweilige Geschichten zu spielen? Ich finde nein.:motz: Es gibt natürlich auch Entwickler, die sich Kritik zu Herzen nehmen und Fehler ausbauen. So müsste es immer sein, aber ob man das jemals erlebt, bleibt fraglich.:confused:
 
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