crizzo silverblue schrieb:
1. Running Scared 9,5/10
2. Vier Brüder 8/10
3. A History of Violence tbe.
4. Hostage 6,5/10
Also mein Noten-Ranking bei diesen Filmen sieht lang nicht so euphorisch aus, wie das von den meisten von euch.
Running Scared 7/10
Der Film ist ja ganz nett und in hohem Maße unterhaltsam. Aber wirklich was Besonderes ist er meiner Meinung nach nicht. Sehr modern, mit vielen hektischen Schnitten und Wackelkameraoptik. Wer es mag. Die Story ist auch nicht wirklich neu und verfügt über so einige Logiklöcher. Das Finale ist auch nicht gerade der überzeugende Bringer, sondern entwertet vieles der vorherigen Handlung. Wie gesagt, alles aus meiner Sicht. Und ich scheine, zumindest in letzter Zeit, ja einen etwas konträren Blick auf aktuelle Filme zu haben.
Bin ja wirklich gespannt, wie die Kommentare zu Running Scared in zwei, drei Jahren ausfallen. Würde mich nicht wundern, wenn man dann zu lesen bekommt: "Ich weiß nicht, aber ich hatte den viel besser in Erinnerung....."
Vier Brüder 5/10
Da schließe ich mich weitestgehend dem Fazit von Vince an und spare mir deswegen weitere erklärende Worte. Außer vielleicht, daß ich mich scheinbar doch noch mehr gelangweilt habe als Vince, so daß meine Tendenz schon fast zu 4/10 geht. Ist halt immer ein Problem, wenn man eine alte Westernstory (Die vier Söhne der Katie Elder) modernisieren und in ein modernes Gangmilieu verpflanzen will. Kann gelingen, was es in diesem Fall aber nicht getan hat.
Hostage 4/10
Hirnlose Action. Ein Story so durchsichtig wie eine Klarsichtfolie, mit Logiklöchern von gewaltigen Dimensionen. Langweilig, oberflächlich und mit einem völlig unmotiviert erscheinenden Bruce Willis, der zum Glück mit "16 Blocks" wenigstens wieder ein bißchen in die Spur gefunden hat.
So genug gegen den Strom geschwommen und mich als blutiger Filmlaie demaskiert. Ach ja, einer war da ja noch....
Alexboy schrieb:
Aber der Regiesseur macht den Film, und in diesem Fall einen typischen Cronenberg. Wenn du schon mal einen gesehen hast, weist du was ich meine!

Very weired! Trotzdem viel Spaß, es gibt auch Cronenberg-Fans.
Hier irrt der gute Alexboy gewaltig, auch wenn er es mit noch so vielen Smileys zu unterstreichen versucht. "A History of Violence" ist alles andere als ein typischer Cronenberg. Ein ruhiger intensiver Thriller mit sparsam und dafür umso wirkungsvoller eingesetzten Schockmomenten, der seinen Zuschauer nicht mit Brachialaction erschlägt sondern gezielt zum Finale führt. Mir hat er gut gefallen, aber mich nicht restlos begeistert. Deshalb 7,5/10.
BTW: Gibt es hier eigentlich keine Paragraphen, der "Exzessive Force" mit Smileys untersagt. Gibt da einige User, die es mittlerweile echt übertreiben.