Sorry, aber du gibst dir diese Mühe ja auch nicht. Kratos einfach ein "Blödsinn." hinzuknallen, motiviert mich nun wirklich nicht dir detaillierte Antworten zu geben.
Nur gut, dass ich davor schon ausufernd geschrieben hatte, weshalb das ganze Prozedere für den Anus ist, zu was es führt und warum man deshalb nicht in erster Linie den Lesern ankreiden kann, wenn dann der Bär steppt. Es kann also wohl eher nicht die Rede davon sein, dass ich ihm einfach ein Blödsinn hingeknallt habe. Weiter unten schreibe ich meine Gedanken dazu nochmal nieder. Also: BittebittemitZuckerobendrauf? ^^
Nee das Wertungssystem ist kein Problem, denn niemand wird gezwungen es zu akzeptieren.
Vor jeder Wertung steht eine Begründung und ein Fazit, also das was Du willst, passen Dir die Zahlen nicht, dann lass sie halt weg.
Es gibt halt verdammt viele Leute die diese Zahlenspielchen halt toll finden, na und?
Wo ist das Problem?
Gut, dass 100er System finde ich auch ziemlich daneben, aber was solls, die GA hat das ja auch nicht als einziges.
Natürlich wird niemand gezwungen. Die meisten denken aber nunmal scheinbar, die Zahlen hätten irgendeine Aussagekraft (gerade weil sie ja den
Anschein der Professionalität und Wissenschaftlichkeit erwecken), was sie ja nicht haben. Nur dann braucht man sich über Kackstürme eben nicht wundern, wenn die Branche doch selbst Schuld hat, dass sie diesen halbgaren Kram in die Köpfe der Leser gepflanzt hat. Einerseits wollte man irgendwie eine Schablone (Wertungssystem) finden, nach der man Spiele einteilen und bewerten und vergleichbar machen kann und auf der anderen Seite sagt man dann wieder, dass man ja gar nicht vergleichen kann. Es ist eben irgendwie unmöglich den Leuten ein Prinzip begreiflich zu machen, wenn es im Grunde dieses Prinzip ja gar nicht gibt.
Im Übrigen hab ich bereits geschrieben, dass mich diese Zahlen nicht interessieren. Wenn man sich von diesem ganzen Fanboy-Wertungs-Geheule freimachen will, ist das auch die einzige Möglichkeit. Rational betrachtet wird hier über absoluten Humbug gestritten.
Also im Klartext: Ich persönlich hab kein Problem mit den Wertungen, da ich weiß, dass sie absoluter Quark sind. Es sollte sich aber niemand über solche ausufernden Diskussionen wundern - gerade die Magazine und deren Schreiberlinge nicht - denn dieses Problem ist hausgemacht.
1. Gleiche Zahlenwertungen im Zehnersystem bedeuten nicht, dass die getesten Games gleich gut sind. Schon gar nicht genreübergreifend. 9/10 bedeutet eine Spreizung von ca. 80 - 89 Punkten im 100er System.
Naja, Spielraum... Ein Statistiker würde den, der sich das ausgedacht hat, angucken, als käme er vom Mars.

9 von 10 sind immer und werden immer 0,9 bleiben, was genau 90% entspricht. Der "Spielraum" ist auch wieder dem Geist irgendeines Schreiberlings entsprungen, um Ungereimtheiten vorzubeugen. Das ist eben ein Problem der Magazine, unbedingt Wissenschaftlichkeit ausstrahlen zu wollen und dabei die Gesetze der Mathematik und der Statistik zu vergewaltigen, wodurch dann am Ende nur noch Verwirrung und/oder Ärger herrschen.
4. Der durchschnittliche Leser will diese Zahlenwertung, der durchschnittliche Redakteur eher nicht.
5. Magazine, die auf Zahlenwertungen verzichten, verkaufen sich - insbesondere in Deutschland - schlecht. Verlage wollen aber überraschender Weise so viele Hefte verkaufen, dass damit Geld zu verdienen ist. Verrückte Sache.
Antrainieren scheint wohl leichter zu sein als Abgewöhnen. Von daher ein klares Eigentor der Branche, wenn mal wieder händeringend Erklärungen gesucht werden müssen, um die Fan-Gemüter zu beschwichtigen. Ich kann mir da ein Schmunzeln nicht verkneifen.
