Der Sat.1-Film “Die Grenze” hat in Mecklenburg-Vorpommern bereits vor der Ausstrahlung eine politische Debatte ausgelöst: Kritik kommt von SPD und den Linken. Der Film würde den Nordosten in ein schlechtes Licht rücken, dass sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Norbert Nieszery, gegenüber Medien. Der Sprecher der Linken, Peter Ritter, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa: „Es muss die Frage gestattet sein, warum ein Privatsender, der ohnehin über hohe Werbeeinnahmen verfügen sollte, auch noch staatlich subventioniert wird.“ Nicht nur die Handlung des Films steht in Kritik, auch die Finanzierung ist ein Thema.
Der Film zeigt eine erschreckende Zukunftsversion der Bundesrepublik Deutschland. Der Film thematisiert eine erneute Spaltung des Landes, der Zweiteiler zeigt Deutschland in Zeiten der Wirtschaftskrise und im Terror. Zwischen der Krise finden Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern statt, dort stehen sich “Die neue Linke” und die rechtsextreme “DNS” gegenüber. Nach dem Wahlsieg plant die Partei “DNS” die Spaltung von Mecklenburg-Vorpommern. Um die Rechten zu stoppen, unterstützt die Regierung “Die neue Linke”, die allerdings ebenfalls eine Spaltung des Landes plant.
- Das Sat.1-TV-Event “Die Grenze” - Heute und Morgen um 20:15 in SAT.1.