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Zuletzt gesehen

Hostel 8/10

war sehenswert,teilweise sehr schockierend,ich bin auf teil 2 gespannt
 
Am Wochenende:

X-Men: Der letzte Widerstand [7/10]
Mission: Impossible [8/10]
Mission: Impossible 2 [7/10]
Mission: Impossible 3 [8/10]
Silent Hill [9/10]
Hostel (Extended Version) [8/10]
 
Almost Famous

Ich tu mich immer schwer mit der Art von Filmen - wenn ich sie dann aber mal eingelegt habe, versinke ich sofort in der Zeit. Cameron Crowe gelingt es ausgezeichnet, den Zeitgeist einzufangen und die Begeisterung für die Musik authentisch wiederzugeben. Weiterhin tolle Darsteller (Philipp Seymour Hoffman ist wie immer eine Wucht, Frances McDormand sehr natürlich, Kate Hudson richtig süß - die ist mir erstmals richtig aufgefallen) und fetzende Mucke.
Obwohl ich nichts direkt benennen kann, was wirklich negativ einschlagen würde, komme ich nicht über eine überragende 7/10, also eine, die an die 8/10 kratzt, hinaus - mir fehlt einfach etwas, das darüber hinausgeht, eine Liebeserklärung an die Siebziger zu sein. Alles andere reicht bei mir einfach nicht für einen wirklich starken Film, geschweige denn ein Meisterwerk.
Ich muss dazusagen, ich habe vorerst nur die Kinofassung gesehen. Beim nächsten Mal wird der DC eingelegt und vielleicht ändert sich da notentechnisch ja noch was.

Ich gebe aber auch gerne zu, dass ich auch dem Genre gegenüber Vorbehalte habe. Genauso wie dem Biopic-Genre gegenüber. Die sind an Dogmen gebunden, die es für mich fast unmöglich machen, da irgendwo mal richtige Meisterwerke zu finden. Oft sind das einfach Huldigungen durch die rosarote Brille an Personen oder an Epochen, auch wenn sie noch so kritisch angepackt werden. Und darin kann und will ich einafch nix Meisterhaftes sehen.

Ironischerweise ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme ein Biopic: "Ed Wood". Das aber auch nur, weil Tim Burton ein verfluchtes Genie ist und er es geschafft hat, zwar nahe an Ed Woods Leben dranzubleiben, dennoch weniger den Filmemacher in den Fokus zu stellen, sondern das, wofür er steht. Und das hat in der Form bisher kein Biopic geschafft, das ich kenne. Kein "Ray" und auch sonst niemand. Einzig David Cronenberg kommt mit dem semifiktionalen "Naked Lunch", eine surreale Hommage an William S. Burroughs, dem recht nahe.
 
Vince schrieb:
Almost Famous

Obwohl ich nichts direkt benennen kann, was wirklich negativ einschlagen würde, komme ich nicht über eine überragende 7/10, also eine, die an die 8/10 kratzt, hinaus - mir fehlt einfach etwas, das darüber hinausgeht, eine Liebeserklärung an die Siebziger zu sein. Alles andere reicht bei mir einfach nicht für einen wirklich starken Film, geschweige denn ein Meisterwerk.

Geht mir mit dem Film ganz ähnlich. Er ist sehr nett, höchst unterhaltsam und auch liebevoll inszeniert. Aber ihm fehlt das gewisse Extra, das ihn wirklich in ganze hohe Sphären heben würde. Das größte Problem des Films ist imho, daß er sich ein bißchen zu ernst nimmt und dadurch einiges von seinem Potential verschenkt.

Sehr ähnlich gelagert ist "Still Crazy". Nur das es da um eine 70er-Jahre Hardrockband geht, die in den 90ern einen Comeback-Versuch startet. Locker, leicht, herrlich selbstironisch und voll typisch britischen Sarkasmus versteht es der Film bis zur letzten Minute grandios zu unterhalten. Dieser Film fängt die Seele des Rock'n'Roll wesentlich treffender ein, als dies "Almost Famous" vermag. Vor allem, da sich der Film zu keiner Sekunde zu ernst und wichtig nimmt. Mit Bill Nighy, Timothy Spall, Billy Connolly und Stephen Rea erstklassig besetzt.
 
Tiger Blade 8/10
ein Film, der sich keine Minute lang ernst nimmt.
dennoch geile Shoot outs und Bullet Time Action.

Voll das Leben - Reality Bites 10/10
ein Traum von einem Film

Scrubs Season 4 Ep. 8-14 10/10
dachte es kann nicht mehr besser werden, wurde eines besseren belehrt

lg. Markus
 
Verhandlungssache

War sehr spannend und zu keiner Sekunde langweilig. Jackson und Spacey sind absolut genial. Für 5€ ein toller Blind-Kauf.

9.0/10

The Machinist

*imo* nicht leicht zu bewerten. In der Mitte des Films passiert nicht sehr viel, trotzdem will man unbedingt wissen wie es weitergeht. Christian Bale spielt spitzenklasse und dass er für den Film 30 Kilo abgenommen hat ist sehbeeindruckend. Und obwohl das Ende alles auflöst und zumindest mich nachdenklich gemacht hat, will der letzte Funke nicht ganz überspringen. Trotzdem ein beeindruckender und spannender Film.

7.5/10

Der Blutige Pfad Gottes

Mal wieder mit Freunden geschaut. Genial! Über einen zweiten Teil würde ich mir wirklich freuen. Aber ist mal wieder ein Film, bei dem ich die Indizierung überhaupt nicht verstehen kann. Na ja, die Wege der FSK bleiben unergründlich.

9.0/10

Ab durch die Hecke

War lustig, aber das gewisse Etwas hat gefehlt. Da das Geschehen fast immer am gleichen Ort spielt, fehlt etwas die Abwechslung *imo*. Guter, aber nicht überragender Animationsfilm.

6.5/10
 
King-Of-Leon schrieb:
Der Blutige Pfad Gottes

Aber ist mal wieder ein Film, bei dem ich die Indizierung überhaupt nicht verstehen kann. Na ja, die Wege der FSK bleiben unergründlich.

eigentlich nicht. FSK hat schon immer auf Selbstjustiz die toleriert oder sogar glorifiziert wird mit 18er oder index abbestraft. Wie The Punisher oder Dämonisch um nur ein paar zu nennen
 
Travis Bickle schrieb:
HOSTEL 9/10

Dieser Film ist wahrlich ein nur schwer verdaulicher Schlag in die Magengrube. Beängstigend, bitterböse, verstörend und saumäßig spannend. Für mich persönlich der bis dato heftigste und zugleich beste Vertreter der neuen Horrorwelle. Das hier an anderen Stellen angeführte Argument, daß der Film keine überzeugende Story hat und dazu der gleichzeitige Hinweis auf die tollen Storys im TCM und Hills-Remake, ist unsinnig und völlig haltlos. Gerade die Story ist es, die den Film um so vieles erschreckender und verstörender macht, als die genannten "Konkurrenten". Denn hier sind die Monster nicht irgendwelche degenerierten oder mutierten Hinterwäldler, sondern ganz "normale" Menschen, die ihre extremen sadistischen Vorlieben bei der ihnen hier angebotenen Alternative ausleben.

Gerade der Umstand, daß die hier gezeigten Gräuel und unmenschlichen Verhaltensmuster durchaus real vorstellbar sind (wenn auch vielleicht nicht in genau dieser Konstellation und Dimension), heben den Film auf eine neue Ebene des Schreckens im Film. Das alles ist zudem in eine straffe, geradlinige und gezielt auf sein überwältigendes Finale zugeschnittene Inszenierung verpackt, die mir von Minute zu Minute mehr den Atem geraubt hat. Ich kenne wirklich ein paar Horrorfilme, aber dieser hat es seit langem mal wieder geschafft, mich wirklich zu erschrecken.

Ich hab den letztes auch das erste mal gesehen und ich war richtig enttäuscht. Der Film hat für mich keine Spannung aufgebaut und ekelig war er auch nicht, der Film hat einfach alles gezeigt was andere nicht zeigen, aber manchmal ist es spannender nicht alles zu zeigen. Während des Films kam man sich ein bisschen vor wie in einer Metzgerei, klinkt jetzt ein bisschen abstoßend aber so war es auch. Die Idee es Films war ja gar nicht schlecht und man hätte viel daraus machen können, aber Eli Roth hat es nicht getan. Ich konnte auch nicht wirklich Emotionen zu den Hauptpersonen herstellen. Ich denke wenn nicht sooo ein großer Hype um den Film gemacht worden wäre, würde ich ihn besser finden. Es war beim Film jetzt nicht das ich die ganze Zeit auf die Uhr geguckt habe wann er endlich zuende ist, denn man wollte schon weitergucken. Und als der Film zuende war, war ich enttäuscht.
Fazit (2,5/5)

MFG
WW
 
Samir schrieb:
eigentlich nicht. FSK hat schon immer auf Selbstjustiz die toleriert oder sogar glorifiziert wird mit 18er oder index abbestraft. Wie The Punisher oder Dämonisch um nur ein paar zu nennen

dämonisch indiziert? ne, der lag doch noch vor kurzem im geschäft rum!?
oder gibs noch einen andern außer dem mit dem hand gottes mörder?
 
Travis Bickle schrieb:

Wow! Wir sind uns mal wertungstechnisch einig... nich schlecht. In diesem Sinne mal ein fettes DITO...! ;)

Vince schrieb:
Obwohl ich nichts direkt benennen kann, was wirklich negativ einschlagen würde, komme ich nicht über eine überragende 7/10, also eine, die an die 8/10 kratzt, hinaus - mir fehlt einfach etwas, das darüber hinausgeht, eine Liebeserklärung an die Siebziger zu sein. Alles andere reicht bei mir einfach nicht für einen wirklich starken Film, geschweige denn ein Meisterwerk.
Ich muss dazusagen, ich habe vorerst nur die Kinofassung gesehen. Beim nächsten Mal wird der DC eingelegt und vielleicht ändert sich da notentechnisch ja noch was.

Hmm, weiß nich, ob sich da zwangsläufig was ändern muss, aber bei steht der Film auf eindrucksvollen 9/10 Punkten. Hat mich einfach fasziniert, der Streifen. Ist sicherlich simpel gestrickt, aber was und vor allem wie erzählt wird, ist wunderbar. Eben ein Crowe-Film, wenn auch mal die Schauspieler-Besetzung stimmt... nicht so wie bei "Elizabethtown". ;)

firefly schrieb:
Scrubs Season 4 Ep. 8-14 10/10
dachte es kann nicht mehr besser werden, wurde eines besseren belehrt

Ich raste aus...!! Echt jetzt?! Ich muss mir für die Serie wohl doch noch die grundsätzlich lächerliche 11/10-Wertung ausdenken... :ugly:

Kuschelkater schrieb:
8/10 - war etwas enttäuscht.

Ähm... bei der Wertung 8/10 ist man bestimmt Vieles, aber mit Sicherheit nicht enttäuscht. :uff:
 
Zuletzt bearbeitet:
THE WOODS 3/10

Es gab früher mal von Schneider-Bücher diese Kinderbuchreihen, die speziell auf junge Mädchen zugeschnitten waren, wie z.B. die "Hanny und Nanny"-Serie von Enid Blyton. Genau auf dieses Zielpublkum ist "The Woods" zugeschnitten und bleibt ihm dennoch (aufgrund diverser Härten) vorenthalten. Für ein reiferes und vor allem erwachseneres Publikum ist der Streifen allerdings über weite Strecken eine schon fast unzumutbare Angelegenheit. Wer sich jedoch aufraffen kann, der teilweise schon geradezu narkotischen Inszenierung über rund 75 Minuten zu folgen und sich erfolgreich der einschläfernden Wirkung widersetzt, wird mit einem für derartige Inszenierungen überraschend effektvollen Finale belohnt. Wirklich helfen, den faden Gesamteindruck entscheidend aufzuwerten, schafft allerdings auch das Finale bestenfalls marginal.

So bleibt für Horrorfans das einzige wirkliche Highlight des Films der Auftritt der "Evil Dead"-Legende Bruce Campbell. Dieser macht seine Sache gewohnt ordentlich und routiniert, kann aber aufgrund seiner viel zu kurzen Leinwandpräsenz und seiner undankbaren Rolle auch nicht mehr viel retten.
 
crizzo silverblue schrieb:
Hmm, weiß nich, ob sich da zwangsläufig was ändern muss, aber bei steht der Film auf eindrucksvollen 9/10 Punkten. Hat mich einfach fasziniert, der Streifen. Ist sicherlich simpel gestrickt, aber was und vor allem wie erzählt wird, ist wunderbar. Eben ein Crowe-Film, wenn auch mal die Schauspieler-Besetzung stimmt... nicht so wie bei "Elizabethtown". ;)
Jo, wie gesagt komme ich bei Almost Famous ebenfalls auf eine sehr gute 9/10. Tolle Musik, spitzenmäßige Darsteller und geniale Ideen verweben sich zu einem kleinen Meisterwerk, welches eine ganze Epoche und deren Lebensgefühl wie kein anderer Film auf die Leinwand bannt und für den Zuschauer greifbar macht. Die 10 zücke ich nur nicht, weil auch mir irgendwo das gewisse "Etwas" fehlt...

Soeben nochmal gesehen:

Garden State
Schlicht und ergreifend ein wunderbares Stück Film.
http://www.liquid-love.de/forum/images/smiles/bewertung10a.gif
 
LivingDead schrieb:
Jo, wie gesagt komme ich bei Almost Famous ebenfalls auf eine sehr gute 9/10. Tolle Musik, spitzenmäßige Darsteller und geniale Ideen verweben sich zu einem kleinen Meisterwerk, welches eine ganze Epoche und deren Lebensgefühl wie kein anderer Film auf die Leinwand bannt und für den Zuschauer greifbar macht. Die 10 zücke ich nur nicht, weil auch mir irgendwo das gewisse "Etwas" fehlt...

Japp, sehr schön formuliert, LD! (Habe heute übrigens beschlossen, dass LD dein neuer Spitzname wird, andy...) :D

LivingDead schrieb:
Soeben nochmal gesehen:
Garden State
Schlicht und ergreifend ein wunderbares Stück Film.
http://www.liquid-love.de/forum/images/smiles/bewertung10a.gif

Echt jetzt?! Du hast ihm endlich die hochverdiente 10/10-Wertung gegönnt... ich bin begeistert!! :ugly:
 
Auch am Wochenende gesehen

Wolverine schrieb:
Wes Craven's The Breed - sehr schlechter Horrorfilm der mit billigen Schauspielern, "bissigen Kreaturen" (wie auf der hülle beschrieben= in wirklichkeit nur langweilige, wilde hunde) und einer miesen story auskommen muss. einzig und allein für Michelle Rodriguez gibt es einen Plus Punkt, die den meisten ja noch aus RE bekannt sein sollte. 1/10

Dem kann ich mich voll und ganz anschließen. Der war mies:runter:



Und FC Venus, mit Christian Ulmen und Nora Tschirner. Eine sehr lustige Fußballkomödie, die von mir für die gute Idee, die vielen und gut platzierten Gags und die beiden sehr sympathischen und vorallem hervorragenden Schauspieler, Ulmen und Tschirner, 10/10 Punkten bekommt!


Ulmen und Tschirner waren gut, aber der Film an für sich bekommt 7/10



Gruß casan
 
crizzo silverblue schrieb:
Japp, sehr schön formuliert, LD! (Habe heute übrigens beschlossen, dass LD dein neuer Spitzname wird, andy...) :D

Hab nix dagegen cs! ;)

crizzo silverblue schrieb:
Echt jetzt?! Du hast ihm endlich die hochverdiente 10/10-Wertung gegönnt... ich bin begeistert!! :ugly:

Jupp! Beim ersten Mal waren´s noch gute 9, aber gestern Abend habe ich ihn mir nochmals angesehen und da muss ich einfach die 10 zücken. Könnte ihn mir glatt gleich nochmal ansehen... Und das schaffen nicht viele Filme bei mir.
War wirklich nen saumäßig guter Tip von Dir! Danke.:hoch:
 
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